Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

„65. Geburtstag der Zeitung“ – aber welcher denn…?

Am 1. November 2014 lädt die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt ihre Leser ein, in die Redaktionsräume in der Großen Straße zu kommen. Zu Musik und Häppchen aus Bargeld-Stegen – „vollkommen kostenlos“, wie man dem Leser ausdrücklich erklärt, damit niemand Geld mitbringen soll.

Ursprünglich hieß es, man wolle den 65. Geburtstag der „Ahrensburger Zeitung“ feiern. Nachdem ich darauf hingewiesen habe, dass es die besagte Zeitung schon lange nicht mehr gibt, hat sich die Stormarn-Redaktion umgestellt und feiert einfach den „65. Geburtstag der Zeitung“ – wie wir es heute dem Blatt entnehmen – siehe Abbildung!

Unbenannt-1Nun fragt sich der Leser immer noch: Welche Zeitung hat denn am kommenden Samstag ihren 65. Geburtstag? Das Hamburger Abendblatt kann es nicht sein, denn es hat das Licht der Pressewelt am 14. Oktober 1948 erblickt, ist also in diesem Monat schon 66 Jahre alt geworden. Und eine andere Zeitung, die 65 Jahre alt wird, kann ich nirgendwo erkennen. Und der Hinweis der Redaktion: „Gute Antworten gibt’s dort, wo seit 65 Jahren Zeitung gemacht wird“ – dieser Hinweis führt für Ahrensburg ins Leere.

Na ja, macht ja auch nix. Und wenn die Redaktion auch nur wie angesagt einen „Tag der offenen Tür“ feiert, dann sollten Sie durch den Türrahmen gehen und essen und trinken auf Kosten des Hauses. Und wenn Sie nicht wissen sollten, worüber Sie mit den Redakteuren plaudern könnten, dann gebe ich Ihnen einen Stoff, der aus HORIZONT stammt, wo einer der oberen Chefs vom Hamburger Abendblatt (Funke Mediengruppe) interviewt wurde, nämlich Manfred „Charly“ Braun. Und dieser sagte u. a.: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2014

Hamburger Abendblatt: Ahrensburger Geschäftsleute sind Schrotthändler!

Liebe Ahrensburger Kaufleute! Es geht auf Weihnachten zu, und da schauen sich die Konsumenten in den Schaufenstern und Läden unserer Stadt um nach Geschenken für ihre Lieben. Und wenn sie dann durch die Ahrensburger Straßen gehen und sich umschauen, dann sehen sie, was in den Läden verkauft wird: „Geschenke-Schrott“.

SchrottVoranstehende Erkenntnis kommt vom Hamburger Abendblatt, dem Mantel der hiesigen Stormarn-Beilage. Das Blatt wirbt in Ahrensburg mit City-Light-Postern, auf denen Ihre Kunden in Großbuchstaben lesen: STATT GESCHENKE-SCHROTT: MEIN HAMBURG SHOP.DE„. Und das ist die Internet-Einkaufsadresse vom Hamburger Abendblatt. Und wer dort einkauft, der kann sich sogar noch einen „10 EURO SHOPPING-GUTSCHEIN SICHERN“ – siehe die Abbildung!

Ja, liebe Ahrensburger Schrotthändler, das Hamburger Abendblatt sagt Ihrer Kundschaft, wo es lang geht in der Schlossstadt, nämlich ins Internet an die eigene Bestelladresse. Und wenn Sie am 1. November 2014 zufällig in die Redaktion der Stormarn-Beilage kommen sollten, um der ehemaligen „Ahrensburger Zeitung“ † zu kondolieren, dann erkundigen Sie sich doch mal zwischen Musik & Häppchen, warum man ausgerechnet Ahrensburger Kunden abwerben will mit der Unterstellung: In Ahrensburg kaufen Sie doch nur Schrott!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2014

Nachrichten & Notizen aus Ahrensburg

Die Stormarn-Beilage, die dem Hamburger Abendblatt beiliegt, wo früher mal die Ahrensburger Zeitung gelegen hat, muss einen neuen Tiefschlag hinnehmen. In der aktuellen IVW-Meldung für das 3. Quartal 2014 verliert das Blatt 851 Käufer, und zwar täglich. Was bedeutet: Die verkaufte Auflage aus 2/14 von 15.520 Exemplare ist gefallen auf 14.669 Exemplare (IVW 3/14).

Stormarn-Beilage im IVW-Quartal III/2014

Stormarn-Beilage im IVW-Quartal III/2014

Damit wissen wir aber immer noch nicht, wie viele Exemplare allein in Ahrensburg verkauft werden. Das war bei Springer offenbar ein Verlagsgeheimnis und wird auch bei Funke eines bleiben. Was ziemlich eigenartig ist, denn Ahrensburger Firmen, die in der Stormarn-Beilage werben, wollen doch wissen, wie viel Leser sie in Ahrensburg erreichen und nicht in Rümpel, Zarpen oder sonstwo im großen Kreise Stormarn.

Ahrensburger sind immer noch „Hämorrhoiden“! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Oktober 2014

Stormarn online: Viel Geld fürs Abo, wenig Leistung von der Redaktion

Gerade wurde vom Essener Verlag des Hamburger Abendblattes die Quartalsrechnung von meinem Konto abgebucht: 110,70 EUR. Für diese Abo-Gebühr konnte ich bis vor kurzem noch das Blatt online lesen. Und auch das Online-Portal der Stormarn-Redaktion. Für beides soll ich jetzt noch eine extra Gebühr löhnen. Und das ist etwas albern.

IMG_3427 Denn online bekomme ich nur das, was ich auch mit der gedruckten Zeitung bekomme und im voraus (!) bezahlt habe. Warum soll ich die gleichen Beiträge  doppelt lesen?

Klar, die  Stormarn-Seite online soll eigentlich tagsüber mit aktuellen Nachrichten ergänzt werden. Eigentlich. Real passiert das aber höchst selten. Und wenn, dann liest man von einem Verkehrsunfall mit Symbolfoto. Und am Wochenende passiert so gut wie gar nichts auf der Online-Page der Stormarn-Redaktion. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2014

Offener Brief an Bischöfin Kirsten Fehrs: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“

Sehr verehrte Frau Bischöfin, liebe Kirsten Fehrs! In dieser Woche standen Sie auf der Titelseite vom Hamburger Abendblatt mit der Schlagzeile: „Missbrauch: Bischöfin schämt sich für die Kirche“. In der Tat: Sie haben allen Grund dazu, sich zu schämen. Nicht für die Kirche, sondern für Ihre Amtsbrüder und -schwestern. Aber Sie wollen jetzt endlich einen neuen Anfang. Und genau den will auch die Gemeinde in Ahrensburg.

Bildschirmfoto 2014-10-16 um 22.39.42Frau Bischöfin, geben Sie uns bitte ein sichtbares, ein greifbares Zeichen, dass Sie sich mit uns versöhnen wollen! Und dieses Zeichen besteht darin, dass Sie das Ungedeihlichkeitsverfahren gegen unseren Pastor Helgo Matthias Haak einstellen. Sofort. Und ohne Wenn und Aber.

Ich will jetzt keinen langen Text über die Beliebtheit von Pastor Haak in Ahrensburg schreiben. Nur eines: Der Mann hat Rückgrat bewiesen. Und Mut. Was mich an unseren Kirchengründer Martin Luther erinnert, gegen den quasi auch ein „Ungedeihlichkeitsverfahren“ (notorische Häresie) in Gang gesetzt worden war.

Protestantismus, liebe Frau Bischöfin, ist in der Evangelisch-Lutherischen Kirche gefragt. Auf Seiten der Kirchenleitung genauso wie auf Seiten der Gemeinde in Ahrensburg. Und selbst, wenn Pastor Haak zu weit gegangen sein sollte (ich kann es nicht erkennen), so sind wir doch Christen, die vergeben sollen, oder…?!

Der Herr sei mit Ihnen!

Liebe Grüße aus der Ahrensburger Gemeinde

Ihr Harald Dzubilla

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2014

„Die Ermittler schließen Brandstiftung nicht aus“ – Donnerwetter, hätte jemand das vielleicht für möglich gehalten?

Regelmäßige Leser von Szene Ahrensburg wissen, dass die Stormarn-Redaktion des Hamburger Abendblatts bei mir unter ständigem Beschuss steht. Das hat ureigene Gründe: Ich habe die Zeitung abonniert, bezahle viel Geld dafür und möchte auch eine entsprechende redaktionelle Leistung dafür haben. Die jedoch wird zunehmend eingeschränkt.

Bildschirmfoto 2014-10-08 um 09.13.30Heute wieder mal ein aktuelles Beispiel für die Schläfrigkeit und Faulheit der Redaktion, und zwar im Vergleich mit dem direkten Wettbewerber, dem Stormarner Tageblatt. Beide Blätter berichten online über einen Brand von 500 Strohballen in Elmenhorst. Der Vergleich zeigt: Das Stormarner Tageblatt war vor Ort und bringt ein aktuelles Foto.

Die Stormarn-Redaktion dagegen zeigt den Rücken eines Feuerwehrmannes. Der war aber gar nicht am Brandherd, sondern im Fotoarchiv. Schon an der Uniform ist erkennbar, dass es kein Feuerwehrmann aus Elmenhorst ist. Und ich schätze mal: Die Stormarn-Redaktion hat die Meldung vom Stormarner Tageblatt einfach übernommen, ohne dass sich ein Reporter nach Elmenhorst bemüht hat…! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Oktober 2014

Ahrensburger Oktoberfest? Ich sehe schwarz!

Gestern Abend war die offizielle Eröffnung des Münchener Oktoberfestes in Ahrensburg. Zu diesem Ereignis hat auch die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt einen ihrer zahlreichen Praktikanten entsandt. Und dem sogar einen Fotoapparat mitgegeben.

Bildschirmfoto 2014-10-03 um 02.22.03Nebenstehend der Bericht des Praktikanten. Mit der Kamera wusste der junge Mann offensichtlich nicht so richtig umzugehen. Resultat: Der Leser sieht schwarz – siehe die Abbildung!

Könnte es vielleicht daran liegen, dass das Bier im Festzelt so gut geschmeckt hat, dass die Kamera vor den Aufnahmen in einen Maßkrug hineingefallen ist? (Ne, kann ja nicht sein, denn die Fotos zeigen ja erst den Fassanstich!) Immerhin: Der Mitarbeiter der Stormarn-Redaktion war so pfiffig, dass er genau beschreibt, was man auf dem großen Foto hätte sehen können, wenn dieses nicht unterbelichtet worden wäre. Und weil der Mann so stolz darauf ist, dass sogar zwei Fotos von ihm online veröffentlicht worden sind, schreibt er unter das zweite Schwarzbild: „Foto: Alexander Sulanke“.

Und für so einen Online-Beitrag der Stormarn-Redaktion soll der Leser auch noch zahlen. Aber noch viel schlimmer ist: Offenbar kontrolliert niemand die Veröffentlichungen vom Hamburger Abendblatt im Internet.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Oktober 2014

Stormarn-Redaktion meldet: ein Verkehrsunfall – Wahnsinn!

Das Essener Hamburger Abendblatt möchte jetzt auch Geld von uns haben, wenn wir die täglichen Nachrichten aus Stormarn auch noch online lesen wollen. Diese Nachrichten sind im Wesentlichen die Nachrichten vom Vortage, sprich: vom bedruckten Papier toten Holz. Manchmal jedoch erscheinen hochaktuelle Meldungen, die einfach atemberaubend sind. Und zwar atemberaubend überflüssig.

Bildschirmfoto 2014-09-28 um 15.47.34Ich stelle Ihnen die heutige Meldung mal im Ganzen vor und verlängere dabei mein Recht auf Zitat, weil man den Beitrag einfach im Ganzen zitieren muss, um zu erkennen…

…was für eine Null-Information dort verbreitet wird inklusive Foto (aus einem Bilderarchiv) und Bildunterschrift! Der Inhalt: Ein Verkehrsunfall mit einem Verletzten hat stattgefunden. Und…?

Zur Statistik: Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei im Kreis Stormarn 5.617 Verkehrsunfälle. Dabei wurden 826 Personen verletzt. Würde also die Stormarn-Redaktion jeden Verletzten mit einem Beitrag bedenken, wären das rund zwei Meldungen pro Tag.

Früher habe ich immer gedacht, es wären Praktikanten in der Redaktion, die so etwas fabrizieren. Heute vermute ich: Es sind keine Praktikanten. Sondern es sind Ralph Klingel-Domdey und Hinnerk Blombach höchstselbst, die dort herumkaspern. Denn welcher Praktikant arbeitet auf so einem geringen Niveau?!

Ich bin schon mal gespannt wie eine Wäscheleine, was die nächste Auflagenmeldung der Stormarn-Beilage zeigt. Das heißt – so gespannt bin ich denn nun auch wieder nicht…

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. September 2014

Stormarn-Beilage? Heute Fehlanzeige!

Dreimal habe ich heute mein Hamburger Abendblatt durchgeblättert, um die Stormarn-Beilage zu finden – vergebens! Da schwant mir doch nichts Gutes! Steht in der heutigen Ausgabe womöglich etwas, was ich nicht lesen soll, um mich darüber lustig zu machen? Und dann ist der Herr Klingel-Domdey in der Nacht heimlich an meinen Zeitungskasten gegangen und hat die Beilage über Stormarn aus dem Abendblatt entfernt…?

IMG_3370Liebe Leser von Szene-Ahrensburg, die Sie vielleicht auch das Abendblatt abonniert haben: Ist Ihnen dort heute die Stormarn-Beilage in die Hände gekommen? Falls ja: Haben Sie dort einen Unfug gelesen, der es wert wäre, dass Szene Ahrensburg darüber informiert…?

Online kann ich die Stormarn-Beilage auch nicht mehr lesen – sie wurde abgeschaltet. Nur, wenn ich zu meinen Abo-Gebühren eine weitere Gebühr zahle, kann ich weiterhin die Print-Ausgabe online lesen. Was meint: Für mehr Geld darf ich dieselben Seiten auf Papier und Bildschirm lesen.

Und dann gibt es ja auch noch den Stormarn-Teil vom Hamburger Abendblatt online. Auch der ist nicht mehr kostenlos, sprich: im Rahmen des Abonnements zu lesen. Doch wenn ich den anklicke (Stand: heute 10:55 Uhr) dann lese ich dort keine Silbe von der gestrigen Stadtverordneten-Versammlung. Und wenn ich außerdem bedenke, dass der Leser für die Nachrichten vom Vortag auch noch Geld zahlen soll für eine ziemlich träge Redaktion, dann frage ich mich: Haben die Damen und Herren Redakteure den Schuss noch nicht gehört…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2014

Stormarn-Redaktion online: „Mann, der einen Deckel auf dem Topf setzte“

Bildschirmfoto 2014-09-10 um 17.37.42Liebe Leser, stellen Sie sich vor, ich würde hier eine Meldung bringen, dass ein Mann einen Deckel auf „dem Topf“ setzte, weil der Topf gequalmt hat und die Feuerwehr den schlafenden Mann zuvor geweckt hatte. Und wenn ich dazu auch noch anmerken würde: „Verletzt wurde niemand“, dann würden Sie sich vermutlich an die Stirn tippen.

Würde ich so einen Beitrag auf Szene Ahrensburg bringen, dann würden Sie denken: Der Dzubilla will mich auf den Arm nehmen, oder…?

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt bringt die besagte Meldung online, und zwar ganz aktuell. Und Dorothea Benedikt hat auch noch ein tolles Foto von Feuerwehr und Polizeiauto (!) geknipst und dazugestellt. Vermutlich bekommt sie für diese tolle journalistische Leistung sogar noch Geld aufs Giro überwiesen.

Liebe Mitbürger, nennen Sie mir bitte einen Grund, warum in der Redaktion der Stormarn-Beilage soviel Menschen arbeiten, obwohl das Blatt nach wie vor auf Praktikanten-Niveau gemacht wird…!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. September 2014