Ein Jahr „Stiftung Grundstücksretter“: Wieviel Grundstücke hat die Stiftung bis heute schon vor Spekulanten gerettet?

Heute vor genau einem Jahr zeigte die BürgerStiftung Region Ahrensburg auf dem Werbeportal der privaten Eckstein-Firma Stifter-Service Ahrensburg an: „Carmen Lau begrüßt die neue Stiftung Grundstücksretter unter dem Dach der BürgerStiftung Region Ahrensburg“. Und zwischen den Stiftern Eckstein & Lau war ein Herr mit Hut abgebildet, nämlich der Grundstücksretterstifter, wozu man lesen konnte: „Stiftung Grundstücksretter unter dem Dach der BürgerStiftung Region Ahrensburg will gemeinnützige Zwecke fördern und zugleich Grundstücke vor der Spekulation schützen“ – siehe die Abbildung!

Nun ist ein volles Jahr in Land und Stadt gezogen, und der Blogger ist neugierig und möchte gern erfahren: Wieviel Grundstücke hat die Stiftung Grundstücksrechter im Laufe eines Jahres vor Spekulanten geschützt? Darüber erwarte ich eine offizielle Meldung in der Öffentlichkeit, wo sich die neue Stiftung schließlich präsentiert hat und sogar Spenden sammeln möchte.

Der Stifter mit dem Hut unter dem Dach der BürgerStiftung Region Ahrensburg ist der Ahrensburger Bürger Dr. Horst Udo Jungbluth . Und an ihn richten sich meine Fragen: Was haben Sie nach einem Jahr Ihrer Stiftung bis heute bewirkt? Oder ist das Stiftungskapital noch unverändert vorhanden? Oder hat sich das Stiftungskapital vermehrt durch die Akquise von Spenden? Oder hat sich das Stiftungskapital vermindert durch eventuelle Mietzahlungen an die BürgerStiftung Region Ahrensburg oder an die Firma Stifter-Service-Ahrensburg für Beratung? Und nicht zuletzt: Wie zufrieden sind Sie unter dem Dach der BürgerStiftung Region Ahrensburg mit Ihrer Stiftung Grundstücksretter…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. April 2026

7 Kommentare zu „Ein Jahr „Stiftung Grundstücksretter“: Wieviel Grundstücke hat die Stiftung bis heute schon vor Spekulanten gerettet?

  1. Advocatus Diaboli

    Hat der „Grundstücksretter“ keine Angehörigen oder Freunde, die auf ihn achten, sodass er sich voll in die Hände von Eckstein begeben hat? Was sagt denn der Direktor vom Amtsgericht Ahrensburg dazu, der mit der BürgerStiftung Region Ahrensburg persönlich verbandelt ist – – – geht hier alles mit rechten Dingen zu, Herr Burmeister?

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  2. Sabine Heinrich

    Ich finde es immer gut, wenn Menschen sich – auch in finanzieller Hinsicht – für andere einsetzen. Punkt.
    Zu dieser Gattung gehöre ich auch.
    Wenn ich allerdings den Eindruck habe, dass gutwillige/gutmütige Menschen* von skrupellosen – sich als Gutmenschen ausgebenden – schamlos ausgenutzt werden – dann kann ich als Katzenliebhaberin auch nachhaltig verbal meine Krallen ausfahren.
    *Und so einen Eindruck habe ich von Herrn Dr. Jungbluth.

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  3. Küstermann

    Wenn ich in Ahrensburg an Spekulanten denke, dann kommt mir nicht zuletzt der Herr Eckstein in den Sinn, der darauf spekuliert, möglichst viele wohlhabende Menschen unter seine Fittiche zu bekommen, ob als Spender, Stifter, Paten oder Erblasser. Dass auf Szene Ahrensburg immer wieder vor der BürgerStiftung gewarnt wird, ist gut. Dass die Verwaltung der Stadt die Stiftung unterstützt, ist schlecht.

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    1. Die Krähe vom Rathausplatz

      Leider müssen Stiftungen die Ergebnisse ihrer Tätigkeit nicht veröffentlichen, es bleibt also alles im Dunklen und nicht nachvollziehbar, was mit den Geldern passiert.

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      1. Harald Dzubilla Beitragsautor

        Stiftungen des bürgerlichen Rechts sind grundsätzlich verpflichtet, der zuständigen Stiftungsbehörde nach Ablauf des Geschäftsjahres einen Rechenschaftsbericht vorzulegen. Dieser besteht aus einer Jahresrechnung (Bilanz/Vermögensübersicht) und einem Tätigkeitsbericht, der über die Erfüllung des Stiftungszwecks Auskunft gibt.

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        1. Die Krähe vom Rathausplatz

          Aber wer weiß das, wer macht sich die Mühe, sich diese Unterlagen zu besorgen, das Hamburger Spendenparlament veröffentlicht die Aktivitäten freiwillig auf seiner Internetseite

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  4. Sabine Heinrich

    Und wer kontrolliert die Überprüfer?
    Es ist etliche Jahrzehnte her, da habe ich – damals Mitorganisatorin eines großen Schulfestes in Gh. und zuständig für die Finanzen – den damaligen Schulleiter auf Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung eines „Kollegen“ aufmerksam gemacht – er – den ich für penibel und ehrsam hielt, hat mir dann untersagt, weiterhin an diesem „Fall“ dranzubleiben.
    Da ist für mich Unschuld vom Lande eine Welt zusammengebrochen – im Ernst!
    Dieser Herr – er lebt noch – hat jenen Mann, der später von hier auf jetzt wegen „Förderung der Prostition“ aus der Schule und dem Beamtenverhältnis geflogen ist – jahrelang gedeckt wie viele in Gh. auch, weil sie nicht wahrhaben wollten, was für ein A….loch sich alle wichtigen Ämter in der Schule, dem Sportverein, im Ort, der Gewerkschaft und der Partei gerafft hatte, um unangreifbar zu sein.

    Und jener feine Herr im immer gleichen grauen Anzug – hatte mit dem Pädo mindestens eine Leiche im Keller -eine Kollegin, die gnadenlos gemobbt wurde (Nein, nicht ich – ich wurde später nur massiv unter Druck gesetzt, weil ich einmal anderer Meinung war und sie auch geäußert habe (in gesetzten Worten, höflich).

    Seine Opfer waren hübsche Knaben im pubertären Alter aus weniger harmonischen Familienverhältnissen.
    Der damalige Schulleiter lebt noch, der Pädophile hat nur noch ein paar Jahre gelebt und liegt dem Steuerzahler somit nicht mehr auf der Tasche.
    Ein kleiner Trost.

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