Ein Weinfest muss doch kein Fest zum Weinen sein!

Aus Großhansdorf (wo Familie Dzubilla heute am Muttertag vortrefflich im dortigen Restaurant Tsubaki gegessen hat 🙂 ), kommt eine Meldung von Manfred Franz, und zwar aufs Ahrensburger Facebook-Portal der Dumpfbacken und Rechtschreibschwachen. Und recht eigenartig ist sie denn auch, diese Schleichwerbung aus der benachbarten Waldgemeinde, wo wir zwei Babys sehen mit der Unterzeile „Weinfest Großhansdorf – guter Geschmack“.

Ob es wirklich guter Geschmack ist, diese Abbildung als Werbefoto für ein Weinfest (!) zu verwenden, wage ich zu bezweifeln. Es sei denn, es ist ein Fest für Kinder zum Weinen, weil ihre Eltern dort lallend singend um die Stände schaukeln und sich die Nasen begießen.

Franz Bacchus, der Gott für Wein, Weib & Gesang, begießt sich die eigene Nase

Werbung mit solchem Kindchenschema wird natürlich beachtet und ganz besonders von lieben Omas und jungen Müttern.  Aber noch mehr Aufmerksamkeit könnte der Veranstalter erzielen, wenn er dort mit Sex geworben hätte. Genauso wie auch  junge Katzen und kleine Hunde die Blicke der Betrachter auf sich lenken.

Eine nackte Alternative hierzu wäre auch ein Bild des Weingottes Bacchus. Und der könnte auf dem Großhansdorfer Weinfest sogar live in Erscheinung treten – wenn Sie sich das nebenstehende Bild bitte einmal anschauen wollen!

Immerhin: In Großhansdorf gibt es tatsächlich ein Weinfest. Wohingegen das sogenannte „Ahrensburger Weinfest“ bloß eine Promotionsveranstaltung  der Event-Agentur bergmannsgruppe ist, die sich damit die eigene Firmenkasse füllt und dann weiterzieht in den nächsten Ort.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Mai 2019

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