Eine Verzichtserklärung von Michael Sarach und die Frage: Wer will denn eigentlich Bürgermeister von Ahrensburg werden…?

Am Montag ist Versammlung der Stadtverordneten im Marstall. Und dort gibt es den TOP 18, der da lautet: „Wahl eines Wahlleiters für die Bürgermeisterwahl 2015/2016
Bildung eines Bürgermeisterwahlausschusses für die Bürgermeisterwahl“. Dazu gibt es eine Beschlussvorlage, bei der Fabian Dorow „federführend“ ist, der Fachdienstleiter „Grundsatz- und Ordnungsangelegenheiten“ der Stadt Ahrensburg.

Bildschirmfoto 2014-11-19 um 08.55.22Nämlicher Fabian Dorow stellt sich also zur Wahl als Wahlleiter für die Wahl des Bürgermeisters. Eigentlich hat dieses Amt automatisch der Bürgermeister, also Michael Sarach. Der jedoch hat verzichtet und eine entsprechende Erklärung abgegeben – siehe Abbildung! (Sie erkennen: Die Überschrift zu diesem Blog-Eintrag entspricht den Tatsachen! 😉 )

Was können wir daraus ablesen? Dass Michael Sarach sich nach seiner Amtszeit wieder heim zu seiner Familie nach Schwerin begibt und es ihm schnurzpiepegal ist, wer sein/e Nachfolger/in wird? Oder dass der Schweriner Gastarbeiter noch eine zweite Amtszeit im eigenen Auge hat…?

Die letzte Bürgermeisterwahl fand statt im September 2009. Und wenn die nächste im September 2015 stattfindet, dann sind es bis zum Wahltermin noch knapp zehn Monate. Und? Und bis heute wird oder werden Kandidaten für dieses Amt noch nicht öffentlich genannt.

Wenn der amtierende Bürgermeister wieder kandidiert, dann muss er sich nicht mehr vorstellen bei den Bürgern, denn das hat er in den knapp fünf Jahren seiner Amtszeit ja schon getan. Aber was ist mit einem möglichen Herausforderer…?

Okay, wenn das eine bekannte Person Persönlichkeit aus Ahrensburg ist, dann muss er sich auch nicht lange vorstellen. Aber für das Amt profilieren muss er sich schon. Doch was ist, würde jemand von außerhalb kommen, der auf Vorschlag einer politischen Fraktion nominiert wurde – wäre es nicht sinnvoll, wenn dieser Kandidat rechtzeitig in Erscheinung treten würde in der Stadt?

Neugierig bin ich, ob die CDU wieder einen Kandidaten ins Rennen schicken wird. Und noch neugieriger bin ich, ob die SPD sich erneut hinter einen Kandidaten stellen wird.

Und Sie, liebe Leser von Szene Ahrensburg: Wen würden Sie gern als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters von Ahrensburg sehen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2014

8 Gedanken zu „Eine Verzichtserklärung von Michael Sarach und die Frage: Wer will denn eigentlich Bürgermeister von Ahrensburg werden…?

  1. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    gerne würde ich Sie als unseren neuen Bürgermeister sehen. Sie verfügen über Internas und Fachwissen. Sie kennen fast alle Rathausmitarbeiter mit deren Stärken und Schwächen. Sie kennen die Stadtverordneten und die Seilschaften. Sie kennen unsere Stadt. Bei Ihrem Bekanntheitsgrad benötigen Sie weder Flyer noch Reklametafeln. Das einzige Problem ist die Presse. Die wird Sie nicht einfach so auf die Titelseite bringen und positiv über Sie berichten. Werbung in der Presse werden Sie teuer bezahlen müssen. Es sei denn, Sie treten zur SPD über.
    Sie werden dann als Freiberufler ein Beamter auf Zeit mit einer Planstelle A16. Das ist doch was – oder?
    Ist der Bürgemeisterposten schon ausgeschrieben?
    Mit erwartungsvollen Grüßen
    Wolfgang König

    Gegen Herrn Sarach und auswertige Kandidaten werden Sie mit Sicherheit obsiegen.

  2. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    hochwertige Kandidaten könnten Ihnen gefährlich werden. Es gibt viele Spitzenbeamte, die Unterbringungsfälle sind und mit sehr guten Beurteilungen weggelobt werden müssen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang König

  3. Wolfgang König

    Hallo, Spatz,
    natürlich weiß ich, was er/sie/es meinen. Ich kann mich auf Wortspielereien zurückziehen wie Herr John, der nicht weiß, das man „anders“ klein schreibt – oder hat er eine Wortspielerei mit Frau Andres geführt?
    Das hatte ich auch schon einmal, aber keiner hat es bemerkt.
    Herr Dzubilla ist schon lange von seinem Steckenpferd „dass“ herabgestiegen. Wenn er alle Rechtschreibfehler bemängeln würde, hätte er sehr, sehr viel zu tun. Selbst er ist nicht gefeit. Vielleicht sollte er sein Blog mit einem Rechtschreibprogramm unterlegen. Andere Kommentatorentoren scheinen absichtlich keine Grammatik und Rechtschreibung beherrschen zu wollen – wahrscheinlich, um sich noch mehr zu tarnen.
    Mit tschilpenden Grüßen
    Wolfgang
    P.S.: Pass bitte auf, bald gibt es Glatteis auf den Dächern.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Herr König! Ich zitiere: „…der nicht weiß, das man “anders” klein schreibt…“ . Hier muss „das“ natürlich mit zwei s geschrieben werden, also „dass“! 😉 Und: Ich habe für meine Blog-Einträge ein Korrekturprogramm laufen. Leider baut mir das mehr Fehler rein als es rausnimmt. 🙁

  4. Observator

    Warum will eigentlich der König von Ahrensburg nicht Bürgermeister von Ahrensburg werden? Oder betrachtet er das als hierachischen Abstieg…?

  5. Wolfgang König

    Asche auf mein Haupt. Man sollte sich alles dreimal durchlesen.
    Mit Korrekturprogramm meinte ich das einfache von Windows, welches falsch geschriebene Wörter rot unterstreicht und man sich Gedanken machen muss, was wohl falsch sein könnte.
    Bürgermeister? Nie und nimmer! Es gibt schönere Dinge, als in einem Ameisenhaufen zu sitzen. Aber als Observator hat man doch alles im Auge. Da bietet sich dieses Amt an. Aber wir schweifen vom Thema ab.
    Ich dachte, heute Frau Andres beim BPA und UA zusehen. Der neue Flächennutzungsplan wurde vorgestellt. Interessant, seine Gedanken wiederzufinden (Nordtangente, Südumfahrung, Gewerbe an der A 1).
    Wolfgang König

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