Stadtrundgang: Was mir in der Ahrensburger City ins Auge gefallen ist – kommentiert mit ironischem Unterton

Vor dem Blindenhof-Kolosseum am Bahnhof steht nicht nur ein Schuttcontainer, sondern dort habe ich auch ein Toilettenhäuschen entdeckt. Ist das womöglich schon die Kundentoilette von KiK? Oder die von Tedi? Vielleicht ist es auch eine Gemeinschaftstoilette für beide Läden und für alle Geschlechter…? Von KiK und Tedi ist im Blindenhof zwar noch nichts zu sehen, aber Pipi machen kann man hier offensichtlich schon.

Genauso möglich ist auch ein Toilettengang in der Großen Straße: Bevor hier das neue städtische Luxus-WC gebaut wird, hat man dort schon mal ein Dixi-Klo hingestellt, wo diejenigen Stadtverordneten, die nach dem Abbau der berühmten Luxus-Toilette vor dem Rathaus den eigenen Druck gar nicht mehr aushalten können, ihre Notdurft versehen können. Für die Stadtkasse übrigens kostenlos.

Und auf dem Rathausplatz steht vor dem Laden von Schmelzer-Hörsyteme ein Schild, das an dieser Stelle ein absolutes Halte- und Parkverbot anzeigt. Das gefiel Herrn Schmelzer offenbar nicht, weshalb er dort ein weiteres Verkehrszeichen angebracht hat, und zwar einen Pfeil. Dieses Verkehrszeichen bedeutet für Autofahrer: “Empfehlung, in der Richtung des Pfeils zu fahren” – siehe die Abbildung rechts mit Ergänzung!

Ich weise ausdrücklich darauf hin, weil die Richtung, in die der Akustiker vermutlich ein paar Mitarbeiter aus dem Bauamt sowie Stadtverordnete aus der Familie Levenhagen führen will, auf dem Schmelzer-Pfeil steht, und zwar: “kostenloser Hörtest”.

Ein Plakat hat die AWO in der Manhagener Allee angebracht, und zwar rechts neben dem (ehemaligen?) Casa Rossa, aus dem unser Eis-Papst Ezio Nori sich gerade mal wieder dankend von seinen Gästen verabschiedet hat, wie ein Hinweis an der Ladentür zeigt.

Geworben wird auf dem Plakat der AWO für einen Adventsmarkt, der am 30. November sein soll. Und ich vermute, dass diese Veranstaltung bereits im Jahre 2019 gewesen ist – siehe Foto!

Nein, natürlich muss man ein solches Plakat nicht nach der Veranstaltung entfernen. Die Eingangstür in der AWO-Sackgasse sieht dadurch ja noch attraktiver aus als ohne das Plakat vom stattLADEN. Und der nächste Adventsmarkt kommt bestimmt.

Schon seit einiger Zeit hat der Ahrensburger Blödmann auf dem Rondeel einen Sticker an der Backe Wange kleben, was ihn aber auch nicht attraktiver macht. Früher wurden solche Sticker oder andere Verzierungen umgehend entfernt. Heute hofft man vermutlich auf eine komplette Entfernung der Plastik, denn unnötiges Plastikmaterial ist nicht nur für Menschen, sondern auch für deren Umwelt nicht besonders zuträglich. Und das blaue Monstrum sieht in der Tat schon sehr bröckelig aus. Also entfernen, bevor dort noch ein Unglück passiert, wenn spielende Kids nicht die Warnschilder beachten, was kleine Kinder bekanntlich öfter mal nicht tun!

Ein Plakat wurde auch angebracht an einer öffentlichen Säule in der Großen Straße. Geworben wird hier für “Nascha und der Bär” vom Puppentheater Simsalabim, das in der Aalfangschule auftreten will. Dieses Plakat wurde von der Stadtverwaltung nicht genehmigt, der damit quasi ein Bär aufgebunden wurde.

Was mir die willkommene Gelegenheit gibt, die Ahrensburg-Frage zu stellen und also lautend: “Kennen Sie den Unterschied zwischen Fuchs und Bär?” Antwort: “Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm; bei Behr, da ist es andersrum!”

Wenn man “Stadtwerke Ahrensburg” googelt, dann öffnet sich sofort die Seite mit einem Foto. Und der Leser erfährt: “Befindet sich in: City Center Ahrensburg … Adresse: Lohe 1, 22926 Ahrensburg” – siehe die Abbildung links!

In diesem Zusammenhang werfe ich mal wieder die Frage auf: Wieso, warum und weshalb benötigen die Stadtwerke Ahrensburg unbedingt zwei Domizile in bester Innenstadt-Lage…? Die Lohe 1 zum Beispiel wäre ein gutes Ladenlokal für die Ahrensburger Tafel, die in der Großen Straße ziemlich deplatziert ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Februar 2020

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