Angeboten wird ein „genehmigtes Wohnbauprojekt im Hamburger Umland“. Und im Kleingedruckten erfährt der Interessent den Ort seiner möglichen Kapitalanlage: „22926 Ahrensburg, Stormarn (Kreis)“. Kosten des Wohnbauprojektes: 2.100.000 € für 1.150 m² – also Peanuts, wenn man wie
Dagobert Duck auf seinen Geldsäcken sitzt. Und in der Abbildung sehen wir ein Stück Land, das nach meiner Vermutung nur ein Phantombild ist, da ich diesen Platz in 22926 Ahrensburg nicht kenne.
Warum aber Phantombild? Nun, wenn ich mir die Beschreibung der Offerte des Maklers durchlese – siehe Abbildung rechts! – dann denke ich unwillkürlich an Bahnhof, und zwar an den Platz in der Bahnhofstraße, wo der Utopia-Kinopalast hätte gebaut werden sollen. Und die gute Frau
Nachtigall, die ich hier mal wieder trapsen höre, die erinnert mich daran, dass dieses Grundstück eigentlich ins Eigentum der Stadt Ahrensburg gehen sollte, wenn der Eigentümer ein unsauberes Geschäft mit der Alten Reitbahn machen würde, wenn Sie wissen, was ich meine, lieber Mitbürger.
Natürlich kann ich mich auch irren und alles ist nur wieder einmal einer dieser zufälligen Zufälle. 😇
In diesem Zusammenhang: Ich habe Bürgermeister Eckart Boege gerade gefragt, was denn mit den Sozialwohnungen auf der Alten Reitbahn ist. Der Rathaus-Scheffe hat mir dazu folgende Antwort gegeben, und zwar schriftlich:
„Die Stadt stand und steht in regelmäßigem Kontakt mit dem Investor und verfolgt dabei durchgehend das Ziel, die vertraglich zugesicherten 13 Sozialwohnungen für die Stadt Ahrensburg nutzbar zu machen. Dieser Vorgang ist noch nicht abgeschlossen. Weitergehende Informationen berühren aktuell schutzwürdige Interessen Dritter und werden zum jetzigen Zeitpunkt daher nicht öffentlich kommuniziert.“
Und so hofft der Blogger von der Szene Ahrensburg, dass er mit diesem seinem Blog keine schutzwürdigen Interessen Dritter berührt hat. 😎

Und bitte nicht die Nebenkosten vergessen!