Das Abendblatt macht seinen Stormarnteil heute auf mit der Überschrift: „Drama um Hamburger Straße geht in die nächste Runde“ und der Unterzeile: „Ahrensburg: Sanierung erfordert neue Parkplätze. Fördermittel könnten wegfallen. Von vielen Seiten kommt Kritik.“ Diesen Beitrag sollten Sie lesen, wenn Sie Ahrensburger sind oder Kunde der Innenstadt, der mit dem Pkw von außerhalb in die Stadt kommt!
Ich habe den Bericht mit einem Symbolbild ergänzt, wie Sie mit einem Seitenblick nach links feststellen können. Denn eines ist für mich unglaublich: Das Faktum ist sehr ernst. Um es noch einmal kurz zu sagen: Weil die Stadt seit dem Bürgerentscheid im Jahre 2022 bis heute kein konsenzfähiges Konzept für die Neugestaltung der Hamburger Straße vorgelegt hat, gibt es Proteste aus Politik und Handel. Und wenn die Stadt nicht im kommenden Jahr mit der Sanierung der Straße beginnt, drohen Fördergelder des Landes wegzufallen, auf die Ahrensburg dringend angewiesen ist.
Wer trägt von Seiten der Stadt letztlich die Verantwortung für den jetzigen Zustand? Wenn Sie mich fragen: Die Stadtverwaltung. Und wer ist der Kopf dieser Verwaltung, der seinen Kopf nicht hinhält? Richtig: Bürgermeister Eckart Boege – soviel ich jedenfalls weiß.
Und nun ist es wieder mal wundersam: In dem Abendblatt-Bericht von Moritz Werner tauchen auch Namen auf. Aus dem Rathaus, aus der Politik, aus dem Kreise der Kaufleute. Aber ein Name wird dort mit keinem Jota erwähnt: Eckart Boege, Bürgermeister der Stadt Ahrensburg! So als hätte dieser Beamte überhaupt nichts mit der Angelegenheit zu schaffen und könne dazu nichts sagen, weil sein Name scheinbar Hase ist.
Ist das nicht seltsam, liebe Mitbürger? Wieso wird der Bürgermeister nicht von der Presse befragt, sondern verschont? Er ist es doch, der für die vorgelegte Planung verantwortlich ist. Und er ist es doch, der den Bürgerentscheid ausgesessen hat offenbar in der Hoffnung, dass er danach genau das tun kann, was er zuvor zu tun gedacht hat.
Außerdem: Die beiden Stadtverordneten, die sich in dem Zeitungsbericht für die vorgelegte Planung der Stadt aussprechen, sind Nadine Levenhagen von den Grünen und Dr. Detlef Steuer von der WAB. Wie Leser von Szene Ahrensburg wissen, hat Familie Levenhagen ihr Küchenfachgeschäft in Norderstedt mit Parkplätzen vor der Ladentür. Und Dr. Detlef Steuer ist Radfahrer und bekennender Lobbyist des ADFC.
Postskriptum: Ich weise noch einmal hin auf die Möglichkeit einer Parkpalette neben und hinter der Stadtbücherei. Dort könnten wegfallende Stellplätze von der Hamburger Straße ersetzt werden. Und wenn die Stadtverordneten das am 29. Juni 2026 nach Eilantrag des Bürgermeisters beschließen, dann könnten die Bauarbeiten in der Hamburger Straße schon am 30. Juni 2026 frühmorgens beginnen und alles wäre paletti.
Mehr noch: Fußballstadien tragen die Namen von Firmen, die dafür bezahlen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass eine Ahrensburger Firma an die Stadt dafür zahlen würde, wenn die Parkpalette den Namen dieser Firma tragen würde. 👍

Warum machen Sie sich so viele Gedanken wegen der Hamburger Straße?
Lassen Sie’s.
In sehr wenigen Jahren wird sich kaum noch ein Mensch dahin verirren, weil dann inzwischen auch Nessler (so mein Blick in die Glaskugel) den Weg von Karstadt gegangen sein wird – denn welcher Unternehmer investiert denn noch – z.B. in ein Kaufhaus – wenn die Rahmenbedingungen jährlich schlechter werden.
Wow, hat bei irgendwem der Wecker geklingelt. Seit 4 (vier) Jahren haben sich die Verantwortlichen die E..r geschaukelt, es ist nichts passiert, nun muss alles schnell gehen. Die Ersatzparkplätze bekommen wir dann zusammen mit dem Kino oder den 13 Sozialwohnungen an der Stormarnstraße, oder, oder…! Ich kann nicht mehr zählen wie oft wir belogen wurden. „Wer einmal lügt dem glaubt man nicht mehr“, damit bin groß geworden, und dieser Spruch hat sich immer wieder bestätigt.
Und übrigens, ich fand es schon all die Jahre toll, ein von Linden vollgekleckertes Auto und insbesondere einen solchen Fahrradsattel zu haben. Ich sitze auch sehr gerne auf klebrigen Sitzmöbeln. Naja, die genannten Linden kleckern etwas weniger, dann ist die Welt ja in Ordnung, was für eine Diskussion!
Gibt es denn keine anderen Bäume, man man..!
Dann noch das „ Außengastronomie geht nicht, basta“, bloß nicht die Verweildauer erhöhen.
Mal sehen was noch so zur Steigerung der Unattraktivität aus dem Köcher geholt wird.
Für mich ist diese späte Diskussion mal wieder ein Zeichen dafür, wie man mit den Bürgern und Kaufleuten dieser Stadt umgeht, hier soll jetzt auf den (unnötig) letzten Drücker mit Gewalt die Förderkohle kassiert werden.
Fördergelder gab es übrigens auch beim Kauf vom Alten Speicher und dem Bau vom „Kulturplatz“ zwischen Speicher und Marstall, der schon längst ein Parkplatz ist und nicht sein darf. Und „Fördergeld“, das wissen wir ja, fördert der Staat aus den Taschen der Bürger, was nicht immer förderlich ist.
Wie kommt es nur, dass ich immer öfter Ahrensburg als „Klein-Berlin“ bezeichne?
Also – mit Lügen hat das selbstverständlich gar nichts zu tun, auch nicht mit Verschwendung von Steuergeldern – und vielem anderen mehr…
Übrigens: Mein Fahrrad wurde von ganz anderem als Lindenklebe „verziert“.
Es gibt da gewisse schwarze Vögel (gefiederte), die alles als Toilette benutzen, was sich gerade unter ihnen befindet.
Was mich noch an Berlin (und andere Großstädte) erinnert:
Der Dreck!
Ein Blick schon nachmittags auf den Platz vor dem Zeitlos oder im Bereich der Post – um nur einige wenige Beispiele zu nennen; die mit riesigen Graffiti beschmierten Unterführungen.
Frage am Rande: Wer bezahlt eigentlich die Kosten, die auflaufen, wenn der Speicher zusammenfällt?
Und was ist eigentlich mit dem Parkhotel?
Wie ernst die Angelegenheit genommen wird, läßt sich an einer Aussage stellvertretend für den Rest ablesen, der Herr Steuer (WAB) macht sich Sorgen um die Radfahrer. Ich mache mir Sorgen um die Fußgänger auf der Veloroute am Rondeel. Vier Jahre in dieser Sache nix gebacken bekommen und jetzt das.
Es wurden alte Pläne präsentiert, Abgesang auf Parkplätze, Kaufleute und Gastronomen nicht eingebunden. Für mich wurde die Planung absichtlich verschleppt, um jetzt mit Druck eine Umsetzung herbeizuführen. Es gibt gewisse Personenkreise, die unter Druck arbeiten können und dabei sogar gute Ergebnisse erzielen, die hier werden es vergeigen.
Fußgänger? Genau so lästig und störend wie Autos! Können weg; sie behindern nur die jede Straßenverkehrsregel missachtenden Rüpelradfahrer – und nicht nur auf dem Rondeel.
In Ahrensburg zählen nur noch Radfahrer – so mein Eindruck – und die dürfen offensichtlich alles!
Seltsam aber, dass sich der ADFC nicht dafür einzusetzen scheint, dass die katastrophale Situation in der Hamburger Straße oder der von mir schon früher erwähnten Waldstraße besser wird.
Dass auf diesem Schulweg noch kein radelndes Kind verunglückt ist, grenzt für mich an ein Wunder.