CCA: Ein Einkaufs-Center ohne Center-Management ist wie ein Theater ohne Regisseur

Wer aus der Tiefgarage in der Rampengasse ins CCA hinaufgeht, der kommt an einer großen Leuchttafel vorbei. Auf dieser Tafel ist zu lesen: „Wir freuen uns auf Ihren Besuch: CCA City Center Ahrensburg“. Und darunter stehen 24 Firmenlogos – wenn Sie bitte mal einen Blick darauf werfen wollen!

Firmenverzeichnis mit Fragezeichen

Seltsam ist: Die Haspa, die dort aufgeführt ist, gibt es im CCA gar nicht. Und die Sparkasse Holstein, die dort ebenfalls steht, ist im CCA nur per Automat zu sehen. Genauso wie dort auch die Automaten von Amazon, Fotofix und Popppy of Germany GmbH stehen. Jedoch: Im Gegensatz zur Sparkasse Holstein sind die drei letzteren Firmen auf der Tafel nicht zu finden. Warum nicht…?

Automatisch vertretene Firmen

City Tabak und Lotto sind dort als zwei Läden aufgeführt, obwohl die Lotto-Annahmestelle bei City Tabak ist. Und aldi wird total verschwiegen, obwohl ein direkter Zugang zu dieser Filiale besteht und aldi auch die Parkgebühren für seine Kunden in der Tiefgarage des CCA übernimmt.

Auch das italienische Restaurant „Dolce Vita“ ist auf der Leuchttafel nicht zu finden. Vermutlich, weil es noch neu ist. Und “GO-Asia” steht noch dort, obwohl hier die Küche bereits seit zwei Monaten kalt ist. Depot dagegen ist auf der Tafel nicht zu finden, wird aber vom CCA auf Facebook angepriesen – siehe die nachstehende Abbildung!

Werbung vom CCA für Depot

Wundersam ist auch: Der Optikerladen Apollo ist bereits seit über einem Jahr im CCA und wird schon genauso lange verschwiegen. Mein persönlicher Argwohn: Möglicherweise bezahlt Apollo-Optik keine Miete und ist dort nur als Platzhalter eingezogen, weil es sonst eine unangenehme Lücke gäbe…? Wie sonst lässt sich erklären, dass der Geschäftsführer dieser Filiale keine Nennung auf der Leuchttafel und auf den Beschilderungen vor dem Fahrstuhl fordert? Oder ist er vielleicht kurzsichtig und zu eitel, um eine Brille zu tragen…?

Ich wollte mehr wissen als ich im CCA gesehen habe und habe deshalb gegoogelt. Und da kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus: Sowohl via Google Chrome als auch via Safari bekam ich Hinweise, dass die Seite www.city-center-ahrensburg.de keine sichere Verbindung ist, weil Hacker dort versuchen könnten, zum Beispiel Passwörter und Nachrichten der Kreditkartendaten zu stehlen, so Google Chrome. Und Safari erklärt: „Safari gibt einen Warnhinweis aus, wenn sich auf einer Websitze ein ungültiges Zertifikat befindet. Dies kann der Fall sein, wenn die Website fehlerhaft konfiguriert wurde oder ein Angreifer deine Verbindung manipuliert hat.“

Das klingt schon ziemlich mysteriös. Aber es passt beim CCA alles zusammen: Das City Center Ahrensburg gibt sich zwar als Einkaufszentrum aus, ist aber in Wahrheit eine Ansammlung von Läden in verschiedenen Gebäuden. Das führe ich nicht nur auf ein  fehlendes Center-Management zurück, sondern es liegt auch daran, dass das CCA von München aus einfach luschig verwaltet wird.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2020

2 Gedanken zu „CCA: Ein Einkaufs-Center ohne Center-Management ist wie ein Theater ohne Regisseur

  1. Catharina von Hobe

    Lieber Herr Dzubilla, zu Ihrer Beruhigung kann ich Ihnen berichten, dass zumindest für die Erneuerung und Aktualisierung der Beschilderung des CCA bereits Anfang des Jahres der Auftrag an uns erteilt wurde. Dann sorgte lediglich Corona für einige Verzögerungen, aber jetzt wird es hoffentlich nicht mehr allzu lange dauern und ich sorge mit meiner Agentur CvH Design für neue und korrekte Schilder 🙂
    Bezüglich der Website wurde mir berichtet, dass es dort ein vorübergehendes technischen Problem gab, welches inzwischen aber behoben ist.
    Herzliche Grüße, Catharina von Hobe

    PS: eine kleine Anmerkung vielleicht noch bzgl. Ihrer eigenen Website: Akismet ist ein Dienst, welcher IP-Adressen der Nutzer mit einem amerikanischen Server abgleicht, welches nach dem deutschen und europäischen Datenschutz verboten ist. Sprechen Sie mich gerne an, wenn ich Sie diesbezüglich beraten darf, wie Sie Ihre Website gemäß DSGVO korrekt betreiben können.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Liebe Frau von Hobe –

      danke schön für Ihre sachdienlichen Hinweise!

      Zu Akismet: Ich habe meinen Provider sofort darauf hingewiesen. Seine Antwort: “Akismet Privacy Policy” ist installiert und aktiv. Der opt-in-Haken dafür war nicht gesetzt, das habe ich gerade geändert.”

      Liebe Grüße
      Harald Dzubilla

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.