Frechheit: Kunden der Stadtwerke bekommen von der Stadt eine Vorzugsbehandlung

Ist es Ihnen vielleicht auch schon so ergangen: Sie fahren mit Ihrem Auto suchend durch die Innenstadt, um einen Abstellplatz zu finden. Und dann sehen Sie, dass da ein Platz auf einem öffentlichen Parkplatz frei ist. Sie fahren hin und müssen erkennen: Hier dürfen Sie nicht mehr parken. Weil dieser öffentliche Parkplatz für die Kunden einer städtischen Firma reserviert ist, nämlich für die Stadtwerke und deren E-Ladesäule.

Dem 3. Buch Abendblatt habe ich entnommen, dass in Ahrensburg 59 Elektroautos angemeldet sind. Und für diese 59 Autos gibt es nun bereits 6 Tankstellen auf Parkplätzen in der Stadt. Und weil jede Ladesäule zwei Parkplätze blockiert, sind das inzwischen 12 Parkplätze, die in bester Innenstadtlage ersatzlos wegfallen und die meiste Zeit leerstehen.

Werfen Sie einen Blick auf das Foto! Hier, auf dem Rathausplatz, ist das Parkproblem am größten und ganz besonders zur Marktzeit. Und nun hat die Verwaltung beschlossen, zwei der dringend benötigten Plätze für die Stadtwerke und deren Kunden zu blockieren. Und die dürfen dort mit Parkscheibe parken, und zwar bis zu drei Stunden lang. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. April 2019

Wer nicht hören will, der sollte keine Hörgeräte verkaufen!

Eine Firma mit Namen Hörgeräte Kersten behauptet: „Mit Oticon Opn S brechen wir jetzt Gesetze der Physik“. Was natürlich Hokuspokus ist. Denn physikalische Gesetze sind Naturgesetze. Und ein Naturgesetz, das gebrochen werden kann, ist gar kein Naturgesetz.

Richtig ist dagegen, dass Hörgeräte Kersten ein anderes Gesetz bricht, nämlich ein Gesetz der Werbung. Und dieses Gesetz lautet: Wenn Du den potentiellen Kunden in Deinen Laden holen möchtest, wo er Dein Angebot finden kann, dann sage ihm auch, wo Dein Laden zu finden ist. Sonst ist Deine Werbung für ein Haustier, nämlich für die Katz.

Dass Hörgeräte Kesten weder Adresse noch Telefonnummer oder eine Online-Kontaktmöglichkeit angibt, beweist: Der Inhaber muss soooviel Geld haben, dass er davon einen Teil zum Fenster rauswerfen kann ohne das es ihn interessiert. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. April 2019

Lindenhof: Zwei neue Billigheimer ziehen mit Filialen ein

Die Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG wird sich nun auch in Ahrensburg breitmachen. Genauer: Filialen der Billigläden kik und Tedi werden in den Lindenhof
einziehen. Und nachdem Wettbewerber Woolworth schon angekündigt hat, dass dieses Unternehmen das ehemalige Ladenlokal von Edeka in der Manhagener Allee übernehmen wird, sind es nun drei große Filialisten, die zum Verdrängungswettbewerb in die Ahrensburger Innenstadt kommen werden – mit Unterstützung von CDU & Grünen, jedenfalls was den Lindenhof betrifft und den dortigen Einzug von kik und Tedi. 

Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG

Woher ich von diesem Einzug weiß? Das habe ich im Online-Portal Stormarn vom Hamburger Abendblatt gelesen. Dort ist gestern ein langer Beitrag darüber erschienen. Doch wenn Sie heute das gedruckte 3. Buch Abendblatt aufschlagen, dann werden Sie diesen Bericht hier nicht finden. Warum nicht…?

Auf jeden Fall müssen Sie unbedingt lesen, was in dem Beitrag über die beiden zukünftigen Mieter im Lindenhof zu lesen ist! Und falls Sie keinen Online-Zugang zum Hamburger Abendblatt haben, zitiere ich an dieser Stelle einen Passus, der mir die Schuhe ausgezogen hat. Zur Erklärung: Janina Dietrich hat mit Marco Daedelow, Geschäftsführer der Qcoon Real Estate GmbH, gesprochen und schreibt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. April 2019

Tote Hummeln auf dem Ahrensburger Facebook-Portal

Vorab: Ich bin gegen Gifte, die auf Felder gesprüht werden und dabei auch nützliche Insekten wie Bienen und Hummeln töten. Ich bin aber gegen Manipulationen von Facebook-Teilnehmern, die Bilder von toten Hummeln aus dem Internet stehlen und diese veröffentlichen, um damit zu suggerieren, dass dieses Töten der Tierchen durch Gift in Ahrensburg passiert ist.

Sehen Sie den Beitrag auf „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“ mit den toten Hummeln – Abbildung links! Das Foto mit den toten Hummeln stammt aus einem Bericht des NABU, wo berichtet wird, dass kein Gift diese Hummeln getötet hat, sondern es war ein Massensterben unter Linden, wo die Hummeln verhungert sind.

Dazu fällt mir analog zu Hummel nur die Antwort an den Facebook-Ahrensburg-Betreiber ein: „Mors, Mors!“

Der Beitrag auf dem Facebook-Portal ist also manipuliert. Was den Adminstrator aber nicht kümmert, denn der sitzt ja unter falschem Namen mit falscher Adresse angeblich in Spanien.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. April 2019

3. Buch Abendblatt: Manipulationsversuch per Leserbrief mit ziemlich albernen Argumenten

Heute ist Freitag. Und heute ist er erschienen, der manipulative Leserbrief der Woche. Zu lesen im 3. Buch Abendblatt und natürlich unkommentiert. Denn die Zeitung druckt jeden Leserbrief, ohne etwas dagegen zu halten, selbst wenn der Inhalt = Unfug ist. Aber zwecks Gegendarstellung gibt es ja Szene Ahrensburg.

Leserbrief aus  Abendblatt – Symbolbild: HDZ

Leserbriefschreiber Friedemann Korte, der behauptet, aus Ahrensburg zu sein (was ich stark bezweifle), erklärt, dass der Stormarnplatz dort bleiben soll, wo er heute ist, nämlich hinter dem Rathaus. Was einer Entscheidung aus dem vorigen Jahrhundert entspricht, als das Bauland für Wohnraum in Ahrensburg noch überreichlich vorhanden war. Bitte lesen Sie dazu die Begründung des Leserbriefscheibers – Abbildung links!

Der Mann erklärt damit: Kinder, die Fußball spielen,  können kein Fahrrad fahren genauso wenig wie Sportler aus anderen Ländern dazu in der Lage sind. Und deshalb werden diese Menschen vom Vereinssport auf einem Sportplatz am Ostring ausgeschlossen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. April 2019

Meldung aus dem Revolverblatt: Morddrohungen in Reinbek und Großhansdorf

„Gewalt gegen Ärzte in Kliniken nimmt zu“, schreibt Christina Schlie heute im 3. Buch Abendblatt. Und wie diese Gewalt ausschaut, wird durch ein „Symbolbild“ dokumentiert – wenn Sie sich bitte mal die Abbildung anschauen! Und wir erfahren aus dem Bericht: „Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) waren es im vergangenen Jahr täglich 75 Fälle von körperlicher Gewalt gegen Ärzte in Deutschland. Auch Kliniken im Kreis Stormarn sind betroffen.“

„Symbolbild“ (aus: Hamburger Abendblatt)

Ich habe gegoogelt und erfahren: „In Deutschland gibt es (Daten für 2015) 1.956 Krankenhäuser mit insgesamt 499.351 Betten, in denen mehr als 19,2 Mio. Behandlungsfälle von mehr als 1,19 Mio. Beschäftigten, darunter 174.391 Ärzte, versorgt werden. Damit stehen für jeweils 1.000 Einwohner 6,1 Betten zur Verfügung.“ Dazu kommen außerdem die Besucher der Patienten.

Dass Patienten in Krankenhäusern ausrasten, ist nachvollziehbar, da es eine besondere Situation für Menschen ist, zumal wenn diese ernsthaft verletzt oder erkrankt sind und mit Medikamenten behandelt werden. Nicht selten spielen auch Alkohol und Drogen eine Rolle. Und für Besucher bedeutet es höchster Stress, wenn es bei ihren Angehörigen auf Leben und Tod geht.

Zum Bericht im 3. Buch Abendblatt stelle ich es mir so vor: Die Redaktion hat per Pressemitteilung die Statistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung bekommen, die sich jedoch auf Gesamt-Deutschland bezieht. Und dann hat der Redaktionsleiter der Stormarn-Beilage sofort eine Praktikantin losgeschickt, um zu erkunden, was in Stormarner Kliniken an Gewalt passiert. Und Christina Schlie berichtet nun:

„Mediziner aus Reinbek und Großhansdorf sprechen über Morddrohungen“ – siehe die Unterschrift zur Überschrift! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. April 2019

Tierische Glosse: Und wie heißt das Reh mit Vornamen…?

Und hier noch eine aktuelle Online-Meldung aus der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt: „Wild sorgt erneut für Polizeieinsatz und Zugverspätungen“. Dazu die Bildunterschrift: „Weil ein Reh vom Zug erfasst wurde, musste die Bahnstrecke bei Bad Oldesloe gesperrt werden“. Und dieses Reh sehen wir im Foto, wie es gerade nach der Polizei röhrt.

aus: Hamburger Abendblatt online

Der Beitrag stammt vermutlich von Reporter Harry Hirsch aus der Stormarn-Redaktion, der auch das Reh Foto geschossen hat. Wobei es sich hier  um ein männliches Tier handelt, das man im allgemeinen nicht als Reh bezeichnet.

Klar, das Reh, das unter den Zug gekommen war, wollte der Reporter nicht knipsen, weil es nicht mehr so lebendig ausgesehen hat. Das Wild soll aber schon morgen zu Mittag frisch auf dem Tisch im Zug-Restaurant zu finden sein, wo es als Rehrücken auf der Speisekarte stehen wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. April 2019

Stadtverordneter Uwe Gaumann (CDU): Bevor ein Kino und die Bebauung der Alten Reitbahn kommen, sollen erst einmal die Bürger dazu angehört werden!

Da das Anzeigenblatt MARKT nur eine begrenzte Zeit online ist und die Beiträge danach im Nirwana verschwinden, halte ich einen Artikel von heute fest, und zwar die Werbekolumne für Politiker und Parteien, die diesmal verfasst worden ist von Uwe Gaumann, Stadtverordneter der CDU-Fraktion in Ahrensburg – siehe die Abbildung!

Aus: Anzeigenblatt MARKT

Gaumann erklärt in seinem Beitrag deutlich, dass mit dem Investor von Alter Reitbahn und Kino ein Kopplungsgeschäft erfolgt ist, das man auch als Nötigung bezeichnen könnte. Und der Stadtverordnete erklärt des weiteren, dass es eine „politische Entscheidung“ gewesen ist, ob man ein Kino nach Ahrensburg holen möchte. Was meint: Es war keine „Volksentscheidung“.

Dass ein Investor, der ein Grundstück besitzt und darauf ein Kino bauen will, dafür eine politische Entscheidung benötigt, ist mir neu. Und dass man dieses Kino auch auf dem Lindenhof hätte bauen können, sei nur am Rande erwähnt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. April 2019

3. Buch Abendblatt: Der zahlende Leser wird von der Redaktion wieder mal an der Nase herumgeführt

Leser vom Hamburger Abendblatt erfahren heute „in eigener Sache“, dass „am Dienstag die Regionalausgaben leider nicht in gedruckter Form erscheinen“ konnten wegen eines Streiks. Und deshalb fehlte dem gestrigen Abendblatt auch die Stormarn-Beilage. Und „Ihre Redaktion“ erklärt heute: „Wir wollen Ihnen daher in der heutigen Ausgabe auf der Seite 25 die wichtigsten Themen nachliefern“.

Zwischen „wollen“ und „machen“ gibt es bekanntlich einen Unterschied. Und gemacht hat die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt sich gestern einen faulen Lenz – bei dem schönen Wetter. Denn die Damen und Herren haben am Dienstag nur drei statt vier Seiten produziert.

Der Witz, über den der Leser nicht lachen kann: Nachrichten, die gestern nicht in gedruckter Form erschienen sind, werden heute auf einer ganzen Seite gebracht. Was aber ist mit den Nachrichten, die heute auf dieser Seite hätten stehen sollen…? Kommen die vielleicht morgen als 5. Seite…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. April 2019

Warum tummeln sich Stadtverordnete von Rot-Rot-Grün auf dem Facebook-Portal „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“?

Das Facebook-Portal „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“ befindet sich in den Händen eines Mannes, der sich „Pablo Calavera“ nennt, aber gar nicht so heißt. Früher nannte er sich „Pascal Calavera“ und forderte auf Facebook öffentlich zu Unterschriften auf „gegen Merkel und ihre CDU“, womit er „Koalitionen mit der CDU verhindern“ wollte. Ist das vielleicht auch der Grund, warum Politiker von Rot-Rot-Grün regelmäßig auf dem Calavera-Portal posten, während man die aus der Merkel-Partei dort nicht antrifft…?

„Du kommst aus Ahrensburg, wenn….“ ist ein öffentliches Portal, das angefüllt ist mit mehr oder weniger banalen Beiträgen und mit regelmäßiger Schleichwerbung, Und wenn ein Teilnehmer im Forum einen Kommentar schreibt, der dem Administrator nicht passt, dann fliegt der oder diejenige kurzerhand aus der Runde. Und die Kommentare werden allesamt gelöscht. Ein klarer und eklatanter Verstoß gegen die Meinungsfreiheit, die uns im Grundgesetz garantiert wird. Und das kann auch nicht im Sinne von Facebook sein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. April 2019