Liegt das Herzogtum Lauenburg eigentlich im Kreis Stormarn, Herr Klingel-Domdey?

Wie der Name “Stormarn-Beilage” schon sagt, erscheint diese Beilage nur in Stormarn. Aber nachdem das Hamburger Abendblatt seinen Verlagssitz jetzt in Essen hat, verwundert es wenig, wenn die Stormarn-Redaktion nun auch über Stormarn hinausgeht und über Ereignisse aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg berichtet. 

Bildschirmfoto 2014-05-28 um 12.47.58Und so erfahren wir Ahrensburger heute online, dass zwei Jungendliche in Wentorf “polizeifreindliche Graffiti” gesprüht haben. Und Wentorf liegt bekanntlich im Herzogtum Lauenburg. Und “die Besatzung eines Streifenwagens”, die die Sprayer in Wentorf festgenommen haben, wird auf einem “Archivfoto” 47 gezeigt – siehe die Abbildung!

Klar, nachdem für die Stormarn-Redaktion offenbar keine neuen Leser in Stormarn mehr zu holen sind, geht man einfach über die Grenzen des Kreises hinaus und versucht es im Nachbarkreis. Und es sollte mich gar nicht wundern, wenn demnächst in einem Beitrag aus Holzkirchen berichtet wird. Das liegt zwar im Landkreis Miesbach und damit in Oberbayern…

…aber die Stormarn-Beilage könnte ihr Verbreitungsgebiet ja klammheimlich bis dorthin ausdehnen! Für die Ahrensburger Inserenten würde das eine schöne Reichweite bedeuten.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2014

9 Gedanken zu „Liegt das Herzogtum Lauenburg eigentlich im Kreis Stormarn, Herr Klingel-Domdey?

  1. Der Spatz vom Rathausdach

    Eigentlich, Herr Dzubilla, sollten Sie die Redaktion auch mal loben! Immerhin haben Sie es mit Ihren Hinweisen erreicht, dass aus den ehemaligen “Symbolfotos” nun seit einiger Zeit “Archivfotos” geworden sind. Ob das Archiv nun im Kreis Stormarn ist oder im Herzogtum Lauenburg, weiß ich zwar nicht, aber der Besatzung des abgebildeten Einsatzwagens ist es vermutlich ebenfalls egal.

  2. Hermann Jochen Lange

    Hallo Herr Dzubilla,
    weiter unten in Ihrem Blog sehen Sie sich als “Opfer” der Stormarnbeilage. Das tut mir sehr leid.
    Aber hier nun ein Gegenbeispiel für die Nähe der Stormarnbeilage zum Geschehen:
    In der heutigen Ausgabe wurde nämlich meine Heimatgemeinde Ammersbek vorgestellt: Zwar wisse niemand, wo es dort rein geht und wo raus. Aber beispielsweise WIR in der Siedlung Daheim/Heimgarten wechseln nur die Straßenseite des Reesenbüttler Redders, sind ohne Grenzkontrolle auf Ahrensburger Hoheitsgebiet, sammeln dort die Rosinen ein, gehören zu denen, die ein Drittel des Ahrensburger Innenstadtumsatzes generieren – und verschwinden wieder – in einem weßen Fleck auf der Landkarte – zumindest aus Sicht der Stadt Ahrensburg.

    Leider hat auch UNSER alter-neuer Bürgermeister Horst Ansén (der ohne Schüberg-Turm) unsere Siedlung nur extrem selten gefunden. Am letzten Wahl-Sonntag war er aber wenigstens auf einem der drei Wahlplakaten abgebildet, die in unser dorfgroßen Siedlung gesichtet worden sind und er hat dort versprochen: “Mir geht es um Ammersbek ! “. Das finde ich ganz ganz toll, denn er will somit etwas tun, für das er als Bürgermeister sogar verpflichtet ist und zum Dank mit Steuergeld bezahlt wird.
    Die Stormarnbeilage fügte das Zahlenmaterial am 27. und 28.5.14 hinzu.
    Danach haben, rein rechnerisch, von 9.722 Einwohnern in allen fünf Ortsteilen 47, 39 % ihren Bürgermeister gewählt, der völlig überraschend verspricht, das zu tun, was sowieso zu seinen Amtspflichten gehört.
    Da kenne ich ganz andere, die nicht im Traum an so was Selbstverständliches denken,
    Herr Dzubilla, ich fühle mich nicht als Opfer, sondern irgendwie ganz ganz nett behandelt.
    Alles wird gut.

    Hermann Jochen Lange, Ammersbek, Siedlung Daheim/Heimgarten

  3. wolfgang koenig

    Hallo, Herr Dzubilla,
    das Dorf Wentorf gehörte einst zum Kloster Reinbek und ist uns Stormarnern geraubt worden. Sicherlich freuen sich nun die Wentorfer, dass wir uns an sie erinnern. Das Hamburger Abendblatt berichtet ja auch nicht nur über Hamburg am Abend und es wird schon seit Jahrzehnten nicht mehr abends ausgetragen.
    Und über Sprayer und den seltsamen Fund im Herzogtum Lauenburg kann ich nur berichten, dass keinerlei Zusammenhänge bestehen. Das Fahrzeug des mutmaßlichen Opfers ist erst jüngst von diesem im Ahrensfelder Weg in Schmalenbeck geparkt worden.
    Mit sauerländischen Grüßen
    Wolfgang König

      1. Frau Behnemann

        Ich habe das Fahrzeug auch schon bei ebay parken gesehen! 😉 🙂 😉 (Sorry, wenn mein Witz nicht witzig genug ist!)

  4. wolfgang koenig

    Halllloooo,
    ich meinte keinen Hänger ohne Antrieb sondern ein echtes Fahrzeug mit Motor – einen schwarzen Pkw, der mir eine Parkmöglichkeit am Ahrensfelder Weg in Schmalenbeck nimmt, weil der Halter dort nicht hingehört. Der Halter müsste über 500 Meter laufen, um zu seiner Haustür zu gelangen! Und in der Heidkoppel vor meiner Haustür so ein mächtiger Hänger wie dargestellt zu parken???? Das wäre mir aufgefallen wie der große kleine Hänger an der Sieker Landstraße, der ständig einen Parkplatz blockiert. Dafür haben meine Nachbarn in der 1. Achterntwiete momentan keine Park-Engpässe auf öffentlichem Grund. Der Pkw und der Hänger sind wech.
    Mit freundlichen Grüßen
    und ständig auf Parkplatzsuche
    Wolfgang König

    1. Sabine Heinrich

      Lieber Herr König,
      glücklicherweise stand der Hänger dort nur kurzfristig. Als glückliche Autolose bin ich nicht persönlich betroffen, aber gewisse Namen gehen einem eben nicht aus dem S (pardon) Kopf.
      500m laufen? In der heutigen Zeit?? Aber Herr König, was erwarten Sie da von einem Erwachsenen, der vielleicht schon als Schulkind von seinen Eltern ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer – auch Kinder- bis direkt vor die Klassenzimmertür gefahren worden wäre, wenn nicht zu enge Eingangstüren und Flure dies verhindert hätten!
      Nun werden Sie verstehen und Milde walten lassen.
      Sabine Heinrich

      PS. Fasziniert stelle ich fest, in welche Dimensionen sich ein Artikel von Herrn Dzubilla dank unserer Kommentare ausweiten kann!

  5. Wolfgang König

    Ach, Frau Heinrich, Sie kennen unseren Mitbürger noch aus Ihrer Schulzeit?
    Meine Schulfreundin wurde von ihrer Mutter immer auf einem Ponny und in Reiterdress zur Schule gebracht und abgeholt. Das hat uns allen mächtig gestunken.
    Mit geschulten Grüßen
    Wolfgang König

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