Archiv für den Monat: November 2020

Ahrensburg verstößt gegen Stellplatzverordnung – ein Fall für das Verwaltungsgericht?

„In Stellplatzverordnungen bzw. Stellplatzsatzungen ist in Deutschland geregelt, wie viele Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder beim Neubau eines Gebäudes auf dem Grundstück oder in der Nähe nachgewiesen werden müssen. Die Zahl der vorgeschriebenen Stellplätze hängt von der Nutzung des Gebäudes und von der Zahl der Nutzer ab (z. B. wird die Stellplatzzahl bei Wohngebäuden in Abhängigkeit von der Zahl der Wohneinheiten festgelegt). Die Festlegungen basieren teilweise auf technischen und statistischen Erkenntnissen, wie z. B. dem Motorisierungsgrad.“ (Quelle: Wikipedia)

Lindenhof gestern und heute

Der Investor, der den Parkplatz Lindenhof von der Stadt erworben und bebaut hat, der hat lediglich Stellplätze für die Bewohner des Gebäudes geschaffen, nicht aber Stellplätze für die Kunden der Läden KiK und Tedi, die dort später eingezogen sind. Der Stellplatzverordnung ist der Investor dennoch nachgekommen, indem er für die fehlenden Plätze eine Ausgleichszahlung von 500.000 Euro an die Stadt geleistet hat, damit diese der Stellplatzverordnung nachkommt und die benötigten Stellplätze für Kraftfahrzeuge schafft.

Die Verwaltung der Stadt Ahrensburg hat jedoch keine Stellplätze geschaffen. Sondern sie hat das Geld anderweitig ausgegeben. Zum Beispiel hat sie es in die Toilette gesteckt, nämlich ausgegeben für einen neuen Luxus-Lokus in der Großen straße, der inzwischen 20. barrierefreien Toilette in der Stadt. Und ausgegeben für die Dekoration der Rampengasse mit Pflanzenkübeln und Bänken. Und für das Fällen von gesunden Bäumen in der Hamburger Straße. Und für ein Marketingkonzept, das in der Tonne gelandet ist.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. November 2020

Zwischenstand in Sachen Kino am Bahnhof: “Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein”*!

Man hört so gar nichts mehr vom EDEKA-Markt auf der Alten Reitbahn und vom Kinopalast mit 5 oder 6 Vorführsälen am Bahnhof. Der letzte Stand, der mir in Erinnerung geblieben ist, stammt aus einem Bericht im 3. Buch Abendblatt vom 15. Juni 2020, wo ich mir den folgenden Absatz notiert habe:

Ahrensburg: Utopia-Filmpalast

„Für das anschließende B-Plan-Verfahren rechnet Bauamtsleiter Peter Kania mit einer Dauer von etwa einem Jahr. Er sagt: ‘Bei einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan gelten die gleichen Fristen wie sonst auch. Es muss zum Beispiel auch eine öffentliche Auslegung und Bürgerbeteiligung geben.’ Im letzten Schritt müsse der Investor vor Beginn der Arbeiten einen Bauantrag stellen und von der Verwaltung eine Baugenehmigung erhalten.“

Seither warte ich auf die öffentliche Auslegung und die Bürgerbeteiligung, bei der ich erwarte, dass der bislang geheime Verkaufspreis für das Areal Alte Reitbahn öffentlich bekanntgegeben wird.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. November 2020

Blick in die Gegenwart und Zukunft von Ahrensburg mit der Frage: Welchen finanziellen Spielraum hat der Citymanager?

Die Top-Personalie 2020 der Stadt Ahrensburg ist die Einstellung eines Citymanagers, der seinen Job morgen im Rathaus beginnen soll. Und weil ich an den Einschaltquoten auf Szene Ahrensburg erkannt habe, dass dieses Thema auf großes Interesse bei Ihnen, meine lieben Mitbürger, gestoßen ist, schreibe ich heute eine Ergänzung zu der Personalie – natürlich aus meiner höchstpersönlichen und damit subjektiven Sicht.

Ahrensburg-Werbung  im Symbolbild

Der Citymanager heißt Thomas Behrendt (52). Und wenn ich mir seinen bisherigen Werdegang betrachte, dann bringt der Mann alles mit, was er für seinen Job braucht. Weshalb dieser neue Mitarbeiter im Rathaus nach meiner Rechnung die Stadt pro Jahr rund 100.000 Euro kostet, was meint: Gehalt, Arbeitgeber-Abgaben, soziale Leistungen und Kosten für Büro et cetera.

Und wenn der Mann wirklich gut ist, dann hat er natürlich auch aufmerksam Szene Ahrensburg gelesen, bevor er sich für diesen Job beworben hat. Und dann hat er demzufolge auch vor der Unterzeichnung seines Arbeitsvertrages gewusst, dass im Rahmen seiner Stellenbeschreibung unbedingt die Höhe des Etats vermerkt sein muss, über den er verfügen kann, ohne dafür noch eine Extra-Genehmigung einholen zu müssen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. November 2020

Neues aus der Werbung: Wie man von Wentzel Dr. 2.000 Euro bekommt * Wie Schmelzer sich Corona anpasst * Wie Kersten seine Menschlichkeit symbolisiert * Wie BlockHouse jetzt Wohlfühlatmosphäre schaffen will

Ich habe zwei Werbekarten von der Immobilienfirma Wentzel Dr. bekommen. Die ist 200 Jahre alt geworden, also gegründet im Jahre 1820, als In Mecklenburg als letztem deutschen Einzelstaat die Leibeigenschaft aufgehoben worden ist. Und nun fordert die Firma mich auf, mit ihr Geburtstag zu feiern.

Zur Feier des Jahres teilt man mir mit: „Wir verkaufen Ihre Immobilie in 2 Monaten! Oder Sie erhalten eine Entschädigung von 2.000,– Euro“ – siehe Abbildung!

Diese 2.000,– Euro habe ich schon so gut wie sicher auf meinem Konto. Denn: Wentzel Dr. wird meine Immobilie mit absoluter Sicherheit nicht in 2 Monaten verkaufen! Ganz einfach, weil ich meine Immobilie überhaupt nicht verkaufen will.

Und sollten Sie, lieber Leser, Ihre Immobilie durch Wentzel Dr. verkaufen lassen wollen, dann können Sie die 2.000,– Euro ebenfalls bekommen. Indem Sie der Firma erklären, dass Verkaufspreise in aller Regel vom Verkäufer gemacht werden. Also machen Sie den Verkaufspreis für Ihre Immobilie, und zwar so hoch, dass Wentzel Dr. sie nicht in 2 Monaten verkaufen wird – und Sie kassieren 2.000,– Euro. Und sollte Wentzel Dr. das trotz überhöhten Preises schaffen, dann haben Sie mit Ihrem Verkaufspreis vermutlich weit mehr als nur 2.000,– Euro verdient. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. November 2020

Stadt Ahrensburg blockiert Hamburger Straße für Kunden – Kunden der Niehaus-Apotheken können Bestellungen ab sofort bei Famila aufgeben

Wie der aufmerksame Bürger inzwischen mitbekommen hat, wird es mit dem Umzug des Warenhauses Famila zum Beimoor  ein neues Einkaufszentrum außerhalb der Ahrensburger Innenstadt geben, das in direkter Konkurrenz steht mit den Geschäften in der City  bei schlechteren Wettbewerbsbedingungen für die Läden in der Innenstadt, weil die Stadt dort die Parkplätze vernichtet. Und im neuen Famila-Einkaufszentrum soll sogar eine Apotheke einziehen.

Abbildung: MARKT

Und weil Famila das Apothekengeschäft schon heute in der Innenstadt minimieren möchte, hat man sich mit dem Ahrensburger Apotheker Frank Niehaus verbündet, der in der Innenstadt drei Apotheken nebeneinander betreibt: Apotheke am Rondeel, Flora-Apothke und Apotheke im Gesundheitszentrum. Also dort, wo heute die Bäume gefällt werden und wo morgen die Parkplätze von der Stadt beseitigt werden, damit die Kunden aus der Innenstadt ins Gewerbegebiet fahren sollen zum Famila-Einkaufszentrum, wo es reichlich Parkplätze vor der Ladentür geben wird, die auch noch kostenlos sein werden. Und nun kann man schon heute Rezepte für die Flora-Apotheke bei Famila in einen Briefkasten werfen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. November 2020

Antrag von CDU-Bündnis90/Die Grünen: Warum hat Nadine Levenhagen das nicht mit unterschrieben?

Am Montag, dem 23. November 2020, findet die letzte Stadtverordneten-Versammlung statt, und zwar wie im Oktober in der Turnhalle vom Eric-Kandel-Gymnasium. In diesem Meeting sind 19 Tagesordnungspunkte vorgesehen – siehe die Abbildung!

Hinweisen tue ich besonders auf TOP 17: “Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Geschwisterregelung Hort/OGS”. Und egal, ob dieser Punkt Sie, lieber Leser, und Ihre Familie betrifft oder nicht, er dürfte von allgemeinen Interesse sein, und das sogar für Eltern, deren Kinder schon im Beruf stehe bzw. Paare, die kinderlos sind.

Nein, ich gehe nicht auf den Inhalt des Antrags der CDU-Bündnis90/Die Grünen ein, die in der Stadt als Familie Levenhagen bekannt ist, sondern ich möchte das Augenmerk darauf richten, dass der Antrag der Familie schon vor der Versammlung genehmigt ist. Weil Familie Levenhagen sowohl im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss als auch in der Stadtverordneten-Versammlung nicht nur die absolute Mehrheit hat, sondern dass dort mit ziemlicher Sicherheit auch Fraktionszwänge bestehen. Was meint: Fraktionsmitglieder werden entweder zu Marionetten oder kurzerhand aus Fraktion und Ausschuss rausgemobbt – siehe Ekkehard Knoll (CDU) und Jan Furken (Grüne)! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. November 2020

Schockmeldung des Tages: „Ahrensburg fällt alle Bäume an der Hamburger Straße“!

Prolog: Was ist das Typische an einer Boulevardzeitung? Es sind die Schlagzeilen, die Sensationen versprechen aber selten halten. Der Grund: Eine Boulevardzeitung wurde früher von Zeitungsverkäufern auf dem Boulevard der Großstädte angeboten, wobei die Verkäufer die Schlagzeilen ausgerufen haben, um die Kunden neugierig zu machen und zum Kauf zu animieren. Die bekannteste Boulevardzeitung in Deutschland ist die BILD-Zeitung, die heute allerdings so gut wie nur noch in Läden und am Kiosk zu haben ist.

Abendblatt-Meldung und Hamburger Straße (Google.maps)

Zum Thema: In Ahrensburg gibt es keinen Boulevard mit Zeitungsverkäufern – noch nicht. Denn so eine Prachtstraße soll es bald geben, und zwar die Hamburger Straße, die später vermutlich “Familie-Levenhagen-Boulevard” heißen wird. Um diese Allee zu bauen, wurden im Frühjahr bereits die ersten Bäume zum Opfer der Kettensäge. Und nun sollen weitere Bäume das gleiche Schicksal erfahren.

Und damit komme ich zurück auf die eingangs erwähnte Boulevardzeitung. Diese Rolle wird auf dem Familie-Levenhagen-Boulevard das Hamburger Abendblatt mit ihrem 3. Buch, der Stormarn-Beilage, ausüben, das heute noch eine Abonnementszeitung mit schwindender Auflage ist. Wie ich zu dieser Prognose komme? Ganz einfach: Die Redaktion übt sich schon heute im Boulevard-Journalismus.

Schauen Sie auf den Beitrag von heute! Wir lesen: „Ahrensburg fällt alle Bäume an der Hamburger Straße“. Und jeder, der die Hamburger Straße kennt, der weiß auch, wie lang sie ist und wie viele Bäume dort stehen. Und die werden alle gefällt…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. November 2020

Der Schwarze Freitag war nicht nur ein Mann auf einer einsamen Insel . . .

. . . den wir aus dem Roman über Robinson Crusoe kennen, sondern der Schwarze Freitag war auch ein unangenehmer Tag an der Aktienbörse. Und heute ist Freitag der 13. Und wer dem Aberglauben huldigt, der wird an so einem Tag wie heute sehr, sehr vorsichtig sein. Denn Freitag der 13. ist ein Schwarzer Freitag, im Warenhandel auch “Black Friday” genannt.

Also höllisch aufpassen, meine lieben Mitbürger! Und ganz besonders dann, wenn irgendwelche Internet-Anbieter Ihnen sogenannte „Black-Friday-Angebote“ machen – denn dabei können Konsumenten echt zuzahlen! Und wo ich mich gerade in der vergangenen Woche über die sehr unterschiedlichen Preise für Marabou-Schokolade ausgelassen habe, bringe ich heute ein Corpus Delicti für erneuten Beschiss bei Amazon. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. November 2020

Stormarn-Beilage schockt mit Virus: “Kita geschlossen” – aber weder in Ahrensburg noch im gesamten Kreis Stormarn!

Die Corona-Pandemie hat für die Medien natürlich etwas Positives, denn das Virus sorgt immer wieder für neuen Stoff für die Redaktion. Und je dramatischer das Thema von einer Redaktion inszeniert wird, desto spannender ist es für die Leser. Und das weiß man auch in der Redaktion von 3. Buch Abenblatt, der Stormarn-Beilage.

Abbildung frei nach Abendblatt

Heute lesen wir dort: „Erzieherin mit Corona infiziert: Kita geschlossen“. Und nach nicht nur Ahrensburger Eltern sondern auch Eltern im gesamten Kreis Stormarn einen Schreck bekommen, dann müssen sie nur weiterlesen.

Die Kita, die geschlossen wurde, befindet sich weder in Ahrensburg noch in Stormarn. Sondern im Kreis Herzogtum Lauenburg, und zwar in Aumühle. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. November 2020

Der Fahrer des Wagens OD-FA 200 wird aufgefordert, in der Bußgeldstelle zu erscheinen und 70 Euro mitzubringen!

Der Fahrer des Wagens OD-FA 200 hält nicht nur im absoluten Halteverbot, sondern er parkt dort sogar. Mehr noch: Der Mann hat seinen Lastkraftwagen stundenlang in einer verkehrsberuhigten Wohnstraße abgestellt, wo bereits das Halten verboten ist. Und das wird teuer für diesen Verkehrssünder. 

Ich zitiere aus dem aktuellen Bußgeldkatalog: Wer an Stellen parkt, an denen das Halten verboten ist, und dort länger als 3 Stunden geparkt hat, muss 70 Euro Bußgeld entrichten!

Ich vermute aber: Der Fahrer kann gar keine Verkehrszeichen lesen, weil er nie eine Fahrschule von innen gesehen hat, sondern er hat wahrscheinlich seinen Führerschein auf dem Hamburger Dom an einer Losbude gewonnen. Als Trostpreis, versteht sich. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. November 2020