Ein bizarrer Prozess mit bizarrer Berichterstattung

Heute berichtet die Stormarn-Beilage über den Prozess-Ausgang im Verfahren der Staatsanwaltschaft gegen Klaus Schädel, den ehemaligen Bürgermeister-Kandidaten von Ahrensburg, Bad Oldesloe und Rendsburg, den die Redaktion merkwürdigerweise als „Erwin T.“ bezeichnet. Das Urteil für den Straftäter: 9 Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung.

aus: Hamburger Abendblatt

In dem Beitrag im 3. Buch Abendblatt wird auch die Behauptung aufgestellt, dass die Beleidigungen von Schädel gegenüber einem Ahrensburger Blogger wegen des Rechts auf Gegenschlag aus der Anklage herausgenommen worden waren. Der Name des Ahrensburger Bloggers wird mit „Horst L.“ angegeben, sodass der Ahrensburger Blogger Harald Dzubilla nicht gemeint sein kann.

In diesem Zusammenhang: Ich habe vor dem Landgericht Hamburg die richterliche Bestätigung bekommen, dass ich mein Recht auf Gegenschlag gegenüber Klaus Schädel ausüben durfte. Das hat aber mit dem Prozess vor dem AG Ahrensburg, wo die Staatsanwaltschaft gegen Klaus Schädel geklagt hat, überhaupt nichts zu tun, auch wenn Dorothea Benedikt wiederholt versucht hat, Zusammenhänge zu konstruieren.

Justitia vor AG Ahrensburg

Konstruiert ist auch die riesengroße Abbildung auf der Aufmacherseite, wo Justitia mit der Waage abgebildet ist mit dem Hinweis: „Justitia ist in der römischen Mythologie die Göttin der Gerechtigkeit. Ihre Augenbinde symbolisiert das Richten ohne Ansehen der Person. Statuen stehen vor vielen Gerichtsgebäuden.“

Richtig ist: Vor dem Amtsgericht in Ahrensburg steht keine Justitia mit Waage und Augenbinde, sondern dort hat die Göttin ein Pendel in der Hand. Was meint: Das „Symbolfoto“ der Redaktion zeigt wieder einmal, wie faul und flusig die Damen und Herren arbeiten, dass sie es nicht einmal schaffen, mit dem Handy um die Ecke zu gehen und dort die korrekte Illustration für den Beitrag abzulichten.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Januar 2018

6 Gedanken zu „Ein bizarrer Prozess mit bizarrer Berichterstattung

  1. Wolfgang König

    Die Ahrensburger Justitia ist vom Sturm zerzaust (verschlissen?). Auch Einäugige tragen Augenklappen. Das Pendel soll wohl ihre zeitweise Schieflage verdeutlichen. Für einige Bürger spricht nur Odin/Wotan Recht.
    Ich dachte immer, mein Nachbar in Schmalenbeck sei schuldunfähig.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Die Reporterin Dietrich (Name geändert) hat die Hintergründe dieser Veranstaltung gar nicht verstanden. Zum Beispiel, warum Schädel alle Fragen nur schriftlich beantwortet hat: Weil nämlich die Antworten gar nicht von Schädel stammten, sondern von seinem „Pressesprecher“ Rolf Schälike (80) formuliert wurden, der nach meiner Erkenntnis auch sämtliche Schriftsätze von für Schädel verfasst hat. Dieser alte Mann hat einen ausgeprägten Hass gegen Richter, Rechts- und Staatsanwälte, den er seit Jahren im Internet auslebt, um sein Mütchen an den Juristen zu kühlen. Das hat ihn schon Unsummen an Geld gekostet für seine zahlreichen verlorenen Prozesse. Und so benutzte er Schädel als nützlichen Idioten, um seine absurden Meinungen vor Gericht zu verkünden in der Hoffnung, dass das dann im 3. Buch Abendblatt alles so wiedergegeben wird, wie er sich das erträumt hat. (In der Verhandlung drückte er der Reporterin auch eine „Pressemappe“ in die Hand.) Schälike war auch der Grund, warum der Prozess sich über Jahre hinweggezogen hat mit 20 (!) Verhandlungstagen bis zum Urteil. Schädel ist Schälike hörig. Die Strafe dafür bekam der Möbelpacker dann vom Richter, denn ohne den soufflierenden Psychopathen Schälike wäre das Strafmaß mit Sicherheit niedriger ausgefallen. Schädel selber ist ein armer Irrer, der schon seit Jahren selber gar nicht weiß, was er sagt und tut, weil vieles, was er sagt, ihm von Schälike vorgesagt wurde. Aber deshalb ist er nicht schuldunfähig, auch wenn ich denke, dass der Typ dringend in die Hände eines Psychiaters gehört. Ich persönlich halte ihn für gefährlich, weil er meiner Meinung nach nicht nur verlogen, sondern auch gewalttätig ist und das nicht nur mit Worten. Mehr über seinen Partner Rolf Schälike finden Sie übrigens hier: http://www.kanzleikompa.de/2012/11/10/rolf-schalike-vom-burgerrechtler-zum-stalker/

  2. Brigitte Walter

    Ich kann mich nicht erinnern, dass die Ahrensburger Redaktion einem vor Gericht stehenden Angeklagten jemals soviel Raum gegeben und derart viele Beiträge veröffentlicht hat. Wäre dieser Mann ein Herr Pups, den keiner kennt, hätte er diese Beachtung garantiert nicht bekommen. Schädel war nicht nur CDU-Politiker in Ahrensburg, sondern er war auch Bürgermeister-Kandidat, in Ahrensburg und in Bad Oldesloe, also eine „Person der Öffentlichkeit“. Und gerade deshalb ist sein Vergehen besonders bedeutsam und für den Leser von Interesse. Dass die Redaktion dem Mann in der Berichterstattung anonymisiert hat, zeigt, dass man dem Leser nicht die Wahrheit berichten will. Warum nicht? Was denken die Leser von Szene Ahrensburg darüber, denn hier wird mit dem Namen kein Geheimnis gemacht?

  3. Hellmuth

    Da stehenden nun schon drei Namen über dem Artikel, aber eine „Reporterin Dietrich“ ist nicht dabei. Haben Sie den Artikel gelesen!? Haben Sie verstanden, dass der Mann wegen Beleidigung angeklagt war? Könnten Sie sich vorstellen, dass die Bezeichnung „armer Irrer“ eben diesen Tatbestand erfüllt? Vermutlich nicht.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Dietrich (Name geändert), weil die Dame auch meinen Namen geändert hat. Ich bin nämlich „Horst L.“, der „Erzfeind“, von dem sie schreibt. Und ich bin auch kein „Frauenhasser“, wie dort fälschlicherweise steht, sondern ich bin ein „Frauenschänder“, wie der arme Irre meint. Aber das können Sie alles ja nicht wissen, weil Sie die Hintergründe gar nicht gelesen haben. Und die Begründung für den „armen Irren“ finden Sie hier: http://www.szene-ahrensburg.de/2017/02/aktuelle-information-ueber-klaus-h-schaedel-den-verhinderten-buergermeister-von-ahrensburg/

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