Haben Sie schon mal Pferde vor einer Apotheke kotzen sehen? Falls nicht, dann gehen Sie doch mal die Große Straße entlang in Richtung Schloss! Und auf Höhe der dortigen Apotheke habe ich das nebenstehende Foto gemacht, mit dem bewiesen wird: Ahrensburger Stadtplaner haben recht ’n Rad ab!
Die Große Straße ist eine Einfahrtstraße zur Innenstadt. Und Sie sehen: Am Rande der Straße sind keine Haltebuchten für Autos oder vielleicht ein Radfahrweg, sondern dort stehen breite Betoncontainer quer mit wilder Bepflanzung. Und dazwischen wurden Parkbügel für Fahrräder einbetoniert. Erst danach kommt ein Fahrradweg. Und weil den Radfahrern des ADFC dieser Radweg zu schmal gewesen ist, hat man ihn verbreitert, indem man einfach die Container andersherum gestellt hat, sondern man hat einfach den Bürgersteig schmaler gemacht – siehe die Abbildung! Geht es noch irrsinniger?!
Andere Städte fürchten sich davon, dass die AfD kommen könnte. Ahrensburg dagegen hat bereits den ADFC, der familiär mit der AfD verbunden ist, wie Sie bereits auf Szene Ahrensburg lesen konnten. Und dieser Lobbyverein der Fahrradindustrie scheint unsere Stadt in der Hand zu haben, ist immer dabei, wenn Unfug passiert wie nicht zuletzt bei der riesigen Fahrradparkanlage in der Ladestraße, die seit ihrem Bau leersteht.
Wo bleibt eine Ahrensburger Bürgerpartei, die sich für das Wohl der Stadt und ihrer Bürger einsetzt?

Wenn man das sieht, kann man sich schon vorstellen, dass die Hamburger Straße bald genauso dämlich aussehen wird. Was sind das bloß für Amateure im Rathaus, die so einen Stuss fabrizieren!
Wer lässt sich so einen Bullshit einfallen? Dort werden Fußgänger immer wieder auf den Radweg ausweichen und müssen zur Seite springen, wenns klingelt. Was sagen die Geschäftsinhaber denn dazu? Warum stellen die ihre Werbetafeln denn auf das bisschen Bürgersteig, statt dass sie diese auf den Radfahrstreifen stellen?
Eine Frage: Was hat der linksrotgrüne ADFC mit der AfD zu tun?
Ich frage für einen Freund.
Eigentlich ist diese Posse wieder ein Fall für „extra 3“ – wo Ahrensburg bereits hinlänglich bekannt ist.
Als ob dieser „Radweg“ so ein Geschenk für Radfahrer wäre…
Übrigens hat man diesen markierten Fahrstreifen vermutlich nicht verbreitert, weil der ADFC diesen „Radweg“ soll toll fand, sondern weil die Stadt nach der einschlägigen Verwaltungsvorschrift eine Mindestbreite von 1,50 Metern einhalten musste, um die Radfahrer von der Fahrbahn zu verbannen. Da hat man dann lieber die Gefährdung von Fußgängern in Kauf genommen, bevor sich da auch nur ein Fahrrad auf die Fahrbahn verirrt.
Fußgänger?
Können weg – vor allem die Gehbehinderten und die mit Rollator sind den rücksichtslos und sich an keine Verkehrsregeln haltenden Radrüpel jeden Alters ein Dorn im Auge.
Große Straße – Rondeel – dass da noch kein verträumter Fußgänger von Fahrradrambos umgenietet wurde, grenzt an ein Wunder!
Und das schreibt ein begeisterter Nur- Radfahrer, der aber als Verkehrsteilnehmer nicht nur sich sieht.
Hallo Radfahrer, der Plan des ADFC ist auf dem Rondeel voll aufgegangen. Hier wurde der Platz nicht nur zur Veloroute umfunktioniert sondern es wurden in diesem Zuge auch noch die Verkehrsschilder für die verkehrsberuhigte Zone entfernt und durch 20 Km/h Schilder ersetzt. In einer verkehrsberuhigten Zone haben nämlich Fußgänger vorrang und Fahrräder müssten geschoben werden. Also hat die Stadt mal eben die Schilder nach 20 Jahren dort entfernt. Somit müssen Fußgänger noch mehr aufpassen nicht auch noch von Auto’s überrollt zu werden wenn sie einfach so die Straße überqueren. Jetzt wird keine Schrittgeschwindigkeit mehr gefahren am Rondeel.
Ich habe mir das gestern einmal angesehen – und nur fassungslos den Kopf geschüttelt!
Was ich über die Herr- und Damschaften, die sich diese fußgängerfeindliche Regel haben einfallen lassen denke, kann ich hier nicht schreiben – es würde gegen die Netiquette verstoßen!
Es war schon vorher nicht ungefährlich für die Fußgänger – auch nicht für besonnene Radfahrer wie mich wegen einiger Fahrradrambos – aber jetzt…!
Wer einmal mit dem Fahrrad 20km/Stunde gefahren ist, weiß, wie schnell das ist!
Ich will ja keinesfalls politisch werden – aber ich habe den Eindruck, dass der kleine ADFC die Ahrensburger „Regierung“ so am Nasenring durch die Manege führt wie eine gewisse – zur Bedeutungslosigkeit zusammengeschrumpfte – Partei eine andere – noch – deutlich größere.
Die größten Feinde des ADFC sind inzwischen also nicht mehr nur die Autofahrer, sondern Fußgänger – auch in Form von Gehbehinderten – zusätzlich auch noch Rollstuhlfahrer.
Weg mit ihnen – denn wir vom ADFC sind die Guten!
Wir dürfen alles!
Zumindest in Ahrensburg.
Es ist noch alles viel schizophrener im Schilda des Nordens! Ich habe auf Hinweis eines Lesers gegoogelt: „Radwegbenutzungspflicht in der Großen Straße Ahrensburg – aktuelle Lage“ und folgenden Antworten vom ADFC (!) bekommen:
„Radfahrende“ – Wenn ich so etwas lese, rollen sich mir die Zehennägel hoch!
Dass der ADFC bei dieser Sprachverhunzung mitmacht, dürfte dem Letzten deutlich machen, dass er in eine ganz bestimmte politische Richtung abgedriftet ist.
Traurig!
In den Anfangsjahren – da war ich auch noch Mitglied – war er politisch neutral, wollte bessere Bedingungen für uns, hielt viele Tipps bereit, war noch nicht zu einer intoleranten Autohassersekte degeneriert.
Seit etlichen Jahren gilt daher für mich das Motto: ADFC – neee!
Wohlgemerkt: Ich bin ausschließlich mit dem Rad unterwegs!