Leser von Szene Ahrensburg haben es schon vor Jahren erfahren. Und in Ahrensburg ist es bereits seit Monaten allgemein bekannt, nämlich dass die Bürger keinen Kinopalast am Bahnhof mit fünf Vorführsälen für 700 Personen bekommen werden, sondern dass unsere Stadt stattdessen nix erhält. Und nun hat auch Lucie Engert vom Stormarner Tageblatt es mitbekommen und berichtet: „Projekt geplatzt – Kino Ahrensburg: Warum der Neubau an der Bahnhofstraße jetzt endgültig gescheitert ist“.
Den wahren Grund erfahren die Leser vom Stormarner Tageblatt allerdings nicht, sondern nur, dass der Investor abgesprungen ist, „weil Baukosten und Preise für die Technik massiv gestiegen“ sind. Das aber ist vorgeschoben, denn die Kosten für Bau und Technik hätten bereits vor Jahren vertraglich fixiert werden können, wie es vermutlich auch bei den Kosten für den Bau auf der Alten Reitbahn passiert ist.
Die Wahrheit ist: Der Investor, der die Alte Reitbahn gekauft hat, bekam das Areal zu einem Schnäppchenpreis, weil er der Stadt das Kino in der Bahnhofstraße fest zugesagt und den Bau zwischenzeitlich immer wieder bestätigt hat. Ich bezweifle jedoch, dass bei dem Unternehmen jemals die Absicht bestanden hat, ein Kino tatsächlich zu bauen. Und die Verwaltung der Stadt Ahrensburg ist zu dämlich gewesen, trotz meiner Warnung den Vertrag mit dem Investor nicht so abzuschließen, dass dieser das Grundstück auf der Reitbahn an die Stadt zurückgeben muss, falls das Kino nicht wie zugesagt gebaut wird – siehe auch hier!
Und was mit dem vertraglich vereinbarten sozial geförderten Wohnraum auf der Alten Reitbahn – worüber das Stormarner Tageblatt bis heute noch nicht berichtet hat…?

Ich denke, alles auf einmal zu streichen, hätte sicherlich einen Proteststurm ausgelöst.
Das wäre selbst für unsere Verwaltung nur schwer verdauliche Kost gewesen.
So wird ein Thema nach dem anderen gestrichen.
Sozusagen in homöopathischen Dosen.
Ich glaube nicht einmal, dass man das mit den Sozialwohnungen im Rathaus
schon bemerkt hat. Es sei denn, irgendjemand liest Szene Ahrensburg.
Unsere Verwaltung inklusive der Stadtverordneten liegen im Wachkoma.
Hoffentlich waren das nicht die gleichen „Koryphäen“ die den Neubau der
Heimgarten Schule mit geplant haben.