Batteriebetriebene Weihnachten für alle, die nicht hören können!

Weihnachten ist nicht nur das Fest, das wir feiern im Gedenken an die Geburt Christi, sondern Weihnachten ist auch das Fest der Geschenke, kommerziell bezeichnet als das „Hosianna der Ladenkassen“ (hebr.: הוֹשִׁיעָה נָּא: Hoschana, „Hilf doch!“). Was auch der Grund dafür ist, dass sich die Geschäfte weihnachtlich dekorieren und Werbung machen mit den Symbolen der Heiligen Nacht. Wie zum Beispiel ein Herz aus Holz mit Hirschgeweih. Oder eine Mütze mit Trottel.

Und Weihnachten ist auch das Fest der Batterien! Wie ich gerade mit einer Anzeige von Hörgeräte Kersten gezeigt habe, besteht der „Weihnachtsmarkt“ in den Läden des Akustikers im Angebot von Batterien, die nur 30 Cent pro Stück kosten. Da kann man allen schwerhörigen Menschen doch eine große Weihnachtsfreude machen, wenn man ihnen eine Batterie für ihr Hörgerät unter den Christbaum legt, natürlich verpackt in weihnachtliches Geschenkpapier und einem Bändchen, das an den Enden dekorativ gekräuselt wird.

Was dem Kersten der batteriebetriebene „Weihnachtsmarkt“ in Bargteheide und Großhansdorf, das ist dem Wettbewerber Schmelzer die „Adventsaktion“ in Ahrensburg, Bargteheide und Trittau. Und siehe hier: Bei Schmelzer gibt es „25 % Rabatt auf alle Batterien“! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Dezember 2019

Ceterum censeo Carthaginem esse delendam

Auch heute kann ich nicht umhin, Ihnen mitzuteilen, dass der Ahrensburger NDR-Mitarbeiter Dr. Michael Eckstein aus Ahrensburg, Betreiber der „BürgerStiftung für die Region Ahrensburg“ und der „Stiftung Mensch und Zukunft“ und der „Deutsche Stiftung Völkerverständigung“ und Inhaber der Firma „Stifter-Service GmbH & Co KG“ auf seinem sogenannten „Ahrensburg-Portal“ auch in dieser Woche wieder darauf hinweist, welche Gruppe im Teufels-Club in Bargteheide auftritt, und dass es „fünf engagierte Musiker aus Hamburg und Winsen“ sind, „die mit viel Leidenschaft handgemachten Coverrock spielen“.

Reklame-Stiftung für Werbung und Promotions

So, nun wissen es auch die Leser von Szene Ahrensburg. Aber nicht genug damit. Derselbe Dr. Eckstein veröffentlicht schon seit Monaten auf seinem Stiftungs-Portal diverse Werbung für Kosmetik, Immobilien, Busreisen, Hörgeräte u. a., die nicht vorschriftsmäßig als Anzeigen gekennzeichnet und damit ein Verstoß gegen das Wettbewerbsgesetz ist. Nur die Werbung der Haspa wird dort erkennbar als „Anzeige“ gekennzeichnet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Dezember 2019

Unglaublich: Kein einziger Christbaum in Bad Oldesloe!

Heute mal wieder ein Blog-Eintrag darüber, wie Praktikanten in der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt arbeiten. Wir finden dort heute einen groß aufgemachten Beitrag, der überschrieben ist: „Hier können Sie Christbäume kaufen“. Und Reporterin Sabrina Michael beginnt ihren Bericht mit dem Hinweis: „Die Abendblatt-Regionalausgabe Stormarn hat für Sie ohne Anspruch auf Vollständigkeit Informationen gesammelt, wo Sie Bäume kaufen und wahlweise selbst schlagen können.“

Frei nach Abendblatt, Karte: Kreis Stormarn

Was die Anspruchslosigkeit der Reporterin in Sachen Vollständigkeit betrifft: Stormarn beginnt mit A wie Ahrensburg und endet mit W wie Witzhave. Und dazwischen liegen Barsbüttel, Bliestorf, Delingsdorf, Grande, Reinbek und Siek.  Und was Ahrensburg betrifft: Hier gibt es Weihnachtsbäume nur in den Stormarner Werkstätten. Und weil das eine sehr lobenswerte Einrichtung ist, spricht nichts dagegen, dass wir uns dort einen Weihnachtsbaum kaufen. Zumal für Ahrensburg, wie gesagt, von der Redaktion, die in der Großen Straße in Ahrensburg residiert, keine andere Verkaufsstelle in unserer Stadt genannt wird, weil der Bericht nun mal keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

An dieser Stelle könnte der Nicht-Abendblatt-Leser denken: „Aha, die Reporterin hat sich für ihren Beitrag nur Verkäufer von Christbäumen herausgesucht, die eine soziale Komponente haben!“ Und wenn man den Bericht weiter liest, dann kommt man ins Grübeln: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Dezember 2019

Wenn Sie heute einkaufen: Denken Sie an den „Goldenen Windbeutel“!

Es ist jetzt genau zehn Jahre her, als ich Mitglied gewesen bin in der Foodwatch-Jury, wo ich damals über die Verleihung des „Goldenen Windbeutels“ mit entschieden habe. Der „Goldene Windbeutel“ ist der Negativpreis für Firmen, die mit ihren Produkten den Verbraucher echt übers Ohr hauen, um nicht zu schreiben: bescheißen. Und ich hätte es damals nicht für möglich gehalten, dass es zehn Jahre später immer noch große Firmen gibt, die sich erdreisten, ein schräges Spiel mit ihren Kunden zu spielen, obwohl sie doch wissen müssten, dass das nicht verborgen bleibt und Folgen für die Unternehmen hat.

Abbildung: Foodwatch

Es ist nämlich so: Wenn eine Firma mit einem No-name-Produkt den Goldenen Windbeutel bekommt, dann hat es nicht die gleiche Resonanz wie wenn es ein bekannter Markenartikel ist. Und weil das für große Marken zu einem Shitstorm führt, sollten die Hersteller bemüht sein, sich nicht vom Shit beschmutzen zu lassen, weil das im Internet ganz schnell große Kreise zieht und damit geschäftsschädigende Folgen hat.

Ich habe drei Beispiele herausgesucht, die in diesem Jahr mit dem Goldenen Windbeutel ausgezeichnet worden sind. Auf Platz 3 der Bio-Karottensaft von Hipp: Der Hersteller hat seiner Flasche eine neue Form gegeben, in der statt vorher 500 ml jetzt nur noch 350 ml zum unveränderten Preis angeboten werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Dezember 2019

Hat jemand von Ihnen schon etwas von einer konsensualen Lösung für Ahrensburg gehört?

Eine meiner Lieblingsfragen ist die Frage nach dem Stadtmarketing für Ahrensburg. Diese Frage habe ich zuletzt gestellt am 16. August 2019, und zwar in der Einwohnerfragestunde der Stadtverordneten-Versammlung, wo ich mich beim Bürgermeister erkundigt habe: „Wann beginnt das geplante Stadtmarketing für Ahrensburg?“ Und ich hatte ergänzend hinzugefügt: „Ich meine jetzt nicht den Tag genau oder den Monat sondern das Jahr.“

Die Antwort des Bürgermeisters bekam ich mit seinem Schreiben vom 11. September 2019 und also lautend: „Der Hauptausschuss hat dem von der Steuerungsgruppe erarbeiteten Konzept nicht zugestimmt (Sitzung des Hauptausschusses am 01.04.2019, Vorlage 2019/027). Derzeit wird auf verschiedenen Gesprächsebenen darüber beraten, ob und ggf. inwieweit noch eine weitgehend konsensuale Lösung gefunden werden kann. Ein Ergebnis rechtzeitig zu Haushaltsberatungen im Herbst diesen Jahres dürfte erstrebenswert sein.“

Nun, meine lieben Mitbürger, ist es bestimmt kein Zufall, dass der Hauptausschuss am 1. April getagt hat, denn an diesem Tage wird ja bekanntlich viel Schabernack verbreitet. Und womöglich hat der Hauptausschuss bloß vergessen, die Bürger aufzuklären, dass es sich bei der Nicht-Zustimmung nur um einen Aprilscherz gehandelt hat…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Dezember 2019

Wurde der Verkauf des Parkplatzes Alte Reitbahn eigentlich europaweit ausgeschrieben, Herr Bürgermeister?

Wir lesen heute im 3. Buch Abendblatt, dass der Ahrensburger Geschäftsmann Matthias Timm (Kaufhaus Nessler) von der Stadt Ahrensburg ein Grundstück am Stormarnplatz erwerben möchte, und zwar das Areal, wo heute ein Parkplatz ist – siehe die Abbildung! Und eben ums Parken geht es auch dem Kaufmann Timm: Der Ahrensburger will dort  3,6 Millionen Euro investieren und ein öffentliches Parkhaus für die Bürger errichten. Aber es sieht so aus, als wolle man ihm aus dem Rathaus heraus Steine in den Weg rollen. Denn aus dem Denkmal verkündet Bauamtsleiter Peter Kania, was nicht geht, statt dass der Beamte sich Gedanken darüber macht, wie es gehen könnte und nicht immer was von „öffentlichen Zuschüssen“ redet, als wären diese kein Steuergeld.

Parkplatz für Parkhaus (Quelle: Google Maps)

Und voll Erstaunen lese ich, was Bürgermeister Michael Sarach heute im Blatt sagt, nämlich: „Das Projekt müsste eigentlich europaweit ausgeschrieben werden, weil es für den Bau eines Parkhauses mehrere Interessenten geben könnte.“

Ein Witz des Herrn Bürgermeisters, oder…?! Die Stadt hat das Grundstück Lindenhof verkauft, ohne dass es für den Bau von Warenhausflächen europaweit ausgeschrieben wurde – oder habe ich da etwas überlesen? (Und der Käufer hat es dann gleich weiterverkauft.) Und hat jemand etwas davon gehört, dass die Alte Reitbahn europaweit ausgeschrieben worden ist, weil es für den Bau eines Supermarktes genauso mehrere Interessenten geben könnte und auch andere Investoren, die möglicherweise auf der Reitbahn ein Gebäude mit Kino und Parkplätzen statt einen Supermarkt bauen würden…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Dezember 2019

Der Abendblatt-Leser in Stormarn wartet auf Wiedervorlagen

„Feuerwehreinsatz an Großhansdorfer Polizeiwache“, berichtete die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt in Großaufmachung. Und der Leser erfuhr: „Ehepaar bringt Umschlag mit unbekannter Substanz und Drohung zu den Beamten nach Großhansdorf. Kripo ermittelt die Hintergründe“. Und seitdem ich das gelesen hatte, war ich gespannt wie eine Wäscheleine zu erfahren: Was war das für eine unbekannte Substanz gewesen und wie lautete die Drohung gegen das Großhansdorfer Ehepaar?

Seit diesem Bericht schaue ich jeden Tag ins 3. Buch Abendblatt, weil ich als Leser ja wohl das Recht habe, über den Ausgang der Ermittlungen unterrichtet zu werden. Aber nix da! Bis zum heutigen Tage hat es die Redaktion nicht für nötig gehalten, die Leser aufzuklären. Zum Beispiel, was es für ein weißes Pulver gewesen ist, von dem dort berichtet wird. Und: Der besagte Beitrag war am 2. August zu lesen, und zwar im Jahre 2016.

Und vor einem halben Jahr – genau am 22. Juni 2019 – schrieb Ralph Klingel-Domdey: „Rohrbogenwerk: Investor überrascht mit Hotelbau-Plan“. Ich selber war in den vergangenen Wochen und Monaten nicht am Rohrbogenwerk. Frage: Hat jemand schon gesehen, dass der Bagger dort im Einsatz ist…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2019

myHOMEBOOK & OBI: Beitrag für Vollpfosten

Mitunter sehe ich Bilder und lese Worte und denke dabei: Das kann doch nicht wahr sein! Heute dafür ein Beispiel, das weder aus Ahrensburg stammt noch aus einer politischen Partei. Sondern von myHOMEBOOK, dessen Baumarktpartner OBI ist. Und wir sehen einen überfüllten Mülleimer mit der Überschrift: „Hilfe, mein Mülleimer stinkt! Welche Hausmittel helfen?“

Und wir müssen diesen Online-Beitrag gar nicht öffnen, denn schon mit der Zeile unter dem Foto wird die Frage ausreichend beantwortet: „Wenn der Mülleimer voll ist und stinkt, ist es höchste Zeit ihn zu leeren.“ Donni, donni aber auch – hätten Sie das für möglich gehalten, meine lieben Mitbürger?!

Und dann schauen Sie mal an, was dort alles in dem Mülleimer steckt: Plastik, Obst- und Kartoffelschalen, Papier, Aluminiumfolie und sogar – man glaubt es kaum: Batterien!

Mein erster Gedanke: „Das schicke ich sofort an die BILD-Zeitung zur Veröffentlichung!“ Dann aber habe ich ins Impressum geguckt von myHOMEBOOK und gelesen, wer dieses Online-Portal betreibt: Axel Springer SE, Axel-Springer-Straße 65 in 10888 Berlin. Und da hat sich die Information an die BILD-Zeitung natürlich von allein erledigt. Und bei OBI kaufe ich sowieso nicht, weil OBI gar nicht in Ahrensburg ansässig ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2019

Peter Egan (WAB): Warum sagen Sie den Bürgern nur die halbe Wahrheit?!

Die halbe Wahrheit ist keine Wahrheit, sondern sie ist eine ganze Lüge. Und in Ahrensburg fällt es auf, dass einige Stadtverordnete häufig nur die halbe Wahrheit erzählen und das schon gebetsmühlenartig. In meinen Augen ist das eine schlimme Sache. Weil die Politiker den Bürgern bewusst Sand in die Augen streuen wollen, indem sie von der ganzen Wahrheit ablenken.

Aus: Anzeigenblatt MARKT (in Ölfarbe nachgemalt))

Da haben wir zum Beispiel Peter Egan, den Stadtverordneten und Fraktionsvorsitzenden der WAB. Der macht heute für sich und seine Wählergemeinschaft kräftig Werbung in der Werbekolumne im Anzeigenblatt MARKT, wo Politiker und Parteien das Wort haben, ohne dass jemand aus der Redaktion überprüft, ob die Beiträge dort auch der Wahrheit entsprechen. (Aber seit wann entspricht Werbung denn schon der Wahrheit. 🙂 )

Ich komme auf einen Absatz von Peter Egan zu sprechen, welcher lautet: „Die geplante Bebauung der Reitbahn wird während der Bauphase zu einer Verknappung der Parkplätze führen. Die WAB hat die anderen Fraktionen vom Bau eines provisorischen Parkplatzes hinter dem Rathaus überzeugen können.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Dezember 2019

3. Buch Abendblatt informiert: Der Kreis Stormarn erweitert sich um die Orte Wentorf, Wohltorf und Hamburg

Wer im Kreis Stormarn lebt und wissen will, was hier so alles passiert, der hat das Abendblatt abonniert. Denn im 3. Buch der Zeitung geht es um Stormarn, weshalb im Kopf dieses Teils auch ausdrücklich „Stormarn“ steht und nicht etwa Kreis Herzogtum Lauenburg. Oder Amberg-Sulzbach. Und möchte der Leser dazu auch noch tagesaktuell informiert werden, was in Stormarn geschieht, dann abonniert er das Abendblatt auch online mit dem Stormarn-Teil.

Abbildungen frei nach Abendblatt Stormarn

Ich bin nicht nur Print-, sondern ich bin auch Online-Abonnent. So konnte ich schon gestern Abend brandaktuell im Stormarn-Teil erfahren: Die Schauspielerin Doris Kunstmann will aus der Freien und Hansestadt Hamburg nach Wentorf (Kreis Herzogtum Lauenburg) umziehen. Und deshalb macht sie eine Versteigerung eines Teils ihrer Habe in Rothenbaum. Also ein höchst interessantes Thema im Kreis Stormarn.

Apropos Wentorf: Dort kämpfen Anwohner erfolgreich für den Erhalt einer Grünfläche. Und: „Kita in Wentorf erhält 1250 Euro für Therapieraum“. Darüber wird man sich in Wentorf aber freuen. Das Dumme ist nur: In Wentorf erscheint die Stormarn-Beilage im Hamburger Abendblatt gar nicht, sodass man dort die frohe Kunde womöglich gar nicht lesen kann, sodass nur wir Ahrensburger uns darüber freuen können wie ein Schneekönig im Sommer. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Dezember 2019