Plisch & Plum im Fernsehen – aber nicht zum Lachen

Am vergangenen Sonntag filmte der NDR für seine Sendung DAS! vor der Sankt Johannes Kirche in Ahrensburg. Der Beitrag, der am Montag gesendet wurde, war nicht sonderlich bemerkenswert, weil er ziemlich oberflächlich ausgefallen ist. Man will sich beim NDR offensichtlich nicht mit der Kirche anlegen, denn deutliche Kritik am Klerus fand in dem Beitrag gar nicht statt. Aber immerhin: Es wurde Öffentlichkeit geschaffen, die der KGR KGB* so scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Plisch & Plum von Wilhelm Busch

Plisch & Plum von Wilhelm Busch

Auch ging die Redaktion nicht auf den aktuellen Stand ein, sondern erzählte, dass unser Gotteshaus verkauft werden soll, wozu sich allerdings noch kein Investor gefunden habe. Aber es gibt auch Szenen in dem Beitrag, die sprechen Bände. Und zwar die Stellen wo zwei  Protagonisten aus der Gemeinde gefragt werden: Anja Botta & Christian Werner, die wie Plisch & Plum vor der Kamera saßen – allerdings nicht draußen vor der Tür, sondern kuschelig im beheizten Kirchensaal – siehe die Abbildung!

Botta & Werner spielen die Rolle von zwei  beleidigten Würstchen, die ihren Senf dazu geben. Und Frau Botta fehlen sogar die Worte für Ausreden, hilfesuchend guckt sie Herrn Werner an. Und der erzählt allen Ernstes, der KGB* habe gar nichts dagegen, wenn die Gemeinde vor der Kirche betet, nur ist es durch den aufgestellten Zaun zum Hausfriedensbruch geworden, den man beim KGB* nicht hinnehmen will.

Der Beitrag über die Sankt Johannes Kirche st ziemlich weit hinten, fahren Sie einfach mit dem Cursor vor!

Der Beitrag über die Sankt Johannes Kirche ist ziemlich weit hinten, fahren Sie einfach mit dem Cursor vor!

Herr, wirf Hirn vom Himmel! Und schicke diejenigen in die Wüste, die Dein Haus zusperren und im Jahre 2014 mit Christen-Verfolgung drohen, weil gläubige Menschen zu Dir kommen und vor der Tür Deines Hauses beten wollen!

Und wer von Ihnen ist immer noch so naiv und geht weiterhin in den Gottesdienst, wenn eine Frau Botta auf der Kanzel steht, für die Seelsorge offenbar einzig und allein ein Job ist? Ein neuer Anfang für die Kirche in Ahrensburg kann erst erfolgen, wenn solche Figuren wie Botta, Werner und Buhl von ihren Ämtern entbunden sind. Denn diese Menschen wissen nicht, was sie tun. Und sollten sie es wissen, dann ist das umso schlimmer.                            * Kirchen-Geheim-Bund

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Februar 2014

28 Gedanken zu „Plisch & Plum im Fernsehen – aber nicht zum Lachen

  1. Horst Hilt

    Hallo Herr Dzubilla,

    vielen Dank für Ihre Hilfe, den Beitrag von Montag noch nachträglich anschauen zu können.

    Wenn man das Duo Botta & Werner anschaut, weiß man zunächst nicht, ob man lachen oder weinen soll. Eine Pastorin, die nicht in der Lage ist, die an Sie gerichteten Fragen zu beantworten und glubschaugenverdrehend ihren Beisitzer flehentlich anschaut, damit dieser ihr aus der Patsche hilft. Und dieser, ein Herr Werner, lässt dann erkennen, dass er in dieser Sache das Sagen hat und der Scharfmacher ist.

    Solange diese beiden am Werk sind, wird das nichts mit der Wiedereröffnung der St. Johannes Kirche. Erst wenn sie – hoffentlich bald – von der Bildfläche verschwunden sind, kann man sich berechtigte Hoffnung auf eine für alle Seiten tragbare Lösung machen.

    1. Thomas J. aus A.

      Also ich verstehe das Augenverdrehen von Fr. Botta im Beitrag eher so, das es ihr mittlerweile zum Hals raushängt, immer die gleichen Antworten auf die immer gleichen Fragen geben zu müssen. Herr Werner ist da offensichtlich leidensfähiger. Außerdem darf man nicht vergessen, das es sich um ein Fernsehinterview handelt, bei dem kein Aussenstehender weiß, was alles vor und nach dem Interview passiert ist.

      Und machen wir uns nichts vor – eine Wiedereröffnung der Kirche dürfte mehr als unwahrscheinlich sein. Die Kirche hätte all das, was bisher geschah (schließung, entwittmung, umzäunung, etc.) nicht getan, wenn eine Wiedereröffnung der Gebäude angedacht wäre.

      Auch bei dem Angebot an den Förderverein wird man sich schon im Vorfeld ausrechnen können, das das nichts werden kann. Es werden bei den Bau- und Betriebskosten Summen zwischen 30.000 und 60.000 Euro/Jahr genannt, selbst wenn der Förderverein die Kosten gerne tragen würde, woher soll er die nehmen ? Sind die Fördervereinsmitglieder so Finanzstark ausgestattet und auch gewillt, die Kosten dauerhaft zu tragen ? Ich vermute nicht. Wie viele Mitglieder hat der Förderverein ? Sind es nur die wenigen Dutzend, die man auf Fotos und im Fernsehen am Sonntag vor der geschlossenen Kirche stehen sieht ? Dann braucht man eigentlich gar keinen Termin für Verhandlungen anzusetzen.

      Zwar würde ich persönlich es schön finden, wenn das Gebäude St. Johannes in irgendeiner Form weiter genutzt würde, aber ich kann mir keinen Investor vorstellen, der das Gebäude erhalten wollen würde. Zum einen wg. der hohen Betriebskosten und zum anderen vor allem wegen fehlender Nutzungsmöglichkeiten. Ich vermute, das an der Stelle mittelfristig ein paar hübsche neue Einfamilienhäuser entstehen werden.

  2. Hermann Jochen Lange

    Hallo Thomas J. aus A.,
    die Antwort ist einfach: Die ev.-luth. Kirchengemeinde (also alle Gemeindemitglieder) ist Eigentümer einer ansehnlichen Anzahl von Immobilien aller Art , die alsbald komplett oder in Teilen verkauft werden könnten – Predigtstandorte ausgenommen. So gibt es an St. Johannes ein angeblich „verschimmeltes“ Gemeindehaus. Am Hagen gibt es einen spirituellen Nullort. Und vorgelagert ein Kindergartengebäude, das überwiegend von einem privaten Verein genutzt wird (Frau Botta sitzt im Vorstand und hält ihre schützende Hand über die Anworten auf die Fragen, wer etwa 2/3 der Betreuungskosten übernimmt, welche Miete der Verein zahlt, ob das alles eine kirchliche Aufgabe ist, ob es nicht wichtigere Aufgaben gibt, wie etwa den Erhalt von St. Johannes usw.)
    Dann gibt es den Standort Gartenholz mit Alibifunkition, und u.a. verschiedene Mietobjekte in der Schulstraße (warum sollte ein ehemaliger Küster als heutiger Mieter einem Verkauf / Teilverkauf / zustimmen, wenn er als KGR-Mitglied zugleich darüber mitbestimmen kann ? Entsprechendes gilt für das Ehepaat Weißmann hinsichtlich Gartenholz und Frau Botta hinsichtlich Hagen usw. usw.)
    Das ist Limburg in Ahrensburg.
    Auch unser neuer Fernsehstar C. Werner ist befangen, dürfte nicht mitbestimmen, weil er seine damalige Fehlentscheidung pro Mietwohnungsbau in der Schulstraße so lange verteidigen muss, bis er den KGR verlassen hat. Wann wird das sein Herr Werner ?
    Ergebnis:
    Die ev.-lut. Kirchengemeinde Ahrensburg könnte die Kosten für den baulichen Erhalt der St. Johanneskirche ohne weiteres bezahlen, wenn sie will. Sie will aber nicht. Warum will sie nicht ?
    Oder besser gefragt: WER will das nicht und WARUM nicht ?

    Nach dem obigen Versuch einer Antwort eine andere Überlegung: Wer ein wenig unter http://www.kirche-ahrensburg.com stöbert, findet dort eine Art Kirchensiegel. Man sieht über einem Fisch ein Lamm, dass das Kreuz trägt – oder tragen muss. Das Lamm wurde degradiert und es darf alles bezahlen – und irgendwo über dem Siegel schwebt der Kirchengemeinderat mit der Peitsche – und darüber der Propst Buhl als Dirigent – und darüber die Bischöfin Frau Fehrs, die sich die Hände vor die Augen hält ; Sie fürchtet den finalen Absturz erleiden zu müssen – wie ihre Vorgängerin.

    Hermann Jochen Lange, Ammersbek,
    der, der sich gerade als Kanditat für die nächste Wahl zum KGR „2014“ beworben hat.
    Wer macht mit ? Denn es gibt genügend neu zu besetzende Stühle.

    1. Sabine Heinrich

      Ist mir da etwa etwas entgangen? KGB – pardon – KGR-Neuwahl 2014? Würde mich sehr (!) freuen, wenn ich nicht auf dem neuesten Stand bin! Nach meinem Informationsstand hat sich jener Rat jüngst die Amtszeit eigenmächtig bis 2016 verlängert.
      Vielen Dank für Ihre von Hintergrundwissen geprägten Beiträge! Dass die ev. Kirche – auch in Ahrensburg – derart reich ist, wusste ich nicht.
      Vor diesem 2. Ahrensburger Kirchenskandal wusste ich vieles nicht über die unglaublichen undemokratischen Strukturen dieses „Staates im Staate“. Katholische Leser mögen es mir verzeihen – aber was hier in Abg. geschieht, hätte ich bislang nur in der katholischen Kirche für möglich gehalten.

    2. Thomas J. aus A.

      Hallo Herr Lange,

      diese bzw. eine ähnliche Beispielrechnung hatten Sie ja anderer Stelle schon einmal aufgemacht. Über die Richtigkeit dieser Rechnung kann ich mangels Insiderwissen nicht urteilen. Fakt scheint aber zu sein, das die Kirche Ihrer Rechnung nicht folgen will oder kann. Fakt scheint momentan auch zu sein, das die Kirche dem Förderverein das bekannte Angebot über weitere Nutzung gegen Übernahme der Unterhaltungskosten gemacht hat. Meine Vermutung ist jetzt, das der Förderverein dieses Angebot aus Kostengründen gar nicht annehmen kann.

      1. Harald Dzubilla Artikelautor

        Fakt ist auch, dass der KGR überhaupt kein Recht hat, irgendwelche Forderungen an den Förderverein zu stellen. Meiner Meinung nach sollte der Förderverein endlich Forderungen an den KGR stellen. Aber im Vorstand des Fördervereins sitzen Gemeindemitglieder, die mit Wattebäuschchen werfen in der Hoffnung, dass der KGR dieser Belastung nicht standhalten kann. Viele der Gemeindemitglieder denken übrigens anders als der Vereinsvorstand.

        1. Thomas J. aus A.

          Ob das so Fakt ist wage ich zu bezweifeln. Soweit ich das verstanden habe ist der KGR das zuständige Verwaltungsgremium der Kirche, welches auch über die Finanzen entscheidet.

          Ich habe schon mitbekommen, das einige Gemeindemitglieder meinen, das ihnen alleine aufgrund dieser Mitgliedschaft auch ein Teil der Kirche gehören würde. Das scheint aber eine Fehleinschätzung zu sein.

    3. Sabine Heinrich

      Dass hier wirklich zahlreiche Mitglieder des KGR, die man mit Fug und Recht auf Grund ihrer Position als befangen bezeichnen darf, volles Stimmrecht haben und über die Geschicke einer Gemeinde – und das heißt, über Menschen, die sich dieser Gemeinde St. Johannes zugehörig und verbunden fühlen – mitbestimmen dürfen, ist ein weiteres Unding – nein, eine Ungeheuerlichkeit!

  3. Anne V.

    ANMERKUNG ADMINISTRATOR: Diesen Kommentar muss ich leider zurückhalten. Wer andere Personen persönlich des Mobbings beschuldigt, sollte wenigstens seinen Namen nennen. HDZ

    1. Anne Vogt

      Lieber Herr Dzubilla,

      da haben Sie recht, Sie dürfen meinen Beitrag gerne unter obigem Namen veröffentlichen.

      ADMINISTRATOR: Vielen Dank. Hier der von Ihnen geschickte Kommentar:

      Es reicht!
      Ich verfolge diesen Block schon eine Weile und kann nun nicht anders, als mich auch einmal zu Wort zu melden. Die Art und Weise, in der hier “diskutiert” wird ist absolut niveaulos. Es scheint mir eine der traurigen Ergebnisse des Internets zu sein, dass jeder einfach so wild und ohne Reflexion veröffentlichen kann. Ich bin sehr für Meinungsfreiheit und übe selbst einen Beruf aus, in dem man veröffentlicht. Aber nirgends geht das ohne eine Redaktion, ein Herausgebergremium, Lektoren o.ä.. Und so wird ein öffentlicher “moderner” Blog auch ganz schnell zu einem mittelalterlichen Pranger. Leider neigt der Mensch dazu, schriftliches unhinterfragt als Wahrheit anzuerkennen und das ist hier besonders schlimm.
      Herr Dzubilla: Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie sich permanente öffentliche PERSÖNLICHE Anfeindungen auf einen Menschen auswirken? Ist Ihnen schonmal in den Sinn gekommen, dass das eine ganz besondere Vorsicht hervorrufen könnte, Angst davor, was mit dem Ergebnis eines Interviews später angestellt wird? (Offenbar berechtigt, wenn man sich diesen Artikel durchliest.) Zur Erinnerung: Sowohl Herr Werner, als auch Frau Botta sind VERTRETER einer Gruppe, persönliche Angriffe und Drohungen (wie in diesem Block bereits geschehen) sind unmoralisch und – hier verwende ich jetzt mal einen Begriff, der erstaunlich oft in diesem Blog fällt – unchristlich. So etwas nennt man Cyber-Mobbing.
      Herr Lange: Frau Heinrich bedankt sich für Ihre “von Hintergrundwissen geprägten Beiträge”. Hier zeigt sich wie bereits angemerkt (s.o.) der menschliche Drang Geschriebenes = Wahrheit. Mir sind Ihre Behauptungen allerdings ein wenig schwammig. Vielleicht könnten Sie mit mehr Transparenz darlegen, wie Ihr oben angeführtes Finanzierungsmodell funktionieren soll? So wie es dort steht, ist es schlicht und einfach eine unbelegte Behauptung.
      Wäre es nicht langsam mal an der Zeit, mit weniger Hass und Häme zu berichten? Das hat offenbar auch der NDR erkannt, der sich um eine Berichterstattung bemüht hat, die keine Partei ergreift. Eine Kirche zu schließen macht niemandem Spaß und dem KGR mit Sicherheit auch nicht. Nur wie es aussieht, ist es einfach nicht anders möglich und auch von den “Gegnern” wurde ja offensichtlich bisher kein Angebot gemacht, was den KGR von dieser undankbaren Aufgabe befreit hätte. Wenn alle Ideen dazu ähnlich ausgereift sind, wie die von Herrn Lange, wundert mich das auch nicht

      1. Harald Dzubilla Artikelautor

        Liebe Frau Vogt – Botta & Werner drohen Christen, die nur vor ihrer eigenen Kirche beten wollen, mit Verfolgung durch Polizei und Staatsanwaltschaft. Wer so etwas tut, hat in meinen Augen das Recht verloren, sich als Christ zu bezeichnen. Und ich bitte Sie, die entsprechende Reaktion von uns Gemeindemitgliedern zu verstehen. Danke. Harald Dzubilla

      2. Behnemann

        Richtig, Frau Vogt! Das Mobbing ging ja schon los, als es sich gegen den ehrenwerten Pastor Kohl gerichtet hat. Wirklich fürchterlich, zumal die Kirche nun wirklich kein Geheimbund ist, sondern alles offen und ehrlich aufgeklärt hat. (Hatten nicht die Konfirmanden ihren willenlosen Pastor zu sexuellen Handlung verführt oder so…?)

        Frau Vogt, Sie sind offensichtlich nicht aus Ahrensburg. Kommen Sie mal her und sprechen Sie mit der Gemeinde vor der St. Johanneskirche, dann werden Sie sich anschließend vermutlich etwas zurückhaltender äußern. Und bitte merken: Selten ist einer so gut informiert wie viele zusammen!

      3. Observator

        Hallo! „Meinungsfreiheit … geht nirgends ohne eine Redaktion, ein Herausgebergremium, Lektoren o.ä..“ Soll das ein Witz sein? Kommen Sie vielleicht aus der DDR, der ehemaligen???

  4. Thomas J. aus A.

    Auf jeden Fall immer noch zuständig für die Finanzverwaltung der Kirche. Ich weiß nicht, wie genau sich die weitere Besitz- und Zuständigkeitshierachie der evangelischen Kirche oberhalb des KGR verzweigt, das scheint auch ein relativ komplexes Netzwerk zu sein, aber das einzelne kleine Kirchenmitglied wird sicherlich keinen Eigentumsanspruch auf irgendwas haben, von der eigenen Taufurkunde vieleicht mal abgesehen.

    Sprich, sollten theoretisch der Ahrensburger Kirchengemeinde irgendwann einmal die Mitglieder komplett abhanden kommen, fällt der Besitz sicherlich nicht diesen ehemaligen Mitgliedern zu, sondern er bleibt wie auch immer im Besitz der Institution Kirche.

    Den Ahrensburgern gehört ja auch nicht ein Teil des Rathauses, nur weil sie Bürger dieser Stadt sind und hier evtl. Steuern zahlen.

  5. Hermann Jochen Lange

    Hallo Sabine Heinrich,
    hallo Thomas J. aus A.,
    Sie beide haben Recht.
    1.
    Der Kirchengemeinderat (KGR) war ursprünglich ein Gemium, das vom Kirchenvolk gewählt wurde, um die Interessen aller Kirchengemeindemitglieder zu vertreten – für eine Zeit von 08 bis 14.
    Alle WählerInnen haben 2008 in der Annahme gewählt, dass 2014 ein neuer KGR kandidiert.
    Sie haben damals den KGR nicht für einen Zeitraum bis 2016 gewählt. Von daher hat der KGR ab Januar 2015 kein Mandat mehr. Alle Beschlüsse wären deshalb anfechtbar.
    Der KGR hat jedoch aufgrund spezieller Vorgaben aus der Kirchenleitung selbst (und das ohne Mandat der Kirchenmitglieder) die Wahl zwischen reglulär 2014 und missbräuchlich 2016 gehabt.
    Der KGR hat sich mehrheitlich für die missbräuchliche Verlängerung der eigenen Wahlperiode um zwei Jahre auf 2016 entschieden.
    Das hat der KGR oder die Kirchenleitung mir als einfaches Kirchenmitglied aber nicht mitgeteilt.
    Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß. Also gehe ich persönlich davon aus, dass die nächste Wahl zum KGR im Dezember „2014“ stattfindet.
    (Und: a) Die letzte Gemeindeversammlung (am 27.10.13) hat den KGR aufgefordert, die nächste Wahl im Dez. 2014 abzuhalten. b) Die letzte Gemeindeversammlung hat dem KGR hinsichtlich der Vorgänge um den KGR-Beschluss, die „Entwidmung“ von St. Johannes zu beantragen (17.2.13 + 1 Woche) – formell das Misstrauen ausgeprochen).
    2.
    Fakt ist in der Tat, dass der KGR Fakten zwar mit Sicherheit sieht, darüber aber nicht öffentlich reden will – unter der Decke halten will. – ist ja schließlich alles geheim.
    Fakt ist, dass aufgrund geheimer KGR-Protokolle das Kirchenvolk auch nicht weiß, wieviele Mitglieder des KGR bei den hier erörterten Abstimmungen aus persönlichem Interesse befangen waren (also deshalb nicht hätten abstimmen dürfen), wieviele gar nicht vom Kirchenvolk gewählt worden sind (etwa 1/3) wieviele a) allein aufgrund ihres Berufes (PastorIn) ohne Mandat mitstimmen dürfen (mindestens drei) und b) nicht abstimmen dürften, weil sie zugleich PastorIn und befangen sind (mindestens drei) und wieviele pro St. Johannes gestimmt haben (die gibt es auch ! ).
    Frage:
    War also der über St. Johannes abstimmende Kirchengemeinderat nach demokratischen Spielregeln überhaupt beschlussfähig, um über für das Kirchenvolk absolut existenzielle Fragen abzustimmen ? Beschlussfähig, um zu entscheiden, lieber Mietwohnungsbau statt Kirchengebäude ?
    Fakt ist, auch die Antworten auf diese Fragen sind geheim.
    Das ist kein KGR einer christlichen Kirche, sondern ein klassischer Geheimbund und ich möchte da Mitglied werden. Und Sie können mich hineinwählen !

    Deshalb ist es mehr als nachvollziehbar, wenn das Kirchenvolk damit beginnt, die eigentlich geheimen Fakten selbst zu recherchieren, um die Ergebnisse dann laut und öffentlich auszusprechen. Jeden Tag werden neue Fakten ermittelt. Lese gestern 4.2.14 das HA / Stormarnausgabe / Leserbriefe.
    3.
    Eine alte Weisheit: Ein neuer KGR, egal wann gewählt, ist befugt, alte Beschlüsse wieder aufzuheben und das Gegenteil zu beschließen. Wer das im KGR (und in der Kirchenhierarchie darüber) als Drohung erkennt, liegt richtig.

    Hermann Jochen Lange, Ammersbek

  6. schupi

    Lieber Herr Lange,
    ich habe es schon einmal geschrieben, ich wiederhole es für Sie gerne: Die Gemeindemitglieder wählen aus ihrer Mitte Repräsentanten, nicht etwa einer Meinung, Ansicht oder gar Partei, sondern Repräsentanten des Glaubens. Es wird darauf geachtet, daß sie aus allen soziologischen Teilen der Gemeinde kommen, also Arbeiter, Angestellte, Alte, Junge usw. Diese Kirchenältesten, in einigen Landeskirchen immer noch Presbyter genannt, sollen als Laien, ohne theologische Ausbildung, die Geschicke der Kirchengemeinde leiten. Das tun sie unentgeltlich im Ehrenamt, allein in ihrem Gewissen vor Gott.
    Sie sind, waren und werden nie Interessenvertreter sein. Da der KGR kein politisches Gremium ist, gibt es auch lt. Verfassung kein Misstrauensvotum. Die Gemendeversammlung ist auch keine Wählerversammlung sondern nur eine Mitgliedertreffen, das Antragsrecht hat, sonst aber keine weitere Aufgabe hat, als den Bericht entgegen zu nhemen!
    Alle, Ihre sogenannten Fakten, wurden Ihnen auf der GV ausführlich widerlegt, schade das Sie nicht zugehört haben.
    Bedauerlich finde ich auch, daß hier unter dem Vorwand der Aufklärung gegen Menschen gehetzt wird, die ihre Freizeit in den Dienst der Kirche gestellt haben, die unentgeldlich Kraft, Zeit und Mut in die Leitung der Gemeinde investieren. Diese Menschen verdienen Anerkennung, auch dann, wenn Sie, geehrter Herr Lange und Sie, geehrter Herr Dzubilla, nicht die Meinung des Gremiums vertreten.
    Bedauerlich finde ich auch, daß Sie augenscheinlich nicht demokratiefähig sind. denn daß Ihre Meinung nicht mehrheitsfähig ist, können Sie offensichtlich nicht aushalten.
    Sehr schade findet das L. Lorenz

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Herr Lorenz! Wer mir mit Polizei und/oder Staatsanwalt droht, wenn ich vor der Tür meiner Kirche beten will, der hat bei mir jeden Respekt verloren. Gegen den kämpfe ich. Sie reden von „demokratiefähig“, ich rede von Christen-Verfolgung. Und wie viele Mitglieder haben den KGR verlassen, weil sie den Druck der Oberen nicht mehr aushalten konnten…? Ich habe sehr genau zugehört, was auf der GV besprochen und mehrheitlich durch die Gemeindeversammlung verabschiedet wurde. Und dann wurde die Kirche plötzlich gegen den Beschluss dicht gemacht, „die Hütte“ wie Herr Christiansen vom KGR das Gotteshaus nannte.

      Warum reden Sie nicht von den hilflosen alten Menschen, die vom KGR aus dem Gemeindehaus rausgeschmissen wurden? Und von den JoKids, zu denen auch mein Kind gehört hat: „Verschwindet vom Kirchengelände! Wir wollen das Gemeindehaus verkaufen, die Begegnungsstätte vieler Gemeindemitglieder, und nicht etwa die Residenz von Frau Botta!“

      Sprechen Sie doch mal mit den Menschen – besonders mit den älteren – der Gemeinde, bevor Sie hier wieder einmal den Oberklugen spielen, womit Sie schon in Vergangenheit ziemlich unangenehm aufgefallen sind.

  7. schupi

    Herrnhuter Losungen
    „Legt ab!“ Wer auf Gottes Wort hört , muss nicht der bleiben, der er ist. Änderungen sind möglich. Die schaffen eine wohltuende, liebevolle Atmosphäre. Das tut uns allen gut.

  8. Hermann Jochen Lange

    Zur Frage des Misstrauens-Antrages vom 27.10.2013:
    Zitatanfang:
    „Die Gemeindemitglieder mögen den folgenden Text beschließen, gerichtet an den Kirchengemeinderat:
    Der Kirchengemeinderat (KGR) hat eine Woche nach der Gemeindeversammlung am 17. Febbruar 2013 beschlossen, die St. Johanneskirche zu „entwidmen“, und damit als Ort der Verkündigung zu schließen.
    Der KGR samt Propst Buhl und Pastorin Botta hat am 17. Februar 2013 nicht die Gelegenheit genutzt, die versammelten Gemeindemitglieder über diesen unmittelbar bevorstehenden Umstand zu informieren, und der KGR hat die Gemeindemitglieder auch nicht nach deren Meinung befragt.
    Insofern bezweifeln die Gemeindemitglieder, ob der KGR noch ihre zentralen Interessen vertritt und sie sprechen dem KGR insofern ihr Misstrauen aus.“ Zitatende

    Dieser „Antrag 2“ wurde von mir mehr als 100-fach auf Papier gedruckt und vor dem Eingang des Tagungsortes (Schlosskirche) am 27.10.2013 den Besuchern in die Hand gegeben.
    Dieser Antrag wurde in dieser ordentlichen Gemeindeversammlung erörtert und mit Mehrheit beschlossen.
    Der KGR hat dieses Misstrauen lediglich zur Kenntnis zu nehmen – – – –
    (Die Mitglieder des KGR saßen den versammelten Gemeindemitgliedern Aug in Aug gegenüber).
    (Die Sitzung wurde von Propst Buhl geleitet).
    (Die Gemeindemitglieder wurde nicht befragt, ob sie ihn als Sitzungsleiter akzeptieren).
    Ob ein derartiger Vorgang (Aussprechen von Misstrauen) in der Kirchenverfassung vorgesehen ist, ist belanglos.
    Übrigens hat die Neue Kirchenverfassung auch das „Petitionsrecht“ nicht aus der alten Verfassung übernommen. Was lernen wir daraus ?

    Hermann Jochen Lange, Ammersbek

  9. schupi

    Antwort: Auch der KGR agiert nicht im rechtsfreiein Raum.
    Die Vorstellung einzelner können bei einer Fusion nicht immer alle verwirklicht werden. Die Nordkirche ist bekanntlich ein Zusammenschluß der Landeskirchen Mecklenburg, Pommern und Nordelbien (bestehend aus Landeskirche Holstein, Schleswig, Hamburg und Nordniedersachsen).

  10. Hermann Jochen Lange

    Zur Abschaffung des Petitionsrechts nach dem Zusammenschluss zur sog. Nordkirche und das danach von meiner Kirche gelebte Demokratieverständnis:
    Bei WIKIPEDIA ist nachzulesen:
    „Die Zulässigkeit von Petitionen ist ein allgemein anerkannter Bestandteil der demokratischen Grundrechte eines jeden Bürgers.“.
    Hat sich 1990 das weltliche Deutschland auf der Grundlage der allgemein anerkannten und demokratischen Verfassung (Grundgesetz) wiedervereinigt – so hat sich das kirchlich wiedervereinigte Norddeutschland noch weiter von der Demokratie entfernt und das vorher in der Kirchenverfassung noch verankerte Petitionsrecht – in der Neuen Verfassung ersatzlos gestrichen.
    Das ist eine nüchterne Feststellung.
    Und sie wird durch die absolute Geheimhaltung des Kirchengemeinderates Ahrensburg bestätigt.
    Derartige Umstände sind mit unserem demokratischen Selbstverständnis unvereinbar.
    Derartige Umstände sind mit unserem christlichen Selbstverständnis unvereinbar.
    Derartige Umstände sind mit der Präambel und Art. 1 der Kirchenverfassung unvereinbar.
    Einige pastorale Mitglieder des KGR sollten einem Lehrverfahren gem. Art. 129 Kirchenverfassung unterworfen werden.
    Der KGR sollte die nächste Wahl, wie 2008 vom Kirchenvolk unterstellt, und ihnen von den damaligen Kandidaten versprochen, auf Dez. 2014 festlegen und anschließend zurücktreten.

    Hermann Jochen Lange, Ammersbek

  11. Thomas J. aus A.

    Hallo Herr Lange,

    Sie übersehen aber scheinbar, das Demokratie und Kirche noch nie wirklich miteinander vereinbar waren. Die Kirche ist nun mal eine sehr alte Institution mit klaren Spielregeln, und die Institution Kirche ist schon von ihrem Wesen her eher das Gegenteil von Demokratie. Demokratie, vor allem nach unserem heutigen Verständnis davon, kommt da nur sehr begrenzt vor. Das es innerhalb der Kirche hier und da mal die ein- oder andere Wahl gibt (und der/die gewählten im Zweifelsfall sowieso kaum bzw. keine praktische Macht haben) ändert daran wenig.
    In der Kirche wird halt (zumindest bei den wichtigen Fragen) von ganz oben nach unten durchentschieden, was richtig ist bzw. richtig zu sein hat. Das war nie anders, wird nur in der Neuzeit ein wenig kaschiert.

  12. Thomas J. aus A.

    Richtig Herr Dzubilla,

    nur scheinen die Mitglieder der Kirche ja fast unbegrenzt leidensfähig zu sein. Nicht nur auf St. Johannes, bezogen, sondern ganz allgemein. Missbrauch, mittelalterliche Moralvorstellungen, Seltsame Vorgaben bei Angestelltenverhältnissen, Sonderbehandlung durch den Staat, etc. Trotzdem stehen immer noch genug Menschen dem Verein in Treue fest bei.

    Nebenbei ist der ADAC immerhin bei seinem Kerngeschäft, nämlich der Pannenhilfe, weiterhin Top-Zuverlässig. Wie es sich diesbezüglich bei der Kirch verhält weiß ich nicht.

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