Ahrens bringt Kultur nach Ahrensburg

Dort, wo dermaleinst der Ahrensburger Taditionsladen „Delikatessen-Boy“ über Jahrzehnte ansässig war, dort eröffnete Christopher Kroschke vor gar nicht langer Zeit das „Delischuus“. Und nun ist dort schon wieder ein neues Ladenschild: „Wein Ahrens“ heiß der Laden ab sofort.

Wie der Name schon sagt, gibt es dort Wein. Und wir lesen: „Vinothek Bistro Kultur“ und staunen darüber. Denn bis dato gibt es bei uns Kultur eher im Kulturzentrum am Marstall.

Was mag das für eine Kultur sein, die dort im Weinladen verkauft wird? Eigentlich ist Kultur ja so ziemlich alles, was von Menschen geschaffen und gestaltet wurde. Und dann gibt es auch die Subkultur, die deren Anhänger sich von der herrschenden Kultur grenzen.

Auffallend ist, dass auf dem Ladenschild der Vinothek auch zwei Label von Flensburger Pilsener zu sehen sind. Vermutlich deshalb, damit in dem Laden nicht Hopfen und Malz verloren sind.

Na, dann wollen wir mal abwarten, was sich im Ladeninneren von Wein Ahrens tun wird.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. September 2019

2 Gedanken zu „Ahrens bringt Kultur nach Ahrensburg

  1. chessy

    Der Hammer, Weinhandel Robert Ahrens – Manhagener Allee 8, genießt schon Vorschuss-Lorbeeren: 5 x 5 Sterne, besser geht es nicht. da brauchen wir gar nicht abwarten.

  2. Torsten Schmidt

    Was mag aus Frau Boy und ihren leckeren Delikatessen, wie den selbstgemachten Kartoffelpuffern, geworden sein ? Zu jedem Stadtfest war ein Besuch bei dem mit viel Liebe und Herzblut hergerichteten Imbissstand im Außenbereich ein Muß. Ich hoffe Familie Boy ist wirtschaftlich heil aus der Schließung ihres Delikatessengeschäftes heraus gekommen. Nur wenige Meter entfernt befinden sich mehrere Einrichtungen der AWO. Gegen den einen AWO-Stützpunkt neben Eisenwaren-Kretzschmann, der sich mit der psychologischen Betreuung von Leuten befasst die das Leben aus der Bahn geworfen hat, kann man natürlich nichts sagen. Aber schon gegenüber befinden sich Einrichtungen der AWO deren wirtschaftlicher Betrieb sich nur mit massiven finanziellen Zuschüssen bewerkstelligen lässt. Kein Wunder haben diese AWO-Läden kaum zwei Tage in der Woche geöffnet und die Preise sind so niedrig, dass damit auf gar keinen Fall wenigstens die Miete erwirtschaftet werden kann. Wo Sozialismus drauf steht, werden die monetären Beziehungen auf den Kopf und ins Absurde gestellt. Worauf will ich hinaus ? Eine Frau Boy musste eine 70-Stunden-Woche für den Erhalt ihres Ladens erbringen, ohne finanzielle Zuschüsse des Staates wohlgemerkt. Wäre es nicht anständig vom Bürgermeister gewesen wenigstens gleichwertige finanzielle Unterstützung auch der Firma Delikatessen-Boy anzubieten, damit dieses Identifikationsmerkmal der Stadt Ahrensburg erhalten bliebe ? Ist das zuviel verlangt ?

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