Archiv für den Monat: Juli 2015

Wie denn? Was denn? Heute schon Wahlplakate in der Stadt?

Da werden Michael Sarach, Christian Conring und der Wahlleiter Fabian Dorow aber Augen machen: Jörg Hansen, Kandidat der Grünen, hat bereits Werbeplakate für seine Wahl zum Bürgermeister in der Stadt aufgestellt. Was insofern erstaunlich ist, da die Bewerber um das Bürgermeisteramt wissen müssten, dass Wahlplakate auf öffentlichem Grund erst sechs Wochen vor dem Wahltermin aufgestellt werden dürfen – so jedenfalls mein Wissensstand.

IMG_0878Am U-Bahnhof Ahrensburg-West sah ich heute gleich zwei Wahlplakate mit dem Hinweis: „Jörg Hansen Grüner ins Ahrensburger Rathaus“  – siehe Abbildung! Was bedeutet: Bevor der Grüne als Bürgermeister ins Rathaus kommt, bekommt er schon Ärger mit dem Ordnungsamt.

Klar, nun könnte jemand kommen und sagen: Dort steht aber gar nicht, dass Jörg Hansen als Bürgermeister ins Rathaus kommen soll oder will, sondern lediglich, dass er ins Rathaus kommen soll. Das kann auch für einen Posten im Bauamt sein. Oder der Grüne möchte die Stellung eines Hausmeisters antreten. Allerdings: Einen Sinn würde das Plakat dann aber nicht ergeben.

Herr Hansen, bitte sammeln Sie Ihre Plakate schnell wieder ein, denn Sie wollen sich doch mit diesem voreiligen Wahlplakat keine Vorteile gegenüber Ihren Mitbewerbern verschaffen, oder…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juli 2015

Bürgermeisterwahl? Für die Stadt kein Ereignis

Wahltag ist Zahltag, sagt der Volksmund. Und offenbar hat der Bürgermeister echt Angst, vor dem Wahltag, denn auf der Veranstaltungsseite der Stadt ist der 27. September 2015 nicht als Wahltag vermerkt. Am 27. September zeigt die Stadt „Á table“ an, was bedeutet: „Jeder bringt etwas mit – Alle teilen!“

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Komisch, dass die Verwaltung den Tag der Bürgermeister-Wahl nicht anzeigt. Dabei ist dieser Wahltag gerade für die Mitarbeiter im Rathaus ganz besonders von Bedeutung, denn an diesem Tage haben sie alle die Chance, ihren Vorgesetzten abzuwählen! In welcher anderen Firma ist so etwas möglich, dass die Mitarbeiter abstimmen dürfen, welchen von drei möglichen Vorgesetzten sie für die Dauer von sechs Jahren am liebsten haben möchten?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juli 2015

Deutschländisches wie es nicht im Wörterbuch steht (2)

In der deutschen Sprache gibt es viele Doppeldeutigkeiten. Zum Beispiel Verkehr: Der kann auf der Straße passieren oder im Bett. Und der Hosenträger: Er trägt die Hose des Mannes, kann aber auch ein Verkäufer von Beinkleidern sein. Oder der Damenschneider: Das kann ein Mann sein, der Frauen aus dem Wege geht oder der sie anzieht. Ebenso kann es sich um einen Chirurg handeln. Und schließlich der Straßenverkauf: Hier könnte sowohl ein Verkauf auf der Straße gemeint sein als auch der Verkauf einer Straße.

Und dann gibt es tierische Doppel wie zum Beispiel: Kuckuck, Ente, Kater, Muschi, Jaguar, Schwein, Boxer, Strauß, Malteser und so weiter und so fort. Außerdem: Die meisten Deutschen verwechseln sehr häufig ihre Wangen mit den Backen. Weshalb ich an dieser Stelle den Hinweis gebe: Küssen kann man sowohl auf die Wangen als auch auf die Backen – aaaber: Auf den Wangen kann man nicht sitzen. Und wer seine Backen voll hat, der benötigt Klopapier!

Für alle Menschen, die unsere deutsche Sprache lernen müssen, habe ich im nachfolgenden Wortlaut ein paar Definitionen aufgeschrieben, die man weder bei Berlitz noch auf der Volkshochschule lernt. Bitte sehr: 

Blasenschwäche: Vorliebe für Französisch

Blasenschwäche

„Blasenschwäche? Lassen Sie sich nicht stoppen!“

Fliegenschiss:  Feigheit eines Insekts

Kotflügel: Tasteninstrument mit Exkrementen;  Flugzeugteil mit Vogelschiet.

Miesmuschel:  schlechtgelauntes Seegetier

Platzangst: Furcht um einen Luftballon

Schlankheitsmittel: erleichtert das Gewicht das Portemonnaies

Stammbaum: umgedrehter Baumstamm Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Juli 2015

Über die Schnelligkeit von Online-Portalen

Was unterscheidet das Online-Portal „Stormarn“ des Hamburger Abendblattes vom Online-Werbeportal ahrensburg24 von Monika Veeh…? Erste Antwort: Für das Hamburger Abendblatt muss der Leser bezahlen. ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg) bekommt er umsonst.

ahrensburg24 am Donnrstag

ahrensburg24 am Donnerstag, 23. 7. 2015

Stormarn online von heute

Stormarn online am Sonnabend, 25. 7. 2015

Die zweite Antwort: Das kostenlose Werbeportal ist schneller als das zu bezahlende Zeitungs-Portal. Hierzu ein aktuelles Beispiel: Am 23. Juli 2015, also am vergangenen Donnerstag, brachte ahrensburg24 eine Pressemeldung der BürgerStiftung über die Lesepatin Sabine Sarach. Und heute, also zwei Tage später, bringt auch die Online-Redaktion der Stormarn-Beilage diese Pressemitteilung – siehe die Abbildungen!

Bemerkenswert: Hier wie dort wird dasselbe Foto gezeigt. Was zeigt: Beide Redaktionen veröffentlichen das, was man ihnen geschickt hat. Der Unterschied: Bei ahrensburg24 zeichnet ve/pm für den Inhalt verantwortlich, bei Stormarn-online ist Mira Frenzel ausdrücklich als Autorin vermerkt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Juli 2015

Parksünder in der Innenstadt parken unbehelligt

Ich liebe rücksichtslose Menschen. Genauso, wie ich Schuhcreme auf meinem Frühstücksbrötchen liebe. Rücksichtslose Menschen parken so, dass andere Verkehrsteilnehmer dadurch behindert werden. Und rücksichtslose Menschen benutzen ihre Ellenbogen, um sich nach vorn zu drängeln, weil sie immer die Ersten sein wollen – sogar auf dem Friedhof, wo sie nach zu schnellem Fahren vorzeitig eintreffen.

IMG_0864Nicht selten entsteht Rücksichtslosigkeit aus Dummheit. Ein Beispiel hierfür begegnet uns täglich, und zwar in der Lohe in Ahrensburg. Dort steht ein Fahrradständer, und zwar so „passend“, dass parkende Radler mit ihrem Drahtesel mitten im Wege stehen – siehe die Abbildung!

Und die Überwachungskräfte der Stadt? Ich habe noch nie gesehen, dass sie an falsch parkenden Fahrrädern ihr berühmtes Knöllchen angebracht haben. Warum eigentlich nicht…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juli 2015

„Das (Ahrensburg) Magazin erscheint vier Mal im Jahr und wird über exklusive Auslagestellen an die stetig steigende Leserschaft verteilt“ (Wiener Kontor online)

Wenn Sie sich den Werbefilm vom Wiener Kontor anschauen, dann sehen Sie dort Daniela N. Barth, die Herausgeberin vom Ahrensburg-Magazin. Und die erzählt hier seit Monaten, dass der Bedarf für dieses Werbeblatt in Ahrensburg „gigantisch“ ist, dass das Heft „alle drei Monate“ erscheint und „alle Haushalte direkt beliefert“ werden, und zwar in einer Auflage von “35.000 Stück“.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

„Gigantisch … alle drei Monate … alle Haushalte direkt … 35.000 Stück“ – alles Lügen, und zwar eine nach der anderen.

Wahr ist, dass der Bedarf kaum erkennbar ist. Richtig ist, dass das Blatt im laufenden Jahr (Stand Juli) erst 1 x erschienen ist und nicht an alle Haushalte direkt verteilt wurde. Und die ausgelegte Auflage … aber lassen wir das, denn Sie können sich das selber denken.

Warum posaunt das Wiener Kontor solche Angaben hinaus? Ganz einfach: Man möchte damit Inserenten über den Tisch ziehen. Wie zum Beispiel Horst Kienel (Stadtwerke Ahrensburg), der das Blatt seitenweise finanziert. Und der Bürgermeister als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtwerke Ahrensburg schaut zu und schweigt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2015

Familie Sarach voll im Wahlkampf

Während der Bürgermeister im Urlaub weilt, sorgen seine Partnerinnen für öffentliche PR angesichts der bevorstehenden Bürgermeisterwahl. Da ist zum einen Ehefrau Sabine, die nach fünf Jahren der Abwesenheit nun in Ahrensburg als „Lesepatin“ auftritt. Was von Monika Veeh, der anderen Partnerin, auf ihrem Werbeportal gezeigt wird.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Außerdem sehen wir: Der Bürgermeister hat bei einem Golfturnier mitgewirkt. Mit Krawatte. Das war in Ammersbek, wo Michael Sarach gespielt hat, und zwar als Schauspieler in der Rolle des Bürgermeisters von Ahrensburg, wo am 27. September 2015 bekanntlich die Wahl zum Verwaltungschef der Stadt stattfindet. Und beim Golf-Turnier in Ammersbek sollen schließlich auch ein paar Ahrensburger Golfer mitgespielt haben, also potentielle Wähler.

(Dass Michael Sarach sich im Clubhaus der Golfer umgeschaut hat, ob dort möglicherweise Flüchtlinge vorübergehend untergebracht werden können, wurde von keiner Seite bestätigt.)

So erkennen wir Bürger, wie toll sich das Ehepaar Sarach in unserer Stadt einsetzt. Was mir dabei auffällt: Die BürgerStiftung hat ganz viele Lesepaten – siehe Abbildung rechts! Dass ausgerechnet Bildschirmfoto 2015-07-23 um 12.19.45Sabine Sarach, die erst kürzlich aus Schwerin dazugekommen ist, öffentlich in den Vordergrund gerückt wird, das wird vielen der ehrenamtlichen Leser, die schon sehr viel länger dabei sind, möglicherweise  weniger gefallen, oder?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2015

Es grünt so grün: Hier wird das Geld der Bürger gemäht

Den Rasen in meinem Vorgarten mähe ich selber. Aus gegebenem Anlass wollte ich aber mal wissen, was Rasenmähen kostet, wenn man es einer Firma in Auftrag gibt. Also habe ich gegoogelt und erfahren: „Der Preis für Rasenmähen erfolgt z.B. in der Regel nach Stunde oder nach m². Hier liegt der Stundenpreis bei etwa 10-15 Euro. Für 100 m² liegen ohne Weiteres 20-25 Euro im angemessenen Rahmen.

IMG_0872Wenn man den Rasen betrachtet, der hinter dem Rathaus gehegt und gepflegt wird, dann lässt sich ausrechnen, was wir Bürger dafür zahlen, dass die Mitarbeiter der Verwaltung nach hinten raus aufs gepflegte Grün schauen können – siehe die Abbildung! Und wenn ein Zirkus in die Stadt kommt, dann haben Menschen und Tiere ein teuer bezahlten Spielrasen für Tiere, Clowns & Artisten samt Zelt und Fuhrpark. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2015

Thomas Bellizzi (FDP) und das Ende einer Ära

In der MARKT-Rubrik „Politiker und Parteien haben das Wort“ informieren Politiker und Parteien in aller Regel über die guten Taten ihrer Partei, die sie für Ahrensburg geleistet haben. Oder über die Untaten der anderen Fraktionen in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung. Heute schreibt Thomas Bellizzi für die FDP-Ahrensburg: „Eine Ära geht zu Ende“.

Thomas Bellizzi im MARKT (BILD: HDZ)

Thomas Bellizzi im MARKT (BILD: HDZ)

Um alle Missverständnisse zu beseitigen: Der Ahrensburger Stadtverordnete meint gar nicht die FDP, sondern die Ära von Klaus Plöger (SPD) und Norbert Leinius (WAS). Und hier ist besonders bemerkenswert, was Bellizzi über Leinius schreibt, dass der nämlich als Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) neue Firmen und Gewerbe in Stormarn angesiedelt hat. Den Kreis Stormarn habe Leinius positioniert, weshalb wir einen Großteil  von Steuereinnahmen in Stormarn der WAS zu verdanken haben. 

Herr Bellizzi, Sie sind doch immer noch Stadtverordneter der FDP in Ahrensburg, oder? Und deshalb sollten Sie nicht verschweigen, was Norbert Leinius und die WAB für Ahrensburg getan haben, der größten Stadt im Kreis Stormarn. Hier ist Raum für Ihren diesbezüglichen Kommentar:

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2015

Stormarn-Beilage: 1.307 weitere Käufer haben sich von der Zeitung verabschiedet – täglich

Nein, liebe Mitbürger, in der Redaktion der Stormarn-Beilage wird heute nicht mit Sekt angestoßen, nachdem die neuen Auflagenmeldungen veröffentlicht wurden, sondern eher mit kaltem Kaffee. Hier ist das aktuelle von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.:

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Lithographie: A. Paul Weber

Rückblick: Für das 2. Quartal 2014 meldete das Hamburger Abendblatt für die Stormarn-Beilage noch eine verkaufte Auflage von täglich15.520 Exemplaren.

Für das 2. Quartal 2015 wurden jetzt nur noch 14.213 verkaufte Exemplare gemeldet.

Das ist ein Auflagenverlust innerhalb von einem Jahr in Höhe von 1.307 Exemplaren, die durchschnittlich pro Verkaufstag weniger abgesetzt wurden. Was einen Auflagenrückgang von 8,42 Prozent bedeutet. Und: Die Auflage der Stormarn-Beilage verteilt sich nicht nur in Ahrensburg, sondern in Gesamt-Stormarn. Wie viele Exemplare in der Stadt Ahrensburg verkauft werden? Darüber schweigt der Verlag. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2015