Nachhilfe für Angelika Andres: Marketing für Dummies

Das Thema „Stadtmarketing & Andres“ scheint ein heißes Thema zu sein für die Bürger von Ahrensburg. Was ich nicht nur aus diesbezüglichen Kommentaren ablesen kann, sondern auch aus der Einschaltquote meines Blogs: neuer Spitzenwert gestern für Szene Ahrensburg! Und auf Grund eines Kommentars von Uwe John, der an meine Verantwortung appelliert,  komme ich noch einmal auf dieses heiße Thema zurück.

Angelika Andres

Angelika Andres

Zunächst mal eine Rückblende. Am 24. 11. 2010 schrieb die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt über die Wahl von Angelika Andres zur Leiterin des Bauamtes: „Das Votum des Hauptausschusses war eindeutig. Ohne Gegenstimme sprachen sich die Mitglieder jetzt für die gebürtige Erfurterin aus. Damit setzte sich Andres gegen acht Mitbewerber durch, die in die engere Wahl gekommen waren. Insgesamt waren es 17 Bewerber gewesen.“

Ein weiterer Passus aus selbigem Beitrag: „Auch zu den aktuellen Planspielen für den Rathausplatz hat Angelika Andres klare Vorstellungen. In ihrer Diplomarbeit und während der Dissertationsvorbereitung habe sie sich mit der Bebauung des Erfurter Domplatzes beschäftigt.“ 

Domplatz! Damit brachte die neue Bauamtsleiterin, die aus einer Architektenfamilie stammt, natürlich die idealen Voraussetzungen mit für ihre Berufung an den Rathausplatz von Ahrensburg – wenngleich sie ihren Wohnsitz im Hamburger Schanzenviertel offenbar bis zum heutigen Tage beibehalten hat.

IMG_3502Doch nun geht es weniger um Rathaus- oder Domplatz, sondern es geht um den Wirtschaftsstandort Ahrensburg. Und um Marketing. Normalerweise studiert man Marketing auf einer Fachhochschule. Oder frau macht einen Schnellkursus, wie es Christiane Link gemacht hat, um Wirtschaftsförderin der Stadt zu werden und ihr Porträtfoto auf einem Pipifax-Newsletter zu veröffentlichen.

Da ich ein hilfreicher Mensch bin, gebe ich auch der neuen Marketing-Chefin von Ahrensburg ein wenig Hilfestellung: Mit dem Buch „Marketing für Dummies“ bekommt die Leserin fundierte Einblicke ins zeitgemäße Marketing, um es mit Erfolg zu praktizieren. Und der Erfolg ist nicht so ganz unwichtig, denn wenn wir für Frau Andres pro Jahr rund 100.000 Euro (!) löhnen müssen, dann muss das auch einen Return on Investment geben. (Was das bedeutet, liebe Frau Andres, können Sie nachlesen in „Marketing für Dummies“!)

Sarach KamelNun könnte aber immer noch jemand kommen und sagen: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass Angelika Andres ein vernünftiges Stadtmarketing für Ahrensburg macht!“ Diesbezüglich habe ich ein Foto gefunden, das ich dermaleinst selber von Bürgermeister Michael Sarach gemacht habe. Es beweist: Auch das größte Kamel kann durch ein Nadelöhr gehen, wenn die Nadel groß genug ist.

In diesem Sinne: Es bleibt spannend. Hoffen wir, meine lieben Mitbürger, dass unsere städtischen Gastarbeiter aus dem schönen Schwerin und der Hamburger Schanze es richten werden!

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2014

28 Gedanken zu „Nachhilfe für Angelika Andres: Marketing für Dummies

  1. Hermann Jochen Lange

    Bitte lassen Sie mich meine gestrige These noch deutlicher formulieren:

    Man kann „Stadtmarketing“ fordern. Einerseits.
    Diejenigen, die daraufhin diskutieren, ob Frau Andres dafür geeignet ist oder nicht, kleben bereits auf dem Leim, den ihr Dienstherr ausgelegt hat: Das ist Herr Sarach.

    Frau Andres wurde seinerzeit aus 17 Mitbewerbern als fachlich geeignet ausgesiebt, den Posten eines sog. Bauamtsleiters zu besetzen. Gibt es daran Zweifel ?
    Als somit ausgemachte Fachfrau setzte sie sich dann auf den von Herrn Thiele extrem eingesessenen Stuhl und hat nach kurzer Zeit gemerkt, dass im Rathaus Ahrensburg zu vieles in baufachlicher Hinsicht gesetzwidrig läuft.
    Die „Familie“ hatte von ihr sogar die Einheirat erwartet – bis eingefordert.
    Welche Wahl hatte Frau Andres ?
    Eigentlich keine.
    Es sei denn, sie hatte sich schlicht geweigert, z.B. alles zu unterschreiben, was man ihr vorlegt.
    Und nun ?
    Als Beamtin konnte man ihr aber auch nichts ans Zeug flicken, denn sie hatte nichts Verbotenes getan.
    Fachliche Unfähigkeit ist nahezu ausgeschlossen. Siehe oben.
    Die „Familie“ kann sie aber auch nicht auf dem Posten belassen – wenn sie doch nicht folgsam ist (Antwort auf die gestrige Mitternachts-Frage von Herrn Dzubilla).
    Frau Andres konnte als Beamtin aber auch nicht an die Öffentlichkeit gehen, dann wäre sie wegen Ausplaudern von Dienstgeheimnissen dran.
    Auch dem Dienstherrn waren also die Hände gebunden.
    Andererseits ist er gem. Beamtenrecht verpflichtet, Frau Andres einen adäquaten Posten zuzuweisen – bevor die Öffentlichkeit zu viel Wind aus dem Hintergrund mitbekommt.
    Diesen adäquaten Posten gibt es im Rathaus Ahrensburg aber nicht.
    Man kann ihn aber erfinden: Etwa den Stuhl für ein Stadtmarketing.
    Hauptsache, er wird etwa wie der Posten eines Bauamtsleiters bezahlt – aus Steuergeld versteht sich.

    Diese von mir geschilderte Situation ist so wahrscheinlich wie meine (überraschende) Übereinstimmung mit dem damaligen Bauamtsleiter Thiele, das Rathaus werde irgendwann einmal unter Denkmalschutz gestellt – – –

    Liebe Lesergemeinde,
    Frau Andres könnte sich also als positiv standhafte Bauplanungs-Fachfrau entpuppen.
    In diesem Fall wäre Ahrensburg gut beraten, diesen Vorgang zu beschleunigen.
    Bis zur nächsten Bürgermeisterwahl – zu der eiserne Besen gefragt sind.

    HJL

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Lieber Herr Lange – nun erklären Sie mir aber mal, warum man nach dem Weggang von Frau Andres aus Reinbek dort drei Tage lang mit Sekt angestoßen hat und noch bis zum heutigen Tage feiert…!

  2. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    was sagte Asterix noch über die Nase von Kleopatra? ……aber eine hübsche Nase hat sie? Das nennt sich 2000 Jahre später „Nasenfaktor“.
    Frau Andres sieht doch für manch einen älteren Herren recht nett aus. Sicherlich waren die anderen 16 Bewerber männlich. Außerdem erfüllte Frau Andres die geforderte Frauenquote unter den Führungskräften im Rathaus. Die Gleichstellungsbeauftragte hat sich auch für sie eingesetzt. Und wie setzte sich damals der Hauptausschuss zusammen? Brachen da männliche Schutzinstinkte durch? Enttäuschte Männer sollen bösartig werden. Aber erworben ist erworben. Die Unterschrift von Herrn Sarach steht.
    Ihre Buchempfehlung gibt es im Buchhandel für 19,95 €. Über ebay bekommt man das Buch für 12,95€ und gebraucht für 15,53 €. Aber es ist kein Lehrbuch und somit nicht von der Steuer absetzbar.
    Ein Fernstudium gezielte Kurse an der Abendschule zur Fortbildung sind absetzbar.
    Mit ausschweifenden Grüßen
    Wolfgang König

    1. Wolfgang Schrimpff

      Der Stress mit dem Finanzamt muss doch gar nicht sein, denn die von Herrn Dzubilla empfohlene Literatur ist gemäß Katalog in der Stadtbücherei neben dem Rathaus (Signatur: BWL 400 H) derzeit verfügbar.

  3. Wolfgang König

    Ach, Herr Dzubilla,
    so war das doch nicht gemeint. Ahrensburg kann weder Herrn Sarach noch Frau Andres steuerlich absetzen – auch nicht über eine Spendenbescheinigung ihrer letzten Arbeitgeber. Sicherlich meinen Sie den Akt der Suspendierung. Nun fragen Sie sicherlich wieder: „Akt? In unserem Rathaus?“.
    Mit klärenden Grüßen
    Wolfgang König

  4. Hermann Jochen Lange

    Hallo Herr Dzubilla,
    gerade in Reinbek stellt sich die Frage, wer da feiert und warum.
    Vorhersehbar am kommenden Montagabend wird die Ahrensburger „Familie“ wg. des übergroßen Alten Deals mit Sekt anstoßen. Was aber beweist das ?
    HJL

  5. Uwe John

    Aber aber – keine Aufregung. Ihre Kritiken gehen ins Leere. Vermutlich handelt es sich um einen Übertragungsfehler: es muss heißen „Stadtmarketing Anders“ und nicht „Stadtmarketing Andres“. Dann passt es wieder für Ahrensburg! Ich bitte in Zukunft um sorgfältigere Bearbeitung! Uwe John

  6. Hermann Jochen Lange

    Sie, Herr Dzubilla, stellen meiner argumentierenden These
    wie und von wem warum auch immer eingefärbte Gerüchte gegenüber.
    Vielleicht sind wir eines GUTEN Tages beide klüger.
    HJL

    1. J. P. Kirchhoff

      Werter Herr Lange,

      Sie sind ein Bürger, der für mich immer in Rätseln spricht. Sie deuten an, verklausulieren, sprechen in mystischen Rätseln und Metaphern. Warum reden Sie nicht ganz einfach Tacheles? Oder verstehe bloß ich Ihre Ausführungen nicht?

      Oder bringt Dzubilla Ihre Kommentare in Klartext (sprich: mit Namen) dann nicht?

      Freundliche Grüße
      J. P. Kirchhoff

  7. Thomas H.

    Hallo Herr Dzubilla,

    Das, was Herr Lange zum Thema Bürgermeister , Bauamt Ahrensburg und Frau Andres in Ihrem Blog geschrieben hat, ist für mich das Überzeugendste , was ich zu diesem Thema in Ihrem Blog lesen konnte. Ich wünsche mir noch mehr derartiger Beiträge!

    Gruß

    Thomas H.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Thomas H. – apropos: „Ich wünsche mir noch mehr derartiger Beiträge!“: Auch ich hätte allzu gern gewusst: Welches sind die Mitglieder der „Familie“ (namentlich). Und welche Politiker gehören dazu? Und warum kann der Bürgermeister angeblich nach Gutsherrenart verfahren, obwohl er doch von den Politkern aus verschiedenen Fraktionen kontrolliert und damit in seiner Arbeit gesteuert wird? Und was hat er davon, wenn er irgendjemanden begünstigt? Spenden fürs Schloss? Und wer sind die Strippenzieher im Hintergrund?

      Und habe ich es richtig verstanden: Frau Andres wurde mit dem neu geschaffenen und entsprechend hoch dotierten Job quasi „ruhiggestellt“, damit sie keine Familieninternas ausplaudert…? Und welche Rolle spielt der neue Leiter des Bauamtes…?

      Sie sehen: Fragen über Fragen. Ob ich darauf wohl Antworten bekomme…?

  8. Uwe John

    Hallo Herr Dzubilla, haben Sie gerade nach maffiösen Tendenzen im Rathaus und der Politik gefragt? Auch ich hasse diese nebulösen Andeutungen von dem Verein der Angsthasen. „Butter bei die Fische“. Uwe John.

  9. Thomas Groth

    Ja, Namen würden mich auch interessieren. Wir scheinen hier ja in einem Städtchen zu leben, das unter mafiösen Strukturen zu leiden hat. Nennen Sie Ross und Reiter Herr Lange. Wenn alles so stimmt kann Ihnen doch keiner was. Oder???

  10. Observator

    Also eines ist mir inzwischen klar geworden: Gewisse Kreise wollten damals auf gar keinen Fall, dass ein ehrenwerter Mann wie Jörn Schade (Angestellter im Polizeidienst!) zum Bürgermeister gewählt wurde. Darum passierte kurz vor dem Wahltag eine Schmutzkampagne im MARKT gegen Jörn Schade. Und auch Sarach stänkerte gegen seinen Herausforderer Schade wenige Tage vor der Wahl. Klar ist mir persönlich auch, dass Reich niemals die Absicht gehabt hat, Bürgermeister zu werden, vielmehr wollte/sollte er Stimmen aus dem konservativen Lager abschöpfen, die an Schade gegangen wären, der auf keinen Fall ins Rathaus einziehen sollte. Und dann hat ausgerechnet Schädel seine Wähler aufgefordert, unbedingt Sarach zu wählen, weshalb dieser in der Stichwahl mit kleinem Vorsprung vor Schade gesiegt hat.

    Hoffentlich wird das alles nicht vergessen sein bis zur kommenden Bürgermeisterwahl! Und noch etwas: Ich würde es supergeil finden, wenn Jörn Schade noch einmal antreten würde!!!

  11. Thomas H.

    Hallo Herr Dzubilla,

    Herr Lange hat darauf hingewiesen, dass Frau Andres eine ausgewiesene Fachfrau ist und dennoch das Amt nicht ausüben darf, um das sie sich beworben hat. Sie selbst haben aus der Stormarnbeilage zitiert, wonach Frau Andres einstimmig vom Hauptausschuss ausgewählt wurde unter vielen Mitbewerbern.

    Wenn Sie mal genauer hinschauen, gab es keinerlei Belege dafür, dass sie unfähig war, ihr Amt auszuüben. Tatsache war, dass sie monatelang krankheitsbedingt fehlte. Sonst konnte man ihr nichts vorwerfen.

    Da Frau Andres jetzt wieder arbeitsfähig ist, wäre der Bürgermeister eigentlich in der Pflicht, sie wieder in ihr früheres Amt einzusetzen. Das macht er aber nicht. Und das gibt allerdings zu denken! Von daher stimme ich Herrn Langes Argumentation vollauf zu!

    Gruß

    Thomas H.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Thomas H. – zwischen beruflicher Qualifikation und tatsächlicher Arbeitsleistung stehen mitunter Welten. Das habe ich häufig erlebt, der ich Mitarbeiter nach Zeugnissen für qualifiziert gehalten habe. Von einem Kommentator erfuhr ich, dass Frau A. auch einen Eintrag in ihre Personalakte bekommen hat. Bei öffentlichen Auftritten machte sie alles Andere als einen qualitativ großen Eindruck auf mich. Dass sie lieber im Schanzenviertel als in Ahrensburg wohnt, ist zwar eine persönliche Entscheidung, aber ich finde es genauso unpassend wie ein Bürgermeister, der in Schwerin wohnt.

  12. Hermann Jochen Lange

    Also liebe Lesergemeinde, ein wenig mehr Butter bei die Fische bitteschön:

    Am Montag, 24.11.2014, Stadtverordnetenversammlung, TOP 11, B-Plan 95.
    Sie werden dort vorhersehbar Stadtverordnete eine Bebauungsplan-Satzung beschließen sehen – wie gewöhnlich. Wer vorher die insgesamt 2,5 cm dicke Beschlussvorlage pro „Alte Klinik“ gelesen und kontrolliert hat, kann ich nicht wissen.
    Die Anlagen zur nur dreiseitigen Beschlussvorlage Nr. 2014/126 hat ein langjährig beauftragtes, verwaltungs-externes sog. Fachbüro be-, bzw. erarbeitet (Herr Schürmann). Die beiden qualifizierten Bürger-Einwendungen aus Anfang September (ein Rechtsanwalt und HJL) wurden von wem kommentiert und eingearbeitet ? Na ?
    Ja, von Herrn Schürmann. Er wurde vom Verwaltungsleiter M. Sarach (SPD) beauftragt, die Bürger-Kritik an seiner eigenen Arbeit selbst einzuarbeiten . Das Ergebnis ist vorhersehbar. Wer widerspricht im Rathaus ?
    Diese dicke Beschlussvorlage enthält ausdrücklich keine Stellungnahme der Bauaufsicht im Innenministerium. Die Vorlage enthält keinerlei juristisch fundierten Prüfvermerk. Auch nicht vom verwaltungsinternen Stadtjustiziar T. Reich.
    Der befangene Herr Schürmann erledigt das gleich mit – im Rahmen einer Art alles-aus-einer-Hand-Flatrat.
    Somit: Ein inzwischen vom Rathaus (zu unterstellen) wirtschaftlich abhängiger Externer erledigt hoheitliche Aufgaben, weil der Verwaltungsleiter mangels eigener Baufachkenntnis seine Verantwortung im Zweifel auch auf einen Nichtbeamten abwälzen kann. Klar ?
    Die Satzung pro „Alte Klink“ verstößt gegen § 1 und § 34 BauGB, Art. 3 GG, Verdacht des Verstoßes gegen das StGB, gegen die Erhaltungs- und Gestaltungssatzung usw.
    Dabei hat sich die Verwaltungsleitung Ahrensburg mal wieder für befugt erachtet, den Stadtverordneten vorzuschlagen, Bundesrecht zu verändern (aber wer merkt das schon ?).
    In der Beschlussvorlage Nr. 2012/183 schreibt Herr Sarach / Zitat: “ … schlägt die Verwaltung vor … mehr Wohnraum zu schaffen als baurechtlich nach § 34 BauGB zulässig ist.“ (B-Plan 95 betreffend). Die Stadtverordneten haben zugestimmt.
    Oder noch mehr aus dieser Vorlage ? / Zitat: „Die besonderen Vorteile, die dem Vorhabenträger (SIG / HJL) durch die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 95 entstehen, werden durch diese Vereinbarung abgegolten.“ Ja, das ist nur zu verstehen, wenn man vorher seinen Orwell gelesen hat. Semantiker wissen sofort: Ein Vorteil kann nicht dem Gebot der Gleichbehandlung entsprechen (Art. 3 GG).
    Und hinterher fragen die Stadtverordneten sich selbst, wie es denn kommen konnte, dass der Klotz „Alte Klinik“ um quasi das Doppelte aufgebläht dasteht – krakengleich alle überbaubaren Flächen mindestens 3-geschossig überbaut hat. Herr Schürmann erklärt dazu am 31.10.2013 auf eine Bürgerfrage öffentlich: Ein derartiger Bauleitplan sei „für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich …“. (Lese § 1 ff BauGB). Naheliegende Abschlussfrage: Warum greift Herr Kewersun nicht ein ?

    Dipl. – Ing. HJL

    1. Thomas Groth

      Hallo Herr Lange,
      Mit Ihren Ausführungen muss man sich als zugegebenerweise Unwissender erst ein wenig beschäftigen, bevor man versucht sie sachlich zu kommentieren.
      Wie dem auch sei – Sie haben nur Namen genannt, die dem Leser schon aus früheren Blogeinträgen von Ihnen bekannt sind. Was ist denn mit der „Familie“ und ihrem, nach Ihren Worten, ungesetzlichen Treiben??

    2. Martens

      Sehr geehrter Herr Lange,

      können Sie auch erläutern, warum der Bürgermeister und die Stadtverordneten das getan haben? Wer ist das Oberhaupt der „Familie“, quasi der Pate, der als Nutznießer das ganze Treiben regiert? Es wäre schön, den Namen dieses Paten zu erfahren, damit er hier veröffentlicht wird und alle Bürger erkennen können, von wem Ahrensburg in Wahrheit regiert wird.

      Mit bester Empfehlung
      Martens

    3. Frau Behnemann

      Guten Tag, Herr Lange!

      Sie stellen unseren Bürgermeister öffentlich als einen Betrüger hin – jedenfalls empfinde ich das so. Und der Herr Sarach hat bis jetzt nicht regiert, ob mit Gegendarstellung, Abmahnung, ob mit oder ohne Anwalt.

      So bleibt Ihre Anschuldigung undementiert im Raum stehen. Und jeder, der sich im Internet über Ahrensburg informieren will – auch potentielle Firmenansiedler von außerhalb – die erkennen nach Ihrer Darstellung: „Ahrensburg ist offenbar ein ziemlich korruptes Nest unter Federführung des Bürgermeisters!“

      Frage: Können Sie das mit Ihrem Gewissen vereinbaren? Bürgermeister Sarach kann es offensichtlich.

      Mit freundlichen Grüßen

      Frau Behnemann

  13. Sabine Heinrich

    Ja – das wäre wirklich toll – aber welcher Mensch, der noch über ein wenig Selbsterhaltungstrieb verfügt, würde sich das antun? Und selbst wenn er das tun und sogar gewählt würde – die Seilschaften wären immer noch vorhanden – und es gibt doch diese schöne Methode des „Mobbing von unten“, mit der intrigante „Untergebene“ – meist feige, unoffen und nur auf den persönlichen Vorteil bedacht – tollen Vorgesetzten das Leben schwer machen können.
    In dem Moment, als Herr Sarach als Bürgermeisteranwärter (aus dem fernen Schwerin) gegen Herrn Schade Stimmung gemacht hat, wäre er für mich schon aus menschlichen Gründen nicht wählbar gewesen – denn allein dies ließ – für mich jedenfalls – einiges über den zu erwartenden Umgang mit Menschen, die eine von seiner Meinung abweichende haben, zu. Gleichzeitig werden meistens die „Gefolgstreuen“ von solchen Chefs auf alle erdenkliche Weise belohnt…
    Das hat bekanntlicherweise Methode in der Politik und in der sog. freien Wirtschaft.
    Bis etwa zur Jahrtausendwende gab es das auch noch teilweise an Schulen – aber das scheint glücklicherweise vorbei zu sein.

  14. Thomas H.

    Hallo Herr Dzubilla,
    Gerüchte, Gehörtes, Eindrücke: Das sind die Vorwürfe gegenüber Frau Andres. Angesichts der Tatsache, dass der Bürgermeister sie medienwirksam mithilfe der Journalisten der Stormarnbeilage öffentlich degradierte, kann sie ja nur froh sein, dass sie nicht in Ahrensburg lebt.

    Fragen wir einmal andersherum: Haben Sie von dem jetzigen Amtsinhaber schon einmal Pläne, Strategien , konkrete Vorschläge gehört, wie Ahrensburg sich zukünftig weiterentwickeln soll? Ich kenne nur ein Interview mit den Journalisten der Stormarnbeilage, bei dem er sich dafür ausgesprochen hat, die Innenstadtverdichtung zu verstärken. Das ist aber eine olle Kamelle, also seit Jahren Gemeingut in Ahrensburg. Im Außenbereich ist mit dem Erlenhof ohnehin die letzte große Fläche bebaut, die noch übrig war.

    Gruß

    Thonas H.

  15. Claudia

    Hallo Herr Lange.
    Habe ich das richtig verstanden? Der Bürgermeister kündigt an, dass mir dem B-Plan für das ehemalige Klinikgelände Manhagener Allee gegen das Bundesbaurecht ( § 34 BauGB) verstoßen wird. Und trotzdem wird in der Stadtverordnetenversammlung über einen derartigen B-Plan abgestimmt?
    Viele Grüße
    Claudia

  16. fritz lucke

    Mein Vorschlag:
    wollen wir nicht einfach nach den berühmten 100 Tagen nachfragen, was sich im Bereich Marketing, aber auch im Bereich Tourismus geändert / verbessert hat. Dann haben doch die beiden Amtsinhaberinnen die Gelegenheit, über ihre Erfolge zu berichten ; – )

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