Archiv für den Monat: Dezember 2015

Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas

Es begab sich aber zur der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Bildschirmfoto 2013-12-23 um 08.58.39Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Fröhliche Weihnachten wünscht Ihnen Harald Dzubilla

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Dezember 2015

Was hat Amazon mit dem Amazonas zu tun? Antwort: Dschungel!

Der Amazonas liegt weit von Ahrensburg entfernt. Genauso wie Amazon. Und niemand in Ahrensburg würde auf die Idee kommen, eine exotische Pflanze direkt im Dschungel am Amazonas zu kaufen. Daran musste ich denken, nachdem ich etwas bei Amazon bestellt hatte.

Weihnachtrsmann von AhrensburgJa, ich weiß: Ich predige und plädiere dafür, vor Ort in den Ahrensburger Fachgeschäften zu kaufen. Und genau das wollte ich auch tun. Es ging um ein ganz bestimmtes Parfüm, das ich meiner mir Anvertrauten zu Weihnachten schenken wollte, denn der alte Flacon war leer. Deshalb führte mich der direkte Weg zu Douglas. Dort aber war dieses Parfüm nicht vorrätig. Macht nix, habe ich gesagt, dann bestelle ich es eben! Doch das war leichter gesagt als getan: Die Verkäuferin guckte in ihren Computer und erklärte: „Das gibt es leider auch im Zentrallager von Douglas nicht mehr.“

Darauf loggte die freundliche Dame sich direkt beim Hersteller Ralph Lauren ein und erklärte mir anschließend: „Auch dort ist dieser Duft nicht zu finden, er wurde vermutlich eingestellt!“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Dezember 2015

Tagesspruchkalender für die Wand und für freundliche Leser von Szene Ahrensburg!

WeihnachtskarteFrüher habe ich massenweise Weihnachtskarten geschrieben und verschickt. Und heute? Zwei, drei, mehr nicht. Warum eigentlich nicht? Ich habe eine Schublade, in der noch ein paar Dutzend weihnachtliche Karten liegen, die nur darauf warten, beschrieben und in den Postkasten gesteckt zu werden. Aber: Wie kommt das bei den Empfängern an? Denken die vielleicht: „Oh Gott, der Dzubilla schreibt mir eine Weihnachtskarte – jetzt erwartet der womöglich, dass ich ihm auch noch eine schreibe!“

Im E-Mail-Zeitalter ist das Schreiben von Weihnachtskarten weniger geworden genauso wie das Schreiben per Brief mit Briefmarke und Briefkasten. Außerdem geht es online schneller und spart Kosten für Karten und Marken. Und natürlich Zeit. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Dezember 2015

Heute, liebe Eltern, geht es in den Kinder-Nachrichten der Stormarn-Beilage um Miss-Zustände

In den sogenannten „Kinder-Nachrichten“, liebe Kinder, bringt die Stormarn-Beilage im Hamburger Abendblatt jeden Tag eine Information über ein Thema, das besonders für Kinder interessant ist. Klar, sonst würde ja auch nicht „Kinder-Nachrichten“ oben drüber stehen, sondern „Herren-Nachrichten“. Oder „News für ältere Playboys“.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Heute zum Beispiel berichten die „Kinder-Nachrichten“ über Miss-Wahlen, also ein geiles Thema speziell für kleine Kinder. Und die Kids erfahren von einer Misswahl, wo die falsche Miss auf den Thron gesetzt worden war. Da werden die Kleinen aber richtig baff sein, wenn sie das in ihren „Kinder-Nachrichten“ lesen. Und am Nachmittag werden die Mädchen nicht mit ihren Barbies spielen, sondern sie werden eine Miss-Wahl im Kinderzimmer veranstalten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Dezember 2015

Lilliveeh & Die Wespe: Wer hat hier eigentlich einen Stich?

Lilliveeh, unsere Ahrensburger Qualitätsjournalistin nach eigenem Gutdünken, hat wieder mal einen Werbebeitrag verfasst, ohne dass sie das Wörtchen „Anzeige“ drübergestellt hat. Es handelt sich diesmal um ein Buch. Und weil der Autor, dessen Namen ich noch nie zuvor gehört, geschweige denn gelesen habe, angeblich aus Ahrensburg stammt, ist es auch ein Thema für das Online-Werbeportal ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg).

"Die Wespe" von Harald

„Die Wespe“, Thriller von Harald Hallberg

Nun mag der eine oder andere Leser kommen und entgegnen: Aber, Herr Dzubilla, wenn Bücher in Medien besprochen werden, dann ist das doch keine Werbung, sondern Kultur und damit ein redaktioneller Beitrag. Stimmt. Aber eine Rezension, liebe Leser, ist es nicht, was Monika Veeh dort verfasst hat, sondern es ist ein Werbetext. Und ich bin sicher, dass unsere Lilliveeh die über 600 Seiten garnicht von Anfang bis Ende gelesen hat.

Aber bis zu dieser Stelle hätte ich den Fall nicht gebloggt, wenn es nicht noch weitere drollige Hintergründe geben würde. Denn: Das Taschenbuch „Die Wespe“ zum Preis von 19,90 Euro ist in keinem Verlag erschienen. Sondern der Autor hat es auf eigene Kosten drucken und in den Handel geben lassen (Books on Demand). Das jedoch erwähnt Lilliveeh mit keiner Silbe. Und sie weist darauf hin, dass der über 600 Seiten dicke Wälzer „gerade im Dezember 2015 erschienen“ ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Dezember 2015

Geschenke aus dem Körbchen

Weihnachten ist die Zeit der Geschenke. Und der Heilige Geschenke-Abend ist bereits in dieser Woche. Schön, wenn man dann alle Geschenke für seine Lieben rechtzeitig beisammen hat, bevor die Lichtlein am Weihnachtsbaume brennen!

Bildschirmfoto 2015-12-08 um 14.45.28Das Aussuchen der Geschenke ist nicht immer ganz einfach. Für Kinder bereitet es weniger Probleme als für Erwachsene. Weil die doch ohnehin, je älter sie sind, schon alles haben. Und wenn man denen dann mit „Notgeschenken“ kommt, mit welchen man zumeist die Wohnung schmücket, dann blickt der Schenkende nicht selten in lange Gesichter. Da bleibt dann nur noch die Notlösung: Geschenk-Gutscheine. Oder Bargeld in Geschenkpackung. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Dezember 2015

SPD & Container: Wenn Wohnungen, dann vom Genossen Griesenberg geplant und gezeichnet – oder was . . . ?

Die Stadt Ahrensburg möchte für Flüchtlinge „Container“ kaufen, schreibt die Stormarn-Beilage. Was natürlich eine absolute Falschmeldnung ist, denn in Wahrheit soll es sich um Container-Wohnungen handeln, was aus dem Foto ja auch deutlich erkennbar ist. Meiner Meinung nach ist das eine eine gute Idee, denn damit könnten in relativ kurzer Zeit viele günstige Wohnungen erstellt werden. Allein: Ahrensburgs SPD ist dagegen.

Quelle. Hamburger Abendblatt online

Quelle. Hamburger Abendblatt online

Ich habe mich gefragt, warum Ahrensburgs SPD wohl dagegen sein könnte. Und dann bin ich für mich zu folgender Erklärung gekommen: Die Ahrensburger SPD hat in ihren Reihen einen Fachmann im Bau- und Planungsausschuss, nämlich den über die Grenzen von Ahrensburg hinaus bekannten Architekten Rolf Griesenberg, der dem Architektenbüro hage, felshart.griesenberg angehört. Und dieses Büro entwirft keine Container-Wohnungen, sondern sozialen Wohnraum. Auf dem Erlenhof zum Beispiel genauso wie in der Manhagener Allee (ehemalige Klinik). Und solange dort Wohnungen noch leerstehen, möchten die sozialen Genossen, dass die Stadt diese Wohnungen anmietet, um darin Flüchtlinge unterzubringen – so meine Vermutung. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2015

Wer hat noch nicht alle Dosen im Schrank…?

Das Geschäft mit bedruckten Zeitungspapier ist zunehmend härter geworden im Zeitalter des Internets. Und die Auflagen der Tageszeitungen verkleinern sich zusehends. Und was macht das Hamburger Abendblatt, um wenigstens den Einbruch beim Profit erträglicher zu machen? Das Hamburger Abendblatt verkauft Lebkuchen.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Jawohl, liebe Leute! Wenn Sie die Anzeige in der heutigen Ausgabe anschauen, dann erkennen Sie dort eine „Sammler-Lebkuchendose aus Metall“ und fragen sich vielleicht: Wer sammelt denn eigentlich Lebkuchendosen aus Metall…?

Aber dann kommt der Preis-Hammer: Die 6 Lebkuchen (330 g) kosten lese und staune: € 19,– (Euro neunzehn)!

Zum Vergleich: Die Sammler-Lebkuchendose von der landesweit bekannten Traditionsfirma Lebkuchen Schmidt kostet 9,60 €!

Wenn Sie also noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für Ihre Lieben haben, dann bestellen Sie Lebkuchen beim Hamburger Abendblatt! Sie können dabei sogar das Geschenkpapier sparen, denn die Sammler-Lebkuchendose aus Metall lässt sich kultig in Zeitungspapier einwickeln und mit Bindfaden verknoten! 128

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Dezember 2015

Skandal: Der Verein Heimat will die Sankt Johannes Kirche plattmachen. Helfershelfer: Stadt Ahrensburg + Nachtrag

Was sehen Sie im Bilde? Sie sehen ein Privatfoto vom Wendler. Der hat in der heutigen Stormarn-Beilage einen Beitrag über den Kauf des Kirchengeländes Sankt Johannes durch den Verein Heimat verfasst und schreibt daneben in einem Kommentar: „Im übrigen steht eine ketzerische Frage im Raum: Warum eigentlich stellt die Nordkirche als Institution, die Barmherzigkeit predigt, nicht ihre Gebäude selbstlos den Flüchtlingen zur Verfügung, statt sie zu verkaufen?“

aus: Hamburger Abendblatt online

aus: Hamburger Abendblatt online

Das ist richtig süß vom Ketzer Wendler. Denn er meint damit, dass es der Ketzer Dzubilla ist, der diese naheliegende Frage bereits vor Monaten in den Raum gestellt hat, nämlich schon so lange, wie es um dieses leerstehende Gemeindehaus geht und es Flüchtlinge in Ahrensburg gibt.

Es geht also um das Gemeindehaus der Evangelisch-Lutherischen Kirche am Gotteshaus Sankt Johannes. Das Grundstück wurde soeben vom Verein Heimat erworben, dessen Geschäftsführer heute auf der Titelseite durch ein Fenster des Gemeindehauses blickt, aus dem die Gemeinde – alte Menschen und kleine Kinder – von der Kirche rücksichtslos rausgeschmissen wurden. Seitdem steht das Gebäude leer. Und der Förderverein Sankt Johannes hat ein Nutzungsrecht für das Kirchengebäude nebenan und für die Toiletten im Gemeindehaus, und zwar bis 2019. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Dezember 2015

Was Ahrensburg mit Oststeinbek verbindet: Hier wie dort kann man lachen und sich gruseln

In dieser Woche habe ich mich mit einem kleinen Grüppchen von Szene-Ahrensburg-Lesern auf dem Ahrensburger Rondeel am Glühweinstand des Bürgervereins getroffen zu einem „Jahresmeeting“. Die Glühwein-Becher wurden geleert bis zum Zapfenstreich. Und der harte Kern zog dann weiter ins Ramrob, wo wir bei Bier, Wein und Cocktails noch bis etwas später saßen und über Ahrensburg, Journalismus und Oststeinbek plauderten.

Bildschirmfoto 2015-12-17 um 17.29.19Wieso Oststeinbek? Weil auch Martina Meckelein gekommen war. Und die macht das, was ich in Ahrensburg mache, in Oststeinbek: Sie schreibt das Blog „Oststeinbek sind wir alle“. Was mich mit Martina Meckelein sonst noch verbindet: Beide haben wir bei „Bild“ gearbeitet, sie als Journalistin, ich als Werbeleiter. Dort sind wir uns allerdings nicht begegnet, denn als sie kam, war ich schon lange weg. Dennoch gab es viele Namen aus gemeinsamer Erinnerung, sodass manch alte Episode wach wurde.

Der Grund, warum ich diesen Blog-Eintrag verfasse: Frau Meckelein plauderte aus Oststeinbek, über die Themen, die sie in ihrem Blog gebracht hat. Wir, die wir ihr zuhörten, staunten nicht nur Bauklötze, sondern wären vor Lachen beinahe umgefallen! Die Geschichten waren auf der einen Seite zwar komisch (Thema: Feuerwehr), auf der anderen Seite aber garnicht zum Lachen (Thema: Bürgermeisterin). Ja, und nicht zu vergessen: Die Stormarn-Beilage spielt in Oststeinbek die gleiche Rolle wie in Ahrensburg, nämlich eine undurchsichtige.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Dezember 2015