Oh Wunder: Der neue Seniorenbeirat von Ahrensburg ist plötzlich wieder der alte!

Die Damen und Herren auf dem nebenstehenden Foto auf der Homepage von Ahrensburg sind angeblich der neue Seniorenbeirat von Ahrensburg, der sich dort zusammen mit dem Bürgervorsteher vorgestellt hat. Und der Seniorenbeirat hat gerade eine „Informationsbroschüre (nicht nur) für Senioren“ erstellt. Wie gesagt: „nicht nur“. Und wenn Sie wissen wollen, was mit „nicht nur“ gemeint ist, so ergänze ich: „Informationsbroschüre nicht nur für Senioren, sondern auch für die blaue Tonne“.

Zur Erläuterung: Bei der besagten Informationsbroschüre handelt es sich laut Impressum um die „4. Auflage, Ausgabe 2017/2018“. Und dort stellt sich der Seniorenbeirat auf der Seite 3 vor…
… wenn Sie bitte mal Ihr Augenmerk nach rechts richten wollen!

Sie erkennen: Die Personen, die dort abgebildet sind, stimmen nur in wenigen Fällen überein mit den Mitgliedern des  Seniorenbeirates, wie der Bürgervorsteher sie uns präsentiert hat – siehe Foto oben!

Das, meine lieben Mitbürger, ist hochnotpeinlich. Es wäre vergleichbar, würden die Mitarbeiter des Rathauses, die auf der Homepage aktuell genannt werden, in Wahrheit gar nicht mehr in der Verwaltung arbeiten, weil sie schon längst in Pension gegangen sind.

Also: Ab in die Tonne mit der Broschüre, die Schnee von gestern ist!

Und noch etwas: Warum wurde das Heft von einer Firma inixmedia Marketing & Media in Schwentinental erstellt? Kassiert dieses Unternehmen dafür womöglich die Erlöse aus den zahlreichen Anzeigen von örtlichen Firmen, also ähnlich wie es damals beim legendären „Rathaus-Journal“ der Fall gewesen ist, wo eine Hamburger Werbefirma sich dumm und dusslig verdient hatte, bevor sie nach Einstellung dieser „Rathaus-Postille“ dann in die Insolvenz gegangen ist…?

Last but not least: Laut Impressum erfolgte für die Broschüre eine „Verteilung an alle Haushalte 60+“, was bei den rund 10.000 Senioren in Ahrensburg schätzungsweise 6.000 Haushalte sein könnten. Und diese Verteilung kostet Geld. In meinem Briefkasten ist die Broschüre bis heute nicht gelandet. Bedeutet das womöglich, dass sie gar nicht „an alle Haushalte“ verteilt worden ist, weil weniger gedruckt wurden, als man den Inserenten zugesagt hat? (Wie erinnern uns: Genauso war es auch mit dem „Ahrensburg Magazin“ damals!)

Sollte es dem so sein, könnte man auch von Beschiss durch die Firma inixmedia reden.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. März 2017

2 Gedanken zu „Oh Wunder: Der neue Seniorenbeirat von Ahrensburg ist plötzlich wieder der alte!

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