Was mir heute in und um Ahrensburg aufgefallen ist

Der Sommer ist da! Da haben wir heute gleich mal den Gartengrill in Betrieb gesetzt und Urlaub im Garten gemacht. Tochter Miriam (5): „Papa, hier ist es wie auf den Kanarischen Inseln!“ Allerdings fehlte ihr hier noch der Robi-Club, der ihr besser gefällt als ihr Kindergarten.

image1 2Und danach machten wir einen Spaziergang durch die Straßen unserer Nachbarschaft. Und plötzlich musste ich an Gabriele Fricke denken, unsere sogenannte „Gleichstellungsbeauftragte“! Denn siehe hier: Es fand ein Flohmarkt statt, und zwar für – jawohl: Männer! Also eine Veranstaltung, bei der Frauen keine Erwähnung finden. Als ob die kein Interesse am Basteln haben mit alten Radios, Telefonen, Tonbandgeräten etc.!

Aber bevor Sie sich melden, Frau Fricke: Zum einen ist die Veranstaltung so gut wie gelaufen. Und zum anderen fand sie nicht auf Ihrem Hoheitsgebiet statt, denn dieser Teil der Straße gehört bereits zur Gemeinde Ammersbek!

Bildschirmfoto 2015-06-28 um 15.35.31Und dann habe ich noch etwas gefunden, nämlich einen Anschlag auf Rechtmäßigkeit. Dort, an einer Litfaßsäule in Ahrensburg,  wirbt die Stadt Ahrensburg für eine Promotion der Flora-Apotheke für Schüßler-Salze! Woraus lässt sich ablesen lässt, dass unser Bürgermeister in seinem Gesicht  einen Mineralstoffmangel erkennen lässt. Allein das wäre für mich schon Grund genug, ihn nicht für eine zweite Amtsperiode zu wählen.

Apropos Bürgermeister-Wahl: Die drei Bewerber um das Amt sind im vollen Werbeeinsatz. In der vergangenen Woche hatte  Christian Conring (CDU) ins Restaurant Strehl eingeladen, um sich den Fragen von Bürgern zu stellen. Und am Montag, dem 6. Juli, wird Jörg Hansen (Grüne) im Treffpunkt in der Neuen Straße interessierten Wählern für Fragen und Antworten zu Verfügung stehen.

Und Michael Sarach (SPD)? Der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister hat beim Sommerfest vom Blockhaus für (Zitat MARKT:) „fröhliche und strahlende Kinder“ auf seiner Gitarre gespielt, und zwar „mit viel Spaß“.

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juni 2015

6 Gedanken zu „Was mir heute in und um Ahrensburg aufgefallen ist

  1. Sabine Heinrich

    Nun, da scheint doch in Ammersbek an zumindest einer Stelle ein etwas antiquiertes Frauenbild zu bestehen. Pech gehabt Männer – ich habe nämlich einen nahezu intakten Plattenspieler zu verschenken!
    Zur bevorstehenden BM-Wahl: Herr Conring zeigt viel zu wenig Präsenz in der Öffentlichkeit.
    Mit einem Matjesessen, zu dem vermutlich sowieso nur Sympathisanten kommen, ist es nicht getan. Auf dem Plakat war noch nicht einmal ein Foto von ihm. Er hat die große Chance, das enorme Potential der enttäuschten Nichtwähler für sich zu gewinnen. Gleiches gilt für Herrn Hansen.

    1. Toufic Khayat

      Liebe Frau Heinrich,

      Herr Conring ist fast jeden Tag in Sachen Wahl unterwegs. Sie können gerne dazu beitragen, ihn bekannter zu machen, indem Sie seine Seite auf Facebook liken. Möglicherweise hätten Sie auch Interesse ihn zum Kaffee einzuladen und Ihren Nachbarn vorzustellen. Er bringt dann gerne Kuchen mit 😉

      Herzliche Grüße

      1. Sabine Heinrich

        Eine Einladung zum Kaffee mit meinen Nachbarn würde ihm leider nicht viel bringen, da ich keine Ahrensburgerin bin. 🙁
        Aber wenn Herrn Conring das nicht weiter stört, komme ich auf diesen Vorschlag gern zurück! 🙂
        Den Kuchen könnte ich auch noch finanzieren!
        Wenn er oft in Sachen Wahl unterwegs ist, dann macht er es viel zu wenig medienwirksam. Da könnte er sich ein Scheibchen von Herrn Sarach abschneiden (also jetzt nicht von dem schlanken Menschen).

  2. HJLange

    Aber aber Herr Dzubilla,
    erst spazieren Sie leichtfertig über eine Gemeindegrenze auf fremdes Territorium,
    wundern sich dann dort über einen Flohmarkt für Männer und rufen sofort nach „Frau Fricke“ ?
    Paah: Ihre angeblich emsig gleichstellende „Frau Fricke“ schreitet bei Ihnen ja auch nicht gegen Flohmärkte für Frauen ein und schon gar nicht gegen Parkplätze für Frauen.
    HJL

  3. HJLange

    Und überhaupt Frau Heinrich,
    die angeblich antiquierten Ammersbeker Rathaus-Männer wollten auf den Schüberg sogar einen Turm babylonischen Ausmaßes stellen: Jede moderne Frau hätte ihn besteigen dürfen.
    Dagegen spielen in Dzubillas Rathaus führende Persönlichen lediglich Gitarre – die Thiele-Boys.
    Wie wäre es mit einem Grenzfest, auf dem unter Aufsicht von „Frau Fricke“ Männer und Frauen miteinander tanzen dürfen ?
    HJL

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