Kategorie-Archiv: Allgemein

Plisch & Plum im Fernsehen – aber nicht zum Lachen

Am vergangenen Sonntag filmte der NDR für seine Sendung DAS! vor der Sankt Johannes Kirche in Ahrensburg. Der Beitrag, der am Montag gesendet wurde, war nicht sonderlich bemerkenswert, weil er ziemlich oberflächlich ausgefallen ist. Man will sich beim NDR offensichtlich nicht mit der Kirche anlegen, denn deutliche Kritik am Klerus fand in dem Beitrag gar nicht statt. Aber immerhin: Es wurde Öffentlichkeit geschaffen, die der KGR KGB* so scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Plisch & Plum von Wilhelm Busch

Plisch & Plum von Wilhelm Busch

Auch ging die Redaktion nicht auf den aktuellen Stand ein, sondern erzählte, dass unser Gotteshaus verkauft werden soll, wozu sich allerdings noch kein Investor gefunden habe. Aber es gibt auch Szenen in dem Beitrag, die sprechen Bände. Und zwar die Stellen wo zwei  Protagonisten aus der Gemeinde gefragt werden: Anja Botta & Christian Werner, die wie Plisch & Plum vor der Kamera saßen – allerdings nicht draußen vor der Tür, sondern kuschelig im beheizten Kirchensaal – siehe die Abbildung!

Botta & Werner spielen die Rolle von zwei  beleidigten Würstchen, die ihren Senf dazu geben. Und Frau Botta fehlen sogar die Worte für Ausreden, hilfesuchend guckt sie Herrn Werner an. Und der erzählt allen Ernstes, der KGB* habe gar nichts dagegen, wenn die Gemeinde vor der Kirche betet, nur ist es durch den aufgestellten Zaun zum Hausfriedensbruch geworden, den man beim KGB* nicht hinnehmen will.

Der Beitrag über die Sankt Johannes Kirche st ziemlich weit hinten, fahren Sie einfach mit dem Cursor vor!

Der Beitrag über die Sankt Johannes Kirche ist ziemlich weit hinten, fahren Sie einfach mit dem Cursor vor!

Herr, wirf Hirn vom Himmel! Und schicke diejenigen in die Wüste, die Dein Haus zusperren und im Jahre 2014 mit Christen-Verfolgung drohen, weil gläubige Menschen zu Dir kommen und vor der Tür Deines Hauses beten wollen!

Und wer von Ihnen ist immer noch so naiv und geht weiterhin in den Gottesdienst, wenn eine Frau Botta auf der Kanzel steht, für die Seelsorge offenbar einzig und allein ein Job ist? Ein neuer Anfang für die Kirche in Ahrensburg kann erst erfolgen, wenn solche Figuren wie Botta, Werner und Buhl von ihren Ämtern entbunden sind. Denn diese Menschen wissen nicht, was sie tun. Und sollten sie es wissen, dann ist das umso schlimmer.                            * Kirchen-Geheim-Bund

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Februar 2014

Ahrensburg: Verwaltung versteckt die Politik

Fällt eigentlich nur mir so etwas auf? Oder gehen Sie vielleicht gar nicht auf die Homepage der Stadt Ahrensburg, sodass Ihnen auch nicht auffallen kann, was mir aufgefallen ist? Und mir ist aufgefallen: Auf der Homepage der Stadt Ahrensburg werden die Sitzungen der politischen Ausschüsse neuerdings „versteckt“, was meint: Während man bis vor kurzem nur in der linken Spalte auf „Sitzungskalender“ klicken musste, um sich die Übersicht zu verschaffen, muss man heute etwas länger herumklicken, um Termine und Themen zu finden.

Bildschirmfoto 2014-02-04 um 17.32.49Außerdem: Ich habe den Eindruck, dass unser Bürgervorsteher auf der Homepage ein wenig dunkel geraten ist, denn auf seinem Foto wirkt er neben dem Bürgermeister wie ein Dunkelmann. Das Foto von Roland Wilde ein wenig aufzuhellen, dauert drei Sekunden. Ich habe es spaßeshalber gemacht, wenn Sie die Abbildungen bitte mal vergleichen wollen, und zwar die Bilder vor und nach meiner Bearbeitung – siehe unten!

Oder … ist es vielleicht Absicht, dass gewisse Mitarbeiter im Rathaus ihren Chef etwas strahlender erscheinen lassen wollen als den Vorsteher der Bürger…?

Nachtrag 5. 2. 21014: Soeben sehe ich, dass die Suchleiste auf der Homepage wieder so ist, wie sie vordem gewesen ist. Na bitte: geht doch! 😉 Nur der Bürgervorsteher wurde noch nicht „erhellt“!

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2014

NEFIS YIYECEK: DÖNER IM CCA!

Döner CCAGerade kommen wir zurück vom Mittagessen aus der City. Und aus diesem Anlass erfolgt der vor Ihnen stehende Blog-Beitrag, nämlich um Ihnen mitzuteilen: Wenn Sie mal Appetit auf einen richtig guten Döner auf dem Teller haben, dann sollten Sie ins CCA gehen! Dort neben dem Chinesen gibt es den besten Döner in der Stadt.

Aber nicht nur das: Das kleine Imbiss-Restaurant macht einen besonders sauberen Eindruck. Und: Die jungen Männer, die dort bedienen, sind sehr freundlich.

IMG_9105Das Essen war übrigens für mich heute gratis. Weil meine Frau bezahlt hat. Ich hatte nämlich Ende vergangenen Jahres mit ihr gewettet, dass der neue Laden (u. a. Handy-Reparatur) gegenüber dem Döner-Stand nicht bis zum Frühling durchhalten wird. Meine Frau meinte, bis zum Frühlingsbeginn bestimmt, denn der Laden hat doch gerade erst aufgemacht. Und siehe hier: geschlossen. Gefühlt: die 31. Schließung nach 31 Eröffnungen an dieser Stelle.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2014

Liebe Kinder, heute geht es um den Durstlöscher Coca-Cola!

Heute, liebe Kinder, berichtet Euch die Stormarn-Beilage in den „Kinder-Nachrichten“ über Coca-Cola. Nein, nicht über Pepsi–, Sinalco- oder gar Bionade-Cola, sondern über die erste Cola, die es auf dem Markt zu kaufen gab. Überschrift: „Durstlöscher und Rostlöser“ mit dem Werbetext: „Fast jeder kennt Coca Cola, und das ist auch kein Wunder, denn es ist das berühmteste Getränk der Welt“ – siehe die Abbildung!

Bildschirmfoto 2014-02-04 um 07.55.22Coca-Cola als Rostlöser? Ja, denn angeblich „kann die Cola viel mehr als viele andere Getränke“, schreibt die Stormarn-Beilage in ihren „Kinder-Nachrichten“ und berichtet außerdem: „Dass durch das Vermischen von Cola und Mentos eine riesige Schaumfontäne entsteht, habt ihr vielleicht auch schon mal gehört.“ 

Am Ende erfolgt dann noch als Alibi eine halbherzige Warnung an die Kinder, nämlich: „Für den menschlichen Körper ist Cola in großen Mengen alles andere als gesund. Das Getränk enthält den Inhaltsstoff Koffein und dazu noch jede Menge Zucker. Obwohl unser Körper Zucker zum Überleben braucht, ist zu viel davon schädlich.“

Ach ja, und dann ist da noch etwas, und zwar das Foto: Eine Coca-Cola-Flasche mit der Unterzeile: „Die ‚Konturflasche‘ ist eines der Markenzeichen von Coca Cola“. Und dahinter die Quellenangabe: „Foto: obs“.

Nun werden Sie fragen: Wer verbirgt sich hinter „obs“? Vielleicht einer der Praktikanten von der Stormarn-Beilage? Mitnichten, liebe Leser. Sondern „obs“ bedeutet, dass es sich hier um ein Werbefoto handelt, das Journalisten kostenlos als PR-Foto verwenden können. Dafür zahlt die Werbung treibende Wirtschaft an die Agentur, die solche Schleichwerbefotos (Product Placement) an die Medien weitergibt. Und die Redakteure fabulieren dann solche Stories um die Produkte wie die vom Rostlöser Coca-Cola und der Schaumfontäne mit Mentos und Coca-Cola. Und die Informationen dazu, na, woher stammen die wohl…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2014

Die Sache mit Google-Anzeigen & Facebook

Ich werde als Blogger häufig gefragt, warum ich a) in meinem Blog keine Google-Anzeigen veröffentlichen lasse, und b) warum Szene Ahrensburg denn nicht mit Facebook verbunden ist. Und damit ich nicht immer wieder dasselbe erzähle, tue ich meine Meinung an dieser Stelle kund.

die-ortsschild-fussmatte_1993Ich nehme keine Google-Anzeigen, weil ich die Ahrensburger nicht auf Produkte und Dienstleistungen im Internet hinweisen möchte, so lange es diese Produkte und Dienstleistungen auch in Ahrensburg zu kaufen gibt. Oder im Umkreis unserer Stadt. Denn es sind die Angebote aus dem Online-Geschäft, die das Geschäftstreiben in unserer Stadt beeinträchtigen und zu einem Teil bereits zum Erliegen gebracht haben. Warum sollte ich das unterstützen wegen der paar Cent, die das via Google bringt…?!

Und Facebook? Facebook ist in meinen Augen ein gefährliches Pflaster, speziell auch für Firmen. Hierzu bekam ich kürzlich eine Information, die ich Ihnen in Gänze weitergebe, damit Sie einmal darüber nachdenken. Diese Information stammt von einem journalistischen Kollegen, nämlich Peter Föll, Vorstand der ino24 AG (ein Unternehmen der Hubert Burda Media). Und er schreibt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2014

Förderverein St. Johannes: Die Sankt Johannes-Gemeinde soll in die Schlosskirche gehen!

Ich war heute beim Gottesdienst vor der geschlossenen Tür der Sankt Johannes Kirche. Und ich glaubte, meinen Ohren nicht zu trauen: Die Rednerin forderte die Sankt Johannes-Gemeinde am Ende doch tatsächlich auf, den Gottesdienst in der Schlosskirche zu besuchen!  Also genau die Forderung, die von KGR und den Kirchenfürsten erhoben wird: „Die Sankt Johannes-IMG_9051Gemeinde soll in die Schlosskirche gehen!“ Und wenn sie das tatsächlich tut, dann sagt der KGR: „Na bitte, es geht doch! Wozu brauchen wir denn eigentlich noch die Sankt Johannes Kirche?!“

Das ist das, was ich als Naivität des Fördervereins bezeichne: Er biedert sich an, statt zu kämpfen und die Schlosskirchen-Gemeinde aufzufordern, zum Gottesdienst vor die geschlossene Sankt Johannes Kirche zu kommen!

Heute war ein Fernsehteam vom NDR vor Ort, und zwar vom Magazin DAS! (3. Programm). Die Redaktion plant den Bericht in der morgigen Sendung zu bringen, die um 18.45 Uhr beginnt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Februar 2014

Beste Medizin für den HSV? Besser aus der Apotheke!

Ich weiß ja nicht, ob Sie zu den Fans des HSV gehören, dem Fußball-Team aus unserer Nachbarstadt. Falls ja, dann bin ich sicher: Ihre Laune dürfte im Moment nicht besonders rosig sein. Denn die Bundesliga-Elf kam gestern mit 11 Toren vom Platz. Nein, die haben die nicht geschossen, sondern jeder einzelne Kicker ist ein Tor, sprich: Narr, weil er nicht begriffen hat, dass der gute Wille allein nichts wert ist, wenn die Spieler nicht willens sind, auch zu arbeiten, um nach vorn zu kommen.

"Wille ist die beste Medizin" für den HSV? Wie wär's denn mit "Hallo wach!" aus der Apotheke?!

„Wille ist die beste Medizin“ für den HSV? Wie wär’s denn mit „Hallo wach!“ aus der Apotheke?!

Warum spielt der HSV in dieser Saison so effektiv wie ein Blinddarm? Es liegt an der Medizin. Denn der HSV wirbt zur Zeit mit Plakaten, auf denen wir lesen: „Wille ist die beste Medizin … nach vorn“. Und das Plakat mit der Medizin steht in Ahrensburg genau neben einer Apotheke in der Managener Allee – siehe das Foto!

Was will uns der Verein damit sagen? Ich erkenne aus dem Kicker neben dem Pillenshop: Man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen gesehen – warum soll es den Fans des HSV anders ergehen?!

6305763_9306931d9e_mKleiner Tipp von mir zwischen den Absätzen: In der Apotheke gibt es eine Medizin, die hätte beim letzten Spiel gegen Hoffenheim mit Sicherheit geholfen, nach vorn zu kommen: „Hallo wach plus C bei Müdigkeit, bei chronischer Unlust, bei morgendlichen Beschwerden“, die bis zum Abend andauern.

Wollen Sie meine Meinung wissen, warum es mit dem Hamburger Sportverein bergab gegangen ist? Weil dieser Verein keine homogene Mannschaft ist, sondern eine zusammengewürfelte Söldner-Truppe. Während früher beim Hamburger Sportverein noch Hamburger spielten, sind diese schon lange in der Minderheit. Und genauso wenig, wie diese Mannschaft für „ihre“ Stadt kämpft, so sprechen einige Spieler nicht mal die Sprache dieser Stadt. Und in der nächsten Saison spielen sie dann für eine andere Stadt.

Klar, in anderen Vereinen ist das auch nicht viel besser; wahrscheinlich wird die Söldner-Mannschaft dort von guten Psychologen betreut.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Februar 2014

Und schon wieder eine Neueröffnung im CCA!

Ja, er hat schon Recht, der CCA-Manager Erich Lawrenz, wenn er öffentlich erklärt, dass interessierte Firmen in langer Warteschlange stehen, um einen Ladenplatz in eben diesem CCA zu ergattern. Heute früh erreichte mich dazu die Mail eines freundlichen Lesers mit Foto als Corpus delicti.

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Dort, wo es gestern noch Crêpe, Softeis und Pizza gab, hat nun seit heute früh ein exklusiver Backstand aufgemacht mit Berlinern und Donuts aus unsrem Norden, wenn Sie sich das bitte mal anschauen wollen! Das sieht lecker, locker und cool aus. Und verleiht dem Einkaufszentrum das Image von einem Flohmarkt auf dem Dorfe.

Das ist nun schon der 29. Wechsel (gefühlt), seitdem es das City Center Ahrensburg gibt. Wollen mal abwarten, wann der nächste Stand dort aufmachen wird!

Bildschirmfoto 2014-02-01 um 13.03.01Und wie schaut es aus am Eingang zum „Fischhaus“, wo es seit einigen Monaten höchstens noch Silberfische gibt? Dort ist alles unverändert, was bedeutet: Der Nachfolge-Mieter überlegt wohl noch, was er dort verkaufen könnte. Und was er machen soll mit der ellenlangen Tiefkühltheke, wo man Haifische in ganzer Größe präsentieren könnte genauso wie Backfische – wenn es denen dort nicht zu kühl ist. 

Aber lassen wir uns überraschen – vielleicht zieht ja eine neue Bäckerei dort ein. Oder ein Telefonladen. Oder ein Optiker. Oder eine Apotheke. Oder ein Friseur. Oder der Hausmeister mit Büro, Küche und Schlafzimmer. 

Aber halten wir es doch einfach mit Rudi Carrell selig, nämlich: „Lass Dich überraschen!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2014

Einladung für treue Leser: Tanz in den Mai für 500 Euro!

Das Hamburger Abendblatt gehört so gut wie schon sicher zur Verlagsgruppe Funke in Essen, nachdem der Springer-Verlag es nach dorthin verscherbelt hat. Und weil der Hamburger Verlagsleitung das vermutlich nicht gefällt, dachte man sich noch kurz vor der feindlichen freundlichen Übernahme eine unfreundliche Aktion aus, die den Titel tragen könnte: „Wie führen wir unsere Abonnenten an der Nase herum?“ Und wie das ausschaut, erkläre ich Ihnen im Folgenden:

Der Herr Verlagsgeschäftsführer lädt treue Abonnenten ein!

Der Verlagsgeschäftsführer vom Hamburger Abendblatt lädt treue Abonnenten ein!

Der Herr Verlagsgeschäftsführer Frank Mahlberg verschickt an die Abonnenten vom Hamburger Abendblatt ein Schreiben mit Plastikkärtchen und einem kleinen Folder. Und mit dem Kärtchen kann man Vorteile bekommen kaufen. Wobei es insgesamt vier Kärtchen gibt, die sich in vier Kategorien aufteilen, als dieses sind: „Klassik, Silber, Gold, Hanseat“.

Ich habe „Hanseat“ bekommen, die höchste Stufe der Kartenverleihung. Die gilt für 10 Jahre und länger, die man die Zeitung abonniert hat. Und ich habe, das gebe ich zu, das Hamburger Abendblatt schon so lange abonniert wie der Verlagsgeschäftsführer auf der Welt ist. Und welche Vorteile habe ich nun mit meinem hanseatischen Kärtchen…?

„Stilvoller Auftakt zum neuen TreueProgramm“: Ich darf am Tanz-in-den-Mai-Ball vom Hamburger Abendblatt im Hotel Atlantic Kempinski teilnehmen. Dort werden ich und meine Begleiter (bis zu 3 Personen dürfen mich begleiten) mit Sekt empfangen. Und wir bekommen ein 3-Gänge-Menu, Getränke, Live-Musik von den Soulisten, einen Showact von Stefan Gwildis und einen „leckeren Mitternachtssnack“. Und jeder Ticket-Inhaber nimmt „automatisch an einer Verlosung vor Ort teil“ – und darf sich schon heute Gedanken machen, was dort wohl verlost werden könnte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2014

Wird die Patina am Rathaus eigentlich auch geschützt?

Ist schon irgendwie putzig: Die Stadt Ahrensburg hat bereits damit begonnen, ihren imaginären 700. Geburtstag zu feiern, die städtische Verwaltung ruft öffentlich dazu auf, dass noch mehr Vereine, Veranstalter und helfende Hände mit anpacken sollen, um alles schön zu machen, und der Bürgermeister hat bereits den Antrag gestellt, dass unser Rathaus als historisches Denkmal so schnell wie möglich geschützt wird…

…da blicke ich gestern auf eben dieses Rathaus und schäme mich. Grund: Die Halbreliefs über dem Eingang sehen nicht nur verdreckt aus, sondern sie sind auch verdreckt – siehe die Abbildung!

IMG_0500Was ist nun – nein, daran mag ich gar nicht denken! – aber was ist nun, wenn die Denkmalschützer kommen und sagen: Das Rathaus wird so geschützt, wie wir es gesehen und begutachtet haben. Was meint: Der Dreck an den Außenwänden ist die Patina, die auf gar keinen Fall beseitigt werden darf! 😉

Dann, liebe Leute haben wir ein echtes Problem. Ein Problem, das nur bei dunkler Nacht gelöst werden kann, mit langer Leiter und Sandstrahlgebläse bzw. einer schonenderen Methode. Ich denke nicht, dass das ein großer Aufwand ist. Ich denke aber, dass es dem Bürgermeister egal ist, denn sonst hätte er diesen Schmutz an seinem Amtssitz schon längst beseitigen lassen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2014