Thema Stadtmarketing: Wie man Ahrensburger Schulden im Casino spielend beseitigen könnte

Ahrensburg leistet sich nicht nur ein Schwimmbad, sondern auch ein Museum, das es sich gar nicht leisten kann. Weil es mit viel Geld bezuschusst wird, das die Stadt gar nicht hat. Darum frage ich: Hat eigentlich mal jemand eine Kosten-Nutzen-Analyse für das Schloss-Museum erstellt…?

IMG_3893Was bringt das Schloss der Stadt? Besucher, klar. Und was bringen die Besucher der Stadt? Kaufen die auch tüchtig in den Geschäften von Ahrensburg ein? Gehen sie auch in den Restaurants der Stadt essen? Oder bezahlen sie nur ihren Eintritt ins Museum und kaufen dort vielleicht noch eine Ansichtskarte? Und wie viele sind es wirklich, die das Schloss pro Jahr besuchen…?

Nicht wegzudiskutieren ist: Das Schloss-Museum verhindert, dass viele andere Projekte in unserer Stadt, die wichtig sind, umgesetzt werden können, bzw. verschoben werden müssen, weil es am Gelde mangelt.

Okay, ich will das Schloss nicht abreißen lassen, denn es ist ja das Wahrzeichen der Stadt. Aber ich denke: Wir als Bürger gehen dort höchst selten hinein, wir sind lediglich stolz darauf, dass dieses Gebäude dort steht und Ahrensburg zur Schlossstadt macht. Und das kann auch so bleiben.

Bildschirmfoto-2013-09-28-um-11.43.04Damit komme ich zu einer Empfehlung, die ich vor langer Zeit mal von einem Ahrensburger Bürger vernommen habe, und also lautend: Das Schloss-Museum wird zu einem Schloss-Casino! Das wäre, genauso wie die Spielbanken in Hittfeld und Travemünde, ein Anziehungspunkt für viele Gäste nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus aller Herren Ländern. Und die bringen viel Geld mit, jedenfalls mehr als die Gäste heute als Eintritt bezahlen, um sich die Einrichtung anzuschauen. Und: Kulturelle Veranstaltungen können auch weiterhin im Schloss stattfinden, genauso wie Eheschließungen.

Natürlich bekäme das Schimmelmannsche Herrenhaus damit keine öffentlichen Gelder mehr. Aber wenn die Stadt das Casino führt, dann erübrigt sich das, denn dann könnte sehr viel mehr Geld reinkommen als aus der Denkmalschutzkasse des Landes. Außerdem: Landesmittel kommen auch aus Steuereinnahmen. Und diese Steuern zahlen u. a. auch wir Ahrensburger.

Sie halten die Idee für blöd? Okay, dann vergessen Sie das Ganze einfach! Aber beschweren Sie sich bitte nicht mehr darüber, wenn die Stadt kein Geld hat für vordringliche Aufgaben!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2015

Ein Gedanke zu „Thema Stadtmarketing: Wie man Ahrensburger Schulden im Casino spielend beseitigen könnte

  1. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    Ihre Idee ist nicht blöd, sie ist sehr interessant. Bevor das Parkhotel oder das Schosshotel zu Spielhöllen werden, sollte der Schlossverein im Schlosskeller ein Nobel-Cas(s)ino für Reiche einrichten. Die Sparkasse hat sicherlich genug Einladungs-Adressen. Wir könnten uns dann jeden Abend sehen, Punsch, Bier und Wein trinken. Bevor Sparkassen, Banken, unser Staat und die EU mein Geld verzocken, verzocke ich es lieber auf dem Autohof und im Schlosskeller. Das bringt Lust und Laune. Wenn Sie wüssten, welche Ideen ich heute habe! Ich mache gerade einen tiefen Griff in meine Portokasse wie es seinerzeit unsere ehrwürdige Bürgermeisterin Pepper mit dem selbsternannten Kulturrat für den Muschellläufer in die Stadtkasse tat. Die Kellertreppe des Schlosses ist ja schon in weiser Vorraussicht extrabreit ausgebaut worden, damit ich mit jeweils zwei Mädels im Arm zu den Spieltischen schreiten kann.
    Mit Zockergrüßen
    Wolfgang König

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