Wanted: Bei Lidl wird eine Person gesucht!

Genauer: Es wird ein „Filialleiter (w/m) gesucht“. Was meint: Gesucht wird ein Transgender, also eine Person sozialen Geschlechts. Und wie der/die Gesuchte ausschaut, sehen wir im Bilde an der Kasse, und zwar bei Lidl in der Hamburger Straße: Wie Conchita Wurst ungeschminkt und mit Kurzhaar und Brille.

Warum der abgebildete Filialleiter (m/w) gesucht wird, weiß ich nicht. Vielleicht hat er etwas ausgefressen, hat womöglich einen Joghurt aus dem Regal genascht ohne zu bezahlen. Und als er dabei erwischt wurde, ist er geflohen, woraufhin der Arbeitgeber zur Fahndung seines Filialleiters aufgerufen hat – siehe das Fahndungsdisplay am Kassenband!

Anders betrachtet: Um Personalwerbung mit einem Symbolfoto kann es sich hier ja wohl nicht handeln, denn solche Werbung hat heutzutage geschlechtsneutral zu erfolgen. Was bedeutet: Lidl hätte hier nicht nur ein Geschlecht abbilden und das Frauenbild weglassen dürfen, weil damit der Eindruck entsteht, hier werde bevorzugt ein Mann bzw. Transgender als Filialleiter gesucht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Dezember 2018

Homepage der Stadt Ahrensburg: Stormarn-Parkplatz ist belegt und das Rondeel wurde unterbelichtet

Die Stadt Ahrensburg im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein hat neue Fotos auf ihre Homepage gestellt. Eines dieser neuen Fotos zeigt die Stadt aus der Vogelperspektive. Eine Panorama-Aufnahme aus der Jahreszeit, als die Bäume noch grün waren – siehe die Abbildung!

Der Casus Belli, warum ich dieses Foto hier abbilde, ist das Teilstück, das ich noch einmal in Vergrößerung abgebildet habe, nämlich den Stormarn-Parkplatz, der hinter dem Rathaus versteckt ist. Und wir erkennen, dass dieser Platz im Moment der Aufnahme zur Hälfte beparkt ist. Nein, nicht mit den Autos der Bürger, sondern mit den Fahrzeugen von einem Zirkus, der dort auch sein Zelt errichtet hat – wenn Sie sich das bitte mal anschauen wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Dezember 2018

Mein Wort zum Sonntag: Der Propst schreibt über Bibel, Flüchtlinge, die CDU und eine geheimnisvolle Botschaft über zwei Verlobte auf der Suche nach einer Herberge

An diesem Wochenende können wir im Anzeigenblatt MARKT das „Wort zum Sonntag“ von Hans-Jürgen Buhl lesen, dem Propst im Kirchenkreis Hamburg-Ost. In diesem seinem Wort zum Sonntag hat der Kirchenvertreter sich schon vor der Wahl zum CDU-Vorsitz politisch geäußert, und zwar  gegen den Christdemokraten Friedrich Merz und im Rahmen seines Themas, das da lautet: „Das Buch der Flucht“.

In seinem Beitrag macht Buhl im Werbeblatt kollegial Werbung für ein Buch eines ehemaligen pröpstlichen Kollegen, wo dieser versucht, „die Bibel als ein Menschheitsbuch vorzustellen, in dem es von Anfang bis Ende um Vertreibung, Flucht, Exil, Migration, Rückkehr, Heimatverlust und Heimatsuche geht“. Und diese sieben Begriffe werden mit dem Zitat quasi in ein und denselben Topf geworfen.

Richtig ist: Heute werden Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Doch hier sieht Buhl im Sinne des Buchautors eine Parallele mit der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Die ersten beiden Menschen wurden jedoch vom lieben Gott vertrieben wegen ihres Ungehorsams. Was also soll der töricht konstruierte Zusammenhang mit der Vertreibung von Menschen in heutiger Zeit?!  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Dezember 2018

Sparkasse Holstein macht wenig Appetit in ihrer Werbung

Denken Sie eigentlich über Werbung nach? Ich meine, wenn Sie eine Anzeige vor sich haben und das Bild sehen und womöglich sogar den Text lesen. Wie zum Beispiel das Inserat der Sparkasse Holstein, das heute im 3. Buch Abendblatt erschienen ist. Und weil das Inserat für mich der Fragen würdig ist, gehe ich der Fragwürdigkeit einmal nach.

Wir sehen einen fliegenden Hamburger und lesen: „Anders als andere Hamburger.“ Wer dabei an McDonald’s oder BurgerKing denkt, denkt falsch. Gemeint ist nämlich nicht der Hamburger zum Reinbeißen, sondern die Hamburger Sparkasse zum Geld verwalten, also der Wettbewerber der Sparkasse Holstein. Und die bildliche Metapher sagt: Bei der Sparkasse Holstein bekommen Sie mehr als bei der Hamburger Sparkasse. Das Gleichnis im Symbolbild zeigt: Fleisch im Brötchen mit Käse und Salat bei der Haspa, während die Sparkasse Holstein noch einen gegrillten Fisch dazwischen legt. Allerdings: Es gibt bei der Sparkasse Holstein weder Senf noch Ketchup oder eine Soße, ohne die ein Hamburger gar kein Hamburger ist sondern ein belegtes Brötchen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Dezember 2018

Presseschau: Der Mörder ist immer der Gärtner

Von Reinhard Mey wissen wir, dass der Mörder immer der Gärtner ist. Und aus einer aktuellen Nachricht der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblut erfahren wir, dass die Gärtner nicht nur morden, sondern dass sie auch noch Schmuck stehlen.

aus: Hamburger Abendblatt online

Das Besondere daran ist, dass die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt anhand eines Symbolbildes erklärt, wie die Gärtner den Schmuck von einem alten Ehepaar gestohlen haben: per Laubsauger – siehe die Darstellung!

Das nehme ich zum Anlass, meine diesbezügliche Warnung auszusprechen: Liebe Mitbürger, verstecken Sie Ihren wertvollen Schmuck niemals im Garten unter dem Herbstlaub! Da haben die Gärtner nämlich leichtes Spiel, unauffällig an ihre Beute zu kommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Dezember 2018

Ahrensburg: „Von einer solide aufgestellten Stadt zur höchstverschuldeten Kommune Stormarns“

In der Stadtverordneten-Versammlung ist einmal folgender Ausspruch entstanden: „Ahrensburg hat kein Einnahmeproblem – Ahrensburg hat ein Ausgabenproblem“. Was meint: Die Stadt hat gute und steigende Einnahmen durch Gewerbesteuern, aber die Verwaltung gibt mit Hilfe der Politiker weit mehr Geld aus als die Einnahmen es einem vernünftigen Kaufmann erlauben würden. Und „Ahrensburg macht viel mehr Schulden als bisher geplant“, so berichtet es uns heute das 3. Buch Abendblatt – siehe Abbildung!

Ich zitiere aus dem Beitrag einen Absatz, der die ganze Misere in zwei Sätzen offenbart: „’Noch mehr Sorge machen die enormen Investitionspläne der Jahre 2020 bis 2022, die nur zu realisieren sind, wenn wir Jahr für Jahr Kredite von zehn Millionen Euro aufnehmen werden’, sagte Egan. Ahrensburg würde von einer solide aufgestellten Stadt zur höchstverschuldeten Kommune Stormarns.“

Warum diese bewusste Verschuldung? Schuld daran sind nicht zuletzt die gewaltigen Investitionen der Stadtwerke Ahrensburg. Ein städtisches Unternehmen, das in meinen Augen bereits seit längerer Zeit ziemlich irre geführt wird und als freies Wirtschaftsunternehmen vermutlich schon längst in Konkurs gegangen wäre. Stattdessen geht Horst Kienel, pensionierter Beamter der Stadt und immer noch Geschäftsführer der Stadtwerke Ahrensburg, dort in die Vollen, investiert Millionen in den Ausbau des Glasfasernetzes und hat Nahwärmenetze angekauft. Mit Millionen Geldern, die er nicht erwirtschaftet hat, sondern die von der Stadt durch Kredite finanziert werden müssen. Und Verwaltung und Politiker haben das fröhlich abgenickt ohne zu hinterfragen, ob und wann hier jemals ein Return on Investment erfolgen kann. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Dezember 2018

Der MARKT ist nicht von gestern, sondern von vor 13 Tagen

Am 22. November 2018 war Einwohnerversammlung in Ahrensburg. Und heute – also 13 (dreizehn) Tage danach –  steht der Bericht darüber im MARKT. Damit beweist das Annoncenblatt, dass die redaktionellen Beiträge nicht so wichtig sind wie die Annoncen. Und die sehen in dem redaktionellen Umfeld dann auch ziemlich alt aus.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Der MARKT schreibt in seinem Betrag: „Roland Wilde, Bürgervorsteher der Stadt Ahrensburg, begrüßte gemeinsam mit Bürgermeister Michael Sarach die Gäste und gab einen Einblick in die Ergebnisse der vergangenen Einwohnerversammlung. So wurde zum Beispiel Schallschutzwänden an der Bahnstrecke zugestimmt…“

Wer welchen Schallschutzwänden an der Bahnstrecke zugestimmt haben soll, erfahren wir nicht. Die letzte Information, die offiziell veröffentlicht wurde, waren 6 Meter hohe grüne Wände, die unsere Innenstadt durchtrennen sollten und an Hässlichkeit nicht mehr zu überbieten waren. Und denen wurde zugestimmt…? Nicht von mir, meine lieben Mitbürger! Oder haben Sie vielleicht mehrheitlich zugestimmt…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2018

Sicherer Datenschutz: Zeitung lesen auf Papier statt online

Gerade wollte ich meine heutige Presseschau machen, sprich das 3. Buch Abendblatt online lesen, da wurde ich dabei gestoppt. Sowohl Safari als auch Chrome verweigerten mir den Zugang zu meinem abonnierten E-Paper Abendblatt – siehe die Abbildungen!

Möglicherweise will man meine persönlichen oder finanziellen Informationen stehlen, erklärt Safari. Und Google Chrome informiert, dass Hacker versuchen könnten, meine Daten zu stehlen, sprich: Passwörter, Nachrichten oder Kreditkartendaten.

Ja, so ist das Zeitungslesen im digitalen Zeitalter: Man kann dabei nie so ganz sicher sein. Also bin ich zur Zeitungsrolle gegangen und habe mir das gedruckte Hamburger Abendblatt ins Haus geholt. Und dann die wichtigste Meldung aus Ahrensburg gelesen und also lautend: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2018

Der City-Parkplatz bleibt frei, die Stadt zahlt für den HVV

Ich werde nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass mitten in der Stadt Ahrensburg ein Parkplatz ist, der nur sporadisch belegt wird. Es ist dieses der Platz hinter dem Rathaus, wo allein Zirkusunternehmen mit großen Transportfahrzeugen und auch mit Wohn- und Personenwagen des fahrenden Volkes parken dürfen. Der gemeine Bürger hat hier keine Zufahrt mit seinem Pkw. Eine vernünftige Begründung dafür gibt es nicht – zumindest kenne ich keine.

City-Parkplatz Ahrensburg (Symbolbild)

Wäre es nicht sinnvoll, würde die Stadt Ahrensburg diesen Parkplatz wenigstens im Weihnachtsmonat auch für ihre Bürger freigeben?! Und für Autofahrer, die von auswärts in die Stadt kommen, um hier Weihnachtsgeschenke einzukaufen?! Die Menschen könnten dann bequem shoppen und das Eingekaufte zwischendurch im Auto ablegen, um weiter unbeschwert einzukaufen.

Aber nein, das wäre natürlich zu einfach! Stattdessen nimmt die Verwaltung viel Geld in die Hand und wirft es dem HVV in die Firmenkasse. Damit Busse die Menschen an den Samstagen gratis befördern sollen, weil die selber zu arm sind, sich einen Fahrschein zu kaufen. Sogar die, die eine Zeitkarte haben, werden gratis befördert 😉 . Und auch diejenigen, die ohnehin den Bus selbst bezahlt hätten. Dass durch diese Ausgaben der Stadt mehr Menschen mit dem Bus fahren, ist nur schwer erkennbar. Und recherchiert hat es von der Stadt wohl auch niemand, was schon sehr bedenklich ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Dezember 2018

S4: Die Abendblatt-Redaktion informiert heute deutlicher

Die S4 wird den Einwohnern von Ahrensburg als etwas ganz Tolles verkauft. In meinen Augen: Toll wie Tollhaus. Zum einen wird diese S-Bahn von Ahrensburg nach Hamburg sehr viel länger brauchen als die Regionalbahn. Zum anderen wird die S4 nur gebaut, weil man die derzeitigen Gleise der Regionalbahn für die Güterzüge benötigt, die dann durch Ahrensburg donnern werden. Dass die Stadt dagegen begründeten Einspruch erhoben hat, ist mir nicht bekannt.

aus: Hamburger Abendblatt

Die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt geht auf dieses Thema bis heute nur sehr verhalten ein ohne die Leser ausreichend zu informieren.  Aber die Redaktionskollegen in Hamburg haben heute einen Beitrag veröffentlicht mit der Überschrift: „Die Angst der Anrainer vor dem Bau der S4“ – siehe die Abbildung! Und da wir Ahrensburger auch Anrainer sind, habe ich ein paar Passagen aus dem Artikel von Edgar S. Hasse herausgepickt und bringe sie an dieser Stelle zum Immer-wieder-nachlesen.

„Darüber hinaus werden zwischen Hamburg-Hauptbahnhof, Wandsbek, Rahlstedt und Ahrensburg künftig mindestens doppelt so viele Güterzüge fahren wie bisher, teilweise sind sie 835 Meter lang. Dieses Projekt heißt „Schienenanbindung der festen Fehmarnbelt-Querung“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Dezember 2018