Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

Vorsicht: fremdes Personal an der Ladenkasse!

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen ein, und zwar in einem Supermarkt. Und gerade wollen Sie an der Kasse ihre gekauften Waren einpacken, da kommt ein junger Mann oder eine junge Frau mit einem grünen Beutel und will Ihr Eingekauftes an- und einpacken. Zum Beispiel die Tampons, die Sie gerade eingekauft haben, oder die Kondome.

Bildschirmfoto 2014-08-29 um 08.58.41Bei dem Helfer handelt es sich aber nicht um einen Service des Supermarktes, sondern um Mitarbeiter vom Hamburger Abendblatt. Das jedenfalls behauptet heute die Stormarn-Beilage.

Wenn Sie in Ahrensburg wohnen: Keine Bange, dass Ihnen so etwas passiert! Wenn Sie allerdings in Ammersbek wohnen, in Bargteheide, Reinbek oder Sandesneben, dann kann es passieren, dass Ihnen an der Kasse vom Edeka- und Famila-Markt die Ware aus der Hand genommen wird. Denn hier wie dort sind die Mitarbeiter vom Hamburger Abendblatt zugange, die mal gucken wollen, was Sie denn so Schönes eingekauft haben.

Und die Supermarkt-Kunden bekommen auch noch „einen grünen Einkaufs-Chip“. Was mit diesem grünen Chip einkaufen können, wird allerdings nicht verraten. Ich vermute: Grünzeug. Und es wird Ihnen auch noch ein „Lesegutschein“ mit eingepackt, mit dem die Supermarkt-Kunden vermutlich das Lesen lernen können für den Fall, dass sie Analphabeten sind.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2014

Die Neue in Stormarn probiert einen alten Hut auf

Rabea Stahl (Pressefoto Kreis Stormarn)

Rabea Stahl (Pressefoto Kreis Stormarn)

Kaum ist Rabea Stahl, die neue Touristikmanagerin des Kreises Stormarn, im Amt, da verkündet sie auch schon eine neue alte Idee. Wir vernehmen aus ihrem Munde: „Wir suchen für den Kreis Stormarn einen neuen Tippgeber, der bereit ist, seine liebsten Orte im Grünen in der Kampagnen-Broschüre zu präsentieren und eventuell auch für kleine Aktionen an den Lieblingsplätzen zur Verfügung steht.“

Bildschirmfoto 2014-08-15 um 11.52.40Eine schöne Idee. Und so naheliegend, denn das Hamburger Abendblatt hat genau das im vergangenen Jahr durchgeführt, wenn Sie sich die Serie „I love OD“ noch einmal in Erinnerung rufen wollen, wo die Leser „Stormarns Lieblingsplätze“ wählen und sich dort ablichten lassen sollten!

Wäre es da nicht einfacher und kostensparender, wenn die liebe Rabea sich mit der Redaktion der Stormarn-Beilage in Verbindung setzt? Dort liegen nicht nur die Lieblingsplätze, sondern auch die Namen der Einsender. (Und Norbert Leinius muss man ja nicht unbedingt auf seinem Lieblingsplatz veröffentlichen!)

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. August 2014

Hamburger Abendblatt: Wird Martina Tabel von ihrer Chefredaktion nicht mehr ernstgenommen?

Etwas Ungewöhnliches ist geschehen: Das Hamburger Abendblatt berichtet über eine Veranstaltung gleich zweimal, und zwar in ein und derselben Ausgabe, nämlich der heutigen. Einmal im Mantel (Kulturteil) und einmal in der Stormarn-Beilage, denn des kulturelle Ereignis hat in Stormarn  stattgefunden. Genauer: in Ahrensburg.

Bildschirmfoto 2014-08-12 um 15.27.26Es geht um den Klavierabend des deutsch-russischen Pianisten Igor Levit im Marstall. Darüber hat Martina Tabel einen enthusiastischen Beitrag in der Stormarn-Beilage verfasst, der mit der Säuernis der Stormarner Kulturchefin endet, weil sie am Ende des Konzerts nicht zum Empfang des Künstlers durfte, weshalb sie ihrem Beitrag auch noch einen Kommentar auf der Titelseite hinzugefügt hat, um ihrem Ärger Luft zu machen.

Und weiter vorn im Abendblatt berichtet ein Kollege oder eine Kollegin von Martina Tabel  über dieselbe Veranstaltung.  Ebenfalls wohlwollend. Aber ohne Beschwerde, wegen des Empfangs mit Sekt und Schnittchen, wo die Presse nicht eigeladen worden war.

Warum diese Doublette im Blatt? Warum schickt die Redaktion zwei Mitarbeiter in dieselbe Veranstaltung? Lassen Sie mich raten: War es nicht Martina Tabel, die sich neulich in den Kopf des Blaumanns begeben hat, um aus dessen Sicht über die Kultur von Ahrensburg zu berichten…? Diesen Beitrag hat man vermutlich in der Chefredaktion des Blattes gelesen und gedacht: Wer so am Leser vorbeischreibt, dem sollte man das kulturelle Feld von Ahrensburg nicht für die Gesamtausgabe des Hamburger Abendblattes überlassen!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. August 2014

Der Praktikant aus „Bargfelt-Stegen“ mit dem „Symbolbild“

Die Stormarn-Beilage möchte von den noch verbliebenen Abonnenten des Hamburger Abendblattes gern Geld kassieren, wenn diese den Stormarn-Teil auch online lesen wollen. Was albern ist, denn online steht nichts anderes als das, was bereits in der gedruckten Ausgabe steht. Und wenn online mal was Aktuelles nachgeschoben ist, dann ist es zum Lachen.

Bildschirmfoto 2014-08-09 um 13.41.56Zum Beispiel aktuell: Der Leser erfährt von der Praktikanten-Redaktion, dass 300 Strohballen brennen. Und wo brennen die? Sie brennen in „Bargfelt-Stegen“ – siehe die Abbildung!

Nein, das ist kein Druckfehler, denn im Kleingedruckten steht noch zweimal ausdrücklich: „Bargfelt-Stegen“. Und dazu sehen wir ein tolles „Symbolbild“, was wohl suggerieren soll, dass die Praktikanten vor Ort gewesen sind – wenn Sie sich das bitte mal selber anschauen wollen!

In diesem Zusammenhang: ahrensburg24.de berichtet von einem „Pianomen“, also von einem englischen Man in doppelter Person, den man auch als gespaltene Persönlichkeit bezeichnen könnte.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. August 2014

Klares Wort: Audi bleibt, und zwar in Ahrensburg!

Bereits an anderer Stelle habe ich berichtet, dass ich Audi-Fahrer bin. Nicht erwähnt habe ich in diesem Zusammenhang, dass ich in der Welt von Marketing, Werbung und Medien ein prominenter Audi-Fahrer bin (nein, nein, nicht via Flensburg!), was dokumentiert wird durch die abgebildete Anzeige: Harald Dzubilla in einer Audi-Anzeige, die das Unternehmen zum Geburtstag von HORIZONT gestaltet und geschaltet hatte, wo ich als „Spießer Alfons“ in meiner Kolumne allwöchentlich die Werbung aufspieße.

Spießer im AudiDas aber ist nicht das eigentliche Thema dieses Blog-Eintrages, sondern: Am 22. 02. 2014 berichtete die Stormarn-Beilage im Essener Hamburger Abendblatt: „Auch Audi will Autohaus in Ahrensburg schließen“. Eine Tatsachenbehauptung, die nicht nur bei mir für Verstimmung gesorgt hat, denn ich habe in diesem Autohaus bereits meinen zweiten Audi gekauft und die Wagen dort auch scheckheftmäßig pflegen lassen. Und wenn Audi in Ahrensburg seine Tore schließt, wohin fahre ich dann…?

(Zwischen den Absätzen: Robert Einfalt in Bargteheide hat von Audi eine Abmahnung bekommen und sich dieser auch unterworfen!) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2014

Neu: Kreis Pinneberg liegt ab sofort im Kreis Stormarn

Das Hamburger Abendblatt gehört zur Essener Mediengruppe Funke. Und Essen ist weit weg von Hamburg. So verwundert es nicht, wenn der Verlag heute verspricht: „Hier ist mehr drin für Stormarn“ und dieses Versprechen dadurch beweist, indem man in die Zeitung eine Beilage für den Kreis Pinneberg steckt – siehe die Abbildung!

Bildschirmfoto 2014-07-15 um 08.43.06Und der Abendblatt-Abonnent liest: „Jetzt lesen, sparen und Gutschein sichern!“ Das klingt gut, obwohl ich nicht weiß, was „sichern“ in diesem Falle meint. Und deshalb habe ich weitergelesen:

„33% Ersparnis: Testen Sie Deutschlands beste Lokalzeitung 3 Monate lang zum Preis von 2.“ Das würde ich auch gern tun, aber nirgendwo wird mir verraten, welches denn „Deutschlands beste Lokalzeitung“ ist. Das Hamburger Abendblatt kann es nicht sein, denn zum einen muss der Leser dieser Anzeige in der Stormarn-Beilage es nicht mehr testen; zum anderen ist das Hamburger Abendblatt keine Lokalzeitung, sondern eine Regionalzeitung. Genauso wie die Stormarn-Beilage keine Lokal-Beilage, sondern eine Regional-Beilage ist. Außerdem: Mit so einem Superlativ darf sich nur ein Blatt schmücken, wenn es diese Behauptung belegt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Juli 2014

Kennen Sie das Geheimnis der Schweizer Flagge?

Am vergangenen Wochenende fanden die Leser der Stormarn-Beilage eine Anzeige vom Hamburger Abendblatt. Überschrift: „Finden Sie die Schweizer Flagge!“ Und wer das Kleingedruckte gelesen hat, der hat erfahren, dass er € 200 gewinnen kann, wenn er die Schweizer Flagge „mit etwas Glück“ gefunden hat.

Bildschirmfoto 2014-07-14 um 10.03.06Das mutet kindisch an. Um die Schweizer Flagge auf dem Bild zu finden, muss man kein Abitur haben. Man muss nicht einmal zur Schule gegangen sein; es genügt, wenn man weiß, wie die Schweizer Flagge ausschaut. Notfalls googeln. Das erinnert an die Preisfragen bei RTL, wo Fragen gestellt werden wie: „Wer sitzt neben Dieter Bohlen in der Jury – Mieze Katz? Oder Kater Karlo?“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juli 2014

Mann oder Frau? Auto oder Bananenschale…?

Auch heute scheint die Sonne über Ahrensburg – wenn auch etwas verhalten. Und was machen wir Ahrensburger da? Wir machen das, was wir schon am Freitag und Samstag gemacht haben: Wir gehen auf unser Stadtfest. Was ich in diesem Jahr beobachtet habe: Es sind auffallend viele junge Besucher unterwegs.

(Zwei Randbemerkungen: Bei Deli-Boy gibt es einen wunderbaren „Stadtfestteller zum Schlemmen“, während die Waldmeisterbowle an einem Stand in der Großen Straße tatsächlich mit Sirup gemacht wird und mit gemischten Früchten aus der Dose – brrr!) 44

Bildschirmfoto 2014-06-08 um 10.06.44Und was machen derweil die Praktikanten aus der Stormarn-Redaktion vom Essener Hamburger Abendblatt? Sie bringen eine aktuelle Meldung online. Überschrift: „Schönningstedt“, Unterschrift: „Reinbek“. Und unter dem obligatorischen „Symbolbild“ – siehe Abbildung! – erfährt der Leser, dass „eine Person“ (Wiederholung zum besseren Verständnis: „eine Person“!) auf dem „Parkplatz des Edeka-Supermarktes im Reinbeker Ortsteil Schönningstedt … leicht verletzt“ wurde.

Lesen Sie bitte den Beitrag in Gänze und fragen Sie sich mit mir: Wurde ein Mann verletzt oder eine Frau? Wie geschah der Unfall – war es ein Autounfall? Oder ist die Person auf einer Bananenschale ausgerutscht, die ein Kunde des Edeka-Supermarktes achtlos auf den Parkplatz geworfen hat? Und last but not least: Wozu verlangt die Essener Funke-Gruppe auch noch Geld vom Leser für solche redaktionellen Leistungen Witze von Praktikanten…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juni 2014

Liegt das Herzogtum Lauenburg eigentlich im Kreis Stormarn, Herr Klingel-Domdey?

Wie der Name „Stormarn-Beilage“ schon sagt, erscheint diese Beilage nur in Stormarn. Aber nachdem das Hamburger Abendblatt seinen Verlagssitz jetzt in Essen hat, verwundert es wenig, wenn die Stormarn-Redaktion nun auch über Stormarn hinausgeht und über Ereignisse aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg berichtet. 

Bildschirmfoto 2014-05-28 um 12.47.58Und so erfahren wir Ahrensburger heute online, dass zwei Jungendliche in Wentorf „polizeifreindliche Graffiti“ gesprüht haben. Und Wentorf liegt bekanntlich im Herzogtum Lauenburg. Und „die Besatzung eines Streifenwagens“, die die Sprayer in Wentorf festgenommen haben, wird auf einem „Archivfoto“ 47 gezeigt – siehe die Abbildung!

Klar, nachdem für die Stormarn-Redaktion offenbar keine neuen Leser in Stormarn mehr zu holen sind, geht man einfach über die Grenzen des Kreises hinaus und versucht es im Nachbarkreis. Und es sollte mich gar nicht wundern, wenn demnächst in einem Beitrag aus Holzkirchen berichtet wird. Das liegt zwar im Landkreis Miesbach und damit in Oberbayern…

…aber die Stormarn-Beilage könnte ihr Verbreitungsgebiet ja klammheimlich bis dorthin ausdehnen! Für die Ahrensburger Inserenten würde das eine schöne Reichweite bedeuten.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2014

Horst Kienel geht immer noch kein Licht auf

Dass unserer Stadtkämmerer Horst Kienel nichts von Werbung versteht, das beweist er als Geschäftsführer der Stadtwerke Ahrensburg am laufenden Fließband. Abgesehen davon, dass er in meinen Augen beträchtliches Geld durch Vetternwirtschaft   
Fehlstreuung
veruntreut hat, so lässt er auch Werbung veröffentlichen, die für die Stadtwerke so wirksam ist wie ein Pups im rauen Wind des Wettbewerbs. Und dass der Bürgermeister genauso wegguckt wie die Stadtverordneten im Aufsichtsrat, lässt bei mir den Verdacht aufkommen: Horst Kienel kann das Geld der Stadt aus dem Fenster rauswerfen, ohne dass es jemanden die Bohne kümmert.

Unbenannt-5In dieser Woche hat Geschäftsführer Kienel eine Anzeige geschaltet im Hamburger Abendblatt. Nein, nicht in der Stormarn-Beilage, sondern in der Gesamtausgabe – siehe die Abbildung! Das Inserat ist überschrieben: „Mi (richtig: Mie) geit ’n Licht up!“ Und dann ist dort von „Prämien“ die Rede, nämlich: „Wechseln Sie jetzt zu den Stadtwerken und erhalten Sie tolle Prämien.“ Zu welchen Stadtwerken man wechseln soll, wird unten im Kleingedruckten verraten. Und im Bilde erkennbar sind vier Messer, also Symbole für Freundschaft. 😉

Am Fuße ein QR-Code in Miniatur. Daneben steht was Kleingedrucktes, das so klein gedruckt ist, dass man es gar nicht mehr lesen kann. Unter dem Mikroskop habe ich erkannt: Es ist das Wichtigste, nämlich Anschrift und Telefonnummer der Stadtwerke Ahrensburg.

Nun könnte jemand kommen und sagen: „Na und – ist doch nur ’ne Kleinanzeige!“ Stimmt. Aber diese Kleinanzeige, Format 100 mm hoch x 55 mm breit, mit zwei Zusatzfarben kostet nach meiner Berechnung rund 1.200 Euro. Und wenn dabei auch noch eine Werbeagentur Reklamebüro mitgemischt haben sollte, dann kommen weitere Kosten dazu. Aber das ist ja kein Problem für Herrn Kienel, denn es ist ja nicht das Geld von Herrn Kienel, sondern das Geld der Stadt Ahrensburg.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Mai 2014