Archiv für den Monat: November 2017

Werbewitz: Und wie ist Auto MIT Itzehoer…?

Es ist keine Ahrensburger Versicherung, die hier wirbt, sondern eine Itzehoer,nämlich die Itzehoer Versicherung. Vermutlich werden Ihnen die grünen Inserate und Plakate, die zur Zeit häufig erscheinen, auch ins Auge gefallen sein. Anzeigen, die nach dem Schema gestaltet sind: „Auto ohne Itzehoer ist wie Friesen ohne Nerz“.

Meiner persönlichen Empfindung nach sind die Argumente nicht besonders aussagekräftig darüber, ob die Itzehoer eine gute Versicherung ist oder nicht.

Zum Beispiel: Friesen ohne Nerz, also Friesennerz, sind immer noch Friesen. Und wenn sie mal keinen Nerz tragen, die Friesen, dann haben sie vermutlich gute Laune, weil es dann nicht regnet, sondern die Sonne scheint. Die Schlussfolgrung: Ein Auto ohne Itzehoer immer noch ein Auto und kein Skateboard oder Moped. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. November 2017

Vorsicht beim Einkauf: Heute ist Schwarzer Freitag! :–)

In einer ganzseitigen Annonce im MARKT lesen wir die Überschrift: „Black Friday“. Das ist Englisch. Und weil wir Englisch in der Schule gelernt haben oder immer noch lernen, können wir das auch übersetzen: Schwarzer Freitag. Und den gibt es bei Home & Cook, was ebenfalls Englisch ist und Zuhause & Kochen meint. Oder: Heimat & Koch.

Aber kommen wir zum „Schwarzen Freitag“! Was ist das? Es ist der Name eines Unglückstages, an dem die Weltwirtschaftskrise im Jahre 1925 ausgebrochen war. Und auch ein anderer Freitag, den wir als Karfreitag kennen, ist ein Schwarzer Freitag in der Welt der Christenheit.

Ich würde also auf gar keinen Fall am Black Friday zu Home & Cook gehen. und schon gar nicht, wenn der Freitag auf einen 13. fällt. Und „Black Sales“, also Schwarzgeschäfte, die uns dort offeriert werden, sind ohnehin nicht mein Ding, denn ich möchte schon aus Gründen der Garantie immer einen Einkaufsbeleg an der Kasse bekommen. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. November 2017

Stadtforum Ahrensburg im Design aus Bad Oldesloe

aus: Homepage Stadtforum

Das Ahrensburger Stadtforum hat nach längerer Unterbrechung mal wieder eine Homepage ins Internet gestellt. Auffallend daran: konfuse Gestaltung mit diversen Macken, die ich nicht einzeln aufführen möchte, da sich jeder selbst ein Bild davon machen kann. Sieht etwas amateurhaft aus, wenn ich das mal so sagen darf. Aber die Macken werden sicherlich noch beseitigt.

Bemerkenswert ist allerdings: Das Stadtforum, das sich für Ahrensburger Firmen stark machen soll, hat in unserer Stadt offenbar keine Firma für Webdesign & Programmierung gefunden, sodass man sich gezwungen sah, nach Bad Oldesloe auszuweichen und dabei auf den Hund gekommen ist – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2017

Warum kein kostenloses Parken für Weihnachtseinkäufe?

Die Stadt Ahrensburg macht den Bürgern ein Geschenk: „In Ahrensburg an sieben Tagen kostenlos Bus fahren“, jubelt heute heute die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt. Und die Bürger werden vor Freude völlig aus dem Häuschen sein. Oder nicht…?

Symboldbild: Karl-Heinz Schoenfeld

Die Freifahrten sind an fünf Samstagen im Dezember und an Heiligabend und Silvester. Wer also nicht sowieso schon eine Dauerkarte der Verkehrsbetriebe hat, der muss an diesem Tag nicht zahlen. Denn die Stadt spendiert die Fahrten; und das Geld dafür hat sie bestimmt aus den Parkplatzgebühren genommen. Oder womöglich von den 500.000 Euro, die sie kassiert hat, damit sie für Ersatzparkplätze für den Lindenhof sorgt?

Meine Erfahrung: Wer richtig einkauft, der muss schleppen. Und ist dann froh, wenn er zwischendurch an sein Auto kann, um die Einkäufe abzulegen, um sie nicht von einem Laden zum anderen zu tragen. Eine Zwischenablage ist im Bus schlecht möglich. Und auch von der Bushaltestelle bis nach Hause muss geschleppt werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2017

Sterne über Ahrensburg und wie Sie mit Szene Ahrensburg Ihre ganz persönliche Sternstunde erleben können

Über Ahrensburg sind wieder Sterne aufgegangen am Himmel hell und klar, nämlich die Weihnachtssterne vom Stadtforum. Dazu haben viele Spender beigetragen, Firmen und Privatpersonen, die als Paten die Sterne bezahlt haben. So auch Szene Ahrensburg in meiner Privatperson. Und so weit, so gut.

Quelle: Homepage Stadtforum

Bemerkenswert: Seit Weihnachten 2011 gibt es die Aktion „Ein Stern, der Deinen Namen trägt“. Und jetzt – also im Jahr 2017 – sind auch der Bürgermeister und der Bürgervorsteher als zahlende Paten erstmalig in Erscheinung getreten – donni, donni aber auch!

Somit wird der Sternenhimmel über der Stadt Ahrensburg in diesem Jahr besonders hell erstrahlen. Zumal auch die Stadtwerke Ahrensburg, die ihr Werbegeld bisher vorrangig an zwei Kassiererinnen gezahlt haben, in diesem Jahr zum ersten Mal als Sponsoren der Ahrensburger Sternennächte dabei sind – siehe die Abbildung links oben! (Klar, die Kohle kriegen die durch den Stromverbrauch aller Sterne wieder rein! 😉 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. November 2017

Lärmschutz: Resolution der Stadt Ahrensburg

Am kommenden Montag, also am 27.11.2017, ist mal wieder Stadtverordneten-Versammlung im Marstall. Die Tagesordnungspunkte finden Sie im Internet auf der Homepage der Stadt, wo wir unter TOP 08 erfahren: „S4-Lärmschutz-Zustimmung zu der Resolution hinsichtlich der von der DB geplanten Lärmschutzmaßnahmen am Gleis“. Und das ist nicht korrekt.

Richtig ist: Es geht gar nicht um „S4-Lärmschutz“, sondern es geht um Lärmschutz gegen die Güterzüge, die im Rahmen der Fehmarnbeltquerung durch Ahrensburg donnern sollen. Und dagegen gibt es jetzt eine Resolution der Stadt, die von den Verordneten beschlossen werden soll. In dieser Resolution ist u. a. klar und deutlich festgehalten:

„Ein Rechtsgutachten hat bestätigt, dass die Stadt über Abwehrrechte aus ihrem Selbstverwaltungs- und Selbstgestaltungsrecht sowie der Planungshoheit verfügt, um die drohenden Beeinträchtigungen zu verhindern. Nach den dortigen Feststellungen ist die Stadt im Sinne des Selbstgestaltungsrechts im Kernbereich befugt, das Gepräge und die Struktur der Stadt selbst zu bestimmen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. November 2017

Warum ist Christian Lindner wirklich aus Jamaika abgereist?

Es wird viel spekuliert, warum Christian Lindner und die FDP tatsächlich aus den Koalitionsverhandlungen ausgestiegen sind. Nur die Teilnehmer der Verhandlungen kennen den exakten Grund. Aber sie schweigen. Warum? Weil sie immer noch hoffen, dass die Freien Demokraten zurückkehren werden an den Verhandlungstisch…?

Der Blogger kann dazu Näheres sagen. Was niemand weiß: Ich hatte mich als Kellner in die Gesprächsrunden eingeschlichen und wurde Ohr- und Augenzeuge für den wahren Grund, der zum Platzen der Gespräche von Seiten der FDP geführt hat. Und dieser Grund war:

Christian Lindner war von allen Teilnehmern der Jamaika-Runde ausgelacht worden. Warum? Darüber gibt eine Anzeige der FDP ehrlich Auskunft. Diese Anzeige erscheint weltexklusiv hier und heute und wurde bisher von der Ahrensburger FDP noch nicht autorisiert. Aus diesem Grunde ganz unverbindlich: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. November 2017

Evangelisch-Lutherische Kirche: Esoterik-Veranstaltung

Die Meldung steht heute auf der 1. Seite vom 3. Buch Abendblatt. Es sind nur 13 Zeilen, aber sie verkünden etwas Unglaubliches, nämlich: Die Evangelisch-Lutherische Kirche setzt Kangschalen ein, um neugierige Frauen in den Kirchsaal Hagen zu locken – siehe den nachstehenden Hinweis!

aus; Hamburger Abendblatt

Wer sich mit der Klangschalen-Theorie beschäftigt hat, der weiß, dass Esoteriker dem Klang der Schalen eine präventive und heilende Wirkung bescheinigen. Dafür aber gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Aber Heilpraktiker, die mit Klangschalen zaubern, nehmen sogar Geld dafür.

Die Kundinnen für Klangschalen-Behandlung sind hauptsächlich Frauen, die an die Umlauf- oder Rotationsfrequenz eines Planeten unseres Sonnensystems abgeleiteten Planetenton glauben. Die Klangschalen von acht oder neun Planeten werden dabei auch noch ergänzt durch Schalen für Erdschwingungen, die Mondschwingungen, die Gravitatioslänge der Sonne und andere. Diese Schalen werden den Tierkreiszeichen des Horoskops zugeordnet oder Chakren. Also ein himmlisches Thema. Und deshalb ist natürlich die Kirche dafür zuständig. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. November 2017

Ahrensburger Möbelspedition ist umgezogen nach Hamburg

Meldung von Google

Schon wieder hat ein Unternehmen klammheimlich die schöne Stadt Ahrensburg verlassen. Das jedenfalls gibt Google, die Suchmaschine, bekannt, wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal nach links richten wollen!

Das Mystische daran: Diese Firma war unter der angegebenen Adresse überhaupt nicht in Ahrensburg gemeldet, geschweige denn beim Finanzamt in Bad Oldesloe registriert, wo man vielmehr eine Straße in Großhansdorf in den Unterlagen notiert hat. Und nun? Nun gibt die Firma eine Anschrift in Hamburg an, und zwar: Bleickenallee 8 in 22763 Hamburg.

Frage: Hat diese Firma damit nicht nur ihr zuständiges Finanzamt gewechselt, sondern womöglich auch den Inhaber? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. November 2017

Stormarn-Redaktion schreibt wieder mal fürs Klo

Litho: A. Paul Weber

Leidiges Dauerthema: Öffentliche Toiletten nach 20 Uhr, die barrierefrei sind. Im 3. Buch Abendblatt ist heute zu lesen, dass die Großhansdorfer Verwaltung die Gaststätten der Gemeinde befragt, ob sie sich für die Bürger als öffentliche „Nette Toilette“ empfehlen wollen – was in Ahrensburg auf wenig Gegenliebe fällt, obwohl die Stadt dafür einen Obolus zahlen will.

Und wieder einmal lesen wir eine Falschinformation  im 3. Buch Abendblatt, wo die Redaktion berichtet, dass das Luxus-Klo vorm Rathaus abgebaut wird, „ohne dass es eine rund um die Uhr erreichbare barrierefreie Alternative gibt“.

Richtig ist: Mitten in der Innenstadt gibt es am Regionalbahnhof eine barrierefreie öffentliche Toilette, die rund um die Uhr erreichbar ist. Die Stadtverwaltung müsste lediglich mal dafür sorgen, dass diese Toilette in einen menschenwürdigen Zustand versetzt wird. Wäre das wirklich zuviel verlangt…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. November 2017