Offener Brief an Cornelia Wenzel, Hypovereinsbank

Hallo Cornelia Wenzel! Ich schreibe Ihnen öffentlich, weil Sie mich ja auch öffentlich ansprechen, und zwar durch Ihre Werbung auf dem Werbeportal ahrensburg.24 – siehe die Abbildung!

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Sie treiben diese Werbung bewusst in redaktioneller Aufmachung, was Fachleute als Advertorial bezeichnen. Aber Sie als Werbung treibendes Unternehmen achten nicht darauf, dass Ihre Werbung, die Sie offensichtlich bezahlt haben, auch als Werbung gekennzeichnet ist, und zwar mit dem Wörtchen „Anzeige“ am Kopfe Ihrer Anzeige.

Diese Werbung ist unlauter. Das weiß die Anzeigenverkäuferin, aber sie richtet sich nicht danach, obwohl ich sie mehrfach öffentlich dazu aufgefordert habe. Nun könnte ich einen Rechtsanwalt einschalten. Der würde allerdings Geld kosten, und zwar das von Monika Veeh oder auch das der Vereinsbank. Aber Sie könnten auch so hilfreich sein und dafür sorgen, dass Ihre bezahlte Werbung sofort als solche gekennzeichnet wird.

Oder aber … ich mag es mir gar nicht vorstellen … Sie wollen die Leser wirklich hinters Licht führen, um nicht zu sagen: verscheißern…?

Und noch zwei Tipps zu Ihrem Werbetext: Die Bildunterschrift ist ein bisschen doof. Und Sie schreiben an anderer Stelle: In der aktuellen Niedrigzinsphase scheine ein Wendepunkt erreicht, so die Einschätzung der HypoVereinsbank“. Wozu ich Sie fragen muss: Scheint es nur so, Frau Wenzel? Oder schätzen Sie nur den Schein so ein…?

Mit freundlicher Empfehlung – Harald Dzubilla

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2015

4 Gedanken zu „Offener Brief an Cornelia Wenzel, Hypovereinsbank

  1. Sabine Heinrich

    Da dies immer wieder ein Thema bei Ihnen ist, habe ich neugierig „Advertorial“ einmal gegooglet.
    Die Aussagen sind eindeutig – solche „Advertorials“ MÜSSEN mit dem Zusatz „Anzeige“ versehen werden. Da dies allen in der betreffenden Branche Arbeitenden bekannt sein muss, teile ich Ihren Eindruck, dass hier wieder einmal bewusst gegen geltendes Recht verstoßen wird.
    Das spricht nicht geradefür ahrensburg24 und für die Bank auch nicht.

  2. HJLange

    Hallo Frau Heinrich,
    Sie schreiben:“
    “ … dass hier wieder einmal bewusst gegen geltendes Recht verstoßen wird.
    Das spricht nicht gerade für ahrensburg24 und für die Bank auch nicht.“
    Manchmal bin ich faul
    und deshalb ergänze ich Ihren Text nur ein wenig:
    “ … dass hier (aktuell auf dem „Alten Klinikgelände“) wieder einmal bewusst gegen geltendes Recht verstoßen wird. Das spricht nicht gerade für ahrensburg2015 und für den SPD-Bürgermeister auch nicht.“
    Haben Sie einen nennenswerten Unterschied bemerkt ?
    HJL

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