Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Nach der Aktion „Wie gestalte ich den Rathausplatz?“ folgt nun eine ähnliche Aktion für Kinder und Jugendliche

Wir erinnern und an die Aktion der Verwaltung, wo wir Bürger aufgefordert wurden, uns Gedanken zu machen für die Gestaltung des Rathausplatzes. Nach großer Präsentation landeten die Arbeiten aller Teilnehmer in der Schublade, um nicht zu schreiben: in der Tonne. Diese Je-ka-mi-Aktion war eine reine Showveranstaltung des Bürgermeisters, bei der die Teilnehmer richtig unschön vergackeiert wurden. Und ungezählte Arbeitsstunden der Verwaltung waren für das beliebteste Haustier, nämlich für die Katz‘.

Bildschirmfoto 2016-08-24 um 09.06.12Und nun soll etwas Ähnliches mit Kindern und Jugendlichen passieren mit einer Aktion, die von der Stadtbücherei Ahrensburg veranstaltet werden soll im Rahmen der Stormarner Kindertage. Und hier geht es um: „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der Neugestaltung des Speichergebäudes in Ahrensburg“ – siehe die Abbildung von der Homepage der Stadt! Und auch der Kinder- und Jugend-Beitrat ist auch mit im Spiel.

Kinder und Jugendliche werden natürlich ihre eigenen Wünsche äußern, zumal die Aktion überschreiben ist: „Mehr Speicherplatz für uns!“ Also Spielmöglichkeiten für die Kleinen und Übungsräume für Bands der Größeren und Ähnliches. Allerdings: Bis heute gibt es keine offizielle Entscheidung von Stadt und Stadtverordneten, was überhaupt mit dem Speicher passieren soll! Natürlich kann es dort keine reine Sozialeinrichtung geben, denn nach der Million für den Ankauf, kostet es weitere Millionen, diese Ruine herzurichten. Gelder, die Ahrensburg nicht hat, allenfalls auf der Sollseite des städtischen Kontos. Warum also sollen Kinder und Jugendliche über Utopia nachdenken? Zum Zeitvertreib oder was…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. August 2016

Noch keine zünftige Bekleidung fürs Oktoberfest? AWO hilft!

Die Rubrik im 3. Buch Abendblatt heißt: „Das ist los in der Region – Tipps und Termine der Redaktion“. Und was ist heute los in Ahrensburg? Welchen Tipp gibt uns die Redaktion für welchen Termin? Wir lesen und staunen: „Oktoberfest-Aktion!“

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Nun wissen wir, dass das Ahrensburger Oktoberfest erst am 2. Oktober 2016 startet. Und deshalb reiben wir uns die Äuglein und fragen: Warum denn schon heute, also am 23. August 2016,  der Tipp der Redaktion, im Rahmen einer sogenannten „Oktoberfest-Aktion“ sowohl Dirndl als auch Krachlederne und Accessoires im AWO-Second-Hand-Shop zu kaufen…? Dazu werden Adresse und Öffnungszeiten genannt und ein Foto gezeigt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. August 2016

Stadtforum: Essen auf Rädern, eine Veranstaltung versus die Ahrensburger Gastronomie

Auch in diesem Jahr will das Stadtforum, die Vereinigung Ahrensburger Kaufleute, wieder einmal alles dransetzen, dass die Menschen nicht in die Gaststätten unserer Stadt gehen, sondern sich an sogenannten „Food-Trucks“ in der Innenstadt verköstigen lassen sollen. Und diese Trucks gehören nicht etwa Ahrensburger Unternehmern, sondern sie kommen von außerhalb angefahren, um in Ahrensburg abzukochen.

aus: Homepage Stadt Ahrensburg

aus: Homepage Stadt Ahrensburg

Warum das Stadtforum diese Trucks nach Ahrensburg holt, vermag ich nicht zu sagen. Unsere Stadt hat eine attraktive Gastronomie, da gibt es für jeden Geschmack etwas. Und auch in jeder Preislage. Und am Mittwoch und Samstag kann man außerdem auf dem Wochenmarkt auf dem Rathausplatz an einem Fastfood-Truck ein Würstchen essen, wie es auch unser Bürgermeister gern tut. Warum also ausgerechnet noch Food-Trucks, was im Grunde nur etwas bessere Imbissstände sind? Reicht das „Ahrensburger Oktoberfest“ denn nicht aus, um mal etwas Zusätzliches zu bieten, was man in den Lokalen der Chinesen, Griechen und Italiener nicht findet?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. August 2016

3. Buch Abendblatt: Der Wendler rechnet mit Ahrensburg ab, kommt dabei aber nicht zum korrekten Resultat

Seit über sieben Jahren berichte ich auf Szene Ahrensburg darüber, warum so vieles in unserer Stadt nicht vorankommt. Und nun kommt der Wendler und stellt im 3. Buch Abendblatt auf einer ganze n Seite die Frage: „Ahrensburg – Warum kommt in dieser Stadt vieles nicht voran?“ – siehe die Abbildung!

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Und der Wendler gibt seine persönlichen Prognosen ab. So erklärt er unter seinem Punkt 9, warum in dieser Stadt vieles nicht vorankommt, dass das Kino in der Bahnhofsstraße erst im Jahre 2020 vorankommen wird. Und im selben Jahr ist nach Wendler-Prognose auch das neue Badlantic gebaut worden, in dem, so der Redakteur, „den Stadtverordneten … das Wasser bis zum Halse“ steht. Wie der Wendler das meint, verrät er seinen Lesern allerdings nicht.

Zu Punkt 4 Beimoor-Süd schreibt der Wendler: „Die Stadt entschied sich 2015, ihre 23 Hektar (88b) an die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) zu verkaufen, die das Gebiet im Sinne Ahrensburgs vermarktet“. Und wie sieht die Vermarktung im Sinne Ahrensburgs aus? Der Wendler: Die WAS „will im Herbst mit der Erschließung beginnen und dort bereits Ende 2017 Gewerbeflächen anbieten.“ Dazu die Prognose vom Wendler: „Es kommt nicht nur auf das Wie an, sondern auch auf die WAS. Deshalb wird in Ahrensburg bald zusätzliche Gewerbesteuer fließen.“

Was für ein Nonsens wird hier verzapft! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. August 2016

Schon wieder soll mein Rat in die Tat umgesetzt werden :–)

Gut Ding will Weile haben. Und nur wenige gute Dinge passieren schnell in Ahrensburg, die meisten brauchen eine ganze Weile. Aber lieber mit Weile als überhaupt nicht, denkt der Blogger und erinnert sich an seinen Beitrag auf Szene Ahrensburg vom 7. November 2014, wo er den Geschäftsleuten der Stadt empfohlen hatte, vor dem Weihnachtsfest eine „Romantische Einkaufsnacht“ in Ahrensburg zu veranstalten. Und darum geht es jetzt.

Blaue Nacht in Ahrensburg...?

Blaue Nacht in Ahrensburg…?

Wie ein Mitglied des Stadtforums es gerade öffentlich verkündet hat, traf sich die Spitze der Vereinigung Ahrensburger Kaufleute mit Mitgliedern der Interessengemeinschaft Hagener Allee, der Dehoga und dem CCA, um zusammen mit Vertretern der Stadtverwaltung nachzudenken über eine Einkaufsnacht in Ahrensburg, der man den internationalen Namen „Blue Night Ahrensburg“ statt „Blaue Nacht Ahrensburg“ geben möchte. Und ich hoffe, dass man meine weiteren Ideen für diese Einkaufsnacht in Ahrensburg ebenfalls noch aufgreifen wird, denn ich liefere ja honorarfrei. 😉

Nun sollen die Stadtverordneten darüber entscheiden, dass diese Einkaufsnacht über die Bühne der Stadt gehen soll. Etwas wundersam mutet dabei für mich an, dass wir Bürger für diese Werbeaktion rund 18.000 Euro zuzahlen sollen, was angeblich die Hälfte der Kosten sind. Das jedenfalls möchte Götz Westphal, der Vorsitzende vom Stadtforum, und meint, das Geld könne doch aus dem bereitgestellten Etat für das Stadtmarketing für das laufende Jahr genommen werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2016

Manipulation beim Reklame- und Pressemitteilungs-Portal ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg)

aus: ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg)

aus: ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg)

Gestern noch gab es auf ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg) einen Beitrag, der übrschrieben war: „Landtagswahl: Zwei SPD-Kandidaten für den Wahlkreis Mitte“. Aaaber: In dem Beitrag war hauptsächlich von Tobias Pein die Rede, dem bei der letzten Wahl unterlegenen SPD-Landtagsabgeordneten, der nur mit Hilfe der Landesliste in den Landtag nachrücken konnte. Ein Beitrag in Wort und Bild. Über den Gegenkandidaten Benjamin Freitag dagegen gab es auf ahrensburg24 nur einen Nebensatz. Das ist sozial-un-demokratisch.

Über Nacht ist der Beitrag nun „aktualisiert“ worden – siehe die Abbildung links! Was meint: Auch der Kreistagsabgeordnete Benjamin Freitag wird jetzt vorgestellt. Allerdings nur in Worten, der Beitrag wird immer noch dominiert von einem großen Porträtfoto von Tobias von Pein und einem zweiten Werbefoto, mit dem von Pein profiliert werden soll.

Das nennt man Manipulation, verehrte Lilliveeh. Aber von einem Reklame- und Pressemitteilungs-Portal ist der Leser ja ohnehin nichts anderes gewöhnt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2016

2 x Getränke mit jeweiligem Fragezeichen

Wer wie ich immer ein offenes Auge für Werbung hat, der sieht mitunter Dinge, die zu Fragezeichen führen. So sah ich auf dem Regionalbahnhof von Ahrensburg ein Plakat aus Flensburg und bei Lidl ein Schild an der Limonade.

PloppZuerst das Bier, wenn Sie mal einen Blick auf das nebenstehende Plakat werfen wollen! Und was sehen Sie am Kopf der Pulle neben dem Bügelverschluss? Sie lesen dort ein „plop'“. stimmt’s? Und so ein „plop'“ entsteht beim Öffnen der Flasche. Das Merkwüdige ist nur: Die Pulle ist geschlossen – wie also kann dieses „plop'“ dort entstehen…? 😉

Und zum anderen: Schauen Sie auf das Glas, das bis über den Rand schaumgekrönt gefüllt ist! Daneben steht die Flasche, die bis zum Halse gefüllt ist. Und nun machen Sie das doch mal nach: Schenken Sie sich ein Glas Flensburger ein und halten Sie dabei die Flasche geschlossen! 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. August 2016

Achtung: Restaurant Milljöh steht unter Bewachung!

Das Ahrensburger Restaurant Berlin Milljöh war mal eines meiner Lieblingsrlokale, wo ich schon Gast zur Eröffnung gewesen bin. Doch seitdem Helmut Frank das Lokal in andere Hände übergeben hat, bin ich mehr oder weniger nicht mehr dort gewesen. Und seit Jahr und Tag überhaupt nicht mehr.

Wie der Herr so’s Gescherr“, lautet ein altes Sprichwort. Und das trifft auf das Milljöh und die neuen Inhaber meiner Meinung nach voll zu, denn die gute Laune, die früher im Lokal herrschte, war plötzlich verschwunden. Und nun gibt es dort auch noch eine neu installierte Kamera, mit der die Gäste im „Treffpunkt netter Leute“ überwacht werden.

Nein, liebe Leser von Szene Ahrensburg, das ist nicht einer meiner üblen satirischen Scherze, sondern es stimmt: Die Gäste und Mitarbeiter vom Milljöh werden durch eine Videokamera von den Wirtsleuten überwacht. Und das wird allen auf einem Hinweisschild angekündigt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2016

Dubioses Angebot an Szene Ahrensburg

Gerade wieder habe ich ein Angebot per E-Mail bekommen, eine „Aufwandsentschädigung“ zu erhalten. Mein Aufwand wäre: Ich veröffentliche auf Szene Ahrensburg einen „Gastbeitrag“. Und für diesen Beitrag würde ich eine Entschädigung erhalten, und zwar auf mein Girokonto.

Natürlich veröffentliche ich auf Szene Ahrensburg auch Gastbeiträge. Aber die müssen zum einen interessant für die Ahrensburger sein; und zum anderen verlange ich dafür kein Geld vom Schreiber. Doch wenn es sich bei dem „Gastbeitrag“ um Werbung handelt, dann muss dafür gezahlt werden. Allerdings: In diesem Fall würde der Beitrag deutlich als Werbung gekennzeichnet sein. Und ich würde zuvor sorgfältig prüfen, ob der Inhalt auch okay ist.

Also, liebe Leser, machen Sie sich keine Gedanken, dass Sie auf Szene Ahrensburg mal einer Schleichwerbung zum Opfer fallen könnten!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2016

Stormarn-Beilage: Positiver Bericht über ein Restaurant, der vermutlich vom Wirt bezahlt wurde, und mein Test

Was sehen Sie in der nachfolgenden Abbildung? Sie sehen einen redaktionellen Beitrag aus dem 3. Buch Abendblatt vom heutigen Tage. Dieser redaktioneller Beitrag ist aber in Wahrheit kein Redaktionsbeitrag, sondern es ist ein Advertorial, also bezahlte Werbung. Doch nirgendwo ist das Wort „Anzeige“ über der Anzeige zu entdecken, das dort stehen muss, wenn es sich um bezahlte Werbung handelt.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Die Werbung vom talienischen Restaurant Bella Vita ist überschrieben mit dem Text: „Schlemmerherzen schlagen höher“. Und im weiteren Wortlaut lesen wir: „Viele Gäste aus Ahrensburg und Umgebung sagen: ‚Das Bella Vita ist unser Lieblings-Italiener.'“ Und wir erfahren weiter: „Das Restaurant … zeichnet sich nicht nur durch tolle Menüvorschläge seiner Küche aus, sondern punktet auch durch die zuvorkommende Art des Personals, das die Gäste nicht nur bei der Weinauswahl bestens berät.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2016