Städtisches Geld an Busunternehmen statt für Parkplätze

Die Verwaltung sponsert mit dem Geld der Bürger die örtlichen Busbetriebe. Meine Meinung: Die Stadt sollte nicht vergessen, dauerhaft in den innerstädtischen Verkehr zu investieren. Zum Beispiel für den Fahrradverkehr.

Bahnhof als Visitenkarte der Stadt

Es ist nicht erst seit gestern bekannt, dass die Stellpätze für Fahrräder an den Bahnhöfen – ich selber sehe es am U-Bahnhof West und am Regionalbahnhof – unzureichend sind. Und deshalb parken viele Radfahrer notgedrungen so, wie ich es gerade vor dem Regionalbahnhof gesehen habe – siehe die Abbildung!

Von einem Fahrradparkhaus am Regionalbahnhof war mal die Rede. Statt dessen kaufte die Stadt eine Ruine hinterm Marstall und weiß bis heute nicht, was man damit machen will. Und auch die Fahrradwege in Ahrensburg lassen zu wünschen übrig. Ich selber vermeide es, nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Fahrrad zu fahren, schon, weil die Wegebeleuchtung miserabel ist.

Und was mache ich nun? Nun warte ich darauf, dass die Stadt Ahrensburg die Taxiunternehmen in unserer Stadt dafür bezahlt, dass sie die Bürger nach ihren Einkäufen in der Innenstadt wohlbehalten nach Hause fahren! Das wäre wirklich mal eine nette Geste, Herr Bürgermeister! Oder mögen Sie Busfahrer lieber als Taxifahrer…? 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. November 2017

3 Gedanken zu „Städtisches Geld an Busunternehmen statt für Parkplätze

  1. Hildebrandt

    Ahrensburger SPD,CDU und die Grünen sowieso , haben zu den Wahlen verlauten lassen , dass sie sich eine Fahrradstadt Ahrensburg wünschen . Nur kosten darf es offenbar nichts . Das vom Autor dieses Blogs zu Recht vermisste Fahrradparkhaus könnte man auch eine Nummer kleiner und mit weniger finanziellem Aufwand realisieren : An den schon vorhandenen Fahrradstellplätzen links und rechts des Bahnhofsgebäudes feste Überdachungen schaffen wie es sie an vielen Orten gibt . Gerne kann dies auch der städtische Bauhof oder besser noch ein Ahrensburger Handwerksbetrieb realisieren . Vorzugsweise mit transparenter Bedachung und mit wechselnder Formgestaltung falls ein Stormarner Künstler Ideen liefern möchte. – Den konsequenten Sparkurs des Bürgermeisters finde ich gut !!! Wem nützt eine finanzielle Handlungsunfähigkeit wie wir sie in Berlin oder Städten des Ruhrgebiets finden ? Freilich ist auch die hier öfters geäußerte Kritik , welche Übertreibungen im Aufschieben von Maßnahmen in der Straßenerhaltung anprangert , nachvollziehbar . Wie das rechte Maß zu finden ist , ohne dass das in einem wirtschaftlichen Desaster für die Straßenanlieger endet , können schon vorhandene wissenschaftliche Studien oder Diplomarbeiten erhellen. Einfach mal googeln . Ebenso kann ich an der Entwicklung von Immobilien durch die Holsteiner Sparkasse nichts verwerfliches finden . Die Holsteiner Sparkasse gehört der Kommune . Fließen dann nicht auch die Gewinne der Holsteiner Spk. der Kommune zu ? Das ist doch prima für den Schuldenabbau . Nicht zu vergessen ist das Auftreten der Holsteiner Sparkasse als Mäzen für das Ahrensburger Schloß .

  2. Martens

    Das Geld für die Gratisfahrten im Bus ist weg. Würde man das Geld stattdessen für Fahrradabstellplätze am Bahnhof anlegen, wäre es eine Investition auf lange Zeit.

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