Nachrichten & Notizen: Wein auf Bierbänken und einige geschlossene Läden mit Beschriftung

Das sogenannte „Ahrensburger Weinfest“ von der Agentur Bergmannsgruppe ist vorbei. Nein, ich bin nicht dort gewesen, denn ich weiß, dass es dort weder italienischen noch spanischen Rotwein gibt. 🍷 Und diese Weine kann ich in Ahrensburger Läden kaufen und daheim genießen, ohne dass ich mich danach torkelnden Fußes nachhause bewegen muss. 

Ich komme auf das Weinfest zu schreiben, weil heute die Nachberichterstattung vom Stormarner Tageblatt erschienen ist in Form von vielen Fotos. Und eines davon ist das Bild mit der Überschrift: „Die Bierbänke waren gut gefüllt“ – siehe die Abbildung links! 🍺

Ja, meine lieben Mitbürger, man kann tatsächlich seinen Wein auf Bierbänken trinken. Genauso wie man sein Geld nicht nur zur Commerz- oder Postbank bringen kann, sondern auch auf eine Bank am  Rondeel.

Wer durch die Innenstadt von Ahrensburg geht, der wird gewahr, dass es dort Geschäftslokale gibt, die zwar längst geschlossen sind, wo aber immer noch die Außenbeschriftung vorhanden ist. Ich empfinde das als peinlich gegenüber Besuchern der Stadt. Die parken zum Beispiel auf dem Rathausplatz, lesen dort die Werbung: „BreakPoint das Bistro im Herzen der Stadt“ und erkennen dann, dass das Herz der Stadt hier dringend einen Schrittmacher benötigt.

Eigentümer des Pavillons auf dem Rathausplatz ist die Stadt Ahrensburg. Und dieser Pavillon ist so leer wie die Phrasen zur Eröffnung von „BreakPoint“ gewesen sind. Und wenn die Stadt dieses Ladenlokal weiter vermieten will, dann wäre es doch wohl zweckmäßig, unverzüglich die Außenfassade zu neutralisieren, finden Sie nicht?

Die Läden aufgegeben haben auch die ehemaligen Betreiber vom „Syriana Markt“ in der Manhagener Allee und „Violas“ in der Hagener Allee, wo immer noch die Fassaden an diese Läden erinnern wie Inschriften auf einem Grabstein. Dieser Zustand herrscht auch bei weiteren Läden in der City, die längst geschlossen sind.

Und in der Manhagener Allee zeigt die Fassade des dort neu erstandenen Gebäudes, dass damit auch neue Ladenlokale entstanden sind. Ich finde, dass das moderne Bauwerk ansehnlich ist und sich gut in die Straße einfügt. Und so bin ich  neugierig, wer und was in die dortigen Läden einziehen wird. (Böse Zungen wie auch meine schwätzen davon, dass sich hier womöglich die Krake AWO mit weiteren Standortniederlassungen breitmachen wird. 🤐 )

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juli 2026

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