Noch einmal zum Thema Bäume in Ahrensburg

Gestern hat das 3. Buch Abendblatt darüber berichtet, dass ein gewisser Herr Kroschke auf seinem Grundstück am Hagen diverse Bäume hat fällen lassen. “Die städtische Umweltplanung wusste davon nichts, hatte also auch keine Genehmigung erteilt”, berichtet die Zeitung. Und mit den Vorwürfen konfrontiert, erklärte Christoph Kroschke, er habe keine Bäume gefällt, sondern er habe bloß “erheblichen Wildwuchs entfernt”.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Kroschke & Bäume, das ist ein Thema, über das man in Ahrensburg schon seit Jahren spricht. Da soll früher schon mal was gewesen sein im Wald von Ahrensburg. Und im Frühjahr 2015 ließ Kroschke jr. auf dem Gelände Rohrbogenwerk eine Reihe von Bäumen fällen. Ein “Missverständnis”, ließ der neue Eigentümer verkünden. Das ist jetzt rund 1 ½ Jahre her, und die Stormarn-Redaktion berichtet, dass Annette Kirchgeorg vom Umweltamt erklärt hat, die Angelegenheit wäre immer noch nicht abgeschlossen. Komisch, finden Sie nicht – nach 1 ½ Jahren…?

Dann wurden in einer Nacht- und Nebel-Aktion eine Reihe von Bäumen am Kroschke-Grundstück im Sommerpark entfernt und umgehend per Hubschrauber abtransportiert. Alles mit der Stadt geklärt, erklärte mir Herr Müller, der kürzlich meine Kiefer im Garten besichtigt hat, für die mir die Stadt eine Fällgenehmigung verweigert.

Klar weiß ich nun, was ich mache: Ich lasse die Kiefer in meinem Garten fällen und die Linde vor meiner Einfahrt gleich mit. Es handelt sich schließlich um Wildwuchs. Und falls dem nicht so ist, dann war es eben ein Missverständnis.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2016

6 Gedanken zu „Noch einmal zum Thema Bäume in Ahrensburg

  1. J. P. Kirchhoff

    Hallo Herr Dzubilla! Im Gegensatz zur Linde vor Ihrer Einfahrt, die zweifelsohne von der Stadt angepflanzt worden ist, so handelt es sich bei der Kiefer mit Sicherheit um Wildwuchs. Falls nicht, müsste sich derjenige melden, der damals das Samenkorn in die Erde gelegt hat. 😉

  2. Rüdiger

    Hallo Herr Dzubilla,
    Schaffen Sie sich doch schon mal den Hubschrauber an. Der Rest erledigt sich dann fast von selbst. Mein Nachbar hatte auch eine interessante Methode, seine geschütze Kiefer zu fällen zu lassen Morgens gefällt und sofort nach dem Eingriff den Stumpf ausfräsen lassen. Der Rest wurde geschreddert. Und schon weiß niemand mehr, dass an dieser Stelle einmal eine Kiefer stand.

  3. Frieda B.

    Es ist interessant zu erfahren, dass Kroschkes Fällaktion vom vergangenen Jahr immer noch nicht mit einer Geldbuße abgeschlossen ist. Dann kann man davon ausgehen, dass Kroschke auch in Zukunft keinen Cent Strafe für seine illegale Fällaktion bezahlen muss. Es ist eben Kroschke, und nicht Bürger XY.

  4. Fritz aus Ahrensburg

    Kroschke arbeitet seit Jahren nach dem Motto: Frechheit siegt, und er kommt regelmäßig damit durch. Wozu brauchen wir eine Baumschutzsatzung, wenn sie für Wohlhabende nicht gilt?

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