Statt Marketing: Könnte jemand der CDU + den Grünen + den Linken einen Besen und eine Schaufel schenken?

Wie wir vernommen haben, möchte die Familie Levenhagen (CDU & Grüne) kein Stadtmarketing für Ahrensburg haben. Und Ali, der linke Stiefsohn der Familie, schließt sich dieser Meinung an. Und deshalb kommen nun Aufgaben auf diese drei Fraktionen zu, die eigentlich Aufgaben vom Stadtmarketing sind.

Ein Beispiel: Die Ahrensburger Wirtschaftsförderung zeigt auf ihrer Website u. a. Bilder zur „Kunst und Kultur“ in Ahrensburg. Ein Thema, das natürlich zum Stadtmarketing gehört, aber Angelika Andres, die Architektin in der Verwaltung, die dort nicht angewandtes Marketing betreibt, weiß das vermutlich gar nicht. Und wir sehen auf den Bildern der Wirtschaftsförderung, wie es glänzt in der unterirdischen Galerie der Hände.

Die Wahrheit sieht leider anders aus: Wie ich gerade gesehen habe, liegt dort zu Füßen der Statuen noch der Dreck aus dem vergangenen Jahr. Was bedeutet: Wenn Besucher der Stadt (wie z. B. auch am Standort Ahrensburg interessierte Unternehmer) nach Ahrensburg kommen, um sich hier umzusehen, dann präsentieren sich „Kunst und Kultur“ mit reichlich Schmutz. Von dem Plastikmüll auf dem Rondeel will ich in Zusammenhang mit „Kunst und Kultur“ gar nicht reden. 😉

Ein funktionierendes Stadtmarketing in Ahrensburg würde dafür sorgen, dass solche Drecknester an markanten Stellen in der Stadt gar nicht erst entstehen. Wenn die Stadt aber kein Marketing betreiben soll, dann müssen eben die Stadtverordneten von CDU, Grünen und Die Linke zu Besen und Schaufel greifen und für ein sauberes Stadtbild sorgen, mit dem sich Ahrensburg präsentiert. Wozu auch die Entfernung der Graffiti-Schmierereien an der Galerie gehören, die offenbar niemanden im Rathaus stören.

Sie glauben, dieser Blog-Eintrag wäre die von mir gewohnte Satire? Nein, Sie irren sich: Ich meine es ernst.

Aus: Anzeigenblatt MARKT

Apropos Stadtmarketing: Im aktuellen MARKT schreibt in der Politiker-Kolumne der Stadtverordnete Wolfgang Schäfer (FDP). Überschrift: „Stadtmarketingexit: Der Bürger versteht es nicht mehr!“ – siehe die Abbildung!

Was Schäfer schreibt, kann ich nur unterschreiben. Allerdings hat der Freidemokrat etwas vergessen, und zwar das Kapitel Angelika Andres. Die Kosten ihrer Stabsstelle von 2015 bis heute müssen zu den Kosten des externen Beratungsteams („knapp 100.000 Euro“) addiert werden, sodass nach meiner Hochrechnung eine Summe von mindestens 500.000 Euro entstanden ist, bevor die Pläne für das Stadtmarketing überhaupt umgesetzt worden sind.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Februar 2019

6 Gedanken zu „Statt Marketing: Könnte jemand der CDU + den Grünen + den Linken einen Besen und eine Schaufel schenken?

  1. chessy

    Fast jeden Tag schreitet der Herr Bürgermeister vom Wohnsitz zum Rathaus, durch den „Kulturtunnel“ der Manhagener Allee. Er scheint die Kunst zu geniessen, als sei das Laub und der Dreck, ähnlich wie die Schrimpf´schen Fahrräder, Kunst im Raum. Gleich hinter dem Tunnel liegen Handfeger und Schaufel bei Kretschmann in der Fensterdeko. Ein Schelm, der da keinen Zusammenhang erkennt. Oder verblendet da das SPD-Büro von Herrn von Pein-lich dem Genossen den Blick?

  2. Heinecke

    Guten Tag lieber Bauhof!
    Könnte der Bauhof bitte einplanen, in den Fußgängerunterführungen Hagener und Manhagener Allee die Wandschmierereien sowie das angesammelte Laub entfernen?
    Einige bekannte Zeitgenossen aus der Szene in Ahrensburg verwechseln Stadt-Marketing mit Stadt-Reinigung.
    Danke und herzliche Grüße

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Die Frage an den Bauhof ist gut. Aber der Auftrag an den Bauhof kann nicht von „Heinecke“ gestellt werden, sondern er sollte von Angelika Andres (Stadtmarketing) gestellt werden! 😉

      1. Heinecke

        Schon geschehen Herr Dzubilla.
        Über das echte Stadt-Marketing gibt es unterschiedliche Meinungen.
        Wie Sie schon mindestens einmal sagten, sollte dieses direkt bei der Stadt beheimatet sein. Der Bürgermeister sollte Frau Andres eine andere adäquate Stelle in der Verwaltung anbieten. Sehen wir dazu doch einmal in den Stellenplan. Wird da nicht gesucht?! Dann die freiwerdende Stelle spezifisch besetzten. Es liegt also mehr und näher am Bürgermeister, tätig zu werden! Dazu sollte Herr Sarach unbedingt fähig sein und dazu sollten wir ihn an dieser Stelle noch einmal gemeinsam freundlich auffordern.

    2. Kassandra

      @Heinecke: Hähä! Ihr Gedankengang ist wirklich süß. Sie wohnen bestimmt noch nicht lange in Ahrensburg? Vielleicht fordern Sie den Bauhof auch gleich auf, den „Muschelläufer“ vom Rondeel zu nehmen, statt ihn mit Klebebändern noch schlimmer aussehen zu lassen als er ohnehin schon aussieht.

      Der Bauhof müsste aus dem Rathaus beauftragt werden. Und im Rathaus ist die Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung für das kulturelle Stadtbild von Ahrensburg zuständig: https://www.ahrensburg.de/Bürger-Stadt/Verwaltung/index.php?ModID=9&object=tx%7C2603.10&FID=1483.245.1&NavID=2603.4&La=1

      Also, Frau Andres, handeln Sie! Vielleicht ist Frau/Herr Heinecke ja so freundlich, die Arbeit im Tunnel zu überwachen?

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