Der Spenden-Skandal von Ahrensburg und das Schweigen der Lämmer – Update

Liebe Mitbürger, empfinden Sie es nicht auch als höchst merkwürdig: Seit Sonntag wird auf diesem Blog berichtet, dass es beim Benefiz-Konzert der Frau Thunecke (“Ahrensburger Musiknacht”), dessen Erlös den Flüchtlingen zukommen sollte, deutlich erkennbare Unregelmäßigkeiten gegeben hat, zu denen ich eine Reihe von Fragen aufgeworfen habe. Und…?

HühnerFelizitas Thunecke, die Dame, die in Ahrensburg eine schillernde Vergangenheit hat, reagiert wie schon früher mit Schweigen auf alle Vorwürfe. Auch aus dem Ahrensburger Rathaus (Bürgermeister Michael Sarach war Schirmherr der Veranstaltung) kommt keine Stellungnahme. Die Medien berichten nicht. Und die Organisatoren der Veranstaltung, die sich doch zuvor so groß ins Bild der Presse gesetzt haben? Schweigen im Walde.

Thomas Sievers, Sven Dohrendorf, Janosch Roschewitz, Bernard Bonnien, Stefan Johannsen, Ole Kämper, Jasmin Pöhls, Ezio Nori – haben Sie als “Macher des Benefiz-Gutshof-Festivals zugunsten des Freundeskreises für Flüchtlinge” (Quelle: Hamburger Abendblatt) nichts dazu zu sagen…?

Böse Zungen behaupten indes: Michael Sarach und Felizitas Thunecke sind schließlich auch Flüchtlinge – der eine ist aus den neuen Bundesländern nach Ahrensburg geflüchtet, die andere aus dem Freistaat Bayern geflohen. 😉

Update 7. 2. 2016: Andreas Lang wurde vom Hamburger Abendblatt ebenfalls in Wort und Bild als Mitglied vom “Organisationsteam” dargestellt. Er schrieb mir heute: “Ich stelle fest: Ich gehöre nicht zu den “Machern” des Gutshof Festivals.” Seiner Bitte, seinen Namen zu entfernen, bin ich nachgekommen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Dezember 2015

11 Gedanken zu „Der Spenden-Skandal von Ahrensburg und das Schweigen der Lämmer – Update

  1. Wolfgang König

    Zwischen den vielen Feiertagen gibt es Urlaub ohne Ende. Die Pendler-Parkplätze sind leer. Die Mehrheit der Bürger ist daheim und macht in Familie. Sollte jemand der Betroffenen den Blog Szene Ahrensburg betroffen lesen, kommt er nicht aus dem Sessel oder vom Sofa. Wozu auch? Wer zieht sich schon den eigenen Stuhl weg und erklärt sich irgendwo öffentlich für betroffen? Wer stellt sich einer vorsätzlichen Straftat oder der Vertuschung einer Straftat? Mitwisser schweigen. Jurnalisten dürfen vertuschen. Sie haben ein Schweigerecht. Wer hat schon gerne im Januar 2016 eine amtliche Vorladung? Das Schweigen in der Ahrensburger Lämmerstadt geht weiter. In dem Film wurde den Opfern auch die Haut (das Fell über die Ohren) abgezogen.

  2. Sabine Heinrich

    Dieses beharrliche Schweigen lässt Allerschlimmstes befürchten!
    Wenn es nicht gebrochen wird, frage ich mich, was die Lehrer der engagierten Schüler und Schülerinnen auf deren Fragen – die am 7.1.16 sicher kommen werden – antworten. Wenn sie es denn dürfen. Beamten – also auch den meisten Lehrern – kann ein Maulkorb vom Vorgesetzten (Schulleiter) verpasst werden – ein wunderbares und wirkungsvolles Mittel, um Missstände nicht nach außen dringen zu lassen. Redet man trotzdem, kann dies ernsthafte dienstliche Konsequenzen haben.
    Da sich manche Jugendliche nicht so leicht abfertigen lassen, hoffe ich, dass sie nachhaken, falls bis zum Schulbeginn noch immer keine Aufklärung erfolgt ist.

  3. Wolfgang König

    Die bisher einzige Informationsquelle ist Szene Ahrensburg. Welcher Schüler/Lehrer (außer Herrn Stern und Frau Hengstler) liest diesen Blog? Da muss schon getwittert, geappt, gefacebookt usw. werden.

  4. Calli

    Hallo zusammen,

    wie es aussieht gibt es bei facebook Profile und Seiten die sich mit den Veranstaltungen und den Personen verbinden lassen. Auch werden die meisten Gastronomen ein Profil für ihr Lokal führen. Vielleicht sollte man überlegen dort eine Diskussion anzustoßen. Vielleicht auch bei ahrensburg.tv? So wird zumindest sichergestellt das es viral wird.

    Guten Rutsch
    Der Calli

  5. Wolfgang König

    Es ist schön, das(s) der Benefilz-Fall Thunecke nun virologisch (viral) durch Ahrensburg.TV untersucht werden wird. Viren gehören ermittelt und ausgemerzt.
    Als ehrenamtlicher, kostenfreier Mitarbeiter, sachspender oder als gageverzichtender Darsteller, würde ich mich veralbert fühlen, wenn ich darauf hingewiesen werde, dass meine Leistung möglicherweise als Bargeld in der Summe in tausenden von Euro in schwarze Kanäle geflossen ist. Mir würde das Messer in der Tasche aufgehen. Aber offenbar intessiert es niemanden oder es liest kein Betroffener Szene Ahrensburg. Aber möglicherweise deckt Ahrensburg. TV nun auf.
    Nebenbei: Ich habe wegen Desinteresse in und um Ahrensburg unser Ahrensburger Tunneltal in Kiel als Auswahl für das UNESCO Welterbe (Natur- und Kulturerbe) mit sechs Seiten Erklärung beantragt und auch an wichtige Stellen in Ahrensburg gemailt. In Ahrensburg interessiert sich noch immer niemand.
    Nebenbei: Für den Lindenhofplatz hat sich offenbar ein neuer Investor gemeldet. Dann beginnt die bisherige teure und zeit- sowie sachaufwendige Show von vorne?

  6. Frau Behnemann

    Was mich nachdenklich werden lässt: Auch die Stadtverordneten, die hier doch gern und häufig kommentiert haben, schweigen belämmert. Warum?

  7. Martin Hoefling • Ahrensburg.TV

    Na, lieber Herr König,
    “aufgedeckt” hat Herr Dzubilla ja bereits! – Das muss man hier (neidvoll) anerkennen!
    Da gibt es für Ahrensburg.TV gar nix mehr aufzudecken 🙂
    Ganz im Gegenteil: Zudecken werde ich. Und zwar mich – jetzt sofort.
    Damit ich heute Nacht dann fit bin, für einen tollen Jahreswechsel.
    Den wünsche ich auch Ihnen.
    Mit freundlichem Gruß aus Ahrensburg – Martin Hoefling.

  8. Wolfgang König

    Hat der alte Investor schon begünstigt gekauft und bezahlt? Neues Spiel, neues Glück!
    Ihnen, Herr Hoefling, wünsche ich natürlich auch einen guten Rutsch. Na, dann viel Spaß im Ramrob. Vergessen Sie Ihre Kamera nicht. Ich lasse mir von meinen VE`s berichten.

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