Schlagwort-Archiv: MARKT

Warum das Anzeigenblatt MARKT unglaubwürdig wirkt

Seit Jahres schon berichte ich über die angebliche Schließung vom Teppich-Atelier in der Großen Straße. „Orient in Ahrensburg: ‚Alles muss raus!'“, schrieb ich zum Beispiel 2014. Und ein Jahr später: „Aus der Ahrensburger Geschäftsunterwelt“. Und im Juli dieses Jahres: „Wie der MARKT orientalische Geschäfte unterstützt“.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Und nun? Nun darf der Teppichhändler seine Reklameannoncen weiterhin im MARKT schalten, wo man sich im Verlag offenbar sagt: „Pecunia non olet! – wir drucken auch orientalische Märchen, wenn der Kunde dafür zahlt!“ – siehe die Abbildung!

Mir aber stinkt es, wenn der Händler seit Jahren ahnungslose (zumeist wohl ältere) Menschen mit seinen skurrilen Methoden an der Nase herumführt. Früher war so etwas nicht möglich, da wäre das Gewerbeaufsichtsamt längst eingeschritten, heute dagegen scheint es voll allen am Arsch vorbeizugehen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. November 2017

Der MARKT redet auch weiterhin mit gespaltener Zunge

MARKT für Ahrensburg & Umgebung?

Ich habe schon einmal darauf hingewiesen, aber meine Botschaft ist scheinbar nicht angekommen beim MARKT, dem Anzeigenblatt. Womit ich die Ausgabe meine, die in „Ahrensburg und Umgebung“ verbreitet wird. Und wo ausdrücklich vermerkt ist: „Hier leb ich. Hier kauf ich.“ Und Ahrensburger leben in Ahrensburg und nicht in Bad Oldesloe oder gar im Kreis Segeberg.

Und dann findet der Leser in Ahrensburg eine Seite im MARKT aus Bad Oldesloe, die ihn zum Einkaufen in die Hauptstadt des Kreises Stormarn locken soll, wo er nicht wohnt. Genauso wenig wie im Kreis Segeberg, der ebenfalls im MARKT für Ahrensburg und Umgebung auftaucht. Und ein Schlachter von außerhalb wirbt damit, sein Fleisch nach überallhin zu schicken, bloß nicht nach Ahrensburg. Was ja auch nicht weiter schlimm ist, denn wir können unser Fleisch auch vor Ort einkaufen, wo wir leben. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. November 2017

Ahrensburg: 20 Euro zum Tod von Gottfried Böttger

Ich versuche mal, die nachfolgende Meldung ganz sachlich zu bringen, obwohl mir beim Schreiben die Nackenhaare zu Berge stehen. Also: Der MARKT berichtet, dass zu Ehren des verstorbenen Pianisten Gottfried Böttger am Donnerstag dieser Woche im Hotel am Schloss ein „musikalischer Abschied“ stattfindet. Der MARKT: „Es werden Weggefährten ‚von früher bis heute‘ da sein und zu seinen Gedenken spielen.“ So weit, so gut.

Gottfried Böttger am 24. August 2011 im Ahrensburger Restaurant Casa Rossa

Aaaber: Die Weggefährten spielen nicht nur zum Gedenken des Verstorbenen, sondern sie spielen offenbar auch für bare Münze. Denn: „Der Eintritt kostet 20 Euro“, erklärt der MARKT. Und: „Karten gibt es ausschließlich in der MARKT-Geschäftsstelle in Ahrensburg“.

In meinen Augen gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder der MARKT hat vergessen zu erwähnen, dass die Erlöse der Veranstaltung im Sinne von Gottfried Böttger verwendet werden…

…oder es ist dieses ein übler Fall von Leichenfledderei, indem andere Menschen versuchen, mit dem Tod des großen Künstlers die eigenen Taschen zu füllen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2017

Schnee von gestern im MARKT von heute

Heute berichtet der MARKT von einer Einwohnerversammlung in Ahrensburg. Der aufmerksame Bürger kratzt sich am Hinterkopf und denkt: „Komisch, ich habe gar nicht gewusst, dass in Ahrensburg schon wieder eine Einwohnerversammlung stattgefunden hat!“ Die letzte, so hat er in Erinnerung, war am 26. September 2017, also vor rund einem Monat.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Heute ist der 21. Oktober 2017. Und der Bericht im MARKT betrifft tatsächlich die Einwohnerversammlung vom 26. September 2017.

Die Überschrift lautet: „Nur wenige Ahrensburger nutzen ihr Mitspracherecht“. Das konnten Sie schon auf Szene Ahrensburg erfahren. Und dort können Sie auch ablesen, warum nur wenige Ahrensburger ihr Mitspracherecht nutzen: Weil die Meinung der Einwohner von Verwaltung und Politik zwar gehört aber nicht ernstgenommen wird. Anregungen und Ängste von Bürgern bezüglich der Bahnstrecke Skandinavien-Italien, auf welcher kilometerlange Güterzüge bei Tag und Nacht durch Ahrensburg brausen sollen, wurden genauso kommentar- wie regungslos zur Kenntnis genommen. Pflichtprogramm eben.

Es ist genauso wie bei den Versammlungen der Stadtverordneten: Der Bürger kann zuvor in der Einwohnerfragestunde etwas sagen, hernach aber muss er schweigen. Und die Stadt und ihre Verordneten beschließen dann hinterher sowieso nach Gutsherrenart. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2017

MARKT: Leben wir Ahrensburger in Lübeck oder was?

Der MARKT ist ein Anzeigenblatt. Der Verlag verdient sein Geld nicht mit den Lesern, sondern mit den Anzeigen, denn der MAKT wird kostenlos verteilt und bezahlt von seinen Inserenten. Darum ist es für den Verlag wichtig, dass die MARKT-Leser auch in Ahrensburg, Bargteheide, Trittau und Umgebung einkaufen, denn dort erscheint der MARKT am Wochenende. Und nicht etwa in Hamburg. Oder gar fern in Lübeck.

Der MARKT hat auch eine Hilfestellung für seine Inserenten fabriziert, nämlich den Lesern in den Mund gelegt: „Hier leb‘ ich, hier kauf‘ ich.“ Bezogen auf die Ahrensburg-Ausgabe meint das: Ich lebe in Ahrensburg, Bargteheide, Trittau und Umgebung, und deshalb kaufe ich dort auch ein. Und nicht in Hamburg oder etwa fern in Lübeck.

Aber irgendwie passt es nicht so recht zusammen, was der MARKT tut. Denn er veröffentlicht eine ganz Seite in der Ahrensburg-Ausgabe, mit der die Käufer aus Ahrensburg, Bargteheide, Trittau und Umgebung nach Lübeck zum Einkaufen gelockt werden sollen – siehe die Anzeige von Citti-Park! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Oktober 2017

Denkt man beim MARKT eigentlich? Oder druckt man nur?

Es dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass Gottfried Böttger schwer erkrankt ist. Die BILD-Zeitung hat bereits am vergangenen Donnerstag darüber berichtet, und die Stormarn-Redaktion einen Tag danach im 3. Buch Abendblatt. Und es gibt wohl niemanden in der Stadt, der unserem prominenten Mitbürger nicht alles erdenklich Gute wünscht zu seiner Genesung.

Und heute kommt der MARKT und zeigt fröhlich an, dass wir „30 Prozent sparen bei den Jazzlegenden“. Und mitten drin Gottfried Böttger – siehe die Abbildung!

Klar, nicht immer kann man bei tragischen Ereignissen noch rechtzeitig reagieren. Hier aber hätte man es können. Aber man muss ja nicht, denn man hat doch „Anzeige“ über den Beitrag geschrieben. Und für den Inhalt von Anzeigen ist schließlich der Inserent zuständig. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Oktober 2017

MARKT: Oktoberfest hat viel geboten für Vierbeiner

Warum holt das Stadtforum ein Oktoberfest nach Ahrensburg? Ich denke, dass es dazu dienen soll, viele Menschen in die Stadt zu locken, damit diese nicht nur ins Festzelt, sondern auch in die Läden gehen. Und deshalb hatten die Läden auch am Sonntag halbtags geöffnet und auf den Käuferansturm gewartet.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Nach meinem Gefühl hat nur ein Laden richtig gebrummt, nämlich das Festzelt der Firma Schächterle, die das Event nach Bayern-Art in unserer Schlossstadt veranstaltet hat. Und das Event ging natürlich zu Lasten der Ahrensburger Gastronomie, denn wer im Festzelt gegessen und getrunken hat, der geht danach nicht auch noch in ein Restaurant.

Meiner Meinung nach hilft so ein Oktoberfest weniger dem Einzelhandel als vielmehr den Bürgern, die sich dort sichtlich vergnügt haben. Das ist ja auch was Schönes, aber es ist nicht das, was die Läden in der Innenstadt benötigen.

Wenn ich nun heute lese, was der MARKT, der das Oktoberfest offiziell gefördert hat, heute unter der Überschrift: „Ausschlafen – und dann in Ruhe shoppen gehen“ berichtet, dann habe ich das Gefühl: Den Text hat Götz Westphal persönlich diktiert, um sich bei den Mitgliedern des Stadtforums für die fünf Schunkeltage zu rechtfertigen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Oktober 2017

System im Spiel: Schon wieder eine Lego-Promotion in der Stadtbücherei

Im aktuellen MARKT finden wir eine redaktionell gestaltete Werbung für Lego-Spielzeug. Diese Werbung ist allerdings nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet, nämlich mit dem Wort „Anzeige“ und deshalb wettbewerbswidrig. Und in dieser Anzeige sind zwei Fotomodelle abgebildet, von denen ich annehme, dass sie kein entsprechendes Modellhonorar für ihren Werbeauftritt bekommen haben.

Der Hammer aber ist der Veranstaltungsort für diese Lego-Promotion. Es ist die Stadtbücherei Ahrensburg, wo bereits vor nicht allzu langer Zeit eine Lego-Werbeveranstaltung stattgefunden hat. Da hört man doch die Nachtigall trapsen.

Im MARKT: astreiner Werbetext ohne Kennzeichnung

Ich frage den Bürgermeister: Wofür unterhalten wir für viel Steuergeld eine Stadtbücherei? Damit dort Werbeveranstaltungen für irgendwelche Firmen stattfinden, die mit Büchern soviel zu tun haben wie ein Schnapsausschank im Rathaus-Foyer etwas mit Bürgerinformation zu tun hat? Und warum gerade immer wieder für Lego…?

Wenn ich den Werbetext im MARKT lese, bekomme ich das Gefühl, dass sich die Firma Lego in Ahrensburg „eingekauft“ hat, was meint: Da ist vermutlich Geld geflossen. An wen, weiß ich nicht, aber kein Mensch unterstürzt eine Werbeaktion dieser Art, ohne dass eine Gegenleistung erfolgt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. September 2017

Stadtforum: Aktion gegen Ahrensburgs Gastronomen

Den Brüller der Woche habe ich heute im Anzeigenblatt MARKT entdeckt. Dort wird mehrseitig Werbung gemacht für sogenannte Food-Trucks, die vom Stadtforum nach Ahrensburg geholt werden, um die Bürger von den örtlichen Lokalen abzulenken und zum Schnellimbiss zu treiben. Wohlgemerkt: Diese Food-Trucks kommen nicht etwa aus Ahrensburg, sondern sie rollen aus Hamburg oder sonstwoher an. 

aus: Anzeigenblat MARKT

Wir erinnern uns: Der MARKT, das Anzeigenblatt für Ahrensburg, hat eine Aktion gestartet, die sich gegen Einkäufe via Internet richtig. Slogan: „Hier leb‘ ich, hier kauf‘ ich“. Und das Aktionslabel wurde auch auf die Sonderseiten mit den Food-Trucks gestellt – siehe die Abbildung links!

Ein Witz. Denn Ziel der Aktion ist natürlich, dass die Bürger von Ahrensburg in Ahrensburg einkaufen. Selbstverständlich können sie das in Ahrensburg auch am Computer machen und bei Amazon. Das aber ist nicht gemeint vom MARKT, denn die Leute sollen in den örtlichen Läden einkaufen.

Was auch meint: Wir Kunden mögen doch bitte schön in Ahrensburger Gaststätten speisen und trinken und uns das Essen nicht auf Rädern von auswärts in die Stadt herbeikarren lassen – oder…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2017

SPD: Bundesliga-Gehälter sollen gekappt werden!

Als Martin Schulz, der SPD-Kandidat für die Kanzlerschaft, sich im Februar 2017 im Alfred-Rust-Saal präsentiert hat, da habe ich Sankt Martin als den Genossen Robin Hood bezeichnet, der es von den Reichen nehmen und den Armen geben will. Diese Werbestrategie mit dem Slogan „Im Himmel ist Jahrmarkt!“ hat der Genosse bis heute beibehalten, und die Mitglieder seiner Partei haben die Scheuklappen angelegt und folgen dem Rächer der Enterbten, dem Beschützer von Witwen und Waisen blindlinks auf seinem Wege, die respektlose Welt gerechter machen zu wollen.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Auch in Ahrensburg hat der Bundestagswahlkampf begonnen. Dazu benutzt Jochen Proske (SPD) die Kolumne „Politiker und Parteien haben das Wort“ im MARKT, um den Bürgern zu erklären, dass eine Umverteilung von Geld und Gut erfolgen muss, damit alle Menschen im Lande gleich sind. Jochen Proske: „Deswegen haben wir die Ehe für alle durchgesetzt.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2017