Szene Ahrensburg als Informationsquelle für Abendblatt-Reporter

Gerade habe ich darüber gebloggt, dass ein Reporter vom Abendblatt Stormarn den Leerstand im CCA entdeckt hat, worüber er sich schon seit Jahr und Tag auf Szene Ahrensburg hätte informieren können. Und nun hat besagter Lion Immoor tatsächlich auf Szene Ahrensburg zurückgegriffen und berichtet heute in der Zeitung über die Haltebügel für Lastenräder in der Stormarnstraße – siehe die Abbildung aus der Zeitung für heute!

Ich komme auf dieses Thema, weil der letzte Absatz im Abendblatt-Artikel sehr vielsagend und bezeichnend ist für Lokaljournalismus im Zeitalter des Internets und weshalb ich den Wortlaut hier zitiere:

Wer den Bau der Fahrradbügel veranlasst hat und warum ausgerechnet diese Lösung für den schlecht einsehbaren Zebrastreifen gewählt wurde, bleibt unklar. Eine Stellungnahme der Stadt Ahrensburg gibt es trotz Anfrage nicht – auch mehr als eine Woche nach unserer Anfrage ist noch keine Antwort eingegangen.“

Das ist doch putzig: Die Presse fragt im Rathaus nach und bekommt keine Antwort. Und deshalb komme ich zurück auf meine naheliegende Vermutung: Veranlasst wurden die Fahrradbügel vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), der schon so Vieles in Ahrensburg veranlasst und dazu beigetragen hat, dass man unsere Stadt auch als das Schilda des Nordens bezeichnet.

Dazu eine Information für den Jungreporter: Es gibt im Rathaus von Ahrensburg nicht nur einen Pressesprecher, sondern es gibt deren sogar zwei: Petra Rogge und Thorsten Jahncke – siehe Abbildung rechts! Und wenn Sie eine Auskunft von der Verwaltung haben möchten, dann stellen Sie Ihre Frage nicht per E-Mail, sondern greifen Sie zum Telefon und sprechen direkt ins Ohr von einem der  beiden Pressesprecher. Und dann bekommen Sie auch eine Antwort – auch wenn diese womöglich nur aus einem Wort besteht und also lautet: „Weißichauchnicht!“. 🤫

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. April 2026

4 Kommentare zu „Szene Ahrensburg als Informationsquelle für Abendblatt-Reporter

  1. Die Krähe vom Rathausplatz

    Gerade in der Stormarnstrasse gewesen, um dort die Flaschencontainer zu nutzen. Die Aufstellung der Fahrradbügel ist leider eine totale Katastrophe. Nicht nur dass die Haltebucht verkleinert wurde (die nach mir kommenden Fahrzeuge mussten teilweise auf der Straße warten), der Abstellplatz für die langen Lastenfahräder ist viel zu kurz.

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  2. Sabine Heinrich

    Darf ich einmal eben lästern – ich ziehe auch schon einmal den Kopf ein wegen des Shitstorms – auf Deutsch: Scheißsturms, der über mich hereinbrechen wird:
    Diese Lastenfahrräder sind für mich – Nurradlerin- die Pest – in Ahrensburg bei dem Zustand der Straßen- und Radwege.
    Man kommt nicht an ihnen vorbei, und besonders schön ist es dann noch, wenn sie einem – mit Kind (das natürlich durch einen Sturzhelm vor den Gefahren des Straßenverkehrs geschützt werden soll) in diesem Lastenfahrrad auf der falschen Seite des schmalen Radweges entgegenkommen.
    Aber das sind ja die Guten – die dürfen alles!
    Also: Bitte noch mehr Lastenradparkplätze in Ahrensburg an weiteren geeigneten Stellen, z.B. in der Hagener und Manhagener Allee, der Hamburger Straße – und – nicht zu vergessen – An der Reitbahn Nummer 1, wo der größte Wohltäter Ahrensburgs residiert!
    (Eingeweihte wissen, wen ich meine 😉

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