Wie die Stadt Ahrensburg von ihrer Verwaltung und Politik systematisch kaputtgemacht wird

Es gibt wohl nur sehr wenig Bürger in Ahrensburg, die unsere Stadt länger kennen als ich. Und ich kann Ihnen versichern: Wer die Vergangenheit nicht kennt, der hat weniger Gefühl für eine Beurteilung der Gegenwart. Und wenn ich zurückdenke an Manfred Samusch (1931-1991), den letzten echten Bürgermeister von Ahrensburg, der wirklich etwas für die Bürger und die Wirtschaft der Stadt bewegt hat, dann weiß ich aus eigener Erfahrung: Mit Ursula Pepper sind wir dann später in den Regen gekommen. Und danach mit Michael Sarach direkt in die Traufe. Und anschließend mit Eckart Boege voll in die Jauche.

Ahrensburg steht heute vor einem innerstädtischen Zerfall. Weil Stadt und Politik dafür gesorgt haben, dass  Wachstum und  Beständigkeit gebremst wurden. Die unnötigen Verkäufe von Lindenhof und Alte Reitbahn sprechen Bände und in meinen Augen für mögliche Korruption, da es sich anders nicht erklären lässt. Und das Beharren auf Fußballplätze in der City spricht für außergewöhnliche Dummheit. Und die Planung eines weiteren Stadtparks hinter dem Rathaus zeugt von einer Ignoranz der Entscheider, die schon krankhafte Züge erkennen lässt.

Die Stadt Ahrensburg hat an ihrem Schloss einen der schönsten innerstädtischen Parks in ganz Schleswig-Holstein und dazu auch noch Parkanlagen in der City. Aber was die Stadt nicht hat, das ist zum Beispiel ein Citymanager. Stattdessen hat Ahrensburg einen Bürgermeister als Quereinsteiger, der weder Wissen über Verwaltung mitgebracht hat noch etwas von Stadtmarketing versteht. Der für 60.000 Euro und ohne Auftrag sogenannte „Imagefilme“ hat produzieren lassen, die jeder Beschreibung spotten. Und 30.000 Euro Steuergeld wollte er ausgeben, für die Namensfindung der neuen Schule am Heimgarten, deren Bau zu einem Millionen-Grab für die Stadt werden wird. Und Geld hat der Bürgermeister ausgegeben für eine Rathaus-Abteilung, die das Leerstandsmanagement von Läden in der City übernehmen soll. Und? Was hat dieses „Management“ gemanagt? Und was macht es zur Zeit?

Eckart Boege, diesen Leiter der Verwaltung, der letztlich auch die Verantwortung trägt für die Millionen-Misswirtschaft bei den Stadtwerken, den  brauchen wir genauso wie einen Klotz am Bein. Und auf seine Stellungnahme, warum wir noch kein Kino am Bahnhof haben und die Sozialwohnungen auf der Alten Reitbahn leerstehen, warte ich immer noch.

Dazu gefragt: Was ist mit Bürgervorsteher Benjamin Stukenberg (Die Grünen), der doch ein wachsames Auge auf den Bürgermeister haben soll? Liebe Mitbürger, dieser Bürgervorsteher, der als Messediener für Dr. Michael Eckstein fungiert, ist ein Wichtigtuer par excellence, der für Ahrensburg weniger tut als der beheiz- und versenkbare Poller in der Manhagener Allee, welcher zu einem Symbol von Ahrensburg geworden ist wie zuvor schon der Blaumann, den Alt-Bürgermeisterin Ursula Pepper besorgt hatte.

Und in Ahrensburg regiert die Lobby des ADFC, die man auch als Lastenradmaffia bezeichnen könnte. Die Stadtverordneten Steuer, Egan & Levenhagen von der WAB sind die Totengräber der Geschäfte und Restaurants in der Ahrensburger City. Dieses Trio Infernale, das auswärtige Kunden, die mit dem Auto kommen, aus der Innenstadt vergraulen will, wo stattdessen eine Velo-Route gelegt werden soll, dieses Trio  gehört geteert, gefedert und auf einem Balken sitzend aus der Stadt getragen. Zum Beispiel nach Norderstedt, wo Familie Levenhagen ihr Geschäft betreibt. Sollen Herr Levenhagen und seine Tochter doch dort ihr Unheil anrichten statt in Ahrensburg!

Ich schreibe dieses Blog auch angesichts von dem, was in der Hamburger Straße passiert und was passieren soll mit dem Bau einer S-Bahn-Linie samt unnötigem Bahnhof, was für Ahrensburg zu einer Katastrophe führen wird.

Die einzigen Bürger, die in Ahrensburg überhaupt noch erkennbar protestieren, das sind die „Omas gegen Rechts“. Ich frage mich: Wo bleiben die Opas gegen Unvernunft und Willkür von Verwaltung und Politik?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juli 2026

Ein Kommentar zu „Wie die Stadt Ahrensburg von ihrer Verwaltung und Politik systematisch kaputtgemacht wird

  1. Der Spatz vom Rathausdach

    Aus seinem Familienurlaub schickt Herr BM Boege uns Hinterbliebenen schöne Urlaubsgrüße auf Facebook. Nett oder?

    Antworten

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