Bürgermeister-Wahl: Stehen Sie auch wie der Ochs’ vor dem Berge? Hier bekommen Sie echte Wahlhilfe vom Blogger der Szene Ahrensburg!

Es ist Bürgermeister-Wahl in der schönen Schlossstadt Ahrensburg. Hierzu sehen wir drei Kandidaten in der Stadt rumhängen, die allesamt ausschauen, als kämen sie direkt aus der Kundenkartei von Parship. Und wenn Sie sich deren Werbung anschauen, dann werden Sie möglicherweise mehr verunsichert sein, als dass Sie dadurch aufgeklärt werden. Doch für Aufklärung sorgt der Blogger von Szene Ahrensburg.

In alphabetischer Reihenfolge: Da ist zuerst Eckart Boege (SPD), der nun Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) nach Ahrensburg holen will. Warum? Genauso wenig wie Ahrensburg = Barsbüttel ist, genauso wenig ist Ahrensburg = Hamburg. Also kommt der Genosse aus der Hanse- in die Schlossstadt bloß, um sich als Zugpferd vor den Werbekarren vom Genossen Eckart spannen zu lassen?

Lesen Sie hierzu bitte auf dem von mir redigierten Plakat, was Eckart Boege dazu sagt! Und wenn Sie am 4. September 2021 zufällig im Café Zeitlos sein sollten, lieber Mitbürger: Fragen Sie Hamburgs Ersten Bürgermeister doch einfach selber, was er für Eckart Boege tun will!

Auf einem anderen Plakat sehen wir den parteilosen Bewerber um das Rathaus, den die CDU befürwortet: Thomas Schreitmüller (ExCDU). Dieser Mann ist bereits Bürgermeister, allerdings in Barsbüttel. Als was er in Ahrensburg kandidiert, verrät er auf seinem Plakat mit keiner Silbe.

Meine Vermutung: Vielleicht will Bürgermeister Schreitmüller am 26. September 2021 gar nicht für Ahrensburg gewählt werden, sondern der Mann möchte in den Bundestag und anschließend Minister werden  “für unsere Umwelt”, wie er auf dem Plakat verrät? In diesem Fall, so verspricht er, “ist was drin … für Ahrensburg”. Und was das ist, das habe ich Thomas Schreitmüller in den Mund gelegt.

Sollte ich falsch liegen mit dieser meiner Sprechblase, Herr Schreitmüller, dann bitte ich Sie um einen umgehenden Kommentar, damit die Ahrensburger Wähler keinen falschen Eindruck von Ihnen bekommen!

Als Letzter im Trio steht dort Christian Schubbert, hier mal ohne von Hobe. Auf der Schlosswiese erklärt der Grüne einem Bürger in Sträflingskleidung, warum er als Kandidat ausgerechnet vor dem Ahrensburger Schloss steht – jedenfalls habe ich den Grünen so verstanden, der auf den meisten seiner Fotos immer mit den Händen redet, weil er das vermutlich mal aus einem Vortrag über Rhetorik in Erinnerung behalten hat.

Aber es gibt ja noch das Riesenplakat von Christian Schubbert, wo er lächelnd seine Arme vor der Brust verschränkt. Hier brauche ich ihm keine Sprechblase in den Mund zu legen, weil der Grünling da in eigener Körpersprache spricht. Und damit sagt er auch, dass er weder was von Werbung und schon gar nicht von Bewerbung versteht. Denn in seiner Körpersprache auf dem Großflächenplakat bringt er zum Ausdruck:

“Der Bewerber lächelt zwar freundlich, aber er verschränkt die Arme vor der Brust. Dies ist eine typische Abwehrhaltung und signalisiert ein ‘sich zurücknehmen’ und Ablehnung und wird selbst von nicht geschulten Gesprächspartnern unterbewusst negativ wahrgenommen.”

Und spätestens an dieser Stelle können Sie, meine lieben Mitbürger, sich vielleicht vorstellen, warum ich so einen Mann weder in der Stadtverordneten-Versammlung haben möchte noch als Bürgermeister im Rathaus, egal ob mit oder ohne von Hobe.

Hat dazu noch jemand von Ihnen eine Frage…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2021

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