Über das Gütesiegel für die BürgerStiftung und die 5-Sterne-Bewertung bei Google

Der Bürger kann online ein „Ahrensburg-Portal“ lesen, wo es so spannend zugeht wie auf dem städtischen Friedhof nach Eintritt der Dunkelheit. Es werden auf diesem Portal hauptsächlich Pressetexte wiedergegeben. Und Polizeiberichte über Einbrüche, die auch in Wentorf stattgefunden haben, also im Kreis Herzogtum Lauenburg. Und dann wird dort  Werbung veröffentlicht, wobei der Teufels-Club in Bargteheide seit Heiligabend keine werbliche Erwähnung mehr findet auf dem „Ahrensburg-Portal“. Scheint so, dass ein möglicher Werbevertrag mit Ende 2019 ausgelaufen ist.

Betreiber vom „Ahrensburg-Portal“ ist eine Firma Stifter-Service GmbH & Co. KG in Ahrensburg. Inhaber dieser Firma ist der NDR-Mitarbeiter Dr. Michael Eckstein, der in Ahrensburg auch noch drei Stiftungen betreibt, u. a. die BürgerStiftung Region Ahrensburg, mit der Eckstein ein soziales Deckmäntelchen über sein kommerziell betriebenes „Ahrensburg-Portal“ ausbreitet, vermutlich wegen der Akquise von Werbung.

Und dann habe ich diesbezüglich noch einen Verdacht: Auf dem „Ahrensburg-Portal“ wird auch Werbung gemacht für das Ehrenamt als solches – Stichwort: „Ehrenamt online“ –  also quasi eine Förderung des Ehrenamtes. Hierzu schrieb ich schon vor zwei Jahren auf Szene Ahrensburg, dass die AWO mit dem Projekt „Engagierte Stadt“ das Ehrenamt fördert und dafür öffentliche Mittel bekommt, und zwar einige Tausende an Euro für wenig Arbeit. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Januar 2020

Verwaltung und Politik geben unser Geld mit vollen Händen aus. Und die Armut in der Stadt steigt kontinuierlich.

Zwischen City Center Ahrensburg und dem italienischen Restaurant Le Delizie ist die Ahrensburger Tafel eingezogen, also in die Große Straße, wo zuvor eine Pizzeria gewesen ist und daneben das China-Restaurant New Long residiert. Und daneben OK-Pizza. Also kann man hier schon von einer „Gastro-Meile“ sprechen, zumal wenn ins CCA auch noch das seit Monaten angekündigte italienische Restaurant einzieht.

Abbildung frei nach Abendblatt

Ein lesenswerter Beitrag steht heute im 3. Buch Abendblatt. Dort erfährt der Leser, dass die Tafel ein neues Quartier suchen musste, weil das Bei der Alten Kate baufällig gewesen ist. Und die Miete für den neuen Laden in der Großen Straße ist 300 Euro höher als in der alten Ausgabestelle. Und: Die Zahl der Lebensmittelempfänger steigt. Die Zeitung schreibt: „Immer mehr Rentner und Alleinerziehende unter den Kunden.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Januar 2020

Hallo, Herr Bauamtsleiter Peter Kania – haben Sie auch heute wieder einen gemütlichen Tag im Büro…?

Gerade komme ich zurück aus der Innenstadt. Auf dem Parkplatz Alte Reitbahn habe ich gegen 10 Uhr den letzten freien Stellplatz für mein Auto erwischt. Und ich erkläre an dieser Stelle, dass ich kein Parkticket gezogen habe. Und das tat ich nicht ohne Grund.

Es dürfte nämlich nicht unbekannt sein, dass dieser Platz allen Bürgern von Ahrensburg gehört. Genauso wie das Rondeel. Und: Wenn Sie sich auf eine Bank am Rondeel setzen, also quasi dort parken: Bezahlen Sie dann auch eine Gebühr dafür? Also quasi Kurtaxe…?

Der eigentliche Grund, warum ich heute kein Ticket gezogen habe: Ich bin auf der Alten Reitbahn voll in die Schlaglöcher gefahren. Genauer: Nicht Schlaglöcher, sonder Kuhlen sind es dort. Und das Gemeine daran ist, dass man, weil die Kuhlen mit Regenwasser gefüllt sind, aus dem Auto heraus nicht immer erkennt, wie tief diese Krater sind.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Januar 2020

Eine Anschlag auf die Polizei, der nicht zu Protesten führt

Mal angenommen, meine lieben Mitbürger, auf einer öffentlichen Sitzbank am Rande einer Straße in Ahrensburg hätte ein Rassist an die Lehne geschrieben: „!Fuck Ausländer!!!“ Was würde daraufhin passieren? Es würde vermutlich im 3. Buch Abendblatt veröffentlicht werden. Und dann gibt es eine Demo, angeführt vom Stadtverordneten Ali Haydar Mercan (Die Linke) und seinen Antifa-Freunden.

Klar, ein Protest gegen Ausländerfeindlichkeit ist grundsätzlich gut, denn wir brauchen in Deutschland weder Rassisten noch rechts- oder linksradikale Parolen an den Wänden von Häusern und öffentlichen Einrichtungen unserer Stadt. Denn das hat mit Recht auf Meinungsfreiheit absolut nichts zu tun.

Und dann steht da eine Bank am Rande einer Straße in unserer Stadt. Auf der Lehne steht: „!Fuck Polizei!!!“ – siehe die Abbildung! Und das hat bis heute zu keinerlei Protest geführt. Darüber steht auch nichts im 3. Buch Abendblatt, und es gibt auch keine Demo in der Innenstadt gegen Hass und Hetze auf unseren Staat. Vermutlich, weil alle, die daran vorbeigehen, es einfach übersehen und die Beschriftung für ein ganz normales Zeichen unserer unruhigen Zeit halten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Januar 2020

Wie Janina Dietrich (3. Buch Abendblatt) ihre Leser mit einseitiger Aussage hinters Licht führt

„Das ist los in der Region“, heißt die tägliche Rubrik im Stormarnteil vom Hamburger Abendblatt mit der Unterzeile: „Tipps und Termine der Redaktion“. Letzteres ist insofern falsch, da zwar die Tipps von der Redaktion stammen, die Termine aber nicht. Und dann verbreitet Janina Dietrich heute die Empfehlung eines Ingenieurbüros, dass Ahrensburg eine Tiefgarage hinter dem Rathaus bauen sollte statt ein Parkhaus am anderen Ende. Begründung: „vor allem aus stadtbaulichen und finanziellen Gründen“.

Abb. frei nach HA

Der Auftraggeber des Ingenieurbüros (Name und Firmensitz werden nicht verraten) ist die Stadt Ahrensburg, sprich: Bauamtsleiter Peter Kania. Und bevor die Empfehlung des Ingenieurbüros bekanntgeworden ist, hat der Bauamtsleiter seine Meinung schon ausposaunt. Und möglicherweise hat Kania dem Ingenieurbüro auch den Auftrag für eine Tiefgarage in Aussicht gestellt, woraus die alte Bauernregel resultiert: „Wess‘ Brot ich ess‘, des Lied ich sing‘!“ 😉

Die Tatsache, die Janina Dietrich verschweigt: Ein Parkhaus ist für die Stadt Ahrensburg erheblich günstiger, weil der Ahrensburger Kaufmann Matthias Timm es auf eigene Kosten neben dem Stormarnplatz errichten will. Ein Stadtverordneter, der hier trotzdem für eine Tiefgarage stimmt, handelt verantwortungslos im Interesse von Stadt und Bürgern. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Januar 2020

Wie die Stadt Ahrensburg regiert wird (3. Teil): Falsche Entscheidungen der Politik und bessere Alternativen

Repetitio est mater studiorum. Das ist eine der wenigen Weisheiten, die mir noch aus dem Lateinunterricht in der Stormarnschule in Erinnerung geblieben sind. Es bedeutet: Wiederholen ist die Mutter des Studierens. Außerdem erinnere ich: Audiatur et altera pars. Was meint: Man höre auch die andere Seite! Und deshalb wiederhole ich heute ein paar Themen, über die ich bereits in Vergangenheit geschrieben habe, damit sie von Verwaltung und Politik studiert werden können und damit auch die andere Seite gehört wird, nämlich die Meinung eines alteingesessenen Ahrensburger Bürgers.

In diesem Blog-Eintrag komme ich zurück auf falsche Entscheidungen der Ahrensburger Stadtverordneten. Falsch aus meiner persönlichen Sicht; und ich zeige Alternativen und bringe Visionen, die meiner Meinung nach für Ahrensburg sehr viel sinnvoller sind. Und nota bene: Alle falschen Entscheidungen der Politiker gehen zu Lasten der Bürger und der städtischen Finanzen! Geld, das für wirklich notwendige und wichtige Dinge ausgegeben werden sollte – Stichworte: Schulen, Kita, Kinderarmut und sozialer Wohnungsbau. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Januar 2020

Weiß unser Herr Bürgermeister überhaupt, wovon er redet?

Gestern war Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg im Marstall. Laut Bericht im 3. Buch Abendblatt waren dort nur „rund 300“ Ahrensburger hingekommen, von denen sich Reporter Filip Schwen vermutlich die Personalausweise hat zeigen lassen um zu wissen, dass es tatsächlich auch alles „Ahrensburger“ waren und nicht ein paar „Zugereiste“ von nah und fern darunter gewesen sind. Und seinen Bericht überschreibt die Redaktion mit der Schlagzeile: „Bürgermeister: ‚Der Bahn mit breitem Kreuz entgegentreten’“.

Ölgemälde frei nach Abendblatt-Vorlage

Was der Bürgermeister mit dem angeführten Zitat meint: Ahrensburg soll sich gegenüber der Bahn stark machen, dass die sechs Meter hohen Lärmschutzwände nach dem Bau der S 4 nicht in Ahrensburg errichtet werden. Das ist natürlich ein Witz genauso wie die frühere Aussage von Michael Sarach, dass man doch bitte schön die bestehenden Gleise tieferlegen soll, um den Lärm der Donnerzüge in der „Galerie der Hände“ verschwinden zu lassen.

Richtig ist: Der Bahn muss überhaupt niemand mit breitem Kreuz entgegentreten. Wenn die Stadt die Lärmschutzwände nicht will, so genügt ein betreffendes Schreiben der Stadt Ahrensburg, und die Bahn baut dann eben keine Lärmschutzwände, basta, Ende, aus! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Januar 2020

Wie die Stadt Ahrensburg regiert wird (2. Teil): Kinder in Armut aber Skater-Anlage für 5,1 Millionen € plus Baukosten

Es ist immer wieder erstaunlich zu verfolgen, wie verantwortungslos gewisse Beamte und Politiker der Stadt mit dem Steuergeld der Bürger umgehen. So ist an diesem Wochenende im 3. Buch Abendblatt zu lesen: „Stormarnplatz: Parkhaus teurer als Tiefgarage“. Diese Aussage kommt aus dem Rathaus, ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Und wer die halbe Wahrheit erzählt, der verbreitet eine ganze Lüge.

Ahrensburger Rathaus im Grünen mit angrenzender Rasenfläche (Foto: Szene Ahrensburg)

Richtig ist: Die angedachte Tiefgarage unter dem Stormarnplatz soll angeblich für 6,9 Millionen Euro realisiert werden können. Und ein mögliches Parkhaus am anderen Ende des Platzes? Das würde die Stadt nachweislich 0,0 Euro kosten. Denn die Baukosten für ein Parkhaus in Höhe von 8,6 Millionen Euro würde der Ahrensburger Kaufmann Matthias Timm (Kaufhaus Nessler) übernehmen, wenn die Stadt ihm den Weg für den Bau eines Parkhauses frei macht, das möglicherweise so groß sein könnte, dass dort bis zu 800 Fahrzeuge untergebracht werden könnten, womit das ganze Parkplatzproblem in der Stadt ein für alle Mal beendet sein dürfte und auch eine Tiefgarage überflüssig machen würde.

Frage zwischen den Absätzen: Vielleicht ist es jetzt mal wieder an der Zeit für ein Bürgerbegehren wie damals beim Kastenschnitt der Linden in der Großen Straße…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Januar 2020

Wie die Stadt Ahrensburg regiert wird: Eine Firma, in der viele entscheiden aber niemand die Verantwortung trägt (Teil 1)

In jeder Firma gibt es Menschen, die dort das Sagen haben.  Inhaber, Geschäftsführer oder Abteilungsleiter – männlich genauso wie weiblich – treffen Entscheidungen und tragen dafür auch die Verantwortung. Der Firmeninhaber ohnehin, denn es ist seine Firma. Und die Mitarbeiter seiner Firma sind verantwortlich für das was sie tun. Und wenn sie gute Arbeit machen, dann wächst und blüht das Unternehmen und die Gehälter und soziale Sonderleistungen steigen. Und wenn die Arbeit mangelhaft ist, dann müssen Mitarbeiter, die nachweisbar schlechte Leistungen erbracht haben, mit Kündigungen rechnen. Und wenn die Firma wirtschaftlich am Ende ist, dann trifft es alle, vom Inhaber bis zur Aushilfe. Doch für die Schulden des Unternehmens haften muss allein der Inhaber.

Symbolabbildungen: Was Ahrensburger Stadtverordnete nicht wissen müssen

Ganz anders ist das bei der Firma Stadt Ahrensburg. Da sitzen im Firmengebäude, dem Rathaus, hauptsächlich Beamte. Und egal, ob sie gut oder schlecht arbeiten: Sie sind unkündbar bis an ihr Lebensende, wenn sie in die Pension geschickt werden. Nicht einmal Gehaltskürzungen müssen sie befürchten. Genauso wie auch der Leiter der Verwaltung, den man Bürgermeister nennt. Selbst der trägt keinerlei Verantwortung für seine Arbeit, denn alle wichtigen Entscheidungen werden ihm von 40 Stadtverordneten abgenommen. Damen und Herren, die persönlich null Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen. Sie können darum entscheiden nach Lust und Laune und selbst mit knapper Mehrheit. Und nicht zuletzt auch nach Vorgaben in der Fraktion, bzw. gemäß der politischen Parteispitze in Kiel.

Und wenn’s schief geht in der Firma Stadt Ahrensburg, dann entschuldigen sich die Stadtverordneten damit, dass sie ja nur ehrenamtlich tätig gewesen sind. Und wenn’s ihnen zu brenzlig geworden ist, dann kandidieren sie bei der nächsten Kommunalwahl einfach nicht mehr. Oder sie werden vom Bürger abgewählt und gehen fortan in ihrer Freizeit spazieren. Zum Beispiel in einem urbanen Stadtpark, der in Ahrensburg genau zu diesem Zweck hinterm Rathaus errichtet werden soll – oder kennen Sie einen anderen Grund? Und für die Schulden, die sie in der Stadt hinterlassen, haften die Bürger, sprich Steuerzahler. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Januar 2020

14. Ahrensburger Musik-Nacht: Vom Holzland ins Wasserbad

Am 16. Mai 2020 findet in Ahrensburg die 14. Musik-Nacht von Felizitas Schleifenbaum (vormals Thunecke) statt. Und schon heute wird das Ereignis plakatiert. Zum Beispiel im badlantic, wo das Plakat – siehe die Abbildung! – dreifach im Eingangsbereich klebt. Und: Das stadteigene badlantic ist auch eine Karten-Verkaufsstelle der Firma ft management, was bedeutet: Städtische Mitarbeiter müssen Eintrittskarten für eine private Firma verkaufen.

Aber auf dem Plakat steht noch etwas, nämlich: „Eröffnung im badlantic“. Das ist ungewöhnlich, denn bisher kannten wir die Eröffnung der Musik-Nacht traditionsgemäß im Holzland Wulf. Und wie das Ahrensburg-Portal informiert, gab es in Ahrensburg bereits die „35. Musiknacht“ – siehe die nachfolgende Abbildung rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Januar 2020