Hallo Michael Sarach – sind Sie auch ein Betrüger…?

Screenshot von heute

Amtshilfe zum Betrug

Schon seit ewiger Zeit warne ich den Bürgermeister, den Stadtkämmerer und Geschäftsleute vor den betrügerischen Aktionen der Firma Wiener Kontor mit dem „Ahrensburg Magazin“ und riet den Betroffenen, ihr Geld unverzüglich zurückzufordern. Sarach & Kienel haben nicht auf meinen Rat gehört, sondern die Betrüger munter weiter finanziert. Die Stadt Ahrensburg hat dadurch viel, viel Geld verloren, weil es ausgegeben wurde für ein Tier, nämlich für die Katz. Und obwohl der Bürgermeister gewusst haben muss, dass die Firma Wiener Kontor nicht nur betrügt, sondern auch Insolvenz angemeldet hat, hindert es Michael Sarach nicht daran, weiterhin auf der Homepage der Stadt Ahrensburg für Wiener Kontor in Hamburg zu werben – siehe den Screenshot von heute!

Bildschirmfoto 2016-04-26 um 16.08.56Schlimmer noch: Wiener Kontor, wo man online angibt „…wird umgebaut!“, gibt es gar nicht mehr in Hamburg. Daniela Barth ist offenbar nach Bremen abgehauen und hat dort selber oder mit fremder Hilfe aus der insolventen Firma Wiener Kontor Maketing & Verlag GmbH nun eine neue Firma in der Stadt der Stadtmusikanten gegründet, wenn ich das richtig verstanden habe. Für Gläubiger vom Wiener Kontor, so berichtete mir eine ehemalige Mitarbeiterin der insolventen Firma, gibt es bei Daniela N. Barth (= GmbH) nichts mehr zu holen.

Amtsgericht BremenSo, Herr Sarach, und nun erklären Sie uns Bürgern doch mal in allen Einzelheiten und frisch von der Leber weg, warum Sie und Horst Kienel sich wissentlich von Daniela N. Barth haben bescheißen lassen, und wie Sie gedenken, der Stadt, also uns Bürgern, das Geld zurückzuerstatten, das Sie wider besseres Wissen an eine Firma gezahlt haben, die ihre Geschäftskunden übers Ohr gehauen hat und danach in die Insolvenz gegangen ist!

Dass Sie unbelehrbar sind, Herr Sarach, habe ich schon mehrfach erfahren müssen. Dass Sie aber aus Ihrem Amt heraus wissentlich mit einem betrügerischen Unternehmen zusammengearbeitet haben, für das Sie bis zum heutigen Tage auf der Homepage von Ahrensburg werben, das ist schon ein ziemlich starkes Stück, das nach meinem Dafürhalten ein Fall für die Staatsanwaltschaft ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. April 2016

26 Gedanken zu „Hallo Michael Sarach – sind Sie auch ein Betrüger…?

  1. Kassandra

    Hallo, lieber Herr Dzubilla! Bestimmt wird Ihnen Bürgermeister Sarach nun sinngemäß antworten:

    Lieber Harald Dzubilla,

    herzlichen Dank für Ihren sachdienlichen Blog-Bericht! Nachdem Sie mich und unseren Kämmerer Kienel, den GF der Stadtwerke Ahrensburg, so häufig vor den schrägen Geschäftsmethoden der Frau Barth gewarnt haben, sind wir natürlich sofort nach der letzten Ausgabe vom „Ahrensburg Magazin“ an das Wiener Kontor herangetreten und habe alle unsere Rückforderungen geltend gemacht. Das Dumme ist nur: Weil Frau Barth nicht liquide gewesen ist, ist sie einfach in die Insolvenz gegangen, was auch Sie sicher verstehen werden. So sehen wir unser städtisches Geld wohl niemals wieder. (Aber geben wir Männer nicht sehr häufig unnötig Geld für Frauen aus…? Na, sehen Sie! 😉 )

    Natürlich weiß ich, dass der Eintrag auf der Ahrensburger Homepage schon seit Monaten nur ein Fake ist. Im Rahmen der Neugestaltung der Seite wird die Firma Wiener Kontor selbstverständlich gelöscht und durch FT-management ersetzt.

    Auch im Namen von Kämmerer Kienel bedanke ich mich noch einmal sehr herzlich für Ihre freundliche und selbstlose Hilfe, denn wir hätten sonst das „Ahrensburg Magazin“ noch einige Jahre unnötig länger finanziert!

    Herzliche Grüße – auch an alle Leser und Kommentatoren von Szene Ahrensburg!
    Ihr sehr ergebener
    Michael Sarach

      1. Thomas Groth

        Habe ich getan aber nicht erwähnt weil nicht wirklich neu. Die Seite in der Form gibt es schon ca. 9 Monate. Ich denke, das ist noch ein Überbleibsel der insolventen Firma……

  2. Observator

    Ihr Bericht, Herr Dzubilla, ist unvollständig. Hinzu kommt nämlich, dass Michael Sarach kurz vor der Bürgermeisterwahl eine Zuwendung von der Firma Wiener Kontor erhalten hat, und zwar eine Doppelseite im Ahrensburg Magazin, die ohne jeden Zweifel eine Wahlwerbung für Sarach gewesen ist. Das Heft wurde sogar im Rathaus-Foyer ausgelegt, wo Wahlwerbung verboten ist. Und wohl aus Dankbarkeit hat der Bürgermeister nicht rechtzeitig das Geld der Stadtwerke vom Verlag zurückgefordert und belässt die Pleite-Firma aus Hamburg sogar auf der Homepage von Ahrensburg. Oder gibt es einen anderen Grund dafür…?

  3. Der Spatz vom Rathausdach

    Über die Stadtwerke Ahrensburg (GF Horst Kienel) hat sich Sarach nicht nur beim Rathaus-Journal, sondern auch bei Ahrensburg-Magazin via Werbung beteiligt. Und auch bei ahrensburg23 sind die Stadtwerke ein Partner von Monika Veeh. Und der Aufsichtsrat der Stadtwerke, was macht der? Der guckt einfach weg. Und der Bürgermeister? Der lacht sich ins Fäustchen über wohlwollende Berichterstattung.

  4. Der Spatz vom Rathausdach

    Ich habe gerade mal nachgeschaut: Die Firma Wiener Kontor steht immer noch auf der Website von Ahrensburg.

  5. Der Maulwurf unter dem Rathausfundament

    Nein, Ihre Vorwürfe können gar nicht stimmen. Sie meinen gar nicht den doch so gut gemachten Bürgermeister. Denn der wurde doch erst Montag auf die Einhaltung von Recht und Gesetz eingeschworen.
    Und das war mit Sicherheit auch bei Beginn seiner ersten Amtsperiode so.
    Im übrigen wissen Sie doch: Bei allem Tun steht ihm sein Stadtjustiziar hilfreich zur Seite.
    Glauben Sie mir: Das Rathausfundament wackelt zur Zeit überhaupt nicht.

  6. Florian

    In der Tat mal etwas, das man sich genauer ansehen sollte – wo sind die kritischen Journalisten?

    Es gibt da zwei Firmen, die sehr ähnlich heissen und die eine ist insolvent und die andere quasi zum gleichen Zeitpunkt neu gegründet …

    WKM Wiener Kontor Marketing & Verlag GmbH (Bremen, mit Geschäftsadresse Jarrestrasse 44b in Hamburg) – insolvent
    WKMV Wiener Kontor Marketing & Vertrieb UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Hamburg (Geschäftsadresse Jarrestrasse 44b, Hamburg) – am 28.1.2016 ins Handelsregister eingetragen

    Um die Verwirrung komplett zu machen, bewirbt die Stadt Ahrensburg die eigentlich insolvente Firma mit der Adresse Jarrestrasse 80 …

      1. Max Mütze

        Komische Sache: Das Wiener Kontor hat doch einen ganzen Stab an jungen, sehr hübschen, Mitarbeiterinnen und zahlreiche Druckmagazine in der Mache. Zahlreiche Internetseiten sind noch erreichbar. Woman in the City, Neumünster Journal, Frauenblick etc.. Warum wurde da einfach der Stecker gezogen. Die haben doch einiges am Laufen. Da sollte mal drüber berichtet werden. Was wurde aus der großen Büroetage in der Jarrestraße 80 (ehemalige Klavierfabrik). Was ist in der Nummer 44b.

        1. Harald Dzubilla Artikelautor

          Darüber wurde berichtet. Geben Sie „Wiener Kontor“ bei Szene Ahrensburg ein und Sie bekommen alle Berichte der letzten Jahre über dieses betrügerische Unternehmen, das aus dem Ahrensburger Rathaus wider besseres Wissen unterstützt worden ist.

  7. Der Spatz vom Rathausdach

    Die Stadtverwaltung wirbt immer noch für Wiener Kontor, wie ich soeben festgestellt habe.

    Es ist im Rathaus bekannt, dass die betrügerische Firma Wiener Kontor in Hamburg nicht mehr existiert. Trotzdem steht der Name mit „Ahrensburg-Magazin“ weiter auf der Website.

    Herr Dzubilla, Sie haben den Bürgermeister in der letzten Stadtverordnetenversammlung gefragt, ob er keine Scham hat. Nun wissen Sie es mit absoluter Sicherheit: Michael Sarach ist schamlos. Ich bin neugierig, was die Stormarnbeilage dazu morgen schreibt, wo man Szene Ahrensburg ja sehr intensiv liest! Oder glauben Sie, dass die Damen und Herren den Bürgermeister weiterhin schützen?

  8. Max Mütze

    Kennt Ihr den Begriff „innerer Reichsparteitag“? Er meint „eine große Genugtuung“. Die beiden Damen vom Wiener Kontor haben also mit „Schmackes auf die Zwölf“ bekommen. Recht so. Offensichtlich waren viele Geschäftspraktiken dieses Kontors nicht ganz sauber. Das Verhalten in Ahrensburg und Neumünster scheint sich zu gleichen. Man (frau) wollte raffiniert sein. Letztendlich gewann doch die ehrbare Kaufmannschaft. – Das macht Mut. Schade nur um die vielen Mitarbeiter des Kontors. Wer sich über das Thema Wiener Kontor informieren möchte, dem gebe ich einige Links an die Hand. In einem Vorwort des Neumünster Journals (online noch zu lesen) schrieben die beiden Damen „… wir bleiben!“ (bezog sich auf das Journal). War aber wohl nichts. Die angeblich mit 70.000 Auflage gedruckte Broschüre ist vielen schon aus dem Kopf.
    Hier die Links:
    http://www.stadtmagazin-neumuenster.de/aktuell/1308/anonyme-briefe-belasten-wirtschaftsagentur-schwer
    http://www.stadtmagazin-neumuenster.de/aktuell/1308/befuerchtung-bei-vielfach-neumuenster-bestaetigt
    http://www.neumuenster-journal.de/guter-journalismus/

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Das alles muss ein Irrtum sein, denn der Bürgermeister von Ahrensburg, Michael Sarach (SPD), gibt der Firma weiterhin Amtshilfe auf der städtischen Homepage. Und wenn man böse denken will, dann könnte man denken: Sarach + Kienle sind persönlich am Wiener Kontor beteiligt, denn anders kann man sich deren Hilfestellung nicht mehr erklären! 🙁

  9. Graf Pimmelmann

    Ich muss den BM verteidigen. Michael Sarach hat auch in anderen Situationen gezeigt, dass er einfach schwer von Begriff ist. Und er glaubt auch dann noch an das Gute im Menschen, wenn er selber bis zum Hals in der Scheiße steckt. Es handelt sich im Fall Wiener Kontor doch offensichtlich um Veruntreuung öffentlicher Gelder, denn dass die veruntreut wurden, konnte der Gut-gemacht-Bürgermeister schon vor Monaten auf Szene-Ahrensburg lesen. Genauso wie alle Stadtverordneten. Letztere tun zwar immer so in der Öffentlichkeit, als läge ihnen das Geld der Stadt am Herzen, in Wahrheit es es denen aber schnurzpiepegal, denn es ist ja nicht ihre Kohle. 🙁

  10. J. P. Kirchhoff

    Zwischenfrage: Der Stadtjurist Reich ist wohl schon in Vorruhestand gegangen, oder? Wenn der nämlich weiterhin tatenlos zuschaut, macht er sich mitschuldig, dass die Stadt immr noch für die Pleite-Firma wirbt.

  11. Wiener Blut

    Es war in der Verwaltung bekannt, dass die Agentur Wiener Kontor mit dem AHRENSBURG MAGAZIN alle inserenten betrügt. Trotzdem führte man den Verlag weiterhin auf der Homepage von Ahrensburg. Dadurch haben andere Inserenten des Blattes kein Misstrauen bekommen und haben tüchtig geworben. Ich bin kein Jurist, aber ich könnte mir denken, dass die Firmen von der Stadt Schadenersatz fordern könnten. Wäre ich betroffen, ich würde es tun, denn die Anzeigenpreise für das „Altpapier“ waren ja nicht gerade gering.

  12. K. Wissmann

    Auf der Facebook-Seite von Ahrensburg Magazin/Ahrensburger Szene, für die eine Firma M-Volution UG (UG = Untersuchungsgefängnis?) in 22965 Todendorf verantwortlich zeichnet, ein Eintrag vom 17. April 2016, der bemerkenswert ist:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.