Sport in Ahrensburg: Ein Problem mit naheliegender Lösung

Marcus Olszok, Stadtverordneter der WAB und Mitglied im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss, bemängelt heute im MARKT die Situation für Sportvereine in unserer Stadt mit der Überschrift: „Sanierungsfall Sportplätze – Hallenkapazität am Limit“. Und der Politiker regt an, darüber nachzudenken, „inwiefern zusätzliche Sportstätten mittelfristig geplant und umgesetzt werden sollten“.

Ich habe schon lange darüber nachgedacht. Und wer regelmäßig Szene Ahrensburg liest, der kennt meine Überlegungen zu einer mittel- bzw. sogar kurzfristigen Lösung, die da lautet:  Auflösung der Sportplätze in der City, die ein Relikt sind aus der Steinzeit dem vorigen Jahrhundert. Und dann die Verlegung der Sportstätten zum Beimoor mit entsprechendem Hallenbau. Eine Vorstellung, der sich auch der ATSV anschließt, weil alles dafür und nichts dagegen spricht. Jedenfalls nichts Ernsthaftes, das diese Lösung verhindern könnte.

Und der Stormarnplatz wird für den Wohnungsbau genutzt, sodass viel Geld in die Stadtkasse fließt, mit dem das zukünftige Sportzentrum gebaut werden kann. Diese Planung sollte schon einsetzen, bevor der Unfug mit dem neuen Umkleidehaus am Stormarnplatz passiert, das angeblich allein 1,2 Millionen Euro verschlingen soll und mich an das deutschlandweit berühmte Luxus-Klo vor dem Rathaus erinnert. Und wenn ich richtig informiert bin, dann müsste der Kunststoffbelag auf den derzeitigen Fußballplätzen ohnehin ausgetauscht werden.

Ein tolles neues Sportzentrum in Ahrensburg mit ausreichend Parkplätzen. Und ein wunderschöner Wohnpark mit Tiefgarage mitten in der Stadt – Bürgerherz, was begehrest Du mehr?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. September 2019

2 Gedanken zu „Sport in Ahrensburg: Ein Problem mit naheliegender Lösung

  1. Horst Hausmann

    Bei der üblichen Volksferne von Politikern in Deutschland – und auch in Ahrensburg – kann davon ausgegangen werden, dass die 1,2 Mio. für neue Umkleidekabinen garantiert erst einmal auch sinnlos verbaut/verprasst werden. Man kann´s ja hinterher wieder abreißen. Ist ja nur das Geld der blöden Steuerzahler.

    Und an die dringend erforderlichen Sozialwohnungen denkt hier sowieso keiner mehr. Das hörte sich z.B. seitens der SPD auf der damaligen Bauausschuss-Sitzung zur Alten Reitbahn ganz anders an. Insbes. ein älterer SPD – Fraktionist nuschelte da ständig schwer verständlich herum und nahm sich wichtig. War sicher nur Makulatur und Wunsch nach Aufmerksamkeit….Hauptsache herumplappern….natürlich nichts dahinter!

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