Der Blogger stellt sich als Sushi-Experte vor und berichtet über ein neues kulinarisches Highlight in der Schlossstadt

Einführung ins Thema Sushi: Wenn es um Sushi und Sashimi geht, dann darf ich wohl mit gutem Recht behaupten, dass ich mich hier auskenne – ich meine als Speisender. Im Jahre 1974, als ich mit einer Japanerin verheiratet gewesen bin und kein Mensch in Ahrensburg wusste, was Sushi überhaupt ist, da habe ich die gefüllten Reisröllchen und den rohen Fisch bereits genossen, und zwar in sämtlichen japanischen Restaurants, die es damals in Hamburg gegeben hat, und am liebsten im „Fuji“ von Herrn Yamaguchi auf zwei Etagen in der Richardstraße, wo die Kellnerinnen noch Kimonos getragen haben. Leider war das „Fuji“ dann eines Jahres nicht mehr da. Und in den Colonnaden gab es das „Yaki“, das erste japanische Restaurant in der Hansestadt, das nun schon seit Jahrzehnten vom „Matsumi“ ersetzt worden ist.

Aber nicht nur in Hamburg, auch in Berlin, München, Frankfurt, Leipzig und Düsseldorf habe ich Sushi gegessen, genauso wie in London, Paris und St. Petersburg. In New York könnte ich die japanischen Köstlichkeiten bereits im Jahre 1978 genießen, rund zwei Jahrzehnte bevor Steffen Henssler in Los Angeles gewesen ist, wo er die California Sushi Academy besucht hat und später zum deutschen Sushi-Papst geworden ist – was ich für meine Person leider verpasst habe. 😢

Mit dem Start von Szene Ahrensburg vor 17 Jahren habe ich moniert, dass es damals in Ahrensburg kein Sushi-Restaurant gegeben hat außer ein winzig kleines in der Manhagener Allee, das allerdings nicht zu empfehlen gewesen ist. Und heute gibt es mehr Sushi-Restaurants in der Schlossstadt als Pizzerias. Auch in der roten Villa in der Manhagener Allee, wo zuvor italienische Küche von diversen Inhabern angeboten worden war, residiert nun seit einem Vierteljahr das Sushi und Grill Restaurant Myu Myu, womit ich zu meinem bzw. unserem dortigen Testbesuch komme.

In dieser Woche war ich mit meinen beiden Frauen zum ersten Mal im Myu Myu. Und um es schon vorweg und international zu sagen: Best Sushi & Sashimi in Town!

Aber der Reihe nach: Schon das Design des Lokals erfreut den Gast – wozu Sie bitte das schwarze Kästchen unten rechts lesen wollen! Und die Speisekarte, die weit über Sushi hinausreicht,  spricht Bände! Allein im Mittagsangebot, das hier von 12 bis 16 Uhr (!) serviert wird, gibt es 11 Gerichte (auch zum Mitnehmen), die im einzelnen sogar noch nach Wunsch des Gastes zubereitet werden. Und geradezu sensationell:

Jedes Gericht vom Lunch Menu kostet nur 12 Euro – inklusive eines Softdrinks!

Meine Frau hat gegrillte Ente vom Lunch Menu probiert und behauptet, eine so gute Ente mit Erdnussbutter-Soße habe sie noch nie in einem Asia-Restaurant gegessen. Unsere Tochter hat das Bento Nr. 10 bestellt und erklärt: „Mein bestes Sushi ever!“ Und ich habe mir Bento Nr. 15 servieren lassen und kann bestätigten: Ein besseres Sushi mit Sashimi habe ich nie zuvor in Ahrensburg bekommen! Und gäbe es zum Sashimi vom Lachs und Thunfisch auch noch Ika (いか), also Tintenfisch, dann wäre das Angebot für mich perfekt und unschlagbar weit und breit.

Was mir angenehm aufgefallen ist: Unsere drei Gerichte wurden zusammen und schon nach sehr kurzer Wartezeit serviert, obwohl das Restaurant um diese Uhrzeit (ca. 14:30 Uhr) gut besucht gewesen ist. Das Bedienungspersonal ist höflich-freundlich.

Ein Manko des Restaurants: Die Tische und Stühle im Außenbereich sind zum Teil sehr hart an der Straßenkante platziert, wo Radfahrer direkt an den Tischen vorbeifahren. Das war natürlich auch früher bei den Italienern so, aber gefallen hatte es mir nie, weshalb ich immer lieber drinnen gesessen habe. Und das Ambiente vom Myu Myu sorgt für Wohlbefinden.

Fazit des Bloggers von der Szene Ahrensburg: Das Restaurant Myu Myu ist ein echtes kulinarisches Highlight in der City und wird auch viele Besucher von außerhalb herbeilocken! Und während wir früher häufig zur Mittagszeit in der „New Mongolei“ gewesen sind, werden wir unser Verhalten schon allein deshalb ändern, weil das Büfett in der Mongolei in der Regel ab 14 Uhr schon sehr übersichtlich bestückt ist und nicht entsprechend nachgefüllt wird. Außerdem ist kein Softgetränk im Preis enthalten; und wenn man nicht aufpasst, dann bekommt man ein großes Glas hingestellt, bei dem mir der böse Gedanke kommt: Der Gast soll den Magen füllen, damit er weniger vom Büfett (= All you can eat) essen kann. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2026

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