Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Statt bunter Stromkästen und schmutziger Parklets: Herzliche Grüße aus Ahrensburg!

Angenommen, ich hätte in der Stadt Ahrensburg etwas zu sagen. Dann hätte ich gesagt: Wir benötigen keine Primitivmalerei auf Stromkästen, die man irgendwann nicht mehr sehen mag. Stattdessen werden die Eigentümer dieser Stromkästen aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Dinger sauber sind und in dezentem Farbton gestrichen werden. Und die Parklets? Die würde ich unverzüglich von der Straße nehmen und bei ebay reinstellen.

Stattdessen würde ich Herzen in der Stadt aufstellen, und zwar an verschiedenen Stellen – Beispiele: Schlosswiese und Rondeel. Hier können die Besucher der Stadt sich setzen, ein Foto machen und es verschicken – siehe die Abbildung! Das wäre in meinen Augen eine gute Werbung für Ahrensburg.

Und noch etwas: Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass solche Herzwand die Stadtkasse nicht sonderlich belasten würde, wenn es gelänge, dafür Sponsoren unter den Firmen in Ahrensburg zu finden, deren Logos klein auf der Wand stehen könnten. Oder das Stadtforum zeigt Herz Hirn und sponsert die Wände. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. November 2022

2 x Ahrensburg: „Rekordniveau“ bei der Tafel. Und ohne Niveau bei der OGS Am Reesenbüttel.

In Ahrensburg gibt es einen großen Zwiespalt. Da ist zum einen die Ahrensburger Tafel in der Großen Straße. Vor einigen Tagen schrieb das Stormarner Tageblatt: „‚Absolutes Rekordniveau‘: Tafel Ahrensburg zählt so viele Hilfsbedürftige wie noch nie“ – siehe die Abbildung! Und auf der anderen Seite gibt es in Ahrensburg eine Einrichtung, wo frische Lebensmittel in den Abfall geworfen wurden: Offene Ganztagsschule in der Grundschule Am Reesenbüttel, betrieben von der Firma WABE e. V.

Die Stadt Ahrensburg trägt die Gesamtverantwortung für die Offene Ganztagsschule (OGS). Und man hat es sich diesbezüglich in der Verwaltung leicht gemacht, indem man die Schulen quasi vermietet wie z. B. an die Firma WABE e.V., die das in diversen Bundesländern macht und nach eigenen Angaben 4.000 Kinder in 30 Einrichtungen betreut. Eine davon ist in der Grundschule Am Reesenbüttel, wo täglich rund 400 Kinder in der Obhut Hand von WABE sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. November 2022

Japanische Küche: Zwei Empfehlungen in Ahrensburg

Meine Lieblingsküche von all meinen Lieblingsküchen ist die japanische. Und japanisch bedeutet natürlich nicht nur Sushi & Sashimi, sondern die Speisekarte reicht sehr viel weiter. Und deshalb steht bei mir das „Misaki“ im Regionalbahnhof an erster Stelle, im Abstand gefolgt von der „7Fuji Sushi & Ramen Bar“ in der Hagener Allee.

 Ron Simon :  „Japanisches Paar“ (Popart Acryl+Collage) 

Im „Misaki“ stimmt alles: Auswahl und Qualität der Speisen, die über die japanische Küche hinausgehen. Die Mitarbeiter im „Misaki“ sind überaus freundlich, was ich in anderen Ahrensburger Restaurants häufig vermisst habe. Die Preise sind der Qualität angemessen und überaus fair; die Ausstattung des Lokals ist ebenfalls stimmig und lädt die Gäste zum längeren Verweilen und Wohlfühlen ein.

Und ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da. Als ich entdeckt habe, wie die Bewertung vom „Misaki“ bei Google schon nach kurzer Zeit ausschaut, da habe ich in Gedanken meinen Hut gezogen: Höchstbewertung mit 5 Sternen  – sehr beachtlich! Ich habe das „Misaki“ schon vielen Freunden und Bekannten empfohlen  – die Resonanz war immer volle Zustimmung. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. November 2022

Am Volkstrauertag in Ahrensburg: „Ideenwerkstatt Speicher am Gutshof“

An kommenden Sonntag ist Volkstrauertag. Also der passende Tag für eine „Ideenwerkstatt“ in der traurigen Stadt Ahrensburg, und zwar in der „Reithalle Ahrensburg“, die als solche beim Bürger nicht bekannt ist. Und wenn ich mich dabei an den bekannten Herrn Sisyphos erinnere, dann nur deshalb, weil dessen Arbeit nahezu identisch ist mit dem, was im Rahmen einer „Ideenwerkstatt Speicher am Gutshof“ passieren wird.

Ich komme zurück auf meinen Blogeintrag vom 24. Oktober 2022. Und ergänze meine Worte mit folgendem Hinweis:

Meine lieben Mitbürger, das zentrale Thema für die Einwohner der Stadt Ahrensburg ist nicht der Alte Speicher am Gutshof, sondern es ist das Thema „Zerstörung von Innenstadt und Tunneltal“. Hierzu hat der Bürgermeister bis heute weder eine Ideenwerkstatt einberufen noch überhaupt seine Meinung abgegeben geschweige denn Maßnahmen eingeleitet, um das Schlimmste für die Einwohner von Ahrensburg und die unwiederbringliche Natur zu verhindern. Oder mit einem Satz zitiert:

„Wie herrlich ist es, nichts zu tun und dann vom Nichtstun auszuruhn“. Heinrich Zille (1858-1929)

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. November 2022

Update: Der Bürgermeister will von seinem Thron herabsteigen und nun doch ins Peter-Rantzau-Haus kommen!

Gerade noch habe ich Bürgermeister Boege auf seinem Thron im Rathaus gezeigt, doch inzwischen hat der Rathaus-Scheffe eine Kehrtwendung gemacht. Auf seiner privaten (!) Facebook-Seite zeigt Eckart Boege an: „Da das Bürgerneisterbüro derzeit leider nicht barrierefrei erreicht werden kann (wg. Sanierungsarbeiten im EG), findet die Sprechstunde im Peter-Rantzau-Haus statt! Ich freue mich auf Sie!“

Na, was für eine Freude – nicht zuletzt auch bei den Bürgern, wenn sie auf Facebook unterwegs sind und dort die Seite des Herrn Boege anklicken, wo vom „Bürgerneisterbüro“ die Rede ist, weil der Mann sich inzwischen offenbar selber nicht mal als „Meister“ für die Bürger sieht.

Und was zeigt uns der Bürgerneister als Illustration seiner Worte? Wir sehen ein Bild mit dem Wegweiser „Sprechstunde“ vor blauem Himmel mit leichten Wölkchen – siehe die Abbildung! Und bei diesem Bild ist nirgendwo ein Urhebervermerk erkennbar. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. November 2022

Warum gibt der Ahrensburger Bürgermeister kein gutes Wort ab für die Läden in der Innenstadt?

Das Anzeigenblatt MARKT existiert von den Anzeigen des lokalen Handels und Gewerbes. Und deshalb ist der Verlag bestrebt, die Geschäfte vor Ort am Leben und die Inhaber bei guter Laune zu erhalten, denn sonst steht der Anzeigenvertreter immer häufiger vor Ladentüren, die geschlossen sind, und zwar endgültig.

An diesem Wochenende bringt der MARKT ein paar Seiten mit der Überschrift: „Umdenken Handeln Sichern“, wo der örtliche Einzelhandel bestärkt werden soll, der wiederum den Anzeigenteil des Blattes verstärkt. Dazu geben Bürgermeister aus dem Verbreitungsgebiet ihr Testimonial ab wie zum Beispiel Gabriele Hettwer (Bargteheide). Janhinnerk Voß (Großhansdorf) und Andreas Bitzner (Siek). Und der Leser fragt sich, und zwar zu Recht: „Hat die Stadt Ahrensburg eigentlich keinen Bürgermeister…?

Lobenswert: Für die Läden in der Ahrensburger Innenstadt ergreift Bürgervorsteher Matthias Stern (CDU) das passende Wort – wenn Sie das bitte selber lesen wollen, meine lieben Mitbürger! Damit zeigt der Ahrensburger, dass er zu den Eingeborenen unserer Stadt gehört und kein Stand-up-Paddler ist wie der zur Zeit amtierende Bürgermeister, der erst mit Beginn der ersten Amtszeit seines Vorgängers nach Ahrensburg gepaddelt ist. Und diesem Herrn gehen die Läden in der Innenstadt erkennbar am Arm vorbei. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. November 2022

Warum parkt ein Wohnmobil im November vor einer Grundschule in Ahrensburg?

Schon seit Tagen beobachte ich, dass vor der Grundschule Am Reesenbüttel ein Wohnmobil parkt. In derselben Straße parkt schon seit Jahren ein Wohnmobil auf dem Radfahrstreifen, ohne dass jemand das Ding beseitigen lässt, da es für Schulkinder auf dem Fahrrad gefährlich ist, um das Gefährt der Zappis on Tour“ herumzufahren, die mit ihrem Camper in der Schimmelmannstraße seit Jahren von Januar bis Dezember „on Tour“ sind, und zwar immer am selben Fleck.

Warum aber parkt das andere Wohnmobil plötzlich ausgerechnet vor der Grundschule Am Reesenbüttel? Wohnt dort vielleicht eine Familie, die ihrem Kind den Schulweg bequem machen will? Oder vielleicht eine Lehrkraft, die hier in einer Freistunde ein Schläfchen macht zur Entspannung? Einen Eigentümer oder Besitzer dieses Wohnmobils gibt es nach meiner Information nicht in dieser Straße. Höchst mysteriös das Ganze! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. November 2022

Der König sitzt auf seinem Thron im 6. Stock des Rathauses und zeigt seinen Untertanen an, dass er auf Inklusion scheißt

Es gibt in diesem Monat zwei Termine in Ahrensburg, die beide angezeigt werden auf der Homepage unserer Stadt. Da ist zum einen die Sitzung des Behindertenbeirates am 7. November 2022 im Peter-Rantzau-Haus. Und zum anderen findet nach einem halben Jahr Amtszeit die erste Sprechstunde des amtierenden Bürgermeisters statt, und zwar am 17. November 2022. Und letztere ist im 6. Stock des Rathauses.

Bürgermeister auf seinem Thron im Rathaus, 6. Stock (Karikatur: iStock/Szene Ahrensburg)

Wie ich bereits mit meinem Blog-Eintrag vom 1. November 2022 mitgeteilt habe, erklärt der Bürgermeister, dass die Fahrstühle im Rathaus wegen des Umbaus nicht zur Verfügung stehen. Was bedeutet: Alle Bürger – zu denen auch Behinderte und alte Menschen gehören – müssen über den Hintereingang des Rathauses kommen und dort bis in den 6. (sechsten!) Stock die Treppen emporsteigen, wenn sie mit dem King of Townhall sprechen wollen.

Diese Schikane ist dem Bürgermeister bekannt, und er nimmt das in seiner üblichen Hochnäsigkeit als selbstverständlich hin. Er ist schließlich der der Scheffe des Hauses und berauscht von seiner eigenen Wichtigkeit. Wie kann man da erwarten, dass er seine Sprechstunde ins niedere Peter-Rantzau-Haus verlegt. wo es keine Barrieren für behinderte Bürger gbit. Oder wie der Bürgervorsteher es macht, indem er die Bürger in die Holzbaracke hinter dem Rathaus kommen lässt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. November 2022

Wie dämlich ist das denn?! Die Verwaltung vom CCA will die Läden im Center schädigen!

Da scheint jemand echt vom Jaguar gebissen worden zu sein! Und derjenige hat im City Center Ahrensburg an der Tür zur Tiefgarage ein Plakat anbringen lassen, obwohl die Tiefgarage gar nicht dem Eigner des CCA gehört. Und auf dem Plakat werden die Autofahrer aufgefordert, dass sie am verkaufsoffenen Sonntag nicht mit dem Auto kommen und den Kofferraum mit Einkäufen füllen sollen, sondern sie mögen doch auf dem „Drahtesel“ radeln – siehe die Abbildung!

Was sagt eigentlich der Eigentümer der Tiefgarage dazu? Und was sagen die Läden im Center zu dieser Aktion, wo man weiß, dass Kunden mit Kofferraum mehr Umsatz bringen als Kunden mit Gepäcktaschen am Fahrrad? Was also soll dieser Quatsch mit Soße?! Und wer steckt eigentlich als Drahteselzieher dahinter…?

Ich habe recherchiert und erfahren: Dahinter steckt die größte Lobbyisten-Fraktion, die es in Ahrensburg gibt, nämlich der ADFC! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. November 2022

Na bitte, es geht doch: Der Bau- und Planungsausschuss stimmt meiner Forderung einstimmig zu!

Lesen Sie mal, was ich am 9. Dezember 2015 bezüglich von Parken auf der Fahrbahn in Wohnstraßen geschrieben habe! Ich zitiere daraus zwei Absätze und also lautend: „Eigentlich ein Unding: Es werden Straßen zum Fahren gebaut. Und dann gibt es Autofahrer, die benutzen diese Straßen als kostenlose Parkplätze. Legal, versteht sich. Aber völlig idiotisch! 

Beispiel für rücksichtsloses Parken

Autos, die parken, gehören auf Parkplätze und Parkstreifen. Und: Wann endlich werden alle (!) Hauseigentümer gezwungen, ausreichend Parkplätze auf ihren Grundstücken zu schaffen? In meinen Augen ist es ein Unding, dass im Vorgarten der Rasen grünt und das Auto auf der Straße vor dem Grundstück parkt, damit der fließende Verkehr behindert wird, da alle anderen Fahrer drumherum fahren und dabei auf den Gegenverkehr achten müssen.“

Und nun? Nun haben alle Mitglieder im Bau- und Planungsausschuss meiner Forderung zugestimmt, berichtet heute das 3. Buch Abendblatt, ohne in seinem Bericht auch nur mit einem Nebensatz auf Szene Ahrensburg hinzuweisen. 😉

Die Entscheidung der Politik hat lange auf sich warten lassen, aber besser spät als nie. Und Leser dieses Blogs wissen, dass ich schon seit Jahren immer wieder auf den Unfug hingewiesen habe, dass Autos in den Wohnstraßen auf der Fahrbahn parken, die nicht ohne Grund Fahrbahn heißt und nicht Parkbahn. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. November 2022