Schlagwort-Archiv: MARKT

Was würden Sie mit 400.000 Euro machen, lieber Leser?

Am 20. Februar 2021 konnte der Abendblatt-Leser im Stormarn-Teil seiner Zeitung lesen: „Umkleidehaus für 2,1 Millionen Euro kommt“. Und heute können wir im MARKT lesen, was der Stadtverordnete Wolfgang Schäfer (FDP) dort schreibt, nämlich: „Im November 2022 wird das Gebäude nunmehr wohl mit einem Investitionsbetrag von rund 2,5 Millionen Euro fertiggestellt.“

Das sind mal eben so schlappe 400.000 Euro mehr als Bauamtsleiter Peter Kania veranschlagt hatte. Und überlegen Sie mal, was die Stadt Ahrensburg mit 400.000 Euro im Sozialbereich hätte machen können! Oder was würden Sie selber mit dieser Summe anfangen, lieber Mitbürger…?

Aber das ist noch nicht mal alles. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, muss man auch das Grundstück und die Außenanlagen mit in die Gesamtkosten nehmen. Und dann kostet das Duschhaus uns Bürger nach meiner Schätzung wohl rund 4 Millionen Euro. Dazu kommen dann noch die jährlichen Unterhaltungskosten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Oktober 2022

Bürgermeister & Kommunikation: Was unterscheidet eine Verwaltungsfachfrau von einem Mathematiker?

Bargteheides neue Bürgermeisterin Gabriele Hettwer ist erst wenige Tage im Amt, aber schon betritt sie die öffentliche Bühne und kommuniziert mit den Bürgern im MARKT von diesem Wochenende! In meinen Augen ist das vorbildlich. Hinzu kommt, dass die Verwaltungsfachfrau Gabriele Hettwer auch eine eigene Homepage hat.

Und wie schaut es vergleichsweise aus bei Ahrensburgs Bürgermeister Eckard Boege, der seit dem 2. Mai 2022 als Verwaltungschef der Stadt Ahrensburg fungiert? Eckart Boege hat den Bürgern von Ahrensburg etwas auf Facebook mitgeteilt, was aktuell vom 27. September 2022 stammt und bis heute sogar 11 von 35.000 Bürgern gefallen hat – donni, donni aber auch, Herr Boege! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Oktober 2022

CDU Fraktion Ahrensburg: Nachts ist es kälter als draußen

Der Mittwoch ist mein Erlebnistag. Nicht nur, weil der Markt auf dem Rathausplatz steht, sondern weil der Markttag am Mittwoch für mich mit dem MARKT beginnt, dem Anzeigenblatt. Denn dort finden wir an jedem Mittwoch die Politiker-und-Parteien-Werbekolumne, wo die Damen und Herren aus den Fraktionen sich in ein positives Bild rücken und Seitenhiebe verteilen an die politischen Gegner.

Die heutige Kolumne finden wir unter der Rubik: „Notdienste / aus der Region“. Verfasst von Burkhart Bertram CDU Fraktion Ahrensburg mit der E-Mail-Adresse: „bertram@zukungestalten.eu“. Die Überschrift lautet: „Wie kann ‚unser‘ Ahrensburg seine Gestaltungsfreiheiten für die Zukunft sichern?“  – siehe die Abbildung!

Wenn Sie Lust verspüren und sich die Zeit nehmen wollen, die vierspaltigen Äußerungen des Burghart Bertram zu lesen, dann bitte ich Sie um Hilfe: Verraten Sie mir doch, was der Mann dem Bürger in seinen 121 Zeilen sagen will! Ich lese nichts Konkretes sondern nur Phrasen, Schwammiges und leere Worthülsen nach dem bekannten Motto: Nachts ist es kälter als draußen. Und am Fuße dann die Reklame für die CDU, ohne dass der Bürger den Nutzen erkennen kann, den die CDU geleistet hat und in Zukunft leisten will für „unser“ Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Oktober 2022

Was verstehen Sie unter einem „Nulltarif“?

Irgendwann kommt der Mensch in ein Alter, wo das Hörvermögen nachlässt. Und dann ist ein Hörgerät angesagt. Ich selber habe keines, aber meine Frau behauptet öfter mal, ich würde nicht auf sie hören. Und deshalb gucke ich dann und wann in die Werbung für Hörgeräte, die mir regelmäßig auf der Titelseite vom MARKT ins Auge springt. Und dort sah ich heute: Die Firma Kersten in Bargteheide und Großhansdorf verschenkt Hörgeräte, die man dort angeblich zum „Nulltarif“ bekommt.

Oder was versteht man unter „Hörgeräte zum Nulltarif“? Ich verstehe unter Nulltarif das, was auch im Wörterbuch von Oxford Languages steht, nämlich:kostenlose Gewährung bestimmter, üblicherweise nicht unentgeltlicher Leistungen  – ‚Nulltarif bei öffentlichen Verkehrsmitteln'“.

Aaaber: Wer die Annonce von Kersten um 90° nach rechts dreht und gute Augen oder ein Vergrößerungsglas hat, der liest am Rande in winzigem Schriftgrad: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. September 2022

Wie goldig: Zwei Immobilienmaklerinnen, denen Gutes tun am Herzen liegt

Dass Immobilienmakler häufig sonderbare Wege gehen, um der Oma ihr klein‘ Häuschen abzuschnacken, darüber habe ich auf Szene Ahrensburg schon mehrfach berichtet. Und nun entdeckte ich auf der Seite 1 vom MARKT am Wochenende eine Anzeige, wo zwei junge Frauen gezeigt werden, die eine Firma mit Namen „Immobiliengold“ vertreten. Und sie versprechen: „Immobilien unkompliziert verkaufen“ und „Wir machen’s einfach.“

Und wie die beiden Maklerinnen es einfach machen, das verkünden sie kompliziert, und zwar  auf ihrer Homepage im Internet mit dem folgenden Hinweis: „Gutes tun liegt uns am Herzen: Für jede durch uns verkaufte Immobilie geben wir 2 % unserer realisierten Provision weiter an eine gemeinnützige Organisation Ihrer Wahl!“

Donni, donni aber auch – ist das nicht wirklich großherzig von den beiden Ladys!? Da werden nette Menschen doch sofort ihre Hütte durch „Immobiliengold“ verkaufen, damit sie für den örtlichen Tierschutzverein Gutes tun können! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. September 2022

Ahrensburger Lieblingsladen von Sarach & Boege schließt

PROLOG: Als die Schweizer Firma Valora im Jahre 2021 im Auftrag der Bahn einen Automatenladen auf den Bahnsteig vom Regionalbahnhof gestellt hatte, da jubelte der damalige Bürgermeister Michael Sarach im 3. Buch Abendblatt: „Für uns als größte Stadt im Kreis sind innovative Angebote, die den ÖPNV attraktiver machen, immer interessant. Ich bin sehr optimistisch, dass auch der 24/7 ServiceStore Anklang finden wird.“ (Wenn Sie das nicht glauben, dann können Sie es hier nachlesen!)

Dann kam der Bürgermeister-Wahlkampf. Hierfür bestellte sich der Kandidat Eckart Boege einen Wahlhelfer aus Hamburg nach Ahrensburg, nämlich Bürgermeister Peter Tschentscher. Und der MARKT schrieb damals: „Boege erklärte seinem Gast, dass die Ahrensburger Station ein Pilotprojekt ist für die Deutsche Bahn, zum Beispiel einen Selfstore, der rund um die Uhr geöffnet ist.“ 

Sie erkennen, meine lieben Mitbürger: Sowohl der alte als auch der neue Bürgermeister loben keinen inhabergeführten Laden in der Ahrensburger Innenstadt, sondern die beiden Sozis bejubeln einen seelenlosen Automaten-Store auf dem Bahnsteig, den ein Schweizer Unternehmen dort im Auftrag der Bahn aufgestellt hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2022

Der Tandemfahrer von WAB/ADFC schreibt im Anzeigenblatt aus seiner Schmollecke

Ich hatte gedacht und gehofft, dass der Fraktionsvorsitzende der WAB nach dem Bürgerentscheid nicht nur das Weite suchen, sondern es auch finden möge und nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen ist bis zum Sankt-Nimmerleinstag. Doch heute taucht der Mann wieder auf und präsentiert seinen Lockenkopf im Anzeigenblatt MARKT unter der sensationellen Erkenntnis: „Die Bürger haben entschieden“.

Nein, Sie müssen den Quark, den der Mann absondert, nicht lesen, liebe Ahrensburger. Aber Sie sollten den Herrn in Erinnerung haben, wenn im kommenden Jahr wieder Kommunalwahlen sind und Detlef Steuer es wagt, erneut für die WAB zu kandidieren. Und darum halte ich zu der nebenstehenden Abbildung noch einmal fest:

Dieser Demagoge und Lügenbaron hat versucht, die Bürger mit einem Horrorszenario und falschen Tatsachenbehauptungen zu schockieren und damit beim Bürgerentscheid zu beeinflussen. Und gleichzeitig hat der WAB-Stadtverordnete als Interessenvertreter des ADFC das Warenhaus Famila bejubelt und den dortigen Marktleiter beraten, wie der den Auto- und Fahrradverkehr an dem Einkaufszentrum auf der betonierten Parkfläche regeln kann, damit die Verbraucher nicht in die Ahrensburger Innenstadt fahren sollen, sondern direkt zum Beimoor. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. September 2022

Polemik retour: Über die Scheinheiligkeit eines Leserbriefschreibers

Schon wieder hat der Bürger Dr. Klaus Tuch einen Leserbrief veröffentlichen lassen in Sachen Bürgerentscheid. Im Anzeigenblatt MARKT polemisiert er gegen die Initiative und will mit Nein stimmen. Das kann er ja gern tun, aber warum scheibt er dazu einen Leserbrief im MARKT? Der nächste Schritt wäre: Der Vorstandsvorsitzende vom Förderverein St. Johannes stellt sich auf die Kanzel des Gotteshauses und predigt der Gemeinde, sie möge doch mit Nein stimmen.

Herr Dr. Tuch, vielleicht erinnern Sie sich noch: Ihre Gattin hatte früher eine Tierarztpraxis in der Rantzaustraße, die es dort auch heute noch gibt. Die Kunden können hier mit ihrem Auto sogar über den Bürgersteig fahren und direkt vor der Eingangstor der Praxis parken. Und das gönnen Sie den Kunden der Arztpraxen in der Innenstadt nicht? Ich denke, Ihr Verhalten ist unchristlich.

Sie sind Vorsitzender des Fördervereins St. Johannes. Mit diesem Förderverein haben Sie die Sankt-Johannes-Kirche umgewidmet in einen Veranstaltungsaal, was grundsätzlich nicht zu verurteilen ist. Und wo parken die Besucher der Kirche ihre Automobile? Klar: Direkt vor dem Kirchengebäude auf einem Abstellplatz, der von Kirchensteuerzahlern finanziert worden ist. Und in der Rudolf-Kinau-Straße parken die Besucher der Veranstaltungen genauso wie in der Schimmelmannstraße, also in Wohnstraßen, wo sie die Anwohner und die Radfahrer behindern. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. September 2022

Der Bürgerentscheid und ein offener Brief von Anne Frey an den Bürger- und Grundeigentümerverein Waldgut Hagen (BGV)

Die Ahrensburgerin Anne Frey hat einen offenen Brief an den Vorsitzenden vom Bürger- und Grundeigentümerverein Waldgut Hagen geschrieben und an den MARKT zur Veröffentlichung geschickt. Nach ihrer Rückfrage bei der Redaktion, ob dieser offene Brief morgen im Blatt veröffentlicht werden kann, weil das Thema der Bürgerentscheid am Sonntag dieser Woche ist, hat die Redaktion der Bürgerin erklärt, dass man zur Zeit sehr viele Leserbriefe bekommen habe und deshalb eine Veröffentlichung morgen nicht möglich sei.

Und genau dafür gibt es ja Szene Ahrensburg. Und hier gibt es das Schreiben von Anne Frey im Original und in ungekürzter Länge in der Hoffnung, dass die Leser von Szene Ahrensburg diesen Blog-Eintrag an viele andere Ahrensburger Bürger weiterleiten, damit auch diese ihn weiterleiten mögen:

Offener Brief an den Vorsitzenden  des
Bürger- und Grundeigentümervereins Waldgut Hagen
Info@bgvwaldguthagen.de

Sehr geehrter Herr  Herrmann,

als langjähriges Mitglied des Bürger- und Grundeigentümervereins Waldgut Hagen war ich doch sehr überrascht, am  24.08.2022 in der Stormarnbeilage des Abendblatts zu lesen, dass der BGV Waldgut Hagen den Aufruf des BUND unterstützt, beim Bürgerentscheid  am 18.09.2022  mit einem NEIN  zu stimmen. Da ich von diesem Aufruf nie zuvor etwas gehört hatte, glaubte ich zunächst an eine Falschmeldung. Erst durch ein Telefonat mit Ihnen erfuhr ich, dass es sich um eine Entscheidung des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden  des Vereins handelt. Sie verwiesen darauf, dass der stellvertretende Vorsitzende auch Mitglied im BUND ist und dass dies der Grund für die Entscheidung des Vorstands sei. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. September 2022

Es gibt in der Ahrensburger Politik viele schwarze Schafe. Aber es gibt auch einen Schäfer, der sie im Blick hat!

Weil ich mich ständig über Stadtverordnete mokiere, da freue ich mich, wenn ich mal einen Stadtverordneten loben kann, und zwar Wolfgang Schäfer (FDP). Dieser Politiker hat heute mit seiner Kolumne im MARKT die Diskussion über das Bürgerbegehren in Sachen Abbau von Parkplätzen auf den Punkt gebracht und dabei auch zum Ausdruck gebracht, was Sie auf Szene Ahrensburg mehrfach lesen können: Es werden von Politkern und Lobbyisten falsche Tatsachen behauptet. Und es wird dabei gelogen und diffamiert, dass sich die Balken biegen.

Lesen Sie den sachlichen Beitrag von Wolfgang Schäfer – im MARKT von heute oder nachstehend hier auf Szene Ahrensburg – und wenn Sie dort nur eine einzige Stelle finden, die nicht der Wahrheit entspricht, dann kommentieren Sie das bitte hier auf dem Blog.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2022