Mit Bürgermeister Michael Sarach beim Mittagessen

Gerade komme ich zurück von einem gemeinsamen Mittagessen mit Bürgermeister Michael Sarach. Nein, wir waren nicht verabredet, sondern es war reiner Zufall, dass wir heute nebeneinander standen am Wurststand auf dem Wochenmarkt, dort, wo es die Salzbrenner-Würstchen gibt. Und ich habe den Bürgermeister auch erst auf den zweiten Biss erkannt, da mein hungriges Auge zunächst mal auf den Grill geblickt hat und nicht auf meine Mitesser.

IMG_0774Was mich persönlich von Michael Sarach unterscheidet: Während ich meine Thüringer Bratwurst mit Senf gegessen habe, bevorzugte der Bürgermeister die rote Soße von Hela. Wozu ich ihm einen guten Appetit gewünscht habe.

Bemerkenswert: Ich erinnere mich noch an meine Arbeitszeit in einem großen Verlag in Winterhude. Dort war ein Wochenmarkt in der Nähe, und einmal pro Woche aßen wir nicht in der Kantine sondern am Wurststand. Wir – denn mich, den Chef, begleiteten immer ein oder zwei Mitarbeiter und manchmal auch mehr. Der Bürgermeister hingegen stand heute einsam und allein am Wagen der Würste. Kein Mitarbeiter aus dem Rathaus stand neben ihm. Und so wird er sich heute bestimmt gefreut haben, wenigstens einen Bürger, den er kannte, neben sich gehabt zu haben. Stimmt’s, Herr Sarach? 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juni 2015

11 Gedanken zu „Mit Bürgermeister Michael Sarach beim Mittagessen

  1. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    Herr Sarach hat sich sicherlich nicht gefreut, Sie beim Wurstessen im Blickfeld gehabt zu haben. Wahrscheinlich ist ihm jeder Bissen im Hals stecken geblieben. Sein Gehalt reicht wohl nur für Würstchen. Immer wenn ich ihn um die Mittagszeit beim Speisen gesehen habe, hat er Würstchen verspeist und war ohne Begleitung (CCA und Markt). Aber nun kriminalisieren wir uns. Wie das direkte Fotografieren von Personen ohne deren Einwilligung ist auch die personenbezogene öffentliche Darstellung von Essgewohnheiten strafbar. Oder möchten Sie lesen, dass Sie Spaghetti mit Maggi essen, sich regelmäßig bekleckern, rülpsen und Ihre Eier übersalzen?
    Dass Herr Sarach alleine zum Essen geht, ist ein Zeichen dafür, dass seine Mitarbeiter offenbar nobler essen, Butterstullen mit Salat mitbringen oder dass sie kein Interesse daran haben, mit ihrem Chef privat auf dem Markt zu reden. Es könnte ja peinlich sein, sich mit dem Bürgermeister öffentlich zu zeigen. Oder man hat sich nichts zu sagen.
    Und Würstchen erinnern mich immer an gehäckseltes Eis, massive Gewürzmischungen, Fett, Knorpelmasse, Schwarte, Knochenhaut und ganz, ganz wenig Fleisch unter Kunstdarm.
    Mit freundlichen Grüßen eines Würstchens
    Wolfgang König

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Herr König – zu Ihrer Information: Die Essensgewohnheiten von Personen, die im öffentlichen Leben stehen (beim Essen 😉 ) dürfen auch ohne deren Einwilligung veröffentlicht werden. Also: Ich habe eine Salzbrenner Thüringer Wurst mit Senf gegessen. Mit Gourmet-Grüßen – Harald Dzubilla

  2. Wolfgang König

    Ach,so, ich dachte Sie müssten auch schon sparen. Wurst ist mittlerweile teurer als „gutes Fleisch“. Aber Sie haben ja keine Villa und keine Großfamilie (ab drei Personen).
    Ab nächste Woche Dienstag soll Sommer angesagt sein. Dann wird heftig gegrillt.
    Heiße Grüße und leckere Würstchen
    Wolfgang König

  3. HJLange

    Meine Herren,
    demonstriert Ihr Bürgermeister SPD-Volksnähe ?
    oder/und die Abwesenheit seiner Gattin am Ahrensburger Herd ?
    oder/und die unfallfreie Begehbarkeit Ihres Rathausplatzes ?
    HJL

  4. HJLange

    Doch Herr Dzubilla,
    deshalb tragen SPD-ler einen roten Schal.
    Da sieht man die Selbstbeschmutzungen nicht so genau.
    Das ist klug, denn bei einem grünen, schwarzen oder gelben Pullover ist das anders….
    HJL

  5. HJLange

    Hallo Herr Dzubilla,
    Ihr Beispiel beweist nur, dass die Herkunft entscheidend ist:
    Ihr Bürgermeister aus Schwerin, ich aus Ammersbek, Sie Ahrensburger Urgestein.
    Andererseits haben Sie Recht, denn insbesondere in Ahrensburg haben graue Köpfe nachweislich keine Chance farblich aufzublühen.
    HJL

  6. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla, hallo, Herr Lange,
    da sind Sie aber ganz schön vom Thema abgeglitten. Sie gehören achtfach gestrichen – grau.
    Dabei fällt mir ein: Früher haben die Ehefrauen ihren Männern einen Henkelmann mit heißer Suppe zur Arbeit mitgegeben oder ihren Männern Stullen geschmiert, Salat, Obst, Gemüse und Getränke mitgegeben. Krieselt es in der Familie Sarach? Ist Frau Sarach mit den Kindern zurückgezogen? Und das im Wahlkampf? Da muss einmal ein Auge draufgeworfen werden.
    Mit nachdenklichen Grüßen
    Wolfgang König

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