Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

BürgerStiftung Region Ahrensburg streckt ihre Hände nun auch ganz gezielt nach Großhansdorf-Schmalenbeck aus

In Großhansdorf erscheint „Der Waldreiter“, herausgegeben vom Heimatverein Großhansdorf-Schmalenbeck. Dieses Blättchen kenne ich schon seit meiner Kindheit, denn ich bin in Schmalenbeck aufgewachsen. Und warum „Der Waldreiter“ heute ein Thema für Szene Ahrensburg ist, das sehen Sie auf der Abbildung: Die BürgerStiftung Region Ahrensburg schleicht sich in die Waldgemeinde ein, um ihr Haspa-Konto zu promoten.

Die Leser von Szene Ahrensburg wissen, wovon ich rede, nämlich von Carmen Lau, die sich im Werbefoto neben Stephanie Wohlters vom Kinderschutzbund vor die Tapete der Bürgerstiftung gestellt hat, um Spenden für benachteiligte Schulkinder zu akquirieren. Aber dieses Geld sollen die Großhansdorfer und Schmalenbecker nicht etwa direkt an den Kinderschutzbund spenden, sondern auf das Konto der Bürgerstiftung bei der Haspa sollen sie es einzahlen. Auf diese Weise hat Geschäftsführerin Carmen Lau die Kontrolle, wer gespendet hat und wieviel.

Der redaktionelle Beitrag im „Waldreiter“ ist anonym, was meint: Es steht dort nicht, wer den Text verfasst hat. Und bei Lektüre dieses Textes tauchen bei mir Fragen auf. Dort steht die Behauptung, „dass der Mittelbedarf pro Schüler … zwischen 600 und 1.000 Euro im Jahr ausmacht“. Was ich bezweifle, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, was ich für „Schreibmaterial, Hefte, Bücher, Schulranzen und vieles mehr“ pro Jahr ausgeben muss. Klar, wenn Eltern immer das Teuerste einkaufen, dann mag das hinkommen, denn ich weiß auch, was ein Montblanc-Füller kostet. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. August 2023

Nach den Saufnäpfen für Hunde und Stoffbeuteln für Wochenmarkt: Wie wäre es denn mit einem Personal Face Trainer?!

Heute mal ein ernstes Thema, das einen Anlass zum Lächeln geben soll. Der Grund: Bürger von Ahrensburg haben relativ wenig Gründe zum Lachen, wenn es um Themen aus der städtischen Verwaltung geht und/oder der örtlichen Politik. Als Leser von Szene Ahrensburg wissen Sie genau, wovon ich schreibe. Und Sie haben bestimmt auch erlebt, wie Ihnen das Lachen häufig im Halse steckengeblieben ist. Deshalb hier und heute eine passende Abhilfe!

Schauen Sie auf die Abbildung links! Sie sehen dort etwas, was der Verkäufer beschreibt mit: „Personal Face Trainer“, der Sie zum Lächeln bringen soll. Und das Tolle daran: Diese Apparatur kostet nicht mehr 3,49 €, sondern Sie bekommen sie für nur 1,97 € inklusive aller Steuern – wenn Sie bitte mal einen Blick auf die nachstehende Verkaufsanzeige werfen wollen!

Allerdings müssen Sie sich mit Ihrer Bestellung beeilen, denn das Ding ist „fast ausverkauft“, wie der Verkäufer anzeigt. Und sollte der Ahrensburger Citymanager nach seinen rostigen Saufnäpfen für Hunde und albernen Stoffbeuteln für Wochenmarkt-Händler noch nach einem sinnvollen Gimmick suchen, dann ist der „Personal Face Trainer“ doch eine passende Gabe für Ladeninhaber und Gastronomen in der City, denen das Lachen vergangen ist.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. August 2023

Kann der Bargteheider Rechtsanwalt Dr. Horst Jurkschat noch in den Spiegel gucken ohne sich zu schämen?

Dr. Horst Jurkschat ist nicht nur Rechtsanwalt in Bargteheide, sondern er ist auch „Ansprechpartner“ bei der BürgerStiftung Region Ahrensburg, wo er zwischen Dr. Michael Eckstein und Carmen Lau im Foto gezeigt wird – siehe die Abbildung! Und weil Rechtsanwalt Dr. Horst Jurkschat der öffentliche Ansprechpartner ist, spreche ich ihn auf diesem Wege öffentlich an und frage:

Herr Dr. Jurkschat, die BürgerStiftung Region Ahrensburg gibt auf dem Waschzettelportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG aktuell an, dass sie „Stipendien für Freiwilligendienste in 2023/24“ vergibt. Und es werden zwei Fotos von zwei jungen Menschen gezeigt, die neben Ihrer Vorstandskollegen Lau vor die Werbetapete der BürgerStiftung gestellt werden und angeblich ein Stipendium von eben dieser Stiftung bekommen haben.

Wie geschrieben: angeblich. Denn nirgendwo gibt es einen Beweis von der BürgerStiftung dafür, dass diese jungen Menschen tatsächlich ein Stipendium von dort bekommen haben. Lediglich von 500 Euro ist die Rede. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. August 2023

Stadtverordneter Be´la Randschau (SPD): Fremdenführer durch Ahrensburg? Oder: He lücht…?

Am 12. August 2023 soll es spannend werden in der City von Ahrensburg. Das jedenfalls verspricht Be´la Randschau, der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung. Denn der Genosse will mit Bürgern einen Stadtrundgang machen mit dem Versprechen: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen bei der etwa 90-minütigen Tour einen Einblick in die Entwicklung der Innenstadt“, und dazu gibt’s Kaffee und Kuchen im Peter-Rantzau-Haus.

Und was gibt es auf der Tour zu besichtigen? Abendblatt-Stormarn und Anzeigenblatt MARKT berichten übereinstimmend, was Bele´ Randschau mitgeteilt hat: „Wir werden spannende Orte der Ahrensburger Stadtentwicklung ansteuern.“ Und welche Orte sind das, die so spannend sind wie ein „Tatort“ im TV?

Wir lesen: Es sind Baumaßnahmen auf der Alten Reibahn, Stormarnplatz, Hamburger Straße, Lindenhof und Bahnhofsgelände. Und wenn Sie, meine lieben Mitbürger, sich auf die Tour mit dem SPD-Stadtführer begeben, dann sollten Sie Fragen mit auf den Weg nehmen, und zwar wie folgt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. August 2023

Alexander Sulanke informiert: Vor dem Ahrensburger Schloss blühen die Krokusse, und es gibt auch Alternativen zum ADFC

Alexander Sulanke, den Sie in der Abbildung im Foto sehen, ist laut Impressum Redaktionsleiter von der Abendblatt-Regionalausgabe Stormarn mit Sitz in Ahrensburg. Aber der Mann wünscht täglich einen „Guten Abend nach Stormarn“, was doch sehr verwundert. Und Tag für Tag teilt er mit seinem Newsletter den Lesern in Stormarn aktuell mit, dass auf der Schlosswiese in Ahrensburg immer noch die Krokusse blühen – siehe die Abbildung!

Heute aber dürfte Alexander Sulanke wohl ziemlichen Ärger bekommen, und zwar mit seinem wichtigsten Redaktionspartner, dem ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club). Denn im Newsletter wird nicht über Aktivitäten des Drahtesel-Clubs berichtet, sondern im Gegenteil: 

Redaktionsleiter Sulanke weist auf Motorroller hin, die sich in Barsbüttel treffen. Was meint: Vespa statt Fahrrad. Und mehr noch: Der Leser erfährt auch, „warum der Bikergottesdienst in Zarpen ein Erlebnis ist“ und nicht etwa die Fahrrad-Tour mit dem ADFC zum Elbe-Lübeck-Kanal. Und dazu gibt es auch noch ein Werbefoto von Motorrädern, die vor der Kirche parken, wo kein Fahrrad erkennbar steht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. August 2023

Ahrensburg: Der Blogger wünscht sich mehr Bänke am Wegesrand

Es mag vielleicht am zunehmenden Alter liegen, aber ich vermisse Bänke in der Stadt, und zwar Parkbänke an vielen Straßen, Wegen und Ecken. Klar, die kosten Geld, welches die Stadt lieber für Humbug wie Parklets ausgibt, statt an das Wohl der Menschen zu denken. Ich habe mal ganz willkürlich eine Straßenbank herausgesucht, die mir persönlich gefällt – siehe die Abbildung links! Dieses Modell kostet ca. 500 Euro, von denen sich bei gewisser Mengenabnahme  noch Rabatte erzielen lassen.

Wie gesagt: Es wurden für 30.000 Euro vier Parklets aus Skandinavien geordert und an die Ränder von Manhagener und Hagener Allee aufgestellt. Das macht 7.500 Euro pro Parklet. Die Dinger sehen nicht nur hässlich aus, sondern die Bürger machen einen Bogen darum, es sei denn, die Kunden vom Nori’s Café in der Hagener Allee setzen sich darauf und lecken ihr Eis zwischen parkenden Autos.

Kurz und ungut: Diese Parklets gehören mit zum obligatorischen Unfug, der im Schilda des Nordens mit dem Geld der Bürger getrieben wird. Und ich hoffe, dass die Dinger irgendwann bei einer Sperrmüllentsorgung mitgenommen werden. 

Aber kommen wir zurück auf die eingangs erwähnten Bänke, die meiner Meinung nach in der Stadt fehlen, um den Fußgängern eine Ruhepause zu ermöglichen. Ich will Ihnen mal vor Augen führen, wie viele Bänke die Stadt hätte kaufen können anstelle der vier Parklets: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. August 2023

Ein Wahrzeichen im Schilda des Nordens: Abfallcontainer auf einer historischen Leistung des Barock

Prolog: „Viele Ahrensburger begehen das Rondeel und bemerken nicht, dass sie eine 240 Jahre alte städtebauliche Struktur benutzen, die axialsymmetrische Mitte Ahrensburgs bezeichnet der Stadtkernatlas Schleswig-Holstein als reifste städtebauliche Leistung des Barock im Lande.“ Das erklärte vor 20 Jahren Hermann Jochen Lange, Architekt und Mitglied des historischen Arbeitskreises, in der damaligen Ahrensburger Zeitung. Und Lange ergänzte: „Das Rondeel muss frei bleiben!“.

Jahrelang wurde das Rondeel versaubeutelt durch eine blaue Schießbudenfigur mit einer Handprothese in Form einer Schnecke. Doch nachdem dieser Alien entsorgt wurde, da hat die Stadt nicht etwa die Spuren am Boden beseitigt, sondern irgendein Depp hat entschieden, dass an diese Stelle ein Abfallcontainer gestellt wird, aus dem irgendwelche Pflanzen wuchern Und ringsherum wuchert das Unkraut –  siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. August 2023

Über das Tischtuch von Kaufleuten und Rathaus-Mitarbeitern in Ahrensburg

Der Stadtverordnete Thomas Bellizzi (FDP) schrieb am vergangenen Wochenende in der Parteien-und-Politiker-Werbekolumne im MARKT: „Das Tischtuch zwischen den Kaufleuten und dem Rathaus ist bereits zerschnitten“. Und wenn dem tatsächlich so ist, dann ist das schlimm für Ahrensburg. Aber ehrlich gesagt: Ich verstehe die Kaufleute nicht, womit ich speziell das Ahrensburger Stadtforum meine. 

Schauen Sie mal auf die Abbildung links! Sie lesen dort: „Vertreter des Stadtforums besuchen politische Ausschüsse und nehmen an der Stadtverordnetenversammlung teil“. Und? Wie nehmen sie daran teil? Und wer nimmt daran teil? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. August 2023

Was zahlt famila an die 1. Herren-Fußballmannschaft vom ATSV für Trikotwerbung?

Wissen Sie, liebe Leser, was ein „Präsentationsanzug“ für eine Fußballmannschaft ist? Ich wusste es nicht und habe deshalb gegoogelt und erfahren: „Bei einem Präsentationsanzug geht es vor allem um die Optik und darum, dass sich die Mannschaft optisch als Einheit präsentieren kann. Alle Spieler sollen einen einheitlichen Anzug tragen, wenn sie sich vor dem Beginn eines Spieles oder einer Trainingseinheit treffen.“

MARKT: Kicker werben für famila – gratis?

In der nebenstehenden Anzeige des Warenhauses famila sehen Sie die 1. Herren-Mannschaft der Fußballabteilung des Ahrensburger TSV. Und die Männer tragen neue Präsentationsanzüge, die von famila Ahrensburg gesponsert wurden. Hierzu wirbt famila in einer Anzeige im MARKT mit dem Hinweis:

„Mit diesem zusätzlichen Sponsoring der Präsentationsanzüge, die ab sofort bei jedem Heim- und Auswärtsspiel sowie zu allen anderen offiziellen Veranstaltungen der ATSV-Liga getragen werden, unterstützt famila Ahrensburg die ATSV-Liga auch in der Umsetzung der Vereins-Philosophie, dass Landesliga-Fußball auch ohne riesengroße Etats z. B. für Zahlungen an Spieler realisiert werden kann, nämlich indem die gesamte Mannschaft davon profitiert.“

Schön und gut. Aber wenn die einzelnen Spieler nicht davon profitieren, dass sie als wandelnde Litfaßsäulen für famila herumlaufen, sondern dass der Profit an die gesamte Mannschaft geht, dann fragt sich der Blogger: Wieviel Geld zahlt famila denn an die Mannschaft dafür, dass die Kicker mit famila-Reklame auf dem Rücken herumlaufen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. August 2023

Ausstattung und Räumlichkeiten unserer Freiwilligen Feuerwehr sind marode, und der Dienstherr schickt fröhliche Grüße aus dem „schönsten Fußballstadion der 4. Liga“ nach Ahrensburg

Im vergangenen Monat gab es eine Krisensitzung bei der Freiwilligen Feuerwehr Am Weinberg. Dort war auch Bürgermeister Eckart Boege anwesend, gegen den sich massive Kritik der Einsatzleitung richtet, weil die Kameraden auf dem Schlauch stehen: Die Situation in Sachen Ausrüstung ist katastrophal; und im Rathaus zeigt man schon seit ewiger Zeit null Interesse und Bereitschaft, die Probleme der Feuerwehr zu lösen. Die Stormarn-Redaktion Abendblatt schrieb u. a.:

Der Boegemeister auf Facebook: Grüße in die Heimat

„Die vier Wachen – neben dem Hauptquartier am Weinberg verfügt die Feuerwehr auch über Gerätehäuser in den Stadtteilen Ahrensfelde, Am Hagen und Wulfsdorf – genügten nicht mehr den räumlichen und gesetzlichen Anforderungen, das Gebäudekonzept sei rund 50 Jahre alt.“

Und was tat der Boegemeister gleich nach der Krisensitzung? Er packte die Koffer und fuhr in den Urlaub, denn seine persönliche Erholung ist ja nun wirklich wichtiger als der Brandschutz für uns Bürger und die damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Feuerwehr. Und nun kommt’s:

Gestern kam eine  bürgermeisterliche Urlaubsbotschaft von Eckart Boege an die Bürger von Ahrensburg, und zwar auf Facebook – wenn Sie sich die Abbildung bitte mal anschauen wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. August 2023