Corona-Pandemie-Lockdown: Warenhausleiter Studt wirbt für verbilligten Einkauf von Kopfhörern und Lautsprechern

Dacapo aus gegebenem Anlass: famila ist weder ein Lebensmittel- noch ein Drogeriemarkt. Sondern famila ist erwiesenermaßen ein Warenhaus. Und: “Der famila-Warenhausleiter Hans-Jürgen Studt” wirbt als Fotomodell in einer Anzeige im MARKT für den Verkauf von Kopfhörern und Party-Lautsprechern, die es dort zu ermäßigten Preisen gibt, wenn man Punkte gesammelt hat. Und diese Punkte gibt es dort zur Zeit nicht nur beim Einkauf von Lebensmitteln und Drogeriewaren, sondern auch beim Einkauf von Textilien, Schuhen, Haushaltsartikeln, Kühlschränken, Bürobedarf, Computerzubehör, Büchern, Filmen, Spielwaren, Geschenkartikeln u. a. Und sogar für das Warensortiment von Tchibo, das ebenfalls frei zugänglich ist.

Marktschreier mit Lautsprecher im MARKT

Im Foto der Anzeige sehen wir sie also, die Herren Krisengewinnler, für die Corona eine tolle Werbeaktion bedeutet, weil andere Einzelhändler ihre Läden schließen müssen. Und dass der Warenhausleiter sich zusammen mit seinem grinsenden Stellvertreter auch noch in der Werbung für den Verkauf der elektronischen Produkte abbilden lässt, ist schon eine ziemliche Chuzpe. Und ein Schlag ins Gesicht vieler Ahrensburger Ladeninhaber, die hilflos zusehen müssen, wie ihr grinsender Wettbewerber aus Kiel das Geschäft in Ahrensburg macht.

Und niemand aus der Ahrensburger Verwaltung geht dort hin und erklärt dem Warenhausleiter, dass der seinen Markt nur im Bereich von Lebensmitteln und Drogerieartikel öffnen darf. So wie das Kaufhaus Nessler, wo nur der Lebensmittelbereich von Dennis Meyer mitsamt der Presseprodukte für den Verkauf zugänglich ist. Und nicht etwa der Elektronik-Bereich mit Kopfhörern und Lautsprechern im 2. Stock oder Tchibo im Eingangsbereich. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Januar 2021

Lidl: Betrug mit der gesetzlichen Mehrwertsteuer? Und Firma Buddenhagen liefert durch “gesunde Monteure”

Lidl verkündet die Unwahrheit mit der Behauptung: “Die Mehrwertsteuer-Senkung geht in die Verlängerung”. Geht sie aber nicht. Mit dem 1. Januar 2021 sind wir zurückgekehrt zur alten Mehrwertsteuer. Und die finden Lidl-Kunden auch auf ihrem Kassenbon ausgedruckt als “Dein Lidl Preis”, wie es in der Anzeige heißt.

Buddenhagen, das “Fachgeschäft für Elektrogeräte”, liefert seine Waren auch im Lockdown, wo die Beratung telefonisch erfolgt. Und: “Lieferteams tragen Handschuhe & Maske”, worauf in der Werbung ausdrücklich hingewiesen wird. Ob die Kunden auch eine Schutzmaske tragen müssen, wird in der Werbung nicht berichtet.

Aber nicht nur das, sondern auch: “Lieferung erfolgt durch gesunde Monteure”. Was meint: Die Herren haben weder ein Rückenleiden noch Probleme mit der Bandscheibe. Auch wurden sie auf HIV getestet. Und vermutlich sogar auf sämtliche Corona-Viren und auch auf Diarrhö. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Januar 2021

Ein Beispiel dafür, warum gewisse Politiker die Internet-Übertragung scheuen wie der Vampir den Knoblauch

An einem Beispiel versuche ich mal zu dokumentieren, warum die Mehrheit unserer Stadtverordneten nicht möchte, dass ihre Sitzungen live im Internet übertragen werden sollen. Und das von mir ausgesuchte Exempel ist das Dusch- und Umkleidehaus am Stormarnplatz. Das sollte ursprünglich mal unglaubliche 800.000 Euro kosten und kostet nach letzter Planung nun sagenhafte 2,12 Millionen Euro  – kleiner Planungsfehler vom Bauamt, versteht sich. Wohlgemerkt, liebe Mitbürger: Es handelt sich um ein Dusch- und Umkleidehaus am Stormarnplatz für Fußballer, steht also die meiste Zeit leer!

Dusche (Symbolfoto)

Angenommen, die Sitzung der Stadtverordneten, in der über das Umkleidehaus abgestimmt wird, würde – wie es zum Beispiel die FDP gern hätte – online übertragen werden, sodass alle Bürger das Procedere bequem in ihrer Wohnstube mitverfolgen könnten. Und dann würden besonnene Politiker in der Versammlung fragen: „Warum dieses Luxus-SPA-Gebäude am Stormarnplatz, wenn doch gar nicht sicher ist, dass die Sportplätze dort bleiben, weil sie über kurz oder lang zum Beimoor verlegt werden, wie der ATSV es möchte?!“ Und: „Ist der ATSV als Hauptnutznießer des Hauses für den Bau am Stormarnplatz oder möchte der Verein die Duschen und Umkleiden lieber am Beimoor in einem Sportzentrum haben?“ Und: „Warum können die Duschen im Bruno-Bröker-Haus nicht saniert werden, denn früher haben die doch offensichtlich ausgereicht?“

Und dann würde beispielsweise die FDP eine namentliche Abstimmung durch die Stadtverordneten fordern, damit deren Wähler erkennen, wen und was sie gewählt haben. Und das würde dann aufgezeichnet werden und zur nächsten Kommunalwahl bei Facebook und anderswo im Internet laufen, damit wir Bürger vor dem Gang zur Wahlurne unsere Entscheidung anhand von Tatsachen fällen können und nicht nach unverbindlichen Wahlversprechungen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Januar 2021

Haben Sie schon mal ein “überfülltes Kino” gesehen?

Viele Werbeleute wollen immer wieder gern, dass Werbung witzig ist. Die Folge: Mitunter geht der Witz dabei auch in die falsche Richtung, weil die Kunden dann nicht über die Werbung lachen, sondern den Werbungtreibenden auslachen. So wie ich es heute tue, indem ich die BILD-Zeitung mit einer Anzeige aufspieße, die zum Totlachen ist.

Mitten in der Corona-Pandemie zeigt BILD fröhlich an: “Kino überfüllt!” Und man erklärt in der Unterzeile auch den Grund dafür, nämlich: “Kino-Anzeigen in BILD wirken!”

Klar, wir leben im Lockdown, die Kinos sind allesamt dicht, aber sie sind überfüllt dank BILD. Womit wieder mal bewiesen wird, wie BILD-Schlagzeilen den vollen Schaum schlagen.

Und noch ein Witz: Wie kann ein Kino überhaupt “überfüllt” sein? Das würde bedeuten, dass alle Sitzplätze besetzt sind und auch Stehplätze eingenommen werden. Oder Besucher, die keinen Platz gefunden haben, sitzen auf dem Schoß derjenigen, die einen Sitzplatz ergattert haben. Dass es so etwas im Kino gibt, ist mir allerdings unbekannt, da die Eintrittskarten zumeist nummeriert sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Januar 2021

Ahrensburg: Diskriminierung von Polizeibeamten und die Stadtverwaltung guckt genauso weg wie Politik und Presse

Als in Ahrensburg rassistische Parolen an öffentliche Wände geschmiert worden waren, haben Presse und Politiker aufgeschrien. Es wurde protestiert, und die Schmierereien wurden unverzüglich entfernt. Seit Monaten jedoch kann jeder, der in Ahrensburg daran vorbeikommt, lesen: „FTP!“ Und was das bedeutet, brauche ich dem Bürgermeister wohl nicht zu erklären.

Das Eigenartige: Es ist nichts davon in den Medien zu lesen. Und weder im Rathaus noch am Runden Tisch oder in der Stadtverordneten-Versammlung wird dieser Tat eine Beachtung geschenkt. Vermutlich denken alle: „Die Polizei ist doch stark genug, sich allein gegen solche Diskriminierung zu wehren!“

Wenn die Stadt Ahrensburg ihre Überwachungskräfte nur auf parkende Autos konzentriert, dann ist etwas faul in der Stadt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass an der Wand vom Rathaus die Parole “Fuck Beamte!” stehen würde, ohne dass das sofort beseitigt wird und einen Niederschlag fände in der Presse. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Januar 2021

Wurde das 3. Buch Abendblatt klammheimlich zur Makulatur?

“Die FUNKE Mediengruppe ist am Dienstag, 22. Dezember 2020, Opfer eines externen Hackerangriffs geworden”, hat der Verlag gemeldet. Seitdem erscheint das 3. Buch Abendblatt nicht mehr, also die Stormarn-Beilage. Stattdessen bekommt der Leser einen Teil im Blatt, der überschrieben ist: „Aus der Region“. Und diese “Region” geht weit über Stormarn hinaus.

Nun könnte der Leser denken, dass das immer noch die Folgen des Hackerangriffs sind. Was aber gäbe es dann für einen Grund für den Verlag, die Beiträge der Stormarn-Beilage nicht online zu veröffentlichen? Dort aber erscheinen nur wenig Berichte aus Stormarn, die ergänzt werden mit anderen Beiträgen „aus der Region“.

Als der Verlag bekanntgegeben hat, dass der Stormarn-Redaktionsleiter Hinnerk Blombach die Redaktion der „Bergedorfer Zeitung“ übernimmt, die im Impressum vom Hamburger Abendblatt allerdings als “Regionalausgabe Bergedorf” angegeben wird, da keimte ein Verdacht in mir auf. Und dieser Verdacht fand neue Nahrung, als ein Szene-Leser mich gestern fragte, ob die Funke Mediengruppe den Hackerangriff womöglich dazu benutzt, die Regionalbeilage Stormarn sang- und klanglos einzustellen.

Hinzu kommt, dass der Verlag den Lesern in Stormarn einen “Stormarn-Newsletter” kostenlos anbietet mit Berichten aus “Stormarn und Umgebung”. Und wer darüber nachdenkt, der fragt sich: “Warum tut Funke das…?” Will man sämtliche Regionalausgaben einstellen und durch einen Newsletter ersetzen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Januar 2021

Straßenlaternen in der Stadt, die am hellen Nachmittag eingeschaltet sind

Gestern gingen wir spazieren, und zwar um den Block, wie man so sagt. Und wir sahen, dass am frühen Nachmittag die Straßenlaternen geleuchtet haben. Wobei die Vokabel “geleuchtet” eigentlich unzutreffend ist, denn diese Funzeln leuchten nicht, sie glimmen nur.

Das Licht dieser Laternen ist am Tage genauso unnötig wie in der Nacht. Denn das Licht fällt in der Dunkelheit nicht dahin, wo es sollte, nämlich auf die Straße und vor allem auf den Radfahrweg wie auch auf dem Bürgersteig. Und ich hoffe, dass es sich hier wenigstens um Solarlampen handelt, denn sonst wären diese Laternen eine Vergeudung von Energiekosten für den städtischen Haushalt.

Und so frage ich: Warum hat man überhaupt Straßenlaternen aufgestellt, die so nutzlos sind für Verkehrsteilnehmer wie ein Glühwürmchen auf dem Lenkrad?! Sollen wir Bürger in der Nacht vielleicht mit Taschenlampen spazierengehen? Und wer nachts auf dem Fahrrad unterwegs ist, für den genügt eine einfache Fahrradlampe nicht mehr, der benötigt einen Scheinwerfer für seinen Drahtesel. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Januar 2021

Wovor haben Stadtverordnete in Ahrensburg wirklich Angst?

Heute erklärt der Grüne Stadtverordnete Benjamin Stukenberg den Bürgern im MARKT: „Internetübertragung ist keine Lösung“ – jedenfalls nicht für Ahrensburg. Womit gemeint ist, dass die Übertragungen der Sitzungen unserer “Regierung” nicht im Internet übertragen werden sollen, so wie das anderen Ortes schon längst problemlos passiert.

Die Problematik sieht Stukenberg darin, dass es möglich ist, die Inhalte aus dem Internet zu kopieren und so zusammenzuschneiden, sodass gefälschte Aussagen entstehen. Und daraus werden von Rechtsextremen dann Hetzkampagnen gefertigt mit „Beschimpfungen und Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen“. Dass so etwas passiert ist, erklärt der Grüne mit einem Fall aus dem Jahre 2015, wo es angeblich eine Grüne Abgeordnete in der Hamburger Bürgerschaft am eigenen Leibe hatte erleben müssen.

Natürlich ist so etwas möglich. Selbst als Martin Höfling mit Ahrensburg-TV die Statements der Politiker aus dem Marstall ins Internet übertragen hat, wären Manipulationen von dritter Seite möglich gewesen. Aber nichts ist passiert. Und wenn die Gefahr wirklich so groß ist, wie der Grüne befürchtet, dann dürfte auch kein Fernsehsender mehr eine Rede von Politikern übertragen und nirgendwo würde noch ein Podcast laufen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Januar 2021

Home & Cook-Laden nicht mehr verfügbar seit 24.05.2019

Seit einer Ewigkeit steht der Laden neben dem CCA, wo früher mal Home & Cook residiert hat, gähnend leer. Und die Firma Schacht Immobilien, die dieses Lokal im Internet angeboten hat mit den Vokabeln: „Ladenfläche Ahrensburg // TOP Innenstadtlage ! …direkt neben C&A – DEPOT und City-Center!!“…

…diese Firma hat dazu vermerkt: „Nicht verfügbar seit 24.05.2019“ – siehe die Abbildung!

Was hat das zu bedeuten? Ist diese Ladenfläche in der Rampengasse seit dem 24. Mai 2019 vermietet? Oder soll der Laden seit dem 24. Mai 2010 leerstehen wie die Tiefgarage des Herrn Luserke unter dem Rathausplatz…?

Interessant ist die „Miete pro Monat“, die von der Immobilienfirma mit 4.950 € angegeben wird. Das wird den gemeinen Bürger erschrecken, aber vermutlich nur wenig sagen. Deshalb sage ich es an dieser Stelle und also lautend: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Januar 2021

Es gibt Journalisten, die arbeiten am Schreibtisch. Manche von ihnen auch am Abschreibtisch.

Die Polizei veröffentlicht aktuelle Berichte aus dem sogenannten Blaulicht-Milieu online auf dem Presseportal. Dort kann jeder Bürger sie lesen – aktuell und kostenlos. Das tut auch Janina Dietrich von der Stormarn-Redaktion Abendblatt. Und danach schreibt sie diese Meldungen um, sucht aus dem Archiv ein passendes Symbolbild und stellt es online.

Würde die Reporterin die Meldungen der Polizei recherchieren und ergänzen, vielleicht sogar mit “echten” Fotos, dann wäre es okay. Aber die junge Dame muss für das, was sie tut, nicht mal im Redaktionsbüro in der Großen Straße sitzen, das kann sie auch im Homeoffice erledigen.

Schöner noch: Hätten wir jetzt Sommer und weder Corona noch Lockdown, dann könnte die Abendblatt-Mitarbeiterin mit einem Laptop am Strand der Ostsee sitzen und die gleiche Arbeit von dort aus erledigen. Und noch viel schöner: Sogar von den Kanarischen Inseln oder den Malediven aus kann man sowas tun, ohne dass der Leser in Stormarn es bemerken würde. Und in der Zentralredaktion in Hamburg vermutlich auch nicht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Januar 2021