Hallo Herr SPD-Eckert – hier bietet sich noch ein weiterer AWO-Laden in der Manhagener Allee für Sie an!

Der Mode-Designer-Laden von Svitlana Cherner in der Manhagener Allee ist über Nacht leergeräumt worden. Ohne Vorankündigung, einfach alles weg. Nicht mal die Nachbarn haben etwas geahnt. Aber ich hatte eine Vorahnung: Mode-Design zwischen AWO-Second-Hand-Läden und AWO-Repair-Café – da konnte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Designerin ihre Klamotten vom Bürgel genommen hat.

Ja, Herr Stadtverordneter Eckert, hier bietet sich ein weiteres Ladenlokal für die Arbeiterwohlfahrt an. Vielleicht etwas mit Lebensmitteln, die aus Spenden für die AWO stammen? AWO fast Food to go? Oder vielleicht lieber gebrauchte Fahrräder und alte Hüte von Tobias von Pein…?

Die Manhagener Allee, wegen der vielen Optiker-Läden auch Blindenstraße genannt, wird zusehends trauriger – jedenfalls der Teil, wo sich die AWO verbreitert hat.

In diesem Zusammenhang kann ich es mir nicht verkneifen, noch einmal auf den Luxus-Shop der AWO hinzuweisen, das sogenannte „Repair-Café“, das nur an drei Stunden im Monat geöffnet hat:
Satire: Szene Ahrensburg

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2017

4 Gedanken zu „Hallo Herr SPD-Eckert – hier bietet sich noch ein weiterer AWO-Laden in der Manhagener Allee für Sie an!

  1. Julia Neumann

    Falls die AWO interessiert ist, so gibt es in der Manhagener noch drei weitere leerstehende Läden, die sich möglicherweise als AWO-Filialen eignen würden.

  2. Lüdicke

    Bezahlt die Awo die Miete für den Luxusladen auch nur für einen Tag im Monat oder für den gesamten Monat? Falls es der gesamte Monat ist, wäre dieses meiner Meinung nach eine Veruntreuung von Spendengeldern. Oder bezahlt es der Vorstand aus seiner privaten Kasse?

  3. Torsten Schmidt

    Gestern habe ich mir den AWO-Laden etwas genauer angeschaut: Staunenswert finde ich die Ausstaffierung des Schaufensters mit Handpuppen aus meiner Kindheit. Interessant sicher für Zeithistoriker oder Sammler, aber Kinderherzen sollen mit diesem alten (Verzeihung) Plunder glücklich gemacht werden ? Genauso wundert mich, dass für wirklich in schlechtem Zustand befindliche Bücher noch einmal Geld verlangt werden soll, gibt es doch Bücher kostenlos in der Stadtbibliothek zur Ausleihe. Damit zu meinem eigentlich Anliegen : Die Sinnhaftigkeit solcher AWO-Läden. Welche gesellschaftliche Funktion soll die Anhäufung von altem Konsumplunder erfüllen? Schöner fände ich es, wenn man daraus einen Spieleladen für Kinder machen würde, gerne auch mit Kontaktmöglichkeiten für Flüchtlingskinder, damit diese unsere Kultur kennenlernen können. Und bei gutem Wetter könnte mit Kreide auf dem davor befindlichem Fußweg gemalt werden. So käme mal etwas Leben in die schönste Einkaufsstraße Ahrensburgs.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Allerdings betreibt die AWO mit ihren fünf Läden in der Manhagener Allee auch den stattLADEN. Und das ist ein „Raum für Schönheit“ – wenn Sie sich die Beschriftung (links) mal ganz genau anschauen wollen!

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