Na gucke da: Der Seniorenbeirat äußert sich schon wieder!

Ahrensburg hat auch einen Seniorenbeirat. Aber fragen Sie mich bitte nicht, was dieser Seniorenbeirat macht, denn ich weiß es nicht. Das letzte Mal, dass ich von diesem Club gehört habe, war, dass Christof Schneider öffentlich die Forderung aufgestellt hat, dass die Tiefgarage unter dem Rathausplatz endlich wieder geöffnet wird. Eine Forderung, die ich bereits zuvor mehrfach gestellt hatte.

Bildschirmfoto 2015-11-26 um 08.52.49Und? Was ist nun mit der Öffnung der Tiefgarage? Und was berichten die Medien, die doch damals so riesengroß den Herrn Schneider vor der Schranke in der Tiefgarage abgebildet hatten? Total vergessen, die Sache zu verfolgen, meine Damen und Herren, und den Bürgermeister zu fragen, warum der Eigentümer mit seiner Tiefgarage immer noch an die Einfahrt in der Rampengasse angeschlossen ist…?

Ach ja, nun meldet sich Christof Schneider vom Senioren-Beirat schon wieder in der Stormarn-Beilage, die nicht mal seinen Namen richtig schreibt. Von der Tiefgarage ist diesmal nicht mehr die Rede, stattdessen von Grundsteuern, die die nicht erhöht werden sollen in Ahrensburg, weil das die Senioren über Gebühr belasten würde. (Für jüngere Menschen ist das natürlich gar kein Problem.)

Mein Tipp für den Senioren-Beirat: Der Glühwein-Stand auf dem Rondeel! Dort kann auch Herr Schneider öffentlich in Erscheinung treten, ohne dass er sich anschließend fragen lassen muss: Na, was macht denn die Tiefgarage unterm Rathausplatz…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. November 2015

9 Gedanken zu „Na gucke da: Der Seniorenbeirat äußert sich schon wieder!

  1. HJLange

    Warum, Herr Dzubilla, frage Sie denn so etwas :

    “ … meine Damen und Herren, und den Bürgermeister zu fragen, warum der Eigentümer mit seiner Tiefgarage immer noch an die Einfahrt in der Rampengasse angeschlossen ist…?

    Sie und Ihre Leser wissen doch:
    Die private Tiefgarage unter dem öffentlichen Rathausplatz war ehemals über eine private Rampe von der öffentlichen Klaus-Groth-Straße erreichbar, eine Rampe, die auf dem Privatgrundstück L. lag.
    Diese Privatrampe wurde herunter geklappt und in den Untergrund unter die öffentliche Straße verlegt, damit danach oben in einer privaten Preiswert-Apotheke private Gewinne maximiert werden können.
    Der Eigentümer L. hat also privat einen sog. „geldwerten Vorteil“ kassiert, weil die in öffentlichen Diensten stehende SPD-BGM Pepper die öffentliche Klaus-Groth-Straße für den privaten Investor S. rechtswidrig hat unterhöhlen lassen, samt rechtswidrig errichteter privatwirtschaftlich genutzter Rampen, mittig auf einer Straße im Eigentum aller Bürger.
    Was noch fehlt ist das Baugrundstück für die Rampen: Es wurde von Frau SPD-BGM Pepper aus dem Eigentum der Allgemeinheit entnommen und gratis dem privaten Investor S. für privatwirtschaftliche Gewinnmaximierung überlassen, also veruntreut. Das ist ein Straftatbestand.
    Nun konnten die Automobile der Garage unter dem Rathausplatz über Rampen ein- und ausfahren, die von vorn bis hinten rechtswidrig errichtet worden sind.

    Und da fragen Sie, warum das „immer noch“ so ist ?

    Die Straße gehört zwar rechtlich allen Bürgern, nur fahren können sie dort trotzdem nicht mehr und auch nicht kassieren. Das ist von SPD-Frau Pepper „gut gemacht“.

    Was könnte daran der Seniorenbeirat oder eine „Bürgerbeteiligung“ ändern ?
    Daran will ja noch nicht einmal die sozialgute SPD etwas ändern.

    HJL

    1. Cool

      Herr Lange,
      schauen Sie sich die Rampen in der Klaus-Groth-Straße nochmal genauer an. Insbesondere die Schilder rechts und links. In der StVO steht es deutlich: Schilder stehen regelmäßig rechts, zur Verdeutlichung können sie zusätzlich links stehen. Ergo: die Rampe ist eine Fußgängerzone! Der Rest Drumherum darf normal befahren werden, die Ausfahrt ist sogar per Ampel geregelt.

      Cool

      1. H.J. Lange

        Lieber / liebe „Cool“,
        Ihre Darstellung ist ziemlich cool verwirrend.
        Sie ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Klaus-Groth-Straße ehemals für den „motorisierten Individual-Verkehr“ voll nutzbar war – – – nach dem Thiele-SPD-Peppergate aber nicht mehr. Zur Bestätigung hatte Frau Pepper (mit Steuergeld bezahlt versteht sich) einen Gutachter bestellt (urbanus / Herrn Luft). Dieses Bestellgutachten war erforderlicher Bestandteil ihrer Täuschungs-Inszenierung – für einen abendfüllenden Kinofilm.

        Sie schreiben super-cool: „die Rampe ist eine Fußgängerzone!“
        Liebe / lieber „Cool“, haben Sie vielleicht Wahrnehmungsschwierigkeiten ?
        Diese Rampen haben weder einen Fussgänger-Sicherheits-Seitenstreifen für den Notfall, noch eine Winterbeheizung in der schrägen Fahrfläche und werden vom „motorisierten Individual-Verkehr“ zugunsten privatwirtschaftlicher Interessen genutzt.

        Wie aus diesem Nadelöhr im Notfall die Automobile aus der Tiefgarage unter dem Rathausplatz dort hinauskommen sollen, wissen weder Frau Pepper noch die zustimmenden und bis heute duldenden Stadtverordneten.
        Für die flüchtenden Menschen gibt es aber das eigenartige Treppengebilde auf dem Rathausplatz – das Bürgermeisterin-Pepper-Gedächtnis-Mahnmal.

        HJL

        1. Harald Dzubilla Artikelautor

          Mich stört es jedes Mal, dass ich umständlich durch eine private Tiefgarage fahren muss, um von der Klaus-Groth-Straße zur Großen Straße zu kommen. Und das funktioniert nur einseitig. Und die Ausfahrt in eine angebliche Fußgängerzone ist nicht ganz ungefährlich für die Fußgänger. Wann wird dieser unmögliche Zustand eigentlich beseitigt…?

          1. Sabine Heinrich

            Das frage ich mich schon lange, und ich wundere mich, dass offensichtlich noch nichts passiert ist.
            Sollte sich da aber einmal ein Unfall ereignen, wird hoffentlich diese sehr seltsame „Rampengassenangelegenheit“ in den Medien – auch den überregionalen – zum Thema gemacht!

          2. H.J. Lange

            Hallo Herr Dzubilla,
            vorher und im griesenbergschen Planungsstadium mochte oder konnte – angeblich er und auch sonst niemand im Rathaus diese vorhersehbare „Gefahr“ laut aussprechen.
            Erst als es zu Beinahe-Kollisionen mit Fußgängern und Kinderwagen kam (oder tatsächlichen ?), hat man flugs die Ausfahrtsfläche verlängert, dem privat kassierenden Investor noch mehr öffentliche Straßenfläche geschenkt – zumal beim Hochfahren die „Gefahr“ zu spät gesehen werden konnte. Deshalb auch die nett gestalteten seitlichen Gitter . . . . .

            Zur Beantwortung Ihrer Frage nach dem „Wann“ von Veränderung müsste zuvor die Frage nach dem „Wie“ beantwortet werden. Und ?

            Mein bekannter Rat:
            Die östliche Rampe abreißen und zuschütten. Stattdessen die Ausfahrtsrampe direkt neben der Einfahrtsrampe neu bauen.
            Nur so ist dieser die Innenstadt zerstörende und private Ausfahrtsverkehr aus der Großen-Straße heraus zu bekommen.

            Als alternative Lösung wird ein den Verkehr extrem störendes Bierzelt auf die Große-Straße gestellt oder dort ein Stadtfest veranstaltet, Wein getrunken und was Ihr Herz und Magen sonst noch so begehrt . . . .

            HJL

  2. Sabine Heinrich

    Man muss schon als Stadtplaner und Architekt ein ganz außergewöhnlicher, schöpferischer, begnadeter Mensch sein, um so etwas deutschland – vielleicht sogar europaweit Einzigartiges wie die Rampengasse zu kreieren! Vielleicht erlebe ich es noch, dass sie aufgrund ihrer Einmaligkeit unter Denkmalsschutz gestellt wird – und das liebliche, lichte Gebäude (Penny u. a. beherbergend) gleich noch mit dazu.
    Welch ein bemerkenswertes Ensemble!

    1. H.J. Lange

      Gemach, Frau Heinrich gemach,
      vorerst werden noch Studentengruppen in die berühmte „Rampengasse“ geführt, zum Anschauungsunterricht: Denn bekanntlich wirken abschreckende Beispiele zum Anfassen weit nachhaltiger als jedes Lehrbuch.

      Den Studenten werden anschließend fünf Seminaraufgaben gestellt:
      1. Wie konnte es dazu kommen ?
      2. Beschreiben Sie das Ausmaß dieser geplanten „städtebaulichen Zerstörung“.
      3. Kann sie korrigiert werden und wie ?
      4. Erarbeiten Sie eine juristische Analyse und Wertung.
      5. Beschreiben Sie das Maß der Einflussnahme durch die Bürger.
      HJL

  3. Wolfgang König

    Die Verantwortlichen unserer Innenstadt- und der Reststadt- Misere sind im Ruhestand und lächeln erhaben. Ihnen kann man und will man offenbar nichts ans Zeug flicken. Die Sprüche mit den Händen und den Krähen lassen sich nicht realisieren. Also Schwamm drüber oder alte Wunden weiterhin aufreißen. Bei unserer Bürger-Fluktuation wissen die Neubürger ohnehin nichts über die Hintergründe, die Nachwuchsbürger haben andere Interessen und die Alten werden immer älter.
    Aber nun dürfen alle Bürger bei der Neugestaltung unserer Innenstadt mithelfen wie bei der Umgestaltung des Rathausplatzes.Gut Ding will Weile haben.
    Die Privatparkplätze unter dem Rathausplatz werden den Bürgern nie zur Verfügung stehen, wenn der liebe Eigentümer dies nicht will.
    Die Grundsteuererhöhung verteilt sich über zwölf Monate. Wenn man hört, sieht, liest, was Ahrensbürger sich so leisten können. Bei Wohnblockbewohnern verteilt sich die jeweilige Grundsteuererhöhung über die Anzahl der Wohnungen und der Wohnflächen. Einzelhäuser und Reihenhäuser sind vermietet oder vom Eigentümer bewohnt. Wer sich so ein Objekt leisten kann, nagt nicht gerade am Hungertuch. Ich kenne nur einen.
    Wenn die Stadt nicht jede einfache Entscheidung an Dritte vergeben würde, um die Eigenverantwortung möglichst gering zu halten, bräuchten wir keine weitere Grundsteuererhöhung.
    Ich denke gerade an die vielen Gutachten zum Moorwanderweg. Wie kann man nur in einem Naturschutzgebiet Betonstützen errichten wollen.

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