Na supi: Ein Investor pfeift und der Bauamtsleiter tanzt, und zwar den Bürgern auf der Nase herum

Die Melchers Gruppe, die von der Stadt ein Schnäppchen bekommen hat, nämlich unser aller Parkplatz Alte Reitbahn, dieser Investor möchte jetzt dort ungestört sein Gebäude errichten. Und deshalb hat man die Stadt aufgefordert, dass die Verwaltung doch die Stormarnstraße für zwei Jahre als Einbahnstraße einrichten möge. Ein Wunsch von privater Seite, der zum Befehl für die Stadt geworden ist – rechtlich begründet.

Die Parkplätze gegenüber dem Grundstück wurden schon lange beseitigt, ohne dass dafür Ersatz geschaffen wurde an anderer Stelle. Und nun soll die gesamte Straße einseitig gesperrt werden. Und was ist mit dem Verkehr in dieser für Autofahrer wichtigen Straße? Ganz einfach: Rein mit den Autos in die City! – erklärt Bauamtsleiter Peter Kania.

Was bedeutet das? Es bedeutet: Von Anfang 2023 bis Ende 2024 werden  Autofahrer auf der Stormarnstraße in Richtung AOK-Knoten und Regionalbahnhof eine Sightseeing-Tour durch die City machen müssen. Über die Klaus-Groth-Straße und die Manfred-Samusch-Straße entlang vorbei am Rathaus und Wochenmarkt. Supi, oder?! Auch zwei Buslinien sollen diese Route fahren, hat unser Bauamtsleiter, dieser Teufelskerl, beschlossen.

Mehr noch; Die Autos, die heute in der Klaus-Groth-Straße parken, die sollen verschwinden. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, aber: Wohin sollen diese Autos denn verschwinden, nachdem der Parkplatz Grauer Esel beseitigt worden ist? Vielleicht in der Tiefgarage vom Rathaus…?

Der Investor pfeift, der Bauamtsleiter tanzt. Und zwar auf der Nase der Bürger herum.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. September 2022

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