Ahrensburg: Eiszeit und Öffnungszeiten nach Vereinbarung

IMG_0750Oh, jetzt gibt es Eis vom Hamburger Abendblatt, dachte ich, als ich ein diesbezügliches Plakat in der Großen Straße sah. Aber als ich genauer guckte, las ich: „In aller Hamburger Munde: Die Nachrichten vom Abendblatt“ – siehe die Abbildung!

Die Frage des Plakatlesers lautet: Was hat das Eis mit den Nachrichten vom Hamburger Abendblatt zu tun? Sind die genauso kalt? Oder süß? Oder machen die dick, wenn man davon zuviel zu sich nimmt…?

Aber das Plakat geht uns Ahrensburger ja gar nichts an. Hier ist von Hamburgern die Rede, und Ahrensburg liegt in Schleswig-Holstein. Und hier ist das Eis aus der Hagener Allee, vom Rathausplatz und aus der Großen Straße in aller Munde. Und die Ahrensburger lesen auf Szene Ahrensburg das, was nicht im Hamburger Abendlbatt steht.

IMG_0754Apropos Große Straße: Hier guckte ich an einem Laden nach den Öffnungszeiten. Und ich las: „Öffnungszeiten: selbstverständlich gern nach Vereinbarung“ – siehe Abbildung rechts!

Finden Sie das „selbstverständlich“ auch so unerhört komisch…? Stellen Sie sich mal vor, andere Läden würden das genauso machen! Zum Beispiel das Postamt, die Tankstellen und die Apotheken!

Der Tagesspruch auf meinem Kalender lautet: „Wir müssen oft neu anfangen, aber selten von vorn“ (Ernst Ferstl).

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Juni 2015

5 Gedanken zu „Ahrensburg: Eiszeit und Öffnungszeiten nach Vereinbarung

  1. Sabine Heinrich

    Nun, eine derartige Schrift (Öffnungszeiten…) an den Eingangstüren der Schulen würden sich wohl besonders für die kommenden heißen Tage nicht nur die Schüler wünschen…;-) !
    Andere Arbeitnehmer natürlich auch!
    Liegt eigentlich auf dem Rathaus ein Schatten? Ich meine natürlich z.B. durch Bäume 😉 .

  2. Kroschinsky jr.

    Haben Sie das Schild eventuell am Ahrensburger Rathaus gefunden? Ich wollte dort am 26. Juni 2015 rein. Es war aber ganztägig geschlossen. Angeblich wegen eines Betriebsausfluges. Was ich aber nicht glaube, denn das würde ja bedeuten, dass die Mitarbeiter im Rathaus einen Feiertag im Jahr mehr haben als der gemeine Bürger. Und das kann ja wohl nicht wahr sein, oder?

    1. Sabine Heinrich

      Doch, es ist wahr! Sie finden in diesem Blog (23.6.) einige Stellungnahmen dazu – im letzten Jahr war das hier auch schon ein Thema.
      Damit Sie sich noch ein bisschen ärgern 😉 , was viele tun, weil sie es ungerecht finden (ich auch – und wie): Der Betriebsausflug wird wie Arbeitszeit bezahlt – diese Information erhielt ich schon letztes Jahr, als ich nicht fassen konnte, dass ein ganzer Arbeitstag für einen Betriebsausflug ausfällt – im Rathaus, der Bücherei und für andere Stadtbedienstete.
      Ich wünsche Ihnen dennoch eine schöne Sommerwoche!
      S. Heinrich

  3. Wolfgang König

    Halloooooo,
    die Bayern haben noch mehr Feiertage als wir. Da fällt ein ganztägiger Betriebsausflug noch weniger auf. So ein Betriebsausflug ist auch Basis des sozialen Zusammenhaltes in einer Firma/Verwaltung.
    Da kann man zu fortgeschrittener Stunde seine Chefs einmal in die Arme oder auf den Arm nehmen. Und vielleicht bleibt die Erinnerung aneinander und könnte über Jahre erhalten bleiben. Bei einem meiner Betriebsausflüge waren am nächsten Morgen zwei Kollegen abwesend. Sie hatten den Zug verpasst und sich dort ein Doppelzimmer genommen. Böse Zungen behaupteten, die beiden hätten versucht, die Rückfahrt als Reisekosten abzusetzen. Nun haben sie mehrere Kinder und Enkel. Das ist sozialer Zusammenhalt, ausgelöst durch einen personalverantwortlichen Chef und zugunsten der Steuerzahler.
    Ich mache übrigens an 365 Tagen im Jahr bezahlten Betriebsausflug. Soziale Kontakte halte ich
    von meinem privaten Büro daheim. Demnächst werden wir uns in Kuhmühlen treffen.
    Mit entspannten Grüßen
    Wolfgang König

    1. Sabine Heinrich

      2 Kollegen? Nicht ein Kollege und eine Kollegin? Ein Doppelzimmer? Nun Kinder und Enkel?
      Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! 😉

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