Auf dem Stormarnplatz könnte ein Flughafen entstehen

In dieser Woche hat Janina Dietrich im 3. Buch Stormarn zweimal behauptet, die Stadt Ahrensburg hätte einen neuen Slogan. Das ist genauso Utopie, wie wenn ich behaupten würde, Ahrensburg hätte einen neuen Parkplatz in der Innenstadt. Beides hat Ahrensburg nämlich nicht. Und der aufgeklärte Leser ist geneigt zu fragen: Warum will die Redaktion ihre unwissenden Leser ständig vergackeiern…?!

Und heute behauptet Janina Dietrich schon zum zweiten Mal, dass auf dem Stormarnplatz ein „Rathaus-Anbau“ entstehen könnte. Klar, in der Möglichkeitsform ist das richtig. Und so könnte auf dem Stormarnplatz möglicherweise auch ein Flughafen entstehen. Oder ein Landeplatz für Ufos. Tatsache jedoch ist: Das Rathaus steht unter Denkmalschutz, sodass ein Anbau gar nicht möglich ist. Und deshalb steht lediglich ein Neubau auf dem Gelände in der Diskussion.

Warum werden Abendblatt-Leser von einer Praktikantin  Redakteurin ständig hinters Licht geführt? Ist der Redaktionsleiter womöglich im längerfristigen Urlaub? Oder liest der gar nicht, bevor die Meldungen in Druck gehen? Möglicherweise ist auch das Impressum nicht auf dem aktuellsten Stand, will meinen: Der angeführte Redaktionsleiter in der Großen Straße in Ahrensburg ist gar nicht mehr vorhanden genauso wie seine Beiträge in der Beilage schon seit Tagen nicht zu finden sind. Oder habe ich die vielleicht überlesen?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Juni 2018

5 Gedanken zu „Auf dem Stormarnplatz könnte ein Flughafen entstehen

  1. J. P. Kirchhoff

    Immerhin, die Redakteurin Janina Dietrich hat heute sechs Beiträge im Blatt veröffentlicht, während der Kollege Harald Klix nur für 15 Zeilen plus Überschrift verantwortlich zeichnet.

  2. Jan Lehmhaus

    “ …Das Rathaus steht unter Denkmalschutz, sodass ein Anbau gar nicht möglich ist …“
    Nein, natürlich kann auch ein denkmalgeschütztes Gebäude einen Anbau erhalten. Das muss mit dem Denkmalschutzamt abgestimmt werden, liegt aber womöglich auch in dessen Interesse: wenn ein Um- oder Anbau eine sinnvolle Benutzung ermöglicht und damit zur langfristigen Erhaltung des Gebäudes beiträgt.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Ich teile Ihre Meinung nicht. Ein Umbau ist etwas anderes als ein Anbau. Ein Anbau würde die äußerliche Form eines Denkmals verändern. Und eine Veränderung der äußeren Erscheinung bei einem denkmalgeschützten Gebäuden ist in aller Regel nicht möglich. Darum denkt die Stadt stattdessen auch an einen Ergänzungsbau an der Stelle, wo heute die Baracke steht. Es wäre nett, wenn Sie Ihre Berufskollegin Janina Dietrich darüber informieren würden. 😉

      1. Jan Lehmhaus

        Ich habe keine Meinung geäußert, sondern auf die Sachlage hingewiesen. Dass Sie das nicht zu unterscheiden wissen, ist ein Grundproblem Ihrer Einlassungen, dem ich hie und da entgegentrete – gerade weil doch auch Sie ein „Berufskollege“ sind.

        1. Harald Dzubilla Artikelautor

          Die Sachlage könnte auch sein: Der Denkmalschutz kann durch Kiel wieder aufgehoben werden. Oder es könnte eine völlig neue Sachlage entstehen: Durch einen Kurzschluss im Rathaus ist das Gebäude in Flammen aufgegangen und bis auf die Grundmauern abgebrannt. Darüber herrscht Freunde in der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt, wollte man das Gebäude doch ohnehin dem Erdboden gleichmachen.

          Die heutige Sachlage in Ahrensburg, werter Herr Lehmhaus, der Sie Hamburg wohnen, ist allerdings folgende: Ein Anbau ans Rathaus ist von der hiesigen Politik gar nicht beschlossen worden. Warum das Wort „Anbau“ im Abendblatt immer wieder auftaucht, entzieht sich meiner Kenntnis.

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