Archiv für den Monat: Dezember 2018

Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas

„Es begab sich aber zur der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Pfarrkirche in Riesenburg/Westpreußen

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Dezember 2018

Offizielle Information der Stadt Ahrensburg an alle Bürger: „Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu“!

Roland Wilde, Bürgervorsteher, und Michael Sarach, Bürgermeister, haben auch in diesem Jahr wieder ein Grußwort an uns Bürger gerichtet. Und gleich zu Beginn zitieren sie ein berühmtes Wort des großen deutsches Dichters Johannes Maria v. Floskel und also lautend: „Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu, Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür.“

Michael Sarach & Roland Wilde

Gut, dass wir Bürger auf diese Weise von den Häuptern unserer Stadt über die augenblickliche Situation in Ahrensburg  informiert werden, denn womöglich hätten wir das selber gar nicht bemerkt! Und damit komme ich auch schon zu einem Absatz aus diesem Grußwort, der kurz vor Schluss im Text zu lesen ist und also lautet:

„Auch in diesem Jahr danken wir den zahlreichen ehrenamtlich Tätigen, für ihr  Engagement und ihr aktives Mitwirken in unserer Stadt. Bleiben Sie aufmerksam für die Belange Ahrensburgs und wenden Sie sich mit Ideen und Anregungen weiterhin gerne an uns.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Dezember 2018

Marodes Kunststoff-Gebilde auf dem Rondeel: Hieraus ließen sich Sitzbänke machen

Seit rund 13 Jahren steht auf dem Rondeel in Ahrensburg eine Skulptur. Ein Geschenk der hiesigen Rotarier inklusive der damaligen Bürgermeisterin Ursula Pepper (SPD) mit finanzieller Beteiligung aus der Ahrensburger Stadtkasse. Diese Plastik, für die wir Bürger uns bedanken, droht schon seit längerer Zeit zu zerfallen und ein Arm wird notdürftig von Klebebändern zusammengehalten – siehe die Abbildungen! Hierzu mein öffentlicher Brief an den Plastiker Martin Wolke, der die Figur „Muschelläufer“ erschaffen hat:

Hallo Herr Wolke – Vermutlich werden Sie sich kaum noch daran erinnern, dass Sie vor 13 Jahren mal in Ahrensburg gewesen sind und dort nach ihrem Abgang eine Skulptur hinterlassen haben. Einen blauen Mann, der auf einer Schnecke steht und den Sie der Stadt verkauft haben als sogenannten „Muschelläufer“. Diese Plastik sollte zwei Eigenschaften habe: Zum einen sollte sie gemäß Wettbewerbsausschreibung ein „bespielbares Kunstwerk“ sein, auf dem Kinder herumturnen können. Und zum anderen sollte die Plastik mindestens so lange dort stehen, bis Sie 70 Jahre lang tot sind, weil dann das Urheberrecht abgelaufen ist. Und das wäre von heute an gerechnet in ca. 111 Jahren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Dezember 2018

„Musterküchen für 1,- Euro“? Echte Traumküchen!

Suchen Sie noch ein Weihnachtsgeschenk auf den letzten Drücker? Dann schauen Sie doch mal in den MARKT von heute! Hier bietet die Sieker Firma Wohnart Ihnen etwas Sensationelles an, nämlich: „Musterküchen für 1.– Euro“ – siehe Abbildung der Anzeige!

Bevor Sie jetzt losstürmen, um nach Siek zu fahren: Halt – erst mal weiterlesen im Anzeigentext! Denn was oben steht, stellt sich unten als Verbundkauf dar: „Voraussetzung ist, dass die dazugehörigen Elektrogeräte und das Zubehör regulär zum Listenpreis dazugekauft werden.“

„Regulär zum Listenpreis“ – da kann sich jeder ausrechnen, was das in der Endsumme bedeuten kann. Diese Offerte ist in meinen Augen vergleichbar, würde ein Autohaus werben: „Winterreifen für 1,– Euro“ und im Kleingedruckten dazusetzen: „Voraussetzung ist, das das dazugehörige Auto und das Zubehör regulär zum Listenpreis dazugekauft wird.“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Dezember 2018

Kennen Sie ein „Familienzentrum Ahrensburg“, hinter dem das Land Schleswig-Holstein genauso steht wie der Kreis Stormarn…?

Im vergangenen Jahr konnten wir im Hamburger Abendblatt unter der Überschrift „Ahrensburg bekommt bis zu 50.000 Euro Fördergeld“ lesen: „Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und das Peter-Rantzau-Haus werden als Träger beim Wettbewerb „Engagierte Stadt“ mit Fördermitteln berücksichtigt. Auf Initiative des Bundesministeriums für Familie, von fünf Stiftungen und einem Unternehmen gibt es insgesamt mehr als drei Millionen Euro für das Projekt ehrenamtlich tätiger Organisationen im Bundesgebiet. Bis zu 50.000 Euro stehen Ahrensburg zur Verfügung, um ein Netzwerk unter den Ehrenamtlichen aufzubauen“.

Verstanden habe ich den Zusammenhang bis heute nicht. Ich weiß aber: Nachdem die Fördermittelzuwendung an die AWO für die „Engagierte Stadt“ zu Ende war, wollte die AWO in dieser Woche von der Stadt Ahrensburg noch einmal satte 8.000 Euro kassieren. Das wurde in  Stadtverordneten-Versammlung am vergangenen Montag mehrheitlich mit den Stimmen von CDU, den Grünen und der FDP abgelehnt. Und damit könnte ich den Fall eigentlich als erledigt abhaken… Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Dezember 2018

Ob die beiden abgebildeten Mädchen wohl wissen, dass sie hier Gewaltvideos gucken – symbolisch, versteht sich?

Na toll. Wir sehen beim Hamburger Abendblatt unter Stormarn online zwei Mädchen, die auf ihr Handy gucken. Und wir lesen, was über diesem Foto geschrieben steht, nämlich: „Brutale Gewaltvideos kursieren an Stormarner Schulen“. Dazu erfahren wir: „Zu sehen ist, wie Kleinkinder misshandelt werden, Film verbreitet sich wie ein Kettenbrief per WhatsApp. Ministerin erstattet Anzeige.“

aus: Hamburger Abendblatt online

Und was ist nun mit den beiden abgebildeten Mädchen? Haben die sich freiwillig fotografieren lassen? Vermutlich ja. Aber nicht, weil sie brutale Gewaltvideos in der Schule gucken, sondern das Foto stammt aus einer Agentur und hat mit Sicherheit nichts, aber auch rein gar nichts zu tun mit dem Thema dieses Beitrages. Die Mädchen sind dort nur symbolisch mit ihren Handys abgebildet. Und ich bezweifle, dass der Fotograf bei den Eltern das Recht eingeholt hat, die Mädchen im Zusammenhang mit dem Anschauen von brutalen Gewaltvideos ins Internet zu stellen.

Meiner Meinung nach müssten die Personen auf diesem Foto unkenntlich gemacht werden. Aber der Jurist & Journalist Hinnerk Blombach sieht das vermutlich nicht so eng wie ich.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2018

Karl-Heinz Schoenfeld: Grüße aus Berlin nach Ahrensburg!

Ein ehemaliger Ahrensburger, der als Karikaturist bekannt ist im ganzen Land, hat mir einen Gruß aus Berlin geschickt: Karl-Heinz Schoenfeld. Und seine vielen Ahrensburger Freunde wissen natürlich, dass der berühmte Zeichner im vergangenen Monat seinen 90. Geburtstag gefeiert hat. Und das bei bester Gesundheit und im Kreise seiner Familie mit Ehefrau Christa und seinen Kindern und Enkeln.

Und hier sein Weihnachtsgruß ohne Worte aus Berlin, der insbesondere die Christlichen Demokraten betrifft, von denen es ja auch eine Anzahl in Ahrensburg gibt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2018

„Wollen“ ist nicht haben. Und Suizid zu verhindern ist eigentlich eine gute Sache.

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt berichtet online: „Unbekannte Täter wollen Zigarettenautomat sprengen“. Was in unserer Muttersprache aussagt: Die sogenannten „Täter“ sind keine Täter, weil das Wollen allein noch keine Straftat ist. Darum steht dort auch kein Foto eines Tatgegenstandes, sondern ein „Symbolbild“ – siehe die Abbildung!

Auch könnte man aus der Überschrift ablesen, dass es mehr als ein Automat sein soll, den mögliche Täter zu sprengen die Absicht hegen. Liest man dann aber das Kleingedruckte, so erfährt man, was Tatsache ist, nämlich: Unbekannte Täter wollten einen Zigarettenautomaten sprengen.

In dem Beitrag wird außerdem die Vermutung geäußert, dass die Täter es auf das Geld und/oder die Zigaretten aus dem Automaten abgesehen hatten. Es könnte aber auch sein, dass die Täter nur wollten, dass Süchtige daran gehindert werden, Suizid zu begehen mit dem tödlichen Gift aus dem Automaten. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Dezember 2018

Peter Egan (WAB): Der Stadtverordnete findet EDEKA supergeil

Der Aufmacher vom heutigen 3. Buch Abendblatt ist überschrieben: „Streit um Kino und Reitbahn – darum geht es“. In dem Beitrag von Janina Dietrich kommt allerings nicht wirklich zum Ausdruck, um was es geht. Also biete ich mal wieder Hilfestellung bei der Information zur Sachlage und wiederhole mich damit zum wiederholten Mal.

Also: Der wahre Wert des stadteigenen Grundstücks Alte Reitbahn lässt sich nur ermitteln, wenn die Stadt Ahrensburg dieses Grundstück öffentlich ausschreibt in einem freien und fairen Wettbewerb. Wird das Grundstück unter Wert verkauft, zahlt die Stadt – also die Bürger – den Verlust. Und der könnte erheblich sein, zumal die Grundstückspreise sich inzwischen noch erhöht haben.

Dem Investor Melchers wurde das Grundstück  anhand gegeben. Nicht im Rahmen einer Ausschreibung, sondern im Rahmen eines Kopplungsgeschäftes: Der Investor will das Grundstück ohne Wettbewerb erwerben und bietet der Stadt dafür im Gegenzug den Bau eines Kinos auf dem Grundstück an, wo der Edeka-Markt heute steht. Und der Edeka-Markt soll umziehen auf das Gelände Alte Reitbahn. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Dezember 2018

Ärger um das Ahrensburger Stadtfest: Gibt es im nächsten Jahr statt Fest nur Frust?

Man lernt bekanntlich nie aus. Und wenn man in Ahrensburg wohnt, erst recht nicht. Denn bis jetzt hatte ich immer geglaubt, das sogenannte Ahrensburger Oktoberfest wäre eine Veranstaltung unter der Hoheit vom Stadtforum, zumal das Milljöh (= Mitglied im Stadtforum) dort Kaffee und Kuchen serviert hat, und zwar exklusiv. Hat aber nichts mit dem Stadtforum zu tun, sondern die Verwaltung der Stadt Ahrensburg ist der Auftraggeber für das Oktoberfest, wie das 3. Buch Abendblatt  uns informiert hat.

Das Ahensburger Stadtfest dagegen ist eine Veranstaltung unter Regie der Kaufleute, sprich des Stadtforums. Was Stadt- und Oktoberfest gemeinsam haben, ist der Veranstalter, nämlich die Agentur Schächterle Events & Consulting. Und ich erfuhr, dass Stephan Schächterle dermaleinst Mitarbeiter im Rathaus unserer Stadt gewesen ist.

Nun hat das Stadtforum mit Veranstalter Schächterle einen Streit mit bislang unbekanntem Hintergrund und hat daraufhin die Zusammenarbeit mit dieser Firma gekündigt. Und der Bürgermeister zeigt sich nun nervös, dass es im kommenden Jahr möglicherweise kein Stadtfest mehr geben könnte, was das Stadtforum verneint, da man einen neuen Veranstalter sucht und den auch zu finden gedenkt – siehe dazu den voranstehenden Beitrag aus dem Hamburger Abendblatt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Dezember 2018