Jetzt mitspielen und Menschen in Brand schießen!

Bildschirmfoto 2014-03-29 um 10.39.27Wer die Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatt gratis lesen will, der kann das im Internet tun. Und  dort sehen wir heute das Gelände in der Ahrensburger Innenstadt (hinter der Kreissparkasse, wo einst das Geburtshaus von Waldemar Bonsels stand), auf dem nun doch kein Parkhaus gebaut werden soll. Rechts daneben im im Bilde steht das Ahrensburger Schloss. Und darunter sehen wir ein Gelände mit Panzern und dem fröhlichen Hinweis: „JETZT MITSPIELEN“.

Das Spiel: Abschießen von Panzern, die verbrennen mitsamt den Menschen darinnen. Ein schönes Spiel. Dafür bekommt das Hamburger Abendblatt sogar Geld, denn es ist „Werbung“, die hier veröffentlicht wird.

Passt das nicht wunderschön in unsere Zeit – Stichwort: Ukraine, Russland, Krim? Auch ein brandheißes Spiel. Frage an Sie: „JETZT MITSPIELEN“…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. März 2014

5 Gedanken zu „Jetzt mitspielen und Menschen in Brand schießen!

  1. Carsten

    Hallo Herr Dzubilla,

    Sie haben schon öfters erwähnt, daß die Stormarn Beilage des Hamburger Abendblatts im Internet kostenlos zu lesen sei. Dies will mir nicht gelingen, ich werde immer aufgefordert ein Online-Abonnement abzuschließen. Welchen Internet Link muß ich eingeben, um den „Ahrensburg stoppt Parkhaus-Plan…“ kostenlos lesen zu können?

    Herzlichen Dank für Ihre Hilfe vorab.

    Mit sonnigen Grüßen,
    Carsten

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Ich weiß nicht, ob man nur als Abonnent zur Fortsetzung des Artikels kommt. Aber wenn ich die Überschrift des Artikels bei Google eingebe, dann lande ich beim kompletten Artikel.

      1. Carsten

        Google – Dein Freund und Helfer! So wie Sie es beschrieben haben, kann ich den Artikel in der Tat vollständig und kostenfrei abrufen.

        Herzlichen Dank,
        Carsten

  2. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    es ist doch schön, wenn man wie ich noch zu den nostalgischen Papier-Zeitungslesern gehört und morgens bei Kaffee und Toast Zeitungen blättern kann.
    Dann hat man mit Kriegsspielproblemen neben Parkplatzverlusten nichts zu tun.
    Von Schloss und Panzern ist in der Papierausgabe nichts zu sehen. Aber von der frühen Spargelernte und über Streit um die S-4 ist zu lesen.
    Das Hauptthema kommentieren Sie nicht: Weitere Parkplatzverluste stehen uns ins Haus. Hinter dem Rathaus dürfen keine Parkplätze wegen des optischen Eindrucks des denkmalgeschützten Tathauses errichtet werden. Und ein hässliges Parkhaus in der Nähe des denkmalgeschützten Tathauses geht schon mal gar nicht. Aber dafür könnte ja der Rathausplatz fünfstöckig unter einer Markhalle untergraben werden. Die Höchtparkdauer könnte auf 20 Minuten gesenkt werden, um möglichst vielen Bürgern und Gästen den Besuch der Innenstadt und der Geschäfte zu ermöglichen. Aber wir haben ja noch Parkflächen im Beimoor (Famila, Bettenhaus usw.), Erlenhof, Wulfsdorf, Hagen, Ahrensfelde usw..
    Was regen wir uns auf. Ich erreiche die Innenstadt zu Fuß innerhalb von 40 Minuten und der Bus fährt alle halbe Stunde (nur 10 Minuten!!! Fahrdauer).. Für Großeinkäufe bietet sich EDEKA in Großhansdorf und Siek, ALDI im Beimoor, Ladestraße und Großhansdorf, Penny in Schmalenbeck usw., usw., usw. an.
    Und meinen Rollator werde ich wohl auch im Bus mithehmen können. Vielleicht investiert der Investor ja in Betreutes Wohnen – also in bezahlbaren Wohnraum. Dann benötigt der statistisch größere Einwohnerkreis keine Autos zum Einkaufen.
    Mit grauen Grüßen
    Wolfgang König

  3. Hermann Jochen Lange

    „Ahrensburg stoppt Parkhaus-Plan“, so die Titelzeile in der Papierausgabe der Stormarnbeilage v, 29./30.03.2014.
    Frage: Wer ist „Ahrensburg“ ?
    Ist es vielleicht der Stadtverordnete Tobias Koch, der so zitiert wird: „Aber wir schauen jetzt mal, was die Verwaltung da vorhat“ ? Seiner Meinung nach geben Stadtverordnete also keine Planungs-Aufträge an den Verwaltungschef – sondern sie warten – und schauen – und warten – – –
    Ist also vielleicht die Verwaltung „Ahrensburg“ ?
    Die kann es nicht sein, denn anstelle einer vorgeblichen Planungsfachkraft hat der Verwaltungschef jüngst einem fähigen Verwaltungsmann einen Zeichenstift in die Hand gedrückt – damit er was plant ?
    Oder ist „Ahrensburg“ vielleicht Herr Klingel-Domdey, der praktischerweise seinen eigenen Bericht nebenan auch noch selbst kommentiert / Zitat; „Eine Umkehr der Planer, eine stärkere Orientierung unter die Erde könnte hierbei zielführend sein.“ ?
    Sicher meint er nicht die Planer, die unter der Erde noch zielführender arbeiten könnten, sondern er meint eine mehrgeschossige Tiefgarage unter dem Rathausplatz.
    Ich gehöre zu jenen, die diesen Vorschlag seit Jahren vertreten. Aber auch meinen umfangreichen Vorschlag hat der Bürgermeister leider unter seinem Papierkorb vergessen – – –

    „Ahrensburg“ hat in der näheren Umgebung des Rathausplatzes keine qualifizierte Bauleitplanung zustande gebracht. Im Rathaus versteht man unter dem Haus „Städtebau“ lediglich das willkürliche Nebeneinanderlegen einzelner Bausteine. Was dabei herauskommt, ist jedem die Stadt „Ahrensburg“ tragenden Bürger jeden Tag vor Augen. Im Rathaus fehlt seit vielen Jahren die kreative Fachkraft.

    Hermann Jochen Lange, Ammersbek

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